Radiologie: CT: CT-Abdomen

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Technik

[Bearbeiten] Befundung

Tipp: Abdomen-CT auch einmal im Lungenfenster durchmustern, um freie Luft auszuschliessen. Insbesondere retroperitoneal gelegene Luft kann ansonsten leicht übersehen werden, da sich diese nicht unter der Bauchdecke sammelt, sondern z.B. in der Mesenterialwurzel, im Milzhilus oder im Bereich der V. cava oder der Aorta zur Darstellung kommen kann. Z. b. Nach koloskopischen Polypektomien lässt sich relativ häufig freie retroperitoneale Luft nachweisen.

[Bearbeiten] Normalbefund

Normale Darstellung der mitangeschnittenen basalen Lungenabschnitte. Kein Pleuraerguß. Kein Perikarderguß. Homogenes Leberparenchym. Gallenblase ohne Nachweis von Konkrementen. Kein Nachweis erweiterter intra- oder extrahepatischer Gallenwege. Pankreas scharf abgrenzbar. Nebennieren beidseits unauffällig. Nieren beidseits normal groß. Keine Zeichen einer Harnabflussstörung. Milz nicht vergrößert. Normale Weite der abdominalen Gefäße. Kein Nachweis pathologisch vergrößerter intraabdominaler Lymphknoten. Unauffällige Darstellung des kontrastieren Verdauungstraktes.

[Bearbeiten] Befundungsschema

[Bearbeiten] Leber

Lebersegmente
[Bearbeiten] Hämangiom

Leberhämangiome zeichnen sich häufig durch eine langsame Kontrastmittelaufnahme aus und lassen sich dadurch von anderen Lebertumoren unterscheiden. Späte Phasen z.B. nach 3 - 15 min post i.V. KM sind für die Diagnostik sinnvoll.

[Bearbeiten] Insulinom

Insulinome lassen sich vom Pankreasgewebe durch eine früharterielle KM Anreicherung unterscheiden. In der nativen oder venösen Organphase gibt es keinen Dichteunterschied zum Pankreasgewebe.


[Bearbeiten] Niere

[Bearbeiten] Harnstau

Zur Differenzierung zwischen einem Harnstau und parapelvinen Nierenzysten eignet sich die Durchführung einer zusätzlichen Spirale über die Nieren ca. 10 min nach i.V. Kontrastmittelgabe. Parapelvine Zysten nehmen dann kein Kontrastmittel auf.

Der Harnstau lässt sich sonografisch in 4 Grade unterteilen:

Harnstau Grad I: entspricht einer Dilatation nur des Nierenbecken. Zur Verlaufsbeurteilung empfiehlt sich die Ausmessung der echofreien Ausdehnung in Nierenlängsachse. Differentialdiagnostisch muss an ein ampulläres Nierenbecken gedacht werden.

Harnstau Grad II: hier findet sich eine Dilatation sowohl von Pyelon als auch Nierenkelchen – das Parenchym ist noch normal. Zur Verlaufsbeurteilung sollten Kelch- und Pyelonweiten ausgemessen werden.

Harnstau Grad III: zur II.-gradigen Stauung kommt noch eine beginnende Parenchymverschmälerung hinzu.

Harnstau Grad IV: die Maximalvariante des Harnstaus zeigt sich in einem kompletten Verlust des Nierenparenchyms – die hydronephrotische Sackniere.

[Bearbeiten] Siehe Auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Weiterführende Literatur

[Bearbeiten] Referenzen

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