Schach: Beispiel1
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[Bearbeiten] Beispielpartie 1
1. e2-e4 c7-c5
2. Sg1-f3 e7-e6
3. d2-d4 d7-d6
4. c2-c3 b7-b6
5. Lc1-e3 Lc8-b7
6. Sb1-d2 Sb8-d7
7. Lf1-b5 a7-a6
8. Lb5-a4 b7-b5
9. La4-c2 c5-c4?
Dieser optisch scheinbar gute Zug, den man immer wieder in verschiedenen Partien sehen kann, ist in der Regel ein positioneller Fehler. Auf c4 kann der Bauer kein Zentralfeld mehr kontrollieren, aber genau da spielt nun mal die Musik. In dieser Stellung wird das weisse Zentrum schlagartig entlastet.
10. O-O Lf8-e7
11. b2-b3 Sg8-f6
12. b3xc4 b5xc4
13. Sd2xc4 d6-d5?
Verzichtet einfach darauf, den Bauern zurückzunehmen. Dieser kann jetzt durch Abtausch einen Gegenbauern mit in den Tod reissen.
14. e4xd5 e6xd5
15. Sc4-e5 Sc6xSe5
16. Sf3xSe5 O-O
17. Dd1-d3 Sf6-e4
18. f2-f3
Die Dame und der Läufer schauen schon einmal ganz gefährlich nach h7. Mit diesem Zug wird der lästige Blockadespringer wieder vertrieben.
18. ... Se4-f6
19. Ta1-b1 Ta8-b8
20. Tb1-b6
Der Turm droht einerseits, sich gegen den wichtigen Verteidigungsspringer zu opfern, andererseits droht eine Turmverdoppelung in der B-Linie. Aber was macht Weiss eigentlich, wenn Schwarz den Turm schlicht mit der Dame nimmt?
20. ... Dd8xTb6
21. Se5-d7 Db6-b2
Der Springer auf f6 darf nicht nehmen, weil das Matt auf h7 droht.
22. Sd7xSf6+ Le7xSf6
23. Dd3xh7#