Zufall: Fragen

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Noch Fragen ??

Fragen

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Fragen zum Thema Zufall

Gibt es ein quantitatives Maß für die Zufälligkeit einer 01 Folge? Siehe dazu: http://www.madeasy.de/2/prg01st.htm

Wie zufällig sind die Nachkommastellen der Zahl PI (3,14...)?

Wie zufällig sind die Nachkommastellen der Zahl e?

Wie zufällig ist der genetische Code?

Wie hängen Entropie und Zufall zusammen? Siehe Entropie Kapitel Fragen

[Bearbeiten] Kontroverses zum Thema Zufall

Interessant ist, dass viele Menschen glauben, es gäbe keinen Zufall. Andere wiederum meinen alles sei nur Zufall. Mit viel Vehemenz werden beide Standpunkte vertreten. Beide Gruppen haben wahrscheinlich unrecht, denn die Wirklichkeit zeigt eine gute Mischung von Zufallsereignissen und gesetzmäßig ablaufenden Ereignissen.

[Bearbeiten] Es gibt keinen Zufall

Albert Einstein hatte große Probleme mit dem Zufall in seinem Weltbild einen Platz einzuräumen. Das Zitat "Gott würfelt nicht!" stammt von ihm. Wahrscheinlich hat er Unrecht mit dieser Bemerkung, denn in den Naturgesetzen hat der Zufall einen wichtigen Platz.

Auch Hume konnte sich nur schwer mit dem Zufall anfreunden: Man gibt allgemein zu, dass nichts da ist ohne Ursache für sein Dasein, und dass Zufall im strengen Sinne nur eine Verneinung ist und keine wirkliche Kraft bezeichnet, die irgend ein Dasein in der Natur hätte. [Hume: Untersuchung in Betreff des menschlichen Verstandes, S. 134. Digitale Bibliothek Band 2: Philosophie, S. 15317 (vgl. Hume-Unters., S. 88)]

Einige Meinungen zum Zufall aus dem Internet:

  • Claudia schrieb am 11.9. 2000 um 11:23:19 Uhr über Zufall
    • Zufall gibt es nicht.
  • Daniel schrieb am 24.5. 2001 um 23:33:07 Uhr über Zufall
    • Ich glaube nicht an Zufall! Zufall gibt es nicht! Es gibt nur KA oder Karma! und wir alle, die meinen Text lesen, gehören zu einem KA-TET, denn wir haben uns beeinflusst, ihr mich, dass ich diesen Text geschrieben habe und ich euch, dass ihr euch die Zeit genommen habt ihn zu lesen! Es ist kein Zufall!!!
  • Felix schrieb am 10.2. 2000 um 13:48:19 Uhr über Zufall
    • Zufall ist ein Unwort, daß aus dem Wortschatz gestrichen werden sollte.
    • Es gibt keine Zufälle. Es gibt nur unvollkommene Einsicht des Menschen, mangelndes Verstehen und mangelndes Erklärungsvermögen. Alles ist miteinander verbunden und steht in ewiger Wechselwirkung. Alles bedingt und beeinflusst sich gegenseitig.
  • Sebbl2go schrieb um 03:55, am 3. Aug 2006 (UTC)
    • Wenn es keinen Zufall gibt, warum existiert dann hier ein so riesiger Artikel zu diesem Thema? Wenn es keinen Zufall gibt, warum fällt die Münze nicht in einem erkennbaren Schema abwechselnd auf die verschiedenen Seiten? Wenn es keinen Zufall gibt, warum gibt es dann Zufallsexperimente?
  • Rho schrieb 3.8.2006:
    • Ein Buch über den Zufall, wie dieses Wikibook, ist kein stichhaltiges Argument für die Existenz des Zufalls. Es gibt unzählige Bücher über allerlei Phantasieprodukte des Menschen. Die Existenz von Zufallsgeneratoren wie der Münze oder Zufallsexperimenten sind viel bessere Hinweise für die Existenz des Zufalls.

[Bearbeiten] Der Zufall und die Kausalität widersprechen sich?

Dazu wieder eine Meinung aus dem Internet:

  • Chandowar schrieb am 1.8. 2001 um 11:36:09 Uhr über Zufall
    • Es gibt keinen Zufall. Alles hat eine Ursache, auch wenn wir es nicht erkennen können oder vergessen haben.

Manche Menschen meinen im Kausalitätsgedanken und in Zufallsereignissen stecke ein Widerspruch. Diese Ansicht ist wahrscheinlich falsch. Siehe dazu den Abschnitt Zufall und Philosophie in diesem Text

[Bearbeiten] In einem Zufallsverfahren steckt ein Gottesurteil, denn nur Gott könne den Zufall vorausahnen

In der Bibel werden Szenen beschrieben, die eine zufällige Auswahl als ein Gottesurteil ansahen. Auch im Mittelalter wurde öfter in Gerichtsverfahren der Schuldige aus einer Reihe von Verdächtigen per Los "gefunden". Nur Gott könne den Ausgang des Losverfahrens voraussehen.

Wie die Theologie und die verschiedenen Religionen zu diesem Thema stehen, wäre interessant zu hören. Ein neuzeitlich ausgebildeter Richter würde so ein Verfahren jedenfalls als Unsinn ablehnen.

[Bearbeiten] Die Evolution sei ein reiner Zufallsprozess

Diese Ansicht wird von den meisten Biologen abgelehnt. Sie sehen die Evolution als historischen Mischprozess aus Zufall und Notwendigkeit (Selektion) an.

Von der Gegenseite wird der Biologie immer wieder vorgeworfen, sie behaupte, dass das Leben aus reinem Zufall entstanden ist. Die folgenden Zitate zeigen diese Auffassung, die den Zufall in der Lebensentstehung ablehnt.

[Bearbeiten] Fred Hoyle

Die orthodoxe Biologie in ihrer Gesamtstruktur [hält] daran fest, dass Leben zufällig entstand. Seit jedoch die Biochemiker in steigendem Maße die ehrfurchtgebietende Komplexität des Lebens entdecken, ist sein zufälliger Ursprung ganz offensichtlich so wenig wahrscheinlich, dass man diese Möglichkeit völlig ausschließen kann. Leben kann nicht zufällig entstanden sein. Siehe

[Bearbeiten] Michael Denton (ISCID)

Ganz gleich, wohin wir blicken, in welche Tiefe wir schauen, stellen wir eine Formschönheit und eine absolut unübertroffene Ingeniosität fest, die den Gedanken an einen Zufall nicht zulässt. Sollte man wirklich glauben, dass willkürliche Prozesse eine Realität hätten hervorbringen können, deren kleinstes Element – ein funktionsfähiges Protein oder Gen – so komplex ist, dass es unsere eigenen schöpferischen Fähigkeiten weit in den Schatten stellt, eine Realität, die dem Zufall genau entgegengesetzt ist und in jeder Hinsicht alles übertrifft, was die Intelligenz des Menschen hervorbringen könnte?

[Bearbeiten] Michael J. Behe

[Bearbeiten] William A. Dembski

Dembski ist der Ansicht, es sei statistisch unwahrscheinlich, dass natürliche Selektion die außerordentliche Vielfalt des Lebens hervorbringen könne. Dieser Standpunkt kristallisierte sich bei einer Konferenz über Zufälligkeit (Randomness) an der Ohio State University 1988 heraus, wo der Statistiker Persi Diaconis zum Abschluss sagte: Wir wissen, was Zufälligkeit nicht ist. Was sie ist, wissen wir nicht. Dembski nennt dieses Ereignis den Katalysator für seine nachfolgenden Arbeiten über Design. [2] Er stellte im Ergebnis die Hypothese auf, dass Zufälligkeit ein abgeleiteter Begriff sei, der nur unter Rückgriff auf Design, als den grundlegenderen Begriff, verstanden werden könne. Diese Gedanken präsentierte er 1991 in seinem Papier "Randomness by Design", das in der Zeitschrift Noûs erschien. [3]

[Bearbeiten] Dr. Plichta

Der Chemiker und Mathematiker Dr. Plichta ist ein Gegner der Zufallstheorie. Für ihn hat die Welt einen mathematischen Hintergrund.

[Bearbeiten] Prof. Gitt

Der Informatiker Prof. Gitt meint, dass viele Faktoren, die das Leben auf der Erde bestimmen, nicht zufällig entstanden sein können.

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