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Computerhardware: Zentraleinheit

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Hauptkomponenten eines PC

Auf unserer Erde gibt es schon seit Jahren viel mehr Computer als Menschen. Kleine Computer stecken in Handys, Waschmaschinen, Autos und Werkzeugmaschinen. Die Playstation von Sony und die X-Box von Microsoft sind spezialisierte Computer und haben eine ähnliche Leistung wie ein PC. Am anderen Ende der Größenskala stehen Supercomputer wie IBMs Deep Blue mit 256 Prozessoren, der 1997 um die Krone des Schachweltmeisters gekämpft hat, und der gegenwärtig schnellste Computer der Welt IBM BlueGene mit 131 072 Prozessoren. In diesem Buch geht es nur um einen einzigen Typ von Computern, der nur einen einzigen Prozessor enthält: Um Personal Computer, abgekürzt „PC“. Von allen bezahlbaren Computern ist es der Typ mit den vielseitigsten Verwendungsmöglichkeiten. Der „PC“ wird volkstümlich meist als Computer bezeichnet, auch in diesem Buch.

Von den vielen Themen rund um den PC beschränkt sich dieses Buch nur auf die Hardware.

[Bearbeiten] Was ist eigentlich „Hardware“?

Hardware ist der materielle Teil des Computers. Die Komponenten haben Maße und Gewicht, und sie werden mit dem Schraubendreher installiert. Hardware geht nur selten kaputt, und wenn doch: Auf Hardware gibt es Garantie.

Software ist im Gegensatz dazu der nicht-materielle Teil des PC: Das Betriebssystem und die Programme. Software wird mit Tastatur und Maus installiert. Software geht oft kaputt. Aber es hat noch nie einen Software-Hersteller gegeben, der irgendeine Garantie auf die Fehlerfreiheit seiner Software gegeben hätte. Schlimmer noch: Es gibt keine fehlerfreie Software. Die Lage wird noch dadurch verschärft, dass auch die Benutzer Fehler machen. Jeder klickt mal daneben. Statistisch gesehen werden Computerprobleme fast ausnahmslos durch Softwarefehler und Bedienfehler verursacht.

Der wichtigste und meist auch teuerste Teil eines PC-Systems ist die graue Kiste, die als Systemeinheit oder Grundgerät bezeichnet wird.
Auf dem Foto „Hauptkomponenten eines PC“ sehen Sie, welche Teile unbedingt zu einem PC gehören:

  • Das Gehäuse mit Netzteil und Zusatzlüftern,
  • die Hauptplatine mit Prozessor und RAM-Speicher sowie vielen Anschlusssteckern innen und außen für weitere Hardware,
  • die Gimp-icon-vergrössern-verkleinern.png Festplatte,
  • oft ein Diskettenlaufwerk,
  • fast immer ein DVD-Laufwerk
  • und weitere Komponenten, zum Beispiel Gimp-icon-vergrössern-verkleinern.png Soundkarte, Gimp-icon-vergrössern-verkleinern.png Fernsehkarte und Gimp-icon-vergrössern-verkleinern.png Netzwerkkarte.

Rechts oben sind diese Teile in ein Gehäuse gezwängt, das durch die „herumhängenden“ Kabel recht unübersichtlich aussieht. Unterhalb des Netzteils, links neben dem RAM-Modul sehen Sie einen großen Lüfter. Darunter ist der Prozessor versteckt.

An die Systemeinheit werden Peripherie-Geräte angesteckt, meist an der Rückseite.

  • Zu den Eingabegeräten zählen unter anderem Tastatur, Maus und Gimp-icon-vergrössern-verkleinern.png Scanner.
  • Zu den Ausgabegeräten zählen unter anderem Bildschirm, Drucker und Gimp-icon-vergrössern-verkleinern.png Plotter.
  • Zu den Speichergeräten zählen unter anderem externe Festplatten, Brenner, Kamera-Speicherkarten und USB-Sticks.


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