GNU R: t.test
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Der Befehl t.test führt den t-Test durch.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handhabung
Die Funktion t.test wird wie folgt aufgerufen:
t.test(x,y=NULL,alternative=c("two.sided", "less", "greater"),mu=0,paired=FALSE,var.equal=FALSE,conf.level=0.95, ...)
| Parameter | Beschreibung |
x |
zu untersuchende Daten (Stichprobe) |
y |
Daten der zweiten Stichprobe (bei Zweistichproben-Untersuchung) |
alternative |
Formulierung der Alternativhypothese:
|
mu |
|
paired |
|
var.equal |
|
conf.level |
Konfidenzniveau (Standard = 0.95) |
[Bearbeiten] Einstichprobe
[Bearbeiten] gepaarte Stichprobe
Der t-Test für gepaarte Stichproben wird durchgeführt, wenn in der selben Untersuchungsgruppe zwei Erhebungen stattgefunden haben, und diese Daten nun untersucht werden sollen. Der Aufruf lautet:
t.test(x,y,paired=TRUE)
...wobei der Vektor x die Daten der ersten, und der Vektor y die Daten der zweiten Erhebung enthält.
[Bearbeiten] Zweistichprobe
Sollen Daten untersucht werden, die in zwei unabhängigen Gruppen erhoben wurden (je eine Erhebung) wird der t-Test für Zweistichproben durchgeführt. Die Daten beider Erhebungen müssen zunächst (per F-Test) auf Varianzhomogenität untersucht werden.
Liegt Varianzhomogenität vor, so lautet der Aufruf:
t.test(x,y,var.equal=TRUE)
...wobei der Vektor x die Daten der ersten, und der Vektor y die Daten der zweiten Stichprobe enthält.
Liegt Varianzheterogenität vor, so lautet der Aufruf:
t.test(x,y,var.equal=FALSE) # entspricht dem Welch-Test
Dieser Aufruf entspricht dem Welch-Test.