Religionskritik: Sexualität

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Nackte Brüste eine religiöse Provokation?

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einleitung

Viele Religionen neigen dazu, die Sexualität der Menschen unnötig zu reglementieren und zu tabuisieren. Als Gegenbewegung kommt es dann nicht selten zu Provokationen von sexuell freizügig denkenden Menschen, die sich von der Religion nicht ihren Lebenstil vorschreiben lassen wollen.

[Bearbeiten] Drei wichtige Grundsätze der Sexualität

Es gibt drei Grundsätze, die die Sexualität einschränken. Alles andere ist erlaubt, macht Spaß und sollte dem Einzelnen überlassen werden.

  1. Durch die sexuelle Betätigung sollten keine bleibenden körperlichen oder seelischen Schäden hervorgerufen werden.
  2. Durch die sexuelle Betätigung sollten nur dann Kinder gezeugt werden, wenn man für sie die Verantwortung bis zur ihrer Selbständigkeit zu übernehmen im Stande ist.
  3. Die sexuellen Handlungen werden von den Sexualpartnern einvernehmlich vorgenommen, d.h. jeder Partner stimmt diesen Handlungen in vollem Bewusstsein über die Konsequenzen und in freier Entscheidung zu.

Heute sehen viele Menschen in vielen Ländern der Erde keine Gründe, alte, überlieferte Tabus aufrechtzuerhalten. Für sie dient Sexualität in erster Linie der geschlechtlichen Befriedigung und Freude. Ein Mensch mit einem zufriedenstellenden Sexualleben steigert nach dieser Auffassung seine Lebensqualität.

[Bearbeiten] Statistik

Wer regelmäßig in die Kirche geht, also eine Religion aktiv ausübt, ist sexuell zurückhaltender als nicht praktizierende Gläubige. Dies ist das Ergebnis einer Studie der University of Sussex. Der Glaube an Gott allein beeinflusst das Sexualverhalten von Menschen kaum.

Der potente Gott Merkur, ein anonymes Fresco aus der untergegangenen Stadt Wikipedia-logo.png Pompeii. Für manche eine Provokation

[Bearbeiten] Einzelne Themen

[Bearbeiten] Ekklesiogene Neurose

Unter diesem Begriff werden alle jene seelischen Schwierigkeiten und psychoneurotischen Erkrankungen zusammengefasst, die durch Fehlformen der Frömmigkeit und Religion entstehen. Siehe Wikipedia-logo.png Ekklesiogene Neurose

[Bearbeiten] Literatur

  • Meyers Lexikonredaktion: Schülerduden Sexualität (1997)
  • Erwin Haeberle: dtv-Atlas Sexualität (1998)
  • Ernest Bornemann: Lexikon der Liebe. Materialien zur Sexualwissenschaft. 4 Bde. (1978)
  • Erwin Haeberle: Die Sexualität des Menschen (1983)
  • Masters und Johnson: Liebe und Sexualität (1993)
  • Michael Carrera: Sex. Facts, Acts, Feelings (1981; dt. 1982)
  • Alex Comfort: Joy of Sex (1972; dt. Freude am Sex, 1976)
  • Lonnie Barbach: Welche Farbe hat die Lust? Frauen erzählen ihre erotischen Phantasien (1987)
  • Helen Fisher: Anatomie der Liebe (1993)

[Bearbeiten] Aufklärungs- und Unterhaltungsfilme zum Thema 'Liebe' und 'Sexualität'

  • Helga (1967; erster Aufklärungsfilm in Deutschland)
  • Oswalt Kolle: Dein Mann, das unbekannte Wesen (1968)
  • Woody Allen: Was Sie schon immer über Sex wissen wollten (USA 1972)
  • Filme von François Truffaut und Eric Rohmer
  • Mike Nichols: Die Reifeprüfung (USA 1967; mit Dustin Hofmann)
  • Michel Deville: Die Vorleserin (Frankreich 1988)
  • Jean-Charles Tacchella: Der kleine Tod der feinen Damen (Frankreich 1990)

[Bearbeiten] Weblinks:

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