Bürgerwissen Deutschland/ Grundlinien deutscher Geschichte/ Nachkriegszeit

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Zusammenfassung der Fragen und Antworten[Bearbeiten]

17. Erläutern Sie den Begriff "Existenzrecht" Israels!

Das Existenzrecht Israels meint, daß die Menschen im Staat Israel in international anerkannten Grenzen frei von Angst, Terror und Gewalt leben können.

18. Welches Ereignis fand am 20. Juli 1944 statt?

Gescheitertes Attentat auf Adolf Hitler durch Graf Stauffenberg und andere. : Hintergrund: 20. Juli 1944

19. Was geschah am 8. Mai 1945?

Formales Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa in Folge der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches durch Alfred Jodl am 7. Mai. Hintergrund: V-E Day.

20. Nach dem Zusammenbruch des "Dritten Reiches" war Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Wer waren die vier Besatzungsmächte?

Vereinigte Staaten von Amerika (USA), Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Republik Frankreich, Union der sozialistischen Sowietrepubliken (UdSSR). Hintergrund: Besatzungszonen

Die Zeit nach dem Krieg: Teilung Deutschlands[Bearbeiten]

Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft.

Die Zeit nach dem Krieg: Gründung Israels[Bearbeiten]

Die Gründung Israels[Bearbeiten]

Etwas hintergründigere Antwort zum Existenzrecht Israels[Bearbeiten]

Das Existenzrecht Israels leitet sich aus dem Selbstbestimmungsrecht der Völker ab. Das jüdische Volk hatte über eine lange Zeit der Geschichte hinweg keinen eigenen Staat. Die Konsequenz war das Auftreten der Juden als Minderheit in vielen Staaten, was in der Geschichte auch sehr oft zu Ihrer Verfolgung geführt hat (sog. Antisemitismus). Denn es ist erwiesenermaßen einfacher, in wirtschaftlichen Notzeiten Minderheiten die Schuld zu geben und die eigenen aus der Not entstandenen Aggressionen an diesen abzulassen, als zu sagen "die Zeiten sind halt schlecht". Ernstzunehmende wissenschaftliche Untersuchungen belegen, daß gerade in wirtschaftlichen Notzeiten radikale und rassistische Organisationen einen besonderen Zulauf haben.
Die Verfolgung der Juden fand nicht nur im Deutschland des Nationalsozialismus statt, sondern hat eine sehr lange Geschichte, die, wenn man es so interpretieren will, schon mit der Zerstörung des jüdischen Tempels in Jerusalem unter den Römern beginnt, jedoch mit dem Holocaust im nationalsozialistischen Deutschland ihren Höhepunkt fand. Insbesondere die Tatsache des Holocausts, aber vielleicht auch die Erkenntnis, daß die Juden als Minderheit auch etwa in den angloamerikanischen Staaten nicht besonders erwünscht waren (man denke etwa an die Beschreibung der Judenverfolgungen in Walter Scotts "Ivanhoe" oder Shakespeares Stück "der Kaufmann von Venedig"), bewegte wohl die Vereinten Nationen (UN) dazu, den Juden ein eigenes Territorium zu geben. Dadurch sollten die Juden ganz gezielt aus ihrer Minderheitenrolle gehoben werden und gesagt werden: Nein, die Juden sind keine Minderheit, deren Existenz beliebig angezweifelt und angegriffen werden kann, sondern sie sind ein eigenes Volk mit eigenen Sitten und eigenem Existenzrecht. Um dieses Existenzrecht zu untermauern, erhalten sie ein Staatsterritorium, welches ihnen zusteht, auf Basis ihrer eigenen Geschichte. Und das ist eben das Staatsgebiet des heutigen Israels.
Und da haben die Juden natürlich (!) ein Existenzrecht, wie jedes andere Volk.
Natürlich ist das ganze aber auch kein Nullsummenspiel und auch die Palästinenser, denen in den letzten vierzig Jahren oft auch ungerecht von radikalen jüdischen Siedlern weiteres Land weggenommen wurde, haben ein eigenes Existenzrecht. Hier wäre eine friedliche und ausgleichende Lösung, die beiden Völkern Gerechtigkeit gibt, sehr wünschenswert. Mir als Deutschem steht es jedoch nicht zu, hier zu werten oder gar belehren oder vermitteln zu wollen. Ich kann lediglich den beiden Völkern eine möglichst friedfertige, für beide Seiten annehmbare Lösung ihrer Konflikte wünschen.

Weblinks und Hintergrundartikel[Bearbeiten]

Siehe evtl. auch Existenzrecht, der Artikel ist aber im Moment nicht so toll.