Barfußwandern: Beelitz und Salzbrunn

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Zwischen Beelitz und Salzbrunn[Bearbeiten]

Anfahrt / Ausgangspunkt:[Bearbeiten]

Mit dem Auto aus Richtung Berlin auf der A10 bis Ausfahrt Michendorf, dann die B2 bis Abzweig Beelitz-Nord, dort nach rechts. Aus Richtung Leipzig auf der A9 bis Beelitz, dann die B246 bis Beelitz und im Stadtzentrum nach rechts.

Man erreicht dann in jedem Fall den Markt und fährt weiter durch eine Rechts- und eine Linkskurve. Anschließend folgt eine kleine Brücke über die Nieplitz, hinter der man nach links auf eine Sandstraße abbiegt, die genug Platz zum Parken bietet.

Mit der Bahn ist Beelitz stündlich ab Berlin-Wannsee über Potsdam-Rehbrücke und zweistündlich ab Jüterbog zu erreichen. Vom Bahnhof geht es dann in die Altstadt und von dort zur Nieplitzbrücke (einfach durchfragen).

Beschaffenheit des Wegs:[Bearbeiten]

Überwiegend weicher Sand, Gras oder glatter Beton. Stellenweise auch feiner Splitt, der aber noch gut begehbar ist.

Wegbeschreibung:[Bearbeiten]

Grasbewachsener Weg an der Nieplitz in Beelitz
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Ich parkte mein Auto in Beelitz in der Nähe der Straßenbrücke über die Nieplitz und folgte einem Sandweg am nördlichen Ufer flussaufwärts. Ein paar Schrebergärten lagen noch am Weg, dann wich der Sandweg einem gut erkennbaren grasbewachsenen Fußweg.

Auch glatte Betonplatten, hier an der Nieplitz, lassen sich gut barfuß begehen
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Es ging unter einer Eisenbahnbrücke hindurch und anschließend weiter an der Nieplitz entlang. Die ständig gut erkennbaren Fahrspuren waren hier komplett mit Gras, teilweise sogar mit Moos bewachsen, ein unglaublicher Genuss. Nach etwa zwei Kilometern begann dann ein angenehm begehbarer Weg aus glatten Betonplatten, der zunächst weiter an der Nieplitz entlang bis zu einem wunderschön gelegenen und sauberen Rastplatz führte, dann aber nach rechts auf Reesdorf zu abknickte.

Bald folgte eine Abzweigung nach links über einen weiteren Betonplattenweg gleicher Qualität, der sehr schön durch die Nieplitzwiesen führte. Rechts konnte man lange Reesdorf sehen, zunächst von Osten, dann von Süden.

Lange kann man den Blick auf Reesdorf genießen
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Als rechts vor mir in einiger Entfernung die ersten Häuser von Schäpe sichtbar wurden erreichte ich eine Kreuzung und bog nach links auf einen weichen Sandweg ab. Hier wusste ich zeitweise gar nicht, ob ich nun den weichen Sandweg oder den noch weicheren Seitenstreifen an einem Spargelfeld begehen sollte. Ein Genuss war größer als der andere.

Weicher Sand auf Weg und Feld, wie es barfuß uns gefällt
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Bald bog der Weg aber rechts ab, von wo er laut Karte wieder an den Betonweg heranführen sollte. Ich ging aber statt dessen nach links auf einem Grasweg mit kaum erkennbaren Fahrspuren und kam so bald an den Neuen Graben, dem ich am nordwestlichen Ufer folgte. Ein schwach erkennbarer Weg durch hohes Gras führte bis zur Straße zwischen Schäpe und Salzbrunn. Hier war neben der Brücke auch ein kleiner Rastplatz vorhanden.

Auch am Neuen Graben fand sich ein wunderbar bewachsener Weg
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Die Straße nach Salzbrunn besteht aus angenehm begehbarem glatten Asphalt und hat sehr wenig Verkehr. Vor Salzbrunn säumen zahlreiche Wildrosen die Straße, die teilweise noch geblüht haben, aber voller reifer Hagebutten standen.

Die Kirche in Salzbrunn
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Ab Salzbrunn folgte ich der Straße in Richtung Elsholz. Sie besteht aus unangenehmerem rauem Asphalt. Es besteht aber überall die Möglichkeit seitlich über Grasflächen oder teilweise auch über Sandflächen am Rand von Spargelfeldern auszuweichen. Hier kommt man sogar an einer Straußenfarm und anderen exotischen Tieren vorbei. Hinter der B2 folgte ich dann dem unbefestigten Weg in Richtung Elsholz. Er war sehr dunkel und staubig, was man den Füßen schnell ansah. Leider war er auch voller feinem Splitt, was in Brandenburg unnatürlich ist, aber er war dennoch durchaus gut begehbar.

Neben Gänsen und Straußen waren auch Lamas bei Salzbrunn zu beobachten
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Als Elsholz sichtbar wurde zweigte nach links ein Sandweg ab, der auf angenehmstem Boden eine Abkürzung versprach. Ich folgte ihm, erreichte Elsholz, bog dort rechts ab, überquerte die Dorfstraße und folgte zunächst auf versandetem Kopfsteinpflaster dem Weg in Richtung Schönefeld. Das Kopfsteinpflaster war nun aber streckenweise rechts von Büschen so weit überwachsen, dass Fahrzeuge nach links ausweichen mussten und dadurch eine Sandspur neben dem Steinpflaster entstehen ließen. Bald hörte das Pflaster ganz auf und der Weg bestand auf ganzer Breite aus purem Sand.

An der ersten Kreuzung bog ich links ab, auf einen wenig befahrenen Feld- und Waldweg, der vor Urzeiten wohl mal mit runden Steinen befestigt war, von denen aber kaum noch etwas aus dem Sand herausguckte. Ich erreicht schließlich die B2 an der Stelle, wo es nach links in die Stadt Beelitz hineingeht. Ich folgte nun der Straße zunächst auf einem angenehm glatt asphaltierten Geh- und Radweg, bis dieser endete. Der Straßenasphalt war dann rauer, aber die weiße Linie am Straßenrand schön glatt. Dort, wo die Straße nach Schönefeld vor dem Bau der Umgehungsstraße abzweigte, bog ich rechts ab, folgte dem glatten Asphalt dieser stillgelegten Straße bis zur Rechtskurve und wählte dort den nach links abzweigenden angenehmen dunklen Sandweg zurück zu meinem Auto an der Nieplitzbrücke.

Länge: ca. 17 km

Gehzeit: ca. 4½ h

Höhendifferenz: nicht vorhanden.

Zuletzt begangen im September 2005

Einkehrmöglichkeiten:[Bearbeiten]

gibt es unterwegs nicht, aber in Beelitz.

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