Benin

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Dieses Buch steht im Regal Reisen und Landeskunde.

Zusammenfassung des Projekts[Bearbeiten]

  • Zielgruppe:
    • Reisende, die Benin besuchen wollen und alle anderen, die sich für das Land interessieren
  • Lernziele:
    • Einführung in Geschichte, Kultur und Gesellschaft des Landes
    • Nachschlagewerk für die Suche von Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants etc.
  • Buchpatenschaft/Ansprechperson: Zur Zeit niemand. Buch darf übernommen werden.
  • Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? Schreibt, was ihr wollt, ich freu mich darüber! Kaputtmachen könnt ihr nichts!
  • Richtlinien für Co-Autoren:
  • Themenbeschreibung:
    • Landeskunde und allgemeine Reisehinweise
    • Reiseführer
  • Aufbau des Buches:

Nach einer landeskundlichen Einführung und einem Teil mit allgemeinen Reisehinweisen soll ein ausführlicher Führer zu den einzelnen Regionen/Orten folgen

Einleitung[Bearbeiten]

Landesinformationen[Bearbeiten]

Größe: 112 622 km2 Einwohner: 8 791 832

Benin galt in den letzten Jahren als eine Musterdemokratie in Afrika.


Geschichte[Bearbeiten]

Naturraum[Bearbeiten]

Das Land Benin ist mit ca. 120 km relativ schmal und besitzt daher nur einen schmalen Küstenstreifen; dafür erstreckt es sich rund 670 km in Nord-Süd-Richtung. Die Küstenregion ist flach. Sie ist durch ausgeprägte Lagunen gekennzeichnet, die sich oft nur einen Kilometer vom Meer entfernt im Landesinneren befinden. Richtung Norden schließt sich die Lamasenke an. Im Nordwesten befindet sich das bis zu 600m hohe Atakoragebirge; in Zentralbenin erheben sich einzelne Inselberge.
Im Süden Benins herrscht ein heißes, feuchtes, tropisches Klima. Die Jahresdurchschnittstemperaturen liegen zwischen 26° und 28°. Die hier vorwiegende Vegetation ist der Guinea-Savanne zuzurechnen, einem Mosaik aus laubabwerfendem Regenwald und Savanne. Der sandige Küstenstreifen wird von Palmen dominiert. Nach Norden hin wird das Klima heißer und trockener. Die Vegetation geht immer mehr in eine Savannenlandschaft über. Das Klima wird durch die Abfolge von Regen- und Trockenzeiten geprägt, deren Verlauf sich allerdings in den letzten Jahren immer mehr verändert hat.

Kultur und Gesellschaft[Bearbeiten]

Wie in allen afrikanischen Ländern gibt es in Benin eine Vielzahl an Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichen Sprachen, Traditionen und Religionen. Hier werden im Folgenden nur die wichtigsten genannt, ohne dabei Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Im christlich-animistisch dominierten Süden herrscht die Sprachgruppe der Fon vor. Im Atakoragebirge befinden sich die Bevölkerungsgruppen der Somba und Bétamaribè.

Essen und Trinken[Bearbeiten]

Die Hauptnahrungsmittel in Benin sind Reis, Yam und Maniok. Maniok und auch Mais werden zu Pâte verarbeitet, eine Art festgewordener Brei. Dazu gibt es oft scharfe Tomaten- oder Erdnußsoßen. Eine Spezialität ist Peul-Käse, der von der gleichnamigen Bevölkerungsgruppe hergestellt, gekocht und gegessen wird.

allgemeine Reisehinweise[Bearbeiten]

Einreisehinweise[Bearbeiten]

Für die Einreise nach Benin ist ein Visum erforderlich, das in der beninischen Botschaft in Berlin beantragt werden kann. Zudem wird der Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt.

Reiseveranstalter[Bearbeiten]

  • Der Ökotourismusverband Eco-Benin bietet Ausflüge und Touren zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten im Land, z.B. am Lac Ahémé oder zu den Tata Sombas im Norden. Aktuelle Angebote unter www.ecobenin.com

Reisen innerhalb des Landes[Bearbeiten]

Innerhalb der Städte und andere Kurzstrecken sind die Motorrat-Taxis, „Zemijans“ oder kurz „Zem“ genannt, das Verkehrsmittel Nummer 1. In Cotonou und einigen anderen Städten sind die Fahrer gut an ihren gelben Hemden zu erkennen. Für wenig Geld (Preise unbedingt vorher immer aushandeln!!!) bringen sie einen zum gewünschten Ort. Oftmals kennen die Fahrer jedoch (für Touristen markante) Orte nicht, und mit Straßennamen kommen sie erst recht nicht weiter. Deswegen sollte man immer genau wissen wo man hin will, um den Weg notfalls erklären zu können. Ausserhalb Cotonous muss man sich auch darauf einstellen, dass die Fahrer kein Französisch sprechen. Die Fahrten mit den Zems sind meistens rasant und nicht gerade ungefährlich. Hat man jedoch kein eigenes Fahrzeug, wird man um die Motorrad-Taxis jedoch kaum herumkommen; öffentlichen Nahverkehr mit Bussen oder ähnlichem sucht man in Benin vergebens. Auch normale Auto-Taxis sind eher selten zu finden und vergleichsweise teuer. Die einzige Zuglinie im Land ist unzuverlässig, fährt äussert selten und braucht eine halbe Ewigkeit. Um in andrere Städte zu gelangen, sind Sammeltaxis das beste Mittel. Sie fahren recht regelmäßig vom Place d'Etoile aus in alle Richtungen und sind relativ billig. Allerdings sind sie meist vollgestopft, bis zu 7 Personen zwängen sich dabei in einen uralten Mercedes oder ähnliches.

Reisen in die angrenzenden Nachbarländer und darüber hinaus[Bearbeiten]

Die Verbindungen entlang der Küstenländer sind relativ gut. Auf dem sogenannten "Lagos-Abidjan-Korridor" fahren regelmäßig auch komfortable Reisebusse.


Hinweise für Backpacker[Bearbeiten]

Hinweise für allein reisende Frauen[Bearbeiten]

Hinweise für Familien mit Kindern[Bearbeiten]

Gesundheits- und Sicherheitshinweise[Bearbeiten]

Benin ist ganzjährig Risikogebiet für Malaria. Vor der Abreise ist eine Beratung mit dem Tropenarzt wegen eventueller Prophylaxe oder geeigneten Sand-By-Mitteln dringend zu empfehlen. Auf jeden Fall jedoch sollten ein (möglichst imprägniertes) Mückennetz sowie Mückenschutzmittel wie NoBite oder Autan nicht in Ihrem Reisegepäck fehlen. Eine Gelbfieberimpfung ist für die Einreise vorgeschrieben. Informieren Sie sich rechtzeitig über mögliche andere Schutzimpfungen.

Die politische Lage in Benin ist stabil. Die Straßenkriminalität hält sich nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Grenzen. Vorsicht ist besonders Nachts geboten. Achtung auch besonders im Straßernverkehr.

Verantwortungsbewusstes Reisen in Drittweltländern[Bearbeiten]

Reiseführer[Bearbeiten]

Der Süden[Bearbeiten]

Cotonou[Bearbeiten]

Cotonou ist die größte Stadt und wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. Sie besitzt den einzigen internationalen Flughafen des Landes sowie einen großen Hafen, der einen der größten Wirtschaftsmotoren des Landes darstellt.

Sehenswürdigkeiten

  • Dantokpa Markt
  • Cathedrale Notre Dame

Unterkunft

  • Hotel du Port (Zimmer klimatisiert ca. 38.000 CFA/Tag; Frühstück 3.800 CFA): Hotel der Mittelklasse; Swimmingpool, Fernseher auf dem Zimmer
  • Hotel Chant d'Oiseau (DZ mit Ventilator 14.000 CFA/Tag, Frühstück inklusive): Das Hotel ist Teil einer katholischen Seminartagungsstätte und bietet einfache aber saubere Zimmer. Im Haus befindet sich auch ein Internetcafé

Essen und Trinken

  • Afrikanisches Essen findet man überall in der Stadt. Die "Bonnes Femmes" verkaufen ihre Gerichte unschlagbar günstig aus ihren Kochtöpfen direkt an der Straße. Eine Teller Reis mit Fisch und Soße erhält man hier bereits für 500 CFA. Etwas teurer, aber auch etwas besser in Qualität und Auswahl kann man in den Maquis essen, wie die kleinen einheimischen Restaurants genannt werden. Mehrere gute Maquis befinden sich beispielsweise neben dem Chambre de Commerce ganz in der Nähe des Marché Ganhi. Ein gemischter Teller kostet hier ca. 1500 CFA.
  • Internationale Restaurants findet man insbesondere in der Haie Vive.
  • Wer sich selbst versorgen möchte, findet kleinere internationale Supermärkte in der Haie Vive sowie am Marché Ganhi; Obst und Gemüse wird an kleien Straßenständen verkauft.

Kommunikation

  • Internetcafés
    • Amir (Haie Vive): 1 Stunde = 500 CFA; Internetcafé inklusive Bar und Terasse
    • Cyber le Canada (Boulevard le Canada): 1,5 Stunden = 500 CFA

Freizeit

  • Der Obama Beach (Nouvelle Plage Les Cocotiers)ist ein Strandabschnitt hinter dem Centre de Conférence, an dem man in kürzester Entfernung vom Stadtzentrum etwas Sonne tanken kann. Viele Reiseführer raten von einem Strandbesuch in Cotonou ab; der erst küzlich eingerichtete Obama Beach avanciert jedoch zunehmend zum Treffpunkt von Expats und einheimischen Stadtbewohnern und kann problemlos besucht werden. Hier befinden sich eine kleine Bar und verschiedene Sportmöglichkeiten. Beim Schwimmen im Meer ist wie überall an der beninischen Küste Vorsicht geboten: die Strömung ist stark und unberechenbar.
  • Wer schwimmen möchte, kann für ca. 2500 CFA die Swimmingpools der größeren Hotels benutzen, beispielsweise dem Hotel du Port
  • Das Centre Culturel Francais gleich neben der Französischen Botschaft ist das wohl lebendigste Kulturzentrum in Cotonou. Neben einer Bibliothek, wechselnden Ausstellungen und einem Café finden Abends regelmäßg Konzerte, Theater- oder Filmvorstellungen statt. Im Angebot finden sich auch Französisch- und Fon- Sprachkurse. Das aktuelle Programm ist unter www.ccfcotonou.net zu finden.
  • Auch das Cenre Culturel de Chine bietet Austellungen, Filme und andere kulturelle Veranstaltungen; auch Tai-Chi-Kurse werden angeboten

Einkaufen

  • Geschenkartikel und Kunstgegenstände: Im Künstlerdorf Centre de Promotion des Artisanats“ im Stadtteil Gbegamey verkaufen Handwerker und Künstler ihre Werke.
  • Eine gute Auswahl an Geschenkartikeln, Kleidung und Schmuck aus ganz Westafrika findet sich im Farafina in der Haie Vive.
  • Ebenfalls in der Haie Vive befindet sich die Boutique Rose, in der Seifen, Stoffe, Kleidung sowie Brot und Konditoreiwaren verkauft werden. Die Boutique wurde von katholischen Schwestern gegründet, die in der Nähe des Dantokpa-Marktes eine Schule sowue eine Ausbildungsstätte für Straßenkinder, Kinderarbeiter und andere benachteiligte Jungendliche betreiben. In der Ausbildungsstätte werden vor allem Mädchen zu Konditormeisterinnen, Bäckerinnen und Seifenfabrikanten ausgebildet um sich so eine eigene Zukunft aufbauen zu können. In der Boutique werden die Produkte der Ausbildingsstätten verkauft.
  • Buchhandlungen: die größte Buchhandlung ist SONAEC, gleich gegenüber dem Marché Ganhi. Hier findet man eine gute Auswahl französischsprachiger Titel. Die Librerie Notre Dame direkt neben der gleichnamigen Kathedrale hat auch einige wenige englische Titel im Angebot.

Praktische Hinweise

  • Die Zentrale der Ecobank am Marché Ganhi akzeptiert Visa und bietet die Möglichkeit Traveller Cheques einzulösen

Ausflugsziele in der Umgebung

Ganvié
Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Benins ist das auch als „afrikanisches Venedig“ bekannte Ganvié. Von Cotonou aus fahren Sammeltaxis am Place d'Etoile Rouge nach Abomey-Calavi, wo man am Hafen jederzeit Motorboote oder Pirogen findet, die mehrstündige Rundfahrten nach Ganvié machen. Tickets gibt es an der offiziellen Tourismusstelle am Hafen.

Route de Pêche Diese Sandpiste verläuft parallel zur beninischen Küste Richtung togoischer Grenze zwischen Palmenwäldern und immer in Sichtweite des Meeres. Entlang der Strecke finden sich zahlreiche Strandbars, Hotels und Restaurants, wie z.B. das Café Cauri Coquillage, das neben einem Meerwasserswimmingpool auch ein gutes Restaurant und verschiedene Souvenirstände bietet (ca. 5km von Cotonou entfernt am Togbin Plage; www.bcrsgvadc.com).

Bab's Dock
Ebenfalls von der Route de Pêche aus gelangt man zu dem an der Lagune gelegenen Café Bab's Dock. Vom Ausgangspunkt an der Route de Pêche fährt man mit einem Motorboot durch die Mangroven auf die andere Seite der Lagunezum Dorf Houndodji, wo das Café idyllisch zwischen üppigem Grün liegt. Neben einer Sonnenterrasse und einem Restaurant kann man mit einem Kanu oder einem kleinen Segelboot die Lagune erkunden. Geöffnet ist lediglich Sa + So sowie an Feiertagen von 10-19 Uhr, Eintritt: 2500 FCFA, Tel.: 97970196

Porto Novo[Bearbeiten]

Porto Novo ist die eigentliche Hauptstadt Benins und ist Sitz der Nationalversammlung. Gelegen an einer Lagune, wird das Stadtbild von kolonialen Bauten geprägt, die jedoch leider mehr und mehr verfallen.

Sehenswürdigkeiten

  • Palais Honmé: ehemaliger Palast des Königs von Porto Novo
  • Museum da Silva
  • Centre Songhai

Ouidah[Bearbeiten]

Ouidah ist das Zentrum des Voudou-Kultes und ist in der Geschichte eng mit dem Sklavenhandel verwurzelt.

Sehenswürdigkeiten

  • Portugiesisches Fort
  • Temple du Python
  • Route des Esclaves und Gate of no return

Unterkunft

Ausserhalb Ouidahs

  • Ca. 10 km von Ouidah entfernt am Strand liegt das Casa del Papa. In der Hotelanlage gehobener Klasse stehen verschiedene Bungalows zur Verfügung. Restaurant, Bar, Swimmingpool. Preise für die günstigsten Zimmer: EZ 45 000CFA , DZ 57 000 (inkl. Frühstück); Tel. (229)21492101; Internet: www.casadelpapa.com

Allada[Bearbeiten]

Grand Popo[Bearbeiten]

Grand Popo gilt als DER Badeort Benins und ist einer der touristischen Anziehungspunkte des Landes. Hier finden sich zahlreiche Hotels, Bars und Boutiquen.

Abomey[Bearbeiten]

Abomey war die Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Dahomey und ist kulturell stark von diesem geprägt.

Sehenswürdigkeiten

  • Königspalast von Abomey (UNESCO-Weltkulturerbe)

Unterkunft

  • Chez Monique

Das Zentrum[Bearbeiten]

Parakou[Bearbeiten]

Parakou ist nach Cotonou und Porto Novo die drittgrößte Stadt des Landes und wird oft auch als "Hauptstadt des Nordens" bezeichnet.

Der Norden[Bearbeiten]

Natitingou[Bearbeiten]

Natitingou ist der Ausgangspunkt für die Erkundung des Atakora-Gebirges. Die Stadt liegt bereits im Gebirge, und die Luft ist angenehm kühl und trocken, verglichen mit der Luft in den Städten des Südens.

Unterkunft

  • Hotel Tata Somba (Tel. (229) 23 82 11 24)

Tanguièta[Bearbeiten]

Tanguièta ist einer der Ausgangspunkte für die Erkundung des Pendjari-Nationalparks. Die kleine, überschaubare Stadt verfügt über Internetcafés, einen Supermarkt, Hotels und Autovermietungen. Kurz gesagt alles, was man vor der Weiterreise in den Pendajri- Nationalpark braucht.

Unterkunft

  • Hotel Baobab (Tel. (229) 23830225)

Malanville[Bearbeiten]

Die Nationalparks[Bearbeiten]

Die beiden Nationalparks Pendjari und W befinden sich im Norden Benins und sind mit anderen Schutzgebieten in den benachbarten Ländern Burkina Faso und Niger verbunden. Die westafrikanischen Parks sind mit den großen Parks in Ostafrika nicht zu vergleichen; die abgesehen vom Fehlen der Giraffen und Zebras ist der Tierbestand insgesamt geringer. Nichtsdestotrotz sind auch die beninischen Nationalparks einen Besuch wert.

Pendjari Nationalpark[Bearbeiten]

Das Biosphärenreservat Pendjari ist mit 2750 km² der kleinere aber wohl auch der schönere der beiden Parks in Benin. Bereits 1954 wurde er als Jagdreservat ausgewiesen, bis er 1961 zum Nationalpark erklärt wurde. Seit 1986 ist er von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. In dem von Baum- und Strauchsavanne sowie Trockenwäldern dominierten Park finden sich neben den großen Säugetieren wie Löwen, Elefanten, Büffel und Antilopen eine große Auswahl an Vögeln und Reptilien. Der Park ist nur mit eigenem (geländegängigem) PKW zugänglich. Autovermietungen finden sich z.B. in Natitingou, Tanguièta und Batia. Seit 2009 bleibt der Park ganzjährig geöffnet, auch während der Regenzeit. In Benin selbst gibt es zwei Eingänge in den Park: der erstere befindet sich in Batia, der andere in Porga. Ausserdem besteht die Möglichkeit, von den Teilen des W-Arli-Pendjari-Komplexes in Burkina Faso und Niger auf die beninische Seite zu gelangen.

Eintritt für Ausländer: Erwachsene 10 000 CFA, Kinder 3000 CFA; Fahrzeug 3000 CFA Offizielle Homepage: www.pendjari.net

In der Umgebung des Parks

Cascades de Tanougou
Die Wasserfälle von Tanougou sind wohl die beeindruckendsten Benins. In dem kleinen See unterhalb des größten Falls kann man sich wunderbar abkühlen. Ganz Mutige springen von den Felsvorsprüngen in das kühle Nass.

Unterkunft

Der Ausgangspunkt für den Besuch des Pendjari-Nationalparks ist üblicherweise Tanguièta. Wer jedoch länger im Park bleiben will oder näher an einem der beiden Eingänge nächtigen will, dem bieten sich mehrere Möglichkeiten:

  • Wer mehrere Tage im Park verbringen will oder die Atmosphäre des Parks auch nachts erleben will, kommt am besten im Hotel Pendjari unter, das mitten im Park nahe der Grenze zu Burkina Faso liegt. Mehrere Bungalows, Swimmingpool.
  • Das Camp Numi in Batia ist eine weitere gute Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe zum Park unterzukommen. Swimmingpool. (Satellit-Tel. 0088216 - 22772283; Internet: www.camp-numi.de)
  • Einfache, billige Unterkunftsmöglichkeiten bieten sich in Tanougou. Dort sind seit kurzem kleine Bed&Breakfasts entstanden, die von den Dorfbewohnern betrieben werden. Die einfachen, nicht klimatisierten Zimmer sind in den traditionellen Lehmbauten auf den Höfen der Familien untergebracht. Als Waschmöglichkeit steht lediglich ein Eimer Wasser aus dem Dorfbrunnen zur Verfügung, eine Trockentoilette unter freiem Himmel ist vorhanden. Die einfache Ausstattung wird durch die Freundlichkeit der Gastgeber und die Möglichkeit, einen Einblick ins Familienleben der Menschen in Tanougou zu bekommen, mehr als wett gemacht.
Nationalpark W[Bearbeiten]