Benutzer:HirnSpuk/ Temp

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geplanter Ablauf – Überarbeitung Hilfethema "zitieren"[Bearbeiten]

Inhaltsverzeichnis

40% fertig Das Projekt „Hilfe-Seiten überarbeiten, bzgl. zitieren“ ist nach Einschätzung seiner Mitarbeiter zu 40% fertig

Zuerst werden die Grundlagen der Arbeit nochmal zusammengefasst:

  • Ausgangsdiskussion hier: Hilfe Diskussion:Zitieren
  • Nebendiskussion hier: Hilfe Diskussion:Wikibooks-Lehrbuch
  • In Abschnitten für Leser wird gesiezt in Abschnitten für Mitarbeiter wird geduzt, ich werde die Anrede vermeiden, da ich die Schreibung eines kleinen "du" ablehne.
  • Vorhandene Seiten werden nach Möglichkeit verschoben. Nur im Ausnahmefall müssen auf den Diskussionsseiten die Autoren angegeben werden. Das betrifft überwiegend Zitieren aus Wikibooks und Quellenangaben.
  • Die neu geschaffenen Seiten werden so elegant und unauffällig wie möglich in die alte Struktur (Aufbau Lehrbuch, Navigation etc.) integriert.

Ablauf:[Bearbeiten]

Lehrbuchtexte:

  1. 80% fertig #Hilfe:Gesichertes WissenVerschieben; Umlinken; SLA auf Weiterleitung;macht zu viel Arbeit und ist nur sinnvoll, wenn das Konzept steht. kleinere Überarbeitung, vorschlagen auf der Diskussionsseite, alles andere bietete zu viel Angriffsfläche für Meinungsverschiedenheiten.
  2. 60% fertig #Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Leser/ Wikibooks als Quelle – Erstellen
    • 80% fertig Text
    • 00% fertig Übertragen
    • 00% fertig Lehrbuchintegration abschließen
  3. 60% fertig #Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Quellenarbeit – Erstellen (Basis für Zitate und Fußnoten)
    • 80% fertig Text
    • 00% fertig Übertragen
    • 00% fertig Lehrbuchintegration abschließen
  4. 20% fertig #Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Fußnoten sinnvoll nutzen – Erstellen (Basis für Zitate)
    • 30% fertig Text
    • 00% fertig Anpassen und übertragen
    • 00% fertig Lehrbuchintegration abschließen
  5. 20% fertig #Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Zitieren und Zitierstile – Erstellen
  6. 40% fertig Einpflegen im Wikibooks-Lehrbuch vorbereiten
    • 80% fertig Strukturanpassungen
    • 00% fertig Anpassen und übertragen
    • 00% fertig Lehrbuchintegration abschließen

reine Hilfe-Texte:

  1. 60% fertig #Hilfe:Leser/ Zitieren aus Wikibooks – Erstellen; Autoren nennen; im Wikibooks-Lehrbuch einpflegen; mit oben 1. und 2. verlinken
  2. 10% fertig #Hilfe:Autor/ Links/ Quellenangaben – Verschieben; Umlinken; SLA auf Weiterleitung; Überarbeitung → Konzentration auf Quellenangaben, Formatvorlagen für Quellenangaben und Buchinterne Links; mit 3., 4. und oben 3. verlinken
  3. 30% fertig #Hilfe:Autor/ Fußnoten – Verschieben; Umlinken; SLA auf Weiterleitung; SLA auf Hilfe:Fußnoten/ Tipp, wird integriert; Überarbeitung → Konzentration auf Fußnoten; mit 4. und oben 4. verlinken
    • bisher vorhanden als Hilfe:Fußnoten
    • 80% fertig Text
    • 00% fertig Anpassen und übertragen
    • 00% fertig Lehrbuchintegration abschließen
  4. 10% fertig #Hilfe:Autor/ Zitieren – Verschieben; Umlinken; SLA auf Weiterleitung; Überarbeitung; mit 2., 3. und oben 5. verlinken
    • bisher vorhanden als Hilfe:Zitieren
    • 20% fertig Text
    • 00% fertig Anpassen und übertragen
    • 00% fertig Lehrbuchintegration abschließen
  5. 00% fertig Zusammen mit obigen Infos im Wikibooks-Lehrbuch einpflegen, so noch nicht geschehen

Brainstorming und Notizen[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Es muss zwischen Quellen, Zitaten und Nachweisen unterschieden werden. Das ist nicht identisch. Eine Quelle muss nicht unmittelbar zum Zitat werden. Ein Zitat ist nur mittelbar eine Quelle. Ein Nachweis muss nicht unbedingt eine Quelle sein. Sie kann zum Beispiel auch durch leicht nachvollziehbare Handlungen gegeben sein.

Vorbereitung für das Hilfe:Glossar

Beleg
Siehe Nachweis
Nachweis
Angaben über die Herkunft von Informationen. (siehe auch Zitat, Quelle)
Quelle
Werk Anderer mit einer oder mehreren Informationen oder Zusammenhängen für die eigene Arbeit. Nicht unmittelbar nachweispflichtig (vgl. Zitat). (siehe auch Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Quellenarbeit)
Zitat
Die wörtliche oder indirekte Wiedergabe der Formulierung eines Anderen zur Einbettung in eigene Betrachtungsweisen, nachweispflichtig. (siehe Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Zitieren und Zitierstile und Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Leser/ Wikibooks als Quelle)
Theoriefindung
Das postulieren einer eigenen Theorie auf Basis von Interpretationen, Daten, Statistiken, Methoden, Konzepten und/oder Argumenten, die nicht durch andere Quellen nachprüfbar sind. (siehe Hilfe:Regeln/ Gesichertes Wissen)
Referenz
Eine prüfbare verlässliche Informationsquelle für eine gegebene Information. Achtung: Im Deutschen ist Referenz nicht gleichbedeutend mit Quelle. Eine Referenz bezeichnet hier eine „wohlwollende“ Quelle, angedeutet vorne mit den Worten „prüfbar“ und „verlässlich“. (Siehe auch Nachweis, Quelle und Zitat)

Vorlagen-Sammlung[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

w:DIN_1505-2


Hilfe:Gesichertes Wissen[Bearbeiten]

< zum Wikibooks-Lehrbuch

Statut: Wikibooks ist eine Lehrbuchsammlung Neutraler Standpunkt Gesichertes Wissen Urheberrechte beachten Wikiquette


Zusammenfassung[Bearbeiten]

  • Wikibooks stellen gesichertes Wissen dar.
  • Wikibooks beinhalten keine Theoriefindung.
  • Wikibooks nehmen einen neutralen Standpunkt ein.

Diese Grundsätze machen Wikibooks zu sinnvollen Quellen und damit zitierbar! (Vgl. Kapitel: Wikibooks als Quelle im Wikibooks-Lehrbuch)

Einführung[Bearbeiten]

Bücher auf Wikibooks (im folgenden auch kurz: „Wikibooks“) sind als Lehrbücher dem aktuellen Stand der Wissenschaft oder der praktischen Handlung verpflichtet. Dies wird hier kurz mit den Worten „gesichertes Wissen“ umschrieben.

Wenn ein Schüler, Lehrling oder Student sich mit einem Wiki-Lehrbuch auf eine Prüfung vorbereitet hat, soll er nicht deshalb durchfallen, weil er eine persönliche Theorie für den Stand der Wissenschaft gehalten hat.

„Gesichertes Wissen“ vs. „Theoriefindung“[Bearbeiten]

Gesichertes Wissen sind alle Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Stand der Technik, praktischen Anwendung oder Wissenschaft sind. Gesichertes Wissen kann aus mehreren Quellen bestätigt werden und ist logisch schlüssig und/oder praktisch nachvollziehbar.

Wikibooks dient – wie die meisten Wikimedia-Projekte – nicht der Theoriefindung. Theoriefindung ist dabei, kurz gesagt, das Gegenteil von „gesichertem Wissen“; das Entwickeln einer neuen Theorie oder das Einbringen einer (eigenen) Meinung in ein Buch (siehe dazu auch Hilfe:Neutraler_Standpunkt). In Wikibooks sollen normalerweise nur Kenntnisse Fähigkeiten und Fertigkeiten (z. B. – aber nicht ausschließlich – Theorien, Interpretationen, Daten, Statistiken, Methoden, Konzepte, Argumente,…) enthalten sein, die nachprüfbar sind.

Beispiele für gesichertes Wissen[Bearbeiten]

An Schulen und Universitäten wird überwiegend gesichertes Wissen gelehrt. Abschließend wird in schriftlichen Abschluss-Arbeiten das vermittelte Wissen überprüft. Deshalb gibt es üblicherweise keine Einwände Studienarbeiten, Seminararbeiten o. ä. auf Wikibooks zu veröffentlichen, wenn sich die betreuenden Stellen (Lehrer, Betreuer, Dozenten, o. ä.) keine Rechte vorbehalten. Bei fortgeschrittenen Abschlussarbeiten, wie Master- oder Diplomarbeiten ist Vorsicht geboten, weil diese Arbeiten unter bestimmten Bedingungen „Theoriefindung“ enthalten können. Manche Diplomarbeit findet ihren Weg zur wissenschaftlichen Veröffentlichung, um die dort gefundenen Thesen, Ideen und Zusammenhänge allgemein der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Für Forschung und Theoriefindung in gewissem Rahmen gibt es die Wikiversity.

Mehrere Standpunkte in Wikibooks[Bearbeiten]

Die beiden Stichworte „keine Theoriefindung“ und „gesichertes Wissen“ stehen also eng zusammen. Das soll jedoch ausdrücklich nicht verhindern, dass verschiedene Meinungen und Ansätze dargestellt werden können. Im Gegenteil das Stichwort „Neutraler Standpunkt“ soll garantieren, dass sich jede Autorin verpflichtet, so möglich, nicht nur eine Seite einer diskutierten Tatsache darzustellen. Die Standpunkte müssen jedoch vertretbar sein. Sie sollen von den jeweiligen „Gegnern“ der Diskussion als Position akzeptiert sein (nachweisbar z. B. durch Menge und Reputation der Veröffentlichungen).

Handelt es sich bei in Wikibooks dargestellten Kenntnissen um „weniger gesichertes“ Wissen, sollte es als solches gekennzeichnet und erkennbar sein. Allerdings darf ein Wikibook nicht ausschließlich aus solchen Grenzfällen bestehen! Die Antwort auf die Frage nach einem Regelverstoß bezüglich Theoriefindung, gesichertem Wissen und neutraler Standpunkt, ist hier häufig eine Fall zu Fall Einschätzung. Im Zweifelsfall sollte man vor Beginn der Arbeit um Meinungen zum Plan bitten (Wikibooks:Ich brauche Hilfe).

Autoren sind hier in der Pflicht ihre Buchprojekte darauf zu reflektieren. Aber auch die Leser sollten die Informationen immer mit weiteren Quellen absichern. Wenn das Buchprojekt weit gediehen ist und ein entsprechendes Quellenverzeichnis vorhanden ist, können als erster Schritt eben diese überprüft werden. Sonst empfehlen sich Standardlehrwerke des Fachgebiets als weitere Quelle.

Wie überall gilt: Auch Wikibooks werden von Menschen geschrieben und allen Menschen unterlaufen Fehler. Je breiter – mit je mehr Quellen – ein Feld also beleuchtet wird, desto sicherer wird die Erkenntnis über den aktuellen Umfang und Denkweisen der betreffenden Kenntnisse, die daraus gewonnen werden kann.

Zuverlässigkeit von Quellen[Bearbeiten]

Quellen müssen verlässlich sein (siehe auch Abschnitt „Quellen beurteilen“, Wikibooks-Lehrbuch, Kapitel Quellenarbeit). Ihre Anzahl und Reputation kann ein Leitfaden sein, ob das Wissen als Wikibook beschreibbar ist, oder nicht.

Verlässlichkeit äußert sich nicht nur anhand wissenschaftlicher Arbeiten: Eine bestimmte Tätigkeit, die leicht persönlich nachvollziehbar ist, gilt hier z. B. ebenfalls als „gesichertes Wissen“.

Siehe auch[Bearbeiten]


< zum Wikibooks-Lehrbuch

Statut: Wikibooks ist eine Lehrbuchsammlung Neutraler Standpunkt Gesichertes Wissen Urheberrechte beachten Wikiquette




Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Leser/ Wikibooks als Quelle[Bearbeiten]

Zusammenfassung[Bearbeiten]

  • Gesichertes Wissen ist meist eine Quelle
  • Gesichertes Wissen kann, muss aber nicht, zitiert werden
  • Lehrbücher können eine Quelle sein
  • Fachbücher sind wahrscheinlich eine Quelle
  • Aus Wikibooks kann zitiert werden, aber hier ist trotz der sehr offenen Lizenzen genauso das Urheberrechtsgesetz zu beachten (Pflicht zur Angabe der Quelle)

Einführung[Bearbeiten]

In diesem Kapitel wird der Frage nachgegangen, ob Wikibooks als Quelle verwendbar ist. Für die Frage nach Hilfsmitteln zum Zitieren aus Wikibooks siehe Hilfe:Leser/ Zitieren aus Wikibooks.

Anm.: Beachten Sie, dass Mitarbeiter untereinander sich mit „Du“ ansprechen. Die Leserhilfen, von denen Sie gerade einen Teil lesen sind mit dem allgemein als höflicher empfundenen Sie formuliert. Seien Sie bitte nachsichtig, falls Sie Fragen stellen. Eine Ansprache mit „Du“ ist nicht despektierlich gemeint.

Hinweis zu Rechtsthemen[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt des Wikibooks-Lehrbuchs werden teils Gesetzestexte referenziert. Beachten Sie diesbezüglich bitte den Hinweis von Wikibooks:Haftungsausschluss:

Rechtshinweis

Die Seiten von Wikibooks zu Recht und verwandten Themen dienen der allgemeinen Bildung und Weiterbildung und nicht der Beratung im Falle eines aktuellen rechtlichen Anliegens. Wie die anderen Projektbereiche befinden sie sich im Aufbau. Da Artikel abschnittsweise bearbeitet werden (können), können sich im Verlauf einer Überarbeitung die Informationsstände der einzelnen Teile mitunter deutlich voneinander unterscheiden und sich auch widersprechen.

Diese Textsammlung entsteht offen und ohne direkte redaktionelle Begleitung und Kontrolle. Auch wenn die Autoren ständig daran arbeiten, die einzelnen Beiträge zu verbessern, ist es möglich, dass Sie hier auf unrichtige,unvollständige, veraltete, widersprüchliche, in falschem Zusammenhang stehende oder verkürzte Angaben treffen.

  • Verwenden Sie daher die hier bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für rechtsbezogene Entscheidungen und ziehen Sie weitere Informationsquellen hinzu.
  • Bitte wenden Sie sich daher wegen Ihres Anliegens stets an einen Anwalt oder an eine andere qualifizierte Beratungsstelle!
  • Beachten Sie, dass in vielen Rechtsangelegenheiten Fristen laufen, deren Versäumen Ihnen einen Nachteil bringen kann. Sie sollten sich daher bei einem konkreten Rechtsproblem nicht nur auf die eigene Suche im Internet verlassen.

Es ist außerdem zu beachten, dass sich die Seiten in den meisten Fällen auf das Recht in der Bundesrepublik Deutschland oder in anderen deutschsprachigen Ländern beziehen, auch wenn dies im Artikel nicht ausdrücklich angegeben ist. Wenn die Gesetze auch in vielen anderen Staaten Europas durch die Harmonisierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften im Rahmen der Europäischen Gemeinschaften ähnlich sind, so können doch, durch die unterschiedliche Umsetzung der EG-Richtlinien in den einzelnen Mitgliedsstaaten, gravierende Unterschiede vorliegen.


Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Rechtsthemen der Wikipedia, der auch für Wikibooks gilt!

Quellen – Nachweise – Zitate – Referenzen[Bearbeiten]

Eine Quelle ist generell ein wie auch immer geartetes Werk eines Anderen (neben Text z. B. auch ein Bild, etc.), die für einen selbst nützliche Information enthält. Ein Verweis kannmuss aber nicht – angegeben werden. Ein Zitat ist die wörtliche oder sinngemäße Wiedergabe von Zusammenhängen eines Anderen, welche im Zusammenhang zur eigenen Arbeit stehen. Dann muss ein Nachweis (andere Bezeichnungen: Einzelnachweis, Quellenangabe) angegeben werden: die präzise Beschreibung zum Auffinden der Quelle (möglicherweise im Zusammenhang mit einem bestimmten „Zitierstil“, siehe Hilfe:Leser/ Zitieren aus Wikibooks). Eine Referenz ist im Deutschen eine Empfehlung, eine wohlwollende Quelle, meist persönlicher Natur; im englischen jedoch meint „reference“ allgemein den Verweis/Nachweis. Der Begriff Referenz wird zunehmend auch im englischen Begriffssinn verwendet.

Kurz: Ein Zitat einer Quelle muss mit einer Quellenangabe(Nachweis, Einzelnachweis, en.:reference) versehen werden.

Gesichertes Wissen als Quelle[Bearbeiten]

Einen Überblick, was hier unter gesichertem Wissen verstanden wird, gibt die Seite: Hilfe:Gesichertes Wissen. Das ist die Grundlage der Verwendbarkeit von Wikibooks als Quelle. Sie als Leser sollen sich darauf verlassen können, dass die Dinge, die Sie hier lesen, korrekt und auch anderweitig verfügbar sind. Diese Dinge sind hier vielleicht einfach nur anders – und wir hoffen durch die Zusammenarbeit vieler letztlich auch besser – erklärt.

Unterscheiden muss man an dieser Stelle generell – nicht nur auf Wikibooks – drei Dinge:

  • Ist das Buch eine sinnvolle Quelle?
  • Kann ich das Buch als Quelle verwenden?
  • Wenn ja, wie?

Zum ersten Punkt sollten Sie immer kritisch lesen: Klingen die gegebenen Informationen plausibel? Lese ich nur das heraus, was ich herauslesen möchte? Wo und wie ist das Buch erschienen? Handelt es sich um einen bekannten Verlag, der hunderte von Büchern zu unterschiedlichsten Themen veröffentlicht oder handelt es sich um einen kleinen Verlag, der möglicherweise sogar nur als Druckdienstleister für einen Autor auftritt (vgl. auch Wikipedia:Pseudoverlage)? Etc.

Zum zweiten Punkt ist es bedeutsam, in welchem Kontext Sie die Quelle benötigen. Ohne irgendeine Voraussetzung kann jedes Buch als Quelle dienen. Sie lernen dort. Und sei es auch nur eine Geschichte kennen, wie es bei Belletristik der Fall ist. Benötigen Sie das Wissen und die Informationen aber anderweitig, sind sie darauf angewiesen, dass Sie die Reputation und den Sinn der Quelle einschätzen. So etwas muss man lernen, man neigt dazu dem gedruckten Wort sehr viel zu glauben. Insbesondere, wenn es sich um ein Buch für einen zweistelligen Euro-Betrag handelt. Dies muss jedoch nicht immer so sein. Gelegentlich kommt es vor, dass Autoren einfach Bücher „drucken lassen“. Besondere Leistungen eines Verlags wie

  • eine Reflektion (@Autor: „Wir drucken diesen unreflektierten Unsinn nicht!“),
  • ein Lektorat (@Autor: „Korrigieren Sie diese Formulierung nochmals!“),
  • eine Schlusskorrektur (generelles Korrekturlesen vor dem Satz) u. a.

fehlt dann nicht selten. In solchen Fällen muss präzise abgewogen werden, ob das Buch tatsächlich als Quelle geeignet ist, oder nicht.

Der dritte Punkt wird in dem Moment bedeutsam, wenn Sie wirklich etwas mit den Informationen anfangen wollen und die Quelle als Angabe für ein Zitat oder einen Informationsnachweis benötigen. Zum Beispiel, wenn Sie einen Wikipedia-Artikel schreiben möchten. Haben Sie die ersten beiden Bedingungen positiv entschieden, haben Sie mehrere Möglichkeiten die Informationen zu verwenden.

  • Wiedergabe des Gelernten, ohne Angabe einer Quelle:
    In diesem Fall müssen Sie bei der Benutzung von Lehrbuch-Wissen nicht viel beachten, außer, dass sie keine Kopien der Werke (das bedeutet nicht nur Texte sondern auch z. B. Bilder) anfertigen und verwenden dürfen. Der Urheber dieser Informationen hat das sogenannte Urheberrecht und damit auch die Verfügungsgewalt über die Werke. Formulieren Sie die Informationen in eigenen Werken (Bildern oder Schrift), ist das möglich. Bedenken Sie aber, welche Wirkung Ihre Werke in diesem Fall haben, wenn Sie nicht angeben, woher Ihre Informationen stammen. Auch die Schöpfungshöhe ist hier bedeutsam, wenn die Information nicht sehr einfach ist, und nur eine Quelle dafür vorliegt, müssen sie vermutlich trotzdem nach Punkt zwei Verfahren.
  • Wiedergabe des Gelernten, mit Angabe einer Quelle:
    In diesem Fall geben Sie die Werke an, aus denen Sie die Informationen haben. So können Leser Ihrer Werke Ihren Gedankengang vielleicht besser nachvollziehen. Hierfür gibt es bestimmte Richtlinien, die sich allgemein durchgesetzt haben, zu denen Sie weiter unten noch Hinweise finden.
  • Wiedergabe und Reflektion des Gelernten mithilfe eines Zitats:
    Ein Nachweis oder eine Quellenangabe ist hier zwingend erforderlich und ergibt sich aus Paragrafen des Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz). § 51 Zitat des Urheberrechtsgesetz (UrhG) erlaubt es Ihnen ein Zitat zu setzen, wenn Sie das Zitat in eigenen Kontext einbinden und dort benötigen, und § 63 Quellenangabe fordert von Ihnen die Angabe der Urheberschaft.

Lehrbücher als Quelle[Bearbeiten]

Lehrbücher sind in der Regel Quellen, da durch sie die Basis des Wissens gelegt wird, auf denen Fachbücher aufbauen. Sie müssen jedoch nicht zwingend als Quellenangabe gelistet oder sogar zitiert werden. Es gibt sehr häufig mehr als ein Lehrbuch zu einem Thema. Wikibooks stellen da keine Ausnahme dar und sind ebenfalls ein weiteres Lehrbuch zu einem Thema. Bedenken Sie, welchen Eindruck ein von Ihnen geschriebener Text macht, wenn Sie nur offensichtliches Wissen, was vielleicht in hunderten von Lehrbüchern publiziert ist, minutiös mit Quellenangaben anderer Lehrbücher belegen würden.

Bedenken Sie aber, es gibt auch gesichertes Wissen, das nicht sehr weitläufig in der Literatur und damit auch nicht in Lehrbüchern vertreten ist. Die Unterscheidung von solchem Wissen von Allgemeinwissen ist manchmal nicht leicht. In solch einem Fall kann eine Quellenangabe oder ein Zitat aus einem Lehrbuch durchaus sinnvoll und wirksam sein. Gleiches gilt zum Beispiel für das aufzeigen von Quellen eines bestimmten Feldes für ein fachfremdes Zielpublikum.

Zur Illustration ein paar Beispiele:

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Betrachten Sie die Nachweisdichte in den folgenden drei Büchern:

  1. Das Mehrkörperproblem in der Astronomie/ Grundlagen/ Vektoren und Skalare
  2. Das Mehrkörperproblem in der Astronomie/ Mehrkörpersysteme in der Astronomie
  3. Mykorrhiza – Pilz-Wurzel-Symbiosen/ Die Grundprinzipien

Punkt 1 hat überhaupt keine Nachweise, weil Vektorrechnung nun wirklich so bekannt ist, dass es dafür keiner Quellen bedarf.

Punkt 2 hat ein paar Nachweise, um ins Thema einzuführen und die Beziehungen herzustellen.

Punkt 3 ist überhäuft mit Nachweisen. Hier handelt es sich um ein Fachbuch, was umfangreich Quellen nutzen muss, um einen umfassenden Überblick über den Wissensstand zu geben und nachzuweisen, dass sich schon so viele Leute damit beschäftigt haben, dass es sich nicht um Theoriefindung handelt (dieses Verhalten ist generell üblich. Ein Fachbuch, welches das nicht tut, macht sich angreifbar.)

Punkt 1 ist also ganz klar ein Lehrbuch-Kapitel auch wenn Punkt 2 aus dem gleichen Buch Quellen nutzt.

Fachbücher als Quelle[Bearbeiten]

Fachbücher beschäftigen sich üblicherweise mit einem bestimmten Thema eines Faches und verfügen häufig über ein gutes Quellenverzeichnis. Fachbücher können und sollten in der Regel zitiert werden. Prüfen Sie, ob die gewünschte Information eine Information des Fachbuchs ist, oder ob sie aus einer dort angegebenen Quelle stammt. Ziehen Sie immer die Originalquelle vor, wenn Sie ihrer habhaft werden können. Die sonst entstehende Situation wird salopp "Sekundär-Zitat" genannt und in Fachkreisen nicht gern gesehen, da die Gefahr eines Stille-Post-Effekts besteht (der hat gesagt, dass der gesagt hat, dass der gesagt hat, dass...).[1] Beachten Sie außerdem dafür oben angegebene Hinweise zum Thema Urheberrecht.

Zitieren aus Wikibooks[Bearbeiten]

Nun haben Sie alle Informationen beisammen, wie Sie beurteilen können, ob sie aus einem Wikibook zitieren möchten. In diesem letzten Abschnitt geben wir Ihnen Hinweise, welche Hilfsmittel hier zur Verfügung stehen und weisen Sie auf ein paar Besonderheiten bezüglich Wikibooks hin.

Die Lizenzen von Wikibooks sind frei. Das Urheberrechtsgesetz gilt zwar auch für Wikibooks, aufgrund der Verwertungslizenzen können Sie die Informationen aber auch sehr viel umfassender verwenden als nur unter Rücksicht auf die oben angegebenen Paragrafen. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: Wikibooks:Lizenzbestimmungen und Hilfe:Leser#Wie darf ich die Bücher verwenden?. Bedenken Sie immer: Auch Wikibooks-Autoren haben nach § 13 Anerkennung der Urheberschaft ein Anrecht auf Namensnennung, welches grundsätzlich erfüllt sein muss und für Zitate noch spezifischer festgelegt ist in § 63 Quellenangabe

Zur Antwort auf die Frage, wie Sie aus Wikibooks genau zitieren können und welche Hilfsmittel Ihnen dafür zur Verfügung stehen lesen Sie bitte die Hilfe-Seiten und/oder -Abschnitte:

Siehe auch[Bearbeiten]

Außerdem:

____________________________________

  1. Vergleiche auch Abschnitt „Sekundärzitat“ auf doktorandenforum.de, abgerufen am 23. Dezember 2016

Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Quellenarbeit[Bearbeiten]

Zusammenfassung[Bearbeiten]

  • Quellen sind nicht zwingend, gerade nicht bei praktischen/praktisch nachvollziehbaren Themen, aber sie helfen
  • Nutze Quellen, mehr als eine je Thema
  • Unterscheide Quellen, Zitate und Nachweise, kenne den Unterschieds zwischen „reference“ und „Referenz“
  • Unterscheide Primär- und Sekundärquelle
  • Nutze nicht nur Suchmaschinen und Onlineressourcen, besuche eine Bibliothek (am besten eine Universitätsbibliothek)
  • Lese kritisch, bewerte sinnvoll
  • Für die konkrete Einbindung bei Wikibooks, siehe: Hilfe:Autor/ Links/ Quellenangaben

Einführung[Bearbeiten]

Die Quellenarbeit oder auch Recherche ist ein wichtiges Mittel beim Schreiben jeglicher Zusammenhängender Information. Wir möchten das Rad nicht regelmäßig neu erfinden. Insbesondere nicht in Wikimedia-Projekten, bei denen der Grundsatz des „gesicherten Wissens“ und damit auch „keine Theoriefindung“ gilt. Selbst der Autor eines Romans recherchiert für die Informationen seines Buches, um zum Beispiel einen gewissen Grad an Realismus herzustellen oder Kenntnisse eines speziellen Berufs sinnvoll darstellen zu können. Wissenschaftliche Forschung ist die Findung neuer Theorien, Technologien oder die Ableitung neuen Wissens. Dies geschieht nur sehr selten ohne genaue Kenntnis des aktuellen wissenschaftlichen Standes. In Wikimedia-Projekten geht es jedoch – wie gesagt – nicht um neues Wissen, sondern um die Darstellung von Bekanntem. Dabei kann auch neues Wissen dargestellt werden, jedoch nur dann, wenn es ausreichend Verwendung findet. In der Wikipedia hat sich dafür das Stichwort Relevanz herausgebildet bei Wikibooks erfüllt das Stichwort „lehrreich“ einen ähnlichen Zweck.

Daher ist auch beim Schreiben oder Verbessern von Lehrbüchern eine genaue Kenntnis des aktuellen Wissensstandes von Vorteil. Das zu vermittelnde Wissen sollte man bereits erworben haben (oder zumindest mit dem Erwerben weit fortgeschritten sein!), jedoch können einem immer Fehler unterlaufen, daher ist eine sinnvolle Quellenarbeit wichtig, um hier präsentiertes Fachwissen auch wirklich als „gesichertes Wissen“ darstellen zu können. Wenn der Wunsch über ein bestimmtes Thema ein Buch schreiben zu wollen, über das man erst rudimentäre Kenntnisse hat, der motivierende Antrieb ist, ist die Quellenarbeit noch umso wichtiger, um nicht sein rudimentäres Halbwissen als „Stand des Wissens“ darzustellen. Auch in diesem Fall ist eine gründliche und gut dokumentierte Quellenarbeit sinnvoll und angeraten, bevor man sein Buchprojekt startet, mindestens regelmäßig über bestimmte Kapitelinhalte.

Bei der Recherche von Quellen sollte grundsätzlich große Sorgfalt aufgewendet werden. Lese in Quellen nicht nur eindeutig betreffende Absätze und Abschnitte, sondern auch mindestens ein wenig drum herum, wenn nicht das ganze Buch. Lese nicht nur in einer Quelle über das Thema, sondern in zwei, drei oder noch mehr. Reflektiere, ob diese Quellen sich nahe stehen (zum Beispiel vom gleichen Verlag sind), um beurteilen zu können, ob womöglich eine bestimmte Sichtweise verschwiegen worden sein könnte.

Es ist jedoch wichtig zu differenzieren: Quellenarbeit und Quellen selbst haben noch nicht unmittelbar etwas mit Zitaten oder Nachweisen zu tun. Aus einer Quelle kann zitiert werden, was dann nachgewiesen werden muss. Aber nicht jede Quelle wird auch zitiert, findet sich aber trotzdem als Angabe bei weiterführender Literatur. Hierbei ist streng zu unterscheiden, ob es sich um ein Quellenverzeichnis (für Zitate, verpflichtend, bei der Wikipedia: Hilfe:Einzelnachweise) oder eine Angabe weiterführender Literatur (die also nicht zwingend zitiert wurde, bei der Wikipedia: Siehe auch oder Wikipedia:Weblinks) handelt. Manche Quelle wird auch gar nicht genannt, weil sie nicht unmittelbar als Zitat genutzt wurde oder werden kann und vielleicht lediglich zur Abgrenzung während der Quellenarbeit verwendet wurde. (Vergleiche: Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Leser/ Wikibooks als Quelle#Lehrbücher als Quelle)

Differenzierung: Quellen – Nachweise – Zitate – Referenzen[Bearbeiten]

Die Mona Lisa, die Primärquelle
Eine geometrische Beschäftigung mit der Mona Lisa, eine Sekundärquelle

Eine Quelle ist generell erstmal ein wie auch immer geartetes Werk eines Anderen (neben Text z. B. auch ein Bild, etc.) mit Bezug zur eigenen Arbeit. Ob dieses als Ressource nützlich ist, muss im Einzelfall geprüft werden. Ob es außerdem als Zitier-Möglichkeit dienen kann, muss ebenfalls in Ruhe überlegt werden. Je fachlicher ein Buch ist, desto wichtiger ist es, Quellen (in einem Literaturverzeichnis) oder zumindest Alternativen (in einem Abschnitt „Weiterführende Informationen“ o. ä.) anzubieten. Damit können sich die Leser auch auf andere Weise über das Thema informieren. Die Angabe der verwendeten Literatur ist jedoch ohne Zitat (Achtung beim Passiv-Zitat!) keine Pflicht. Man macht sich aber angreifbar, wenn man nach weiteren Quellen für die dargestellten Informationen gefragt wird, und keine nennen kann. Es ist generell sinnvoll die Nachweise über verwendete Materialien in wiedererkennbarer Art im Werk zu erfassen. Z. B. in Fußnoten pro Kapitel oder einem Quellenverzeichnis für das gesamte Buch. Hierfür können auch bestimmte Zitierstile gelten (siehe Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Zitieren und Zitierstile).

Es sollte darauf geachtet werden, dass der englische Begriff „references“ und der deutsche „Referenz“ häufig nicht bedeutungsgleich verwendet werden. Eine Referenz ist die Quelle einer „wohlwollenden Beurteilung“ (vgl. Referenz auf duden.de). Verkompliziert wird die Situation dadurch, dass das deutsche Verb „referenzieren“ lediglich „einen Bezug herstellen“ bedeutet (vgl. referenzieren auf duden.de). Erwähnung findet dies hier, weil die Nutzung der Wiki-Syntax (z. B. <ref>) nahelegt, beides sei identisch. So wird es auf vielen Wikimedia-Projekten auch genutzt. Eine Entscheidung über die Wortbedeutung soll nicht hier getroffen werden, der Absatz steht lediglich als Erklärung für mögliche Diskussionen. Wenn vermieden wird den Begriff Referenz zu benutzen kann von der „sicheren Seite“ ausgegangen werden.

Ein weiterer wichtiger Bereich, ist die Verwendung einer einzelnen oder einer Menge Original-Quellen (also z. B. historischen Originalschriften) mit denen man sich auseinandersetzt (Vgl.  Quelle_(Geschichtswissenschaft)). Für die Verwendung in Lehrbüchern zu anderen als Naturwissenschaftlichen Themen hat dies besondere Bedeutung. Sprachwerken, geschichtlichen Dokumenten, etc. kommt also eine gewisse Sonderrolle als Quelle zu.

Ein Nachweis ist die Angabe zum Auffinden der Information für andere, hier für Leser. Hat man nun also eine Information, die man verwenden möchte, die eindeutig einem bestimmten Menschen zuzuordnen ist, sollte man diesen auch nennen. Bei einem Zitat muss man ihn nennen (Vgl. § 63 UrhG). Gibt man den Sinnzusammenhang einer Information wörtlich oder sinngemäß wieder, so handelt es sich um ein Zitat, das nur in bestimmten Rahmen zulässig ist (Vgl. hierzug Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Zitieren und Zitierstile).

Zirkelschlüsse[Bearbeiten]

[[Bild:Beziehung_zwischen_Wikipedia_und_der_Presse.svg|200px] Ein Zirkelschluss ist gleichsam die Begründung mit sich selbst. Übertragen auf Qellen und Zitate bedeutet das: Eine Veröffentlichung belegt...

Primärquellen und Sekundärquellen[Bearbeiten]

Quellen teilen sich grob auf in Primär- und Sekundärquellen. Eine Primärquelle ist die tatsächliche Originäre Information (z. B. Göthes Faust), eine Sekundärquelle die Beschäftigung eines Anderen mit diesem Werk (z. B. Eine Interpretation von Göthes Faust). Ein praktisches Beispiel (Vgl. Abbildungen): Es wird eine Interpretation des Bildes Mona Lisa von Leonardo DaVinci erstellt. Man wird sicher auf jeden Fall das originale Bild als Quelle heranziehen, das ist die Primärquelle. Man wird aber andererseits, um den Anforderungen des neutralen Standpunkts gerecht zu werden, auch auf Interpretationen oder Arbeiten Anderer zurückgreifen und diese ggf. zitieren. Das ist dann die Sekundärquelle.

Besondere Bedeutung hat dieses Prinzip wieder für Nicht-Naturwissenschaften. Gerade hier muss eine saubere Recherche und Reflektion vorgenommen werden, da sonst insbesondere auf Wikibooks Rufe der Theoriefindung laut würden.

Quellen finden[Bearbeiten]

Wie findet man nun adäquate Quellen? Es gibt einen trivialen Fall: Man kennt sich in der Materie gut aus und sie ist praktisch orientiert. Ein Beispiel ist eine Nutzeranleitung für eine Software (In diesem Fall muss aber unbedingt beachtet werden, dass Screenshots nicht pauschal nutzbar sind, siehe: Commons-logo.svg Regeln zum Upload von Bildschirmfotos auf Commons (die gleichen Punkte gelten auch hier!).

Ist das Thema nicht praktisch nachvollziehbar/leicht anwendbar ist die Sache deutlich komplexer. Bezieht man sich zum Beispiel mit einem Lehr- oder Sachbuch in einer Geisteswissenschaft auf eine Primärquelle (s.o.), wäre es günstig diese auch wirklich vorliegen zu haben. Nur in den seltensten Fällen kann man eine solche Quelle online finden. Beispiele hierfür sind Wikisource-logo.svg Wikisource oder das Projekt Gutenberg. Eine leistungsfähige Seite um direkt vom Schreibtisch zu recherchieren ist Google Books, wobei hier zu beachten ist, dass die Bücher im Volltext durchsucht, aber zumeist nicht vollständig gelesen werden können.

Ein Buch muss nicht unmittelbar angeschafft werden, der Weg kann auch in eine Bibliothek führen. Alle Bibliotheken können Ausgangspunkt für eine Recherche sein, jedoch möchten wir dazu raten den Besuch einer Universitätsbibliothek auf jeden Fall in Erwägung zu ziehen, auch wenn dies eine kleinere Tagesreise bedeutet. In diesen Bibliotheken ist der Fach- und Lehrbuchbestand üblicherweise sehr groß, es gibt dort sinnvolle Arbeitsplätze, selbst einen Laptop mitzunehmen ist heute problemlos möglich. In Universitätsnetzen bekommt man auch häufig Zugriff auf digitale Publikationen, sodass das Arbeiten an einem Rechner deutlich vereinfacht wird. Darüber hinaus haben diese Bibliotheken inzwischen stark verlängerte Öffnungszeiten, sodass man auch Abends oder am Wochenende dort noch tätig sein kann.

Will man noch einen Schritt weiter gehen, so kann man auch die Universitätsbibliothek in der weiteren Städten aufsuchen. Denn ebenso, wie die kleine Bibliothek eines Urlaubsortes und die der nächsten größeren Stadt, können sich Universitätsbibliotheken in Ihrer Leistungsfähigkeit stark unterscheiden und sind je nach Konzentration der Universität mit unterschiedlichen Werken ausgestattet (siehe z. B. die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften. Recherchiere im Internet nach der nächsten Univeristätsbibliothek und entscheide anhand der Entfernung, Öffnungszeiten und Buchverfügbarkeit, wann sich ein Besuch lohnt. Hierfür können auch übergreifende Bibliotheksverbünde zur Recherche genutzt werden wie der gemeinsame Bibliotheksverbund für Norddeutschland.

Auch Fachzeitschriften, Zeitschriftenarchive und wissenschaftliche Publikationen (mit kleinen Auflagen und hochgradig akademischer Zielgruppe, wie z. B. Veröffentlichungen des Elsevier-Verlags oder der IEEE) stehen in Universitätsbibliotheken häufig zur Verfügung, die sich zur Recherche eignen. Hierbei ist genauso wie bei Büchern auch auf die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der Quelle zu achten. Schreibt man über ein wissenschaftliches Thema, eignet sich die „P.M.“ zumeist nie, die „Spektrum der Wissenschaft“ meist immer als Quelle. In einer Buch- oder Zeitschriftenhandlung kann man gut einmal beide Zeitschriften vergleichen, die in jedem guten Zeitschriften-Sortiment stehen; ihre Aufmachung und Textformulierung kann gut benutzt werden, um ein erstes Gespür dafür zu bekommen, wieso das so ist.

Quellen beurteilen[Bearbeiten]

Wie beurteile ich nun also generell die Qualität einer Quelle? Du wirst zum gewünschten Thema häufig viele verschiedenen Materialien finden. Wie wir im obigen Absatz erfahren haben unterscheiden sich diese in ihrer Qualität. Einführende Hinweise aus Leserperspektive hier: Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Leser/ Wikibooks als Quelle. Darüber hinaus können nun mehrere Fragen gestellt werden:

  • Wer hat die Informationen geschrieben?
    → Ein Zeitungsvolontär in Ich-Form oder ein an einer Universität im gleichen Wissensfeld tätiger Wissenschaftler?
  • Wo sind sie erschienen?
    → Auf einem Blog im Internet, womöglich noch bunt formatiert, oder in einer Zeitschrift mit langer Tradition?
  • Wieviele Menschen lesen sie?
    → Trefferzähler im Internet oder Auflagenstärken können hier ein guter Indikator sein.
  • Welche Informationen müssten noch dort stehen, tun es aber nicht?
    → Kritisch lesen ist wichtig: Lese ich nur das, was ich lesen will? Gibt es Kritiker die das Thema von anderer Seite angehen?
  • Wie ist der Eindruck des Textes/Bildes/Filmes?
    → Wird im Passiv und reflektiert geschrieben? Oder ist grundsätzlich jemand schuld, dass der Autor etwas tut/erlebt hat/erfunden hat?
  • Finde ich noch mehr Quellen, die zu dem gleichen Schluss kommen?
    → Niemals auf eine Quelle verlassen. Gibt es nur eine in der die Information steht, hat das zumeist einen Grund, entweder ist es Theoriefindung oder Unsinn. Bedauerlicherweise ist das nicht umkehrbar. Nur weil viele etwas behaupten heißt das nicht, dass es stimmt.

In den Wissenschaften ist es einfach diese Fragen zu beantworten. Autoren sind gut bekannt und mit vollem Namen an den entsprechenden Einrichtungen auffindbar. Die Veröffentlichungen erscheinen meistens als wissenschaftliche Paper in renommierten Verlagen. Wieviele Menschen sie lesen ist zwar nicht direkt nachzuweisen, aber Seiten wie http://citeseer.ist.psu.edu ermöglichen eine recht gute Beurteilung, wie oft jemand zitiert wurde. Dies ermöglicht damit sogar die weitere Recherche in umgekehrter Richtung. Nicht von einer Veröffentlichung über die Quellen in die Tiefe, sondern von einer Veröffentlichung über die kritische Rezeption in die Breite.

Auch noch so oberflächliche Antworten auf diese Fragen lassen bereits eine bessere Beurteilung der Quelle zu, als sich gar nicht damit auseinander zu setzen. Darüber hinaus kann auch das persönliche Gefühl einen Eindruck vermitteln: Sieht das Inhaltsverzeichnis sinnvoll aus? Kann ich damit arbeiten? Gibt es ein Quellenverzeichnis? Wirken die Quellen dort sinnvoll?

Mithilfe dieses Fragenkatalogs und der Beschreibungen dazu, sollte es nun ziemlich gut möglich sein, zu beurteilen, wie sinnvoll eine Quelle ist.

Quellenangaben auf Wikibooks[Bearbeiten]

Nun sind die Grundsteine gelegt, wir wissen, was Quellen sind und wie sie sich von Zitaten und Nachweisen unterscheiden. Du weißt ebenfalls, wie entschieden werden kann, ob und wenn ja, welche wo find- und/oder verwendbar sind. Nun ist die Frage, wie können sie konkret genutzt werden. Hierzu gibt es konkrete Hinweise auf weiteren Seiten zu folgenden Themenkomplexen:

Quellenangaben

Zitieren

Darüber hinaus kann für alle Themenbereiche die Beschäftigung mit den folgenden Seiten hilfreich sein:

Siehe auch[Bearbeiten]


Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Fußnoten sinnvoll nutzen[Bearbeiten]

Zusammenfassung[Bearbeiten]

  • Nutze Fußnoten, um zusätzliche Informationen zu liefern
  • Übertreibe nicht, formuliere lieber einen zusätlichen Absatz
  • Nutze Fußnoten, um Literaturverweise nach „deutschem Harvard-Stil“ zu setzen
  • Erkenne den Unterschied zwischen gedruckten Fußnoten und Online-Fußnoten sowie zwischen Fuß- und Endnoten

Einführung[Bearbeiten]

Fußnoten bieten die Möglichkeit zusätzliche Informationen aus dem eigentlichen Fließtext auszukoppeln oder auf weitere Informationen und Quellen hinzuweisen. Sie sind damit auch ein effizientes Werkzeug, um Zitate kenntlich zu machen. Es ist dabei abzuwägen: Fußnoten, die Zusatzinformationen bieten, können sowohl nützlich als auch hinderlich sein. Wenn Fußnoten benutzt werden, um Zitate und Quellen zu kennzeichnen, sind diese wegen § 63 UrhG – Quellenangabe verpflichtend!

Fußnoten – Randnoten – Endnoten – Anmerkungen – Boxen – Webseitenentwurf[Bearbeiten]

Die Fußnote ist nur eine Möglichkeit weiterführende Informationen in Texten …

Eine kleine Geschichte der Fußnote[Bearbeiten]

Heutige Fußnoten sind das Ergebnis einer langen Entwicklung von Anmerkungstraditionen. Einige Autoren sind der Auffassung die klassische Fußnote sei der wissenschaftlichen Arbeit (insbesondere der historischen) geschuldet, dort insbesondere der Dissertation (der Doktorarbeit). Wie Anthony Grafton sehr plakativ ausführt, ist das nicht unbedingt korrekt.[1] Anmerkungen wurden über Jahrhunderte bereits in, unter oder neben Texten platziert. Teilweise auf eine Weise, dass nicht klar gesagt werden kann, was der Text und was die Anmerkung ist.

Anfang des achtzehnten Jahrhunderts wurde mithilfe der Drucktechnik die Fußnote das dominierende Element, im Vergleich zur Randnote oder Endnote. Die Begriffe Scholie, Glosse, Polemik (wissenschaftlich nicht umgangssprachlich) und ihre Positionen auf der Seite zu unterscheiden, ist nicht ganz leicht und üblicherweise wird darüber auch nicht (mehr) gestritten. Allenfalls über die Zitationsart.

Randnoten generell und Anmerkungen in Fußnoten sind heute selten geworden. Auch hier ist das wiedereinmal der Drucktechnik geschuldet. Erst in den letzten Jahrzehnten ist die Drucktechnik zu einem Stand gelangt, dass es gleichgültig wäre, an welcher Stelle eine Anmerkung steht. Wissenschaftlich betrachtet wird dies aber nun nicht oder nur kaum noch benutzt. Ganz anders in Lehrbüchern, die häufig mit unterschiedlichsten Anmerkungskombinationen arbeiten, z. B. Zusammenfassungen oder Zusatzerklärungen am Rand.

Insbesondere in den Natur- und Wirtschaftswissenschaften wird die Fußnote häufig nur noch zum Zweck des Quellenverweises benutzt, wenn sie nicht gar ganz verschwunden ist und eine andere Zitationsweise bevorzugt wird. Massiver Fußnoten-Einsatz zur Quellenangabe ist in der Rechtswissenschaft zu beobachten, sodass es bereits zu Karikaturen des Wissenschaftsbetriebs gekommen ist und Texte entstehen denen jedes Wort mit einer Fußnote versehen wird.

Fußnoten – Regeln und Richtlinien[Bearbeiten]

Der Inhalt von Fußnoten ist nicht reglementiert, wenn auch die historische Entwicklung, wie oben geschildert, diese Vermutung aufkommen lässt. Es gibt jedoch Schriftsatzregeln. Fußnoten können in Deutschland nach der DIN 5008 eingesetzt werden. Darin sind zusammenfassend folgende Dinge geregelt:

  • Notation mit arabischen Ziffern
  • in kleiner Schrift
  • am Ende der Seite
  • durch eine Leerzeile und einen Fußnotenstrich getrennt.

Fußnoten sollten grundsätzlich mit einem Punkt abgeschlossen werden.

Werden Fußnoten zur Quellenangabe benutzt, gibt üblicherweise der jeweilige Zitierstil die Form vor.

Wann sollte eine Fußnote eingesetzt werden[Bearbeiten]

Fußnoten sind quasi so etwas wie ein Link auf einer physischen Druckseite. Etwas wird mit weiterführenden Informationen ausgestattet, sei dies eine Quellenangabe oder Fließtext. Wo man im Internet auf den Verweis klickt, um die entsprechende Information zu erhalten, schweift auf der Seite der Blick nach unten zur Fußnote. Diese Leseflussunterbrechung ist es, die Fußnoten häufig zum Vorwurf gemacht wird, Endnoten in bestimmten Kreisen verpönt und einen sensiblen Einsatz von Fußnoten bedingt.

Übermäßig viele Fußnoten können stören. Ebenso übermäßig lange Fußnoten. Ist die Information durch eine Randnote, eine Box, ein eigenes Kapitel oder einen Anhang ebenso darstellbar? Nutzt die Information eventuell sogar im Text selbst? Arten der Verweise auf weitere Informationen gibt es viele. Ein Autor sollte sich gut überlegen, welche er wofür einsetzen möchte.

Fußnoten auf Wikibooks[Bearbeiten]

In der MediaWiki-Software gibt es die Erweiterung Cite, die für die Darstellung von Fußnoten zuständig ist. Siehe hierfür Hilfe: Autoren/ Fußnoten. Diese legt entsprechend in der HTML-Darstellung der Seite entsprechende Abschnitte und Verweise für eine angemessene Fußnote an. Es gibt jedoch keine Formatvorgaben. Der Autor muss selber dafür Sorge tragen, dass beispielsweise der Punkt am Ende der Fußnote nicht vergessen wird. Hier wird nicht mit einem Fußnotenstrich gearbeitet (dieser kann trotzdem selbstständig eingesetzt werden. Achtung: In Druckversionen kann sowas unschön aussehen) und die Seiten erscheinen natürlich am Ende der Seite. Da eine Internetseite jedoch beliebig lang sein kann, kann sich das bei einem Ausdruck ändern. Damit werden die Fußnoten quasi zu Endnoten.

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Hilfe: Autoren/ Fußnoten
  •  DIN 5008
  • Jürgen Kaestner: Anmerkungen in Büchern. In: Bibliothek. 8, Nr. 3, 1984, S. 203–226.
  • Martin Gierl: Gesicherte Polemik. In: Historische Anthropologie. 4, Nr. 2, 1996, S. 267–279.
  • Anthony Grafton: Die tragischen Ursprünge der deutschen Fußnote. Dt. Taschenbuch-Verlag, München 1998, ISBN 3423306688. [2][3]
  •  Hilfe:Einzelnachweise

________________________________

  1. Siehe Grafton, Anthony (1998), 1. Kapitel
  2. Anm.: Klare Buchempfehlung für einen jeden Wikimedia-Autor. Es ist bereits etwas in die Jahre gekommen und betrachtet überwiegend Geschichtswissenschaften, jedoch reflektiert es hervorragend Problemstellungen vor denen Autoren der Wikimedia auch heute noch stehen. Etwas über dieses Verhalten zu erfahren, als es noch analog im gedruckten wissenschaftlichen Disput stattfinden musste und die Analogien zu Wikimedia-Problemen zu erkennen, ist ein großer Spaß an diesem Buch. Warnung: Der Schreibstil ist sehr hochgestochen und bedarf Eingewöhnung, darüber hinaus ist zum vollständigen Verständnis Latein und Französisch Voraussetzung. Ich empfehle ein Leihen vor dem Kauf.
  3. Eine Buchbesprechung: http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-362

Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Zitieren und Zitierstile[Bearbeiten]

Zusammenfassung[Bearbeiten]

  • Zitiert wird, um die eigene Argumentation zu untermauern, zu vertiefen oder gegenteilige Ansichten zu präsentieren und reflektieren
  • Es dürfen nur kurze Passagen wörtlich zitiert werden (ein sogenanntes Großzitat gibt es nur umgangssprachlich): Vgl. § 51 UrhG – Zitate
  • Zitate müssen kenntlich gemacht und ihre Quelle angegeben werden: Vgl. § 63 UrhG – Quellenangabe
    • deutsche Zitate werden üblicherweise in Anführungszeichen gesetzt: („…“)
    • längere Zitate können vom Text abgesetzt werden
    • Verschachtelungen finden über einfache Anführungszeichen und/oder Guillemets statt: („…‚…»…«…‘…“)
    • kurze fremdsprachliche Zitate werden in deutsche Anführungszeichen gesetzt: („…maximal eine Zeile Fremdsprache ohne Umbruch…“)
    • lange fremdsprachliche Zitate (Faustregel: über 25 Worte und/oder mit Umbruch) können auch in den Anführungszeichen der Originalsprache gesetzt werden: (“…e.g. for an english quote…”)
    • eine maschinenlesbare Auszeichnung kann über <q>- und <blockquote>- in Verbindung mit <cite>-Tags erfolgen
  • Es gibt einen Unterschied zwischen wörtlichem Zitat und indirektem Zitat
  • Sekundärzitate sind zu vermeiden, können aber zulässig sein, z. B. falls die Originalquelle nicht mehr exisitiert
  • Zitat und Quellenangabe bilden zusammen einen Zitierstil/Zitationsart/o. ä.
  • Es gibt verschiedene Stile zu zitieren, wovon man sich für einen Stil entscheiden und diesen konsequent beibehalten sollte
  • Die Software der Wikimedia-Projekte erweckt den Anschein, dass Zitat und Quellenangabe etwas mit Fußnoten zu tun haben – Dies ist nicht unmittelbar der Fall und vom Stil abhängig

Hinweis zu Rechtsthemen[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt des Wikibooks-Lehrbuchs werden teils Gesetzestexte referenziert. Beachten Sie diesbezüglich bitte den Hinweis von Wikibooks:Haftungsausschluss: Wikibooks:Haftungsausschluss Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Rechtsthemen der Wikipedia, der auch für Wikibooks gilt!

Einführung[Bearbeiten]

Zitiert wird in aller Regel aus zwei Gründen:

  1. Um die Aussage einer bekannten Persönlichkeit zur Untermalung einzusetzen
  2. oder um Fakten Anderer zur Untermauerung oder Präsentation anderer Standpunkte aufzuzeigen.

Zitate sollen dabei nicht dem Eigennutz dienen, weil die Aussage eines Anderen besonders geschätzt wird. Steht die zitierte Aussage allein, kann es sich möglicherweise trotz korrekter Quellenangabe um eine Urheberrechtsverletzung handeln. Zitate sind im deutschen Urheberrechtsgesetz(UrhG) geregelt. Hier ist besonders § 51 UrhG wichtig, der sich innerhalb des Urheberrechts damit befasst, in wie weit Zitate zulässig sind. Entscheidend für die Frage, ob ein Zitat verwendet werden darf oder nicht, ist – wie bereits gesagt – sein Zweck.

Zitatrecht[Bearbeiten]

Also nur, wenn es der Zweck eines Zitates mit der eigenen Arbeit in Verbindung zu bringen ist, ist das Zitat nach Gesetz zulässig. Der Gesetzestext spricht hier von der „Erläuterung des Inhalts“ eines „selbstständige[n] wissenschaftlichen[n] Werk[s]“ (s. u.). Natürlich muss die Länge des Zitates in einem vernünftigen Verhältnis zum restlichen Text stehen und noch entscheidender – die eigene geistige Leistung muss in einem angemessenem Verhältnis zum zitierten Text stehen.

§ 51 UrhG – Zitate
Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang
  1. einzelne Werke nach dem Erscheinen in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
  2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden,
  3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden.

Dieses Zitat muss dem entsprechenden Autor zugeordnet werden, was § 63 Abs. 1 UrhG mit der Verpflichtung zur w:Quellenangabe regelt:

§ 63 UrhG – Quellenangabe
Wenn ein Werk oder ein Teil eines Werkes in den Fällen des § […] 51 […] vervielfältigt wird, ist stets die Quelle deutlich anzugeben.[…]

Dabei muss hervorgehoben werden, dass das Gesetz (außer bei der Wiedergabe ganzer Werke) keine Vorgaben macht, wie diese Quellenangabe zu geschehen hat. Es hat sich jedoch eingebürgert die Quellenangabe mit Autor, Titel, Verlag und Jahr durchzuführen (siehe auch Hilfe:Autor/ Quellenangaben).

Autoren des Abschnitts von ehemaliger Seite: Benutzer:John N.

Zitierfähigkeit[Bearbeiten]

Es ist gleichsam eine hohe Kunst zu entscheiden, ob eine Quelle zitierfähig und zitierwürdig ist. Hierzu lese das Kapitel Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Quellenarbeit, wo umfangreich über das Finden und die Bewertung von Quellen gesprochen wird. Es kann je nach Veröffentlichungsort eines Textes Regeln und Richtlinien geben, ob etwas als zitierfähig betrachtet wird, oder nicht (siehe dazu mediale Diskussion zu Zitaten aus Wikipedia[1]). Generell ist zu sagen, dass aus Enzyklopädien, Nachschlagewerken und Lehrbüchern grundsätzlich nur im Ausnahmefall zitiert werden sollte. Sie können als Ausgangspunkt für den Überblick eines Themas fungieren. Siehe dazu z. B. auch Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Leser/ Wikibooks als Quelle, wo die Zitierfähigkeit von Wikibooks reflektiert wird.

Aktiv-, Passiv- und Sekundärzitat[Bearbeiten]

Man unterscheidet verschiedene Zitate:

  • Das wörtliche Zitat (Direkt oder auch Aktivzitat)
  • Das sinngemäße Zitat (indirekt oder Passivzitat)
  • Das Sekundärzitat (umgangssprachliche Bezeichnug für das Zitat eines Zitats)

Das schlechte Beispiel zuerst: Das Sekundärzitat sollte unter allen Umständen mit dem größtmöglichen Aufwand vermieden werden. Dem normalen Leser fällt es nicht auf, aber einem Fachpublikum wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit auffallen und die eigene Leistung herab würdigen. So leistet man einem Stille-Post-Effekt vorschub, sodass sich Fakten vielleicht verzerren könnten (siehe auch Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Leser/ Wikibooks als Quelle#Fachbücher als Quelle). Einzig sinnvoll ist solch ein Zitat, wenn die Primärquelle verloren gegangen ist, was besonders im historischen Kontext nicht selten ist.

Folgend das Häufigste und hier Bedeutendste: Das Passivzitat. In wissenschaftlichen Publikationen und Lehrbüchern wird nur sehr selten aktiv zitiert (Direktzitat). Hier wird häufig das indirekte Zitat eingesetzt. Das bedeutet, man formuliert die Informationen in eigenen Worten und stellt im Fließtext einen Zusammenhang zur eigenen Argumentationskette her. Auf diese Weisewird auch der Textfluss für den Leser weniger gestört. Darüber hinaus reduziert man so die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Vorwurfs einer Urheberrechtsverletzung und kann Fachpublikum beweisen, dass man eine andere Quelle ebenso verstanden hat, wie der Leser selbst. Wichtig ist, dass das indirekte Zitat nicht heißt, dass keine Quelle angegeben werden muss. Der § 63 UrhG gilt hier ebenso wie für das direkte Zitat!

Das wörtliche Zitat, also die exakte Wiedergabe der Aussage eines anderen, sollte nur sehr sparsam eingesetzt werden.

Beispiele[Bearbeiten]

direktes Zitat
Autor XY(1990) sagt in Veröffentlichung AB: Es gilt, dass AB vor BC!
indirektes Zitat
Autor XY(1990) sagt in Veröffentlichung AB, es gelte, dass AB vor BC sei.
Sekundär-Zitat
Autor FG(2000) sagt in Veröffentlichung HJ: Autor XY(1990) sagt in Veröffentlichung AB, es gelte, dass AB vor BC sei.
Nur verwenden, wenn die Origianlquelle nicht mehr vorhanden ist! „Nicht vorhanden“ heißt NICHT „schwer zu bekommen“!

Form[Bearbeiten]

Es gibt nur wenige Regeln für die Auszeichnung von Zitaten, aber es haben sich über die Jahre klassische Anwendungen und Arten zu zitieren herausgebildet. Eine wichtige Regel, die gesetzlich festgeschrieben ist:

Ein Zitat MUSS IMMER(!) mit einer Quellenangabe belegt werden (s. o.).

Dies gilt sowohl für das direkte Zitat, wie auch für das indirekte Zitat. Die Form selbst ist weniger festgelegt, nachfolgend werden die Formen für direkte und indirekte Zitate beschrieben. Für Ort und Format von Quellenangaben siehe Hilfe:Autor/ Quellenangaben.

Direktes Zitat[Bearbeiten]

Das Gesetz definiert keine Form, wie ein Zitat angegeben werden muss. Die deutschen Rechtschreibregeln legen dies in § 89 („Mit Anführungszeichen schließt man etwas wörtlich Wiedergegebenes ein.“) Absatz (2) fest: „Dies betrifft […] (2) wörtlich wiedergegebene Textstellen (Zitate) […]“.[2] Es hat sich eingebürgert, dass diese Konvention überall eingesetzt wird. Man trifft auch häufig einen Kursiv-Satz an. In § 95 ist festgelegt: „Steht in einem mit Anführungszeichen etwas ebenfalls Angeführtes, so kennzeichnet man dies durch die so genannten halben Anführungszeichen.“[3]. Weitere Regeln gibt es offiziell nicht. Die Typografie muss sich mit diesem Problem beschäftigen: Was ist mit Anführungszeichen in dritter Ebene? Was ist mit fremdsprachlichen Zitaten?

Dieses Probleme werden immer mal wieder anders gelöst, es gilt jedoch grundsätzlich in etwa folgendes:

  • Anführungszeichen dritter Ebene: Wieder-Nutzung erste Ebene: („…“) oder Guillemets: (»…«)
  • kurze fremdsprachliche Zitate in deutschen Anführungszeichen, lange fremdsprachliche Zitate in den Anführungszeichen der Originalsprache.

Eine genauere Betrachtung dieser Problematik ist zu finden auf: typefacts.com – Artikel zu Anführungszeichen

Für Wikibooks können als Faustregel die oben in der Zusammenfassung gegebenen Punkte angesehen werden. Das Zitat muss wörtlich, inklusive Fehler oder alter Rechtschreibung sein. Wenn auf die Fehler hingewiesen werden soll, kann [sic!] (lateinisch, sinngemäß: So steht es dort) ergänzt werden. Dies gehört zu Auslassungen oder Anpassungen, die in eckige Klammern gefasst werden. Weitere Anwendung und Anwendungshinweise finden sich in Hilfe:Autor/ Zitieren.

Indirektes Zitat[Bearbeiten]

Ein indirektes Zitat bezeichnet die Informationen eines anderen in indirekter Rede oder eigenen Worten. Dies kann einfache indirekte Rede sein, also aus:

  • Autor XY(1990) sagt: „Es gilt, dass AB vor BC!“ wird zu
    → Autor XY(1990) sagt, es gelte, dass AB vor BC sei.

Die Formulierung kann jedoch auch komplexer in eigenen Worten geschehen, zum Beispiel:

→ BC kann nicht als erstes wahr sein. Das bedeutete nämlich ZY. Davor kommt immer AB, weil YX. Dies wird anschaulich auch von XY(1990) so gesagt.

Beachte: XY(1990) als Quellenangabe ist nach Gesetz zwar hinreichend, es hat sich aber eingebürgert die Quellenangaben noch mit weiteren Informationen auszustatten, siehe Hilfe:Autor/ Quellenangaben.

Wichtig beim indirekten Zitat ist, dass auf keinen Fall eine Verfälschung der Intention des originalen Autors eintreten darf. Normalerweise wird jedoch nicht zitiert, wenn der Punkt der Betrachtung nicht verstanden wurde, und im Zweifel kann immer noch auf ein direktes Zitat und eine darauf folgende Interpretation desselben zurück gegriffen werden.

Quellenangabe[Bearbeiten]

Das Zitat als solches ist noch nicht hinreichend, es bedarf noch einer Quellenangabe, woher das Zitat stammt...

Zitierstile[Bearbeiten]

  • Deutsch vs. Amerikanisch
  • Harvard vs. Vancouver
  • Styleguides

Auslagerung[Bearbeiten]

  • Der Autor xy schrieb in Veröffentlichung AB : „Das sind ganz schlaue Sachen!“[4]
    → In-Text Aktiv-Zitat mit Auszeichnung und Quellenangabe in der Fußnote.
  • Der Autor xy hielt das in Veröffentlichung AB für ziemlich intelligente Aussagen.[5]
    → In-Text Passiv-Zitat mit Auszeichnung und Quellenangabe in der Fußnote.
  • Der Autor xy schrieb in Veröffentlichung AB:

    „Aber mal so richtig wirklich wirklich lange ganz doll schlaue Sachen!“[6]
    → Abgesetztes Aktiv-Zitat mit Auszeichnung und Quellenangabe in der Fußnote.

Ob die Veröffentlichung (hier: Veröffentlichung AB) im Text erwähnt wird, ist von Wunsch nach Interpretation und Maschinenlesbarkeit abhängig. Man könnte sie auch weglassen, in diesem Fall ist aber die Fußnote absolut zwingend! Bei Variante 3 muss darauf geachtet werden, dass sich die Textlänge vergrößert und je nach Nutzung des Zitats eine Urheberrechtsverletzung „möglicher“ wird. Bei direkten Zitaten

  1. Zum Beispiel: Blog der TU Hamburg: Zitieren von Wikipedia-Einträgen!?. (https://www.tub.tuhh.de/blog/2011/02/16/zitieren-von-wikipedia-eintragen/; Stand: 2017-02-14). Oder wissenschaftliches-arbeiten.org: Die Zitierfähigkeit der Wikipedia und anderer Internetseiten. (https://www.wissenschaftliches-arbeiten.org/zitieren/wikipedia.html; Stand: 2017-02-14).
  2. Deutsche Rechtschreibung – Regeln und Wörterverzeichnis. Rat für deutsche Rechtschreibung, Mannheim (2010), S. 93.
  3. Deutsche Rechtschreibung – Regeln und Wörterverzeichnis. Rat für deutsche Rechtschreibung, Mannheim (2010), S. 97.
  4. Veröffentlichung AB. (2016), S. 5 ff.
  5. Veröffentlichung AB. (2016), S. 5 ff.
  6. Veröffentlichung AB. (2016), S. 5 ff.

Einpflegen im Wikibooks-Lehrbuch vorbereiten[Bearbeiten]

  • Alles zum Thema Quellen und Zitieren:

Hoch zum Lehrbuch XXX<includeonly>[[Kategorie:Wikibooks Hilfe|{{PAGENAME}}]]</includeonly>XXX

Autorenhilfe:                 QuellenangabenFußnotenZitieren
Lehrbuchkapitel für Autoren:  QuellenarbeitFußnoten sinnvoll nutzenZitieren und Zitierstile


<noinclude>{{Dokumentation}} </noinclude>

Hoch zum Lehrbuch


  • Aus Wikibooks zitieren:

Hoch zum Lehrbuch XXX<includeonly>[[Kategorie:Wikibooks Hilfe|{{PAGENAME}}]]</includeonly>XXX

Hoch zum Lehrbuch
Leserhilfe:                 Zitieren aus Wikibooks
Lehrbuchkapitel für Leser:  Wikibooks als Quelle


<noinclude>{{Dokumentation}} </noinclude>

Hoch zum Lehrbuch



Hilfe:Leser/ Zitieren aus Wikibooks[Bearbeiten]

Zusammenfassung[Bearbeiten]

  • Ein Zitat kann wörtlich oder indirekt sein.
  • Ein Zitat muss kenntlich gemacht und die Quelle angegeben werden.
  • Zur Quellenangabe zählen üblicherweise Autor, Werk/Titel, Jahr, Verlag und Seite.
  • Auf Wikibooks sind diese Daten „Wikibooks-Autoren“, Buchtitel, Seitenversionsnummer und Abrufdatum.
  • Nutzen Sie im Kapitel die Funktion Seite zitieren links im Menu unter Werkzeuge (siehe #Hilfsmittel), um die benötigten Daten zu erhalten.
  • Längere Textpassagen benötigen Beachtung der Lizenzen (siehe #Weitere Informationen).

Anm.: Beachten Sie, dass Mitarbeiter untereinander sich mit „Du“ ansprechen. Die Leserhilfen, von denen Sie gerade einen Teil lesen sind mit dem allgemein als höflicher empfundenen Sie formuliert. Seien Sie bitte nachsichtig, falls Sie Fragen stellen. Eine Ansprache mit „Du“ ist nicht despektierlich gemeint.

Grundsätzliches[Bearbeiten]

Ob Sie aus Wikibooks zitieren können, sollten oder möchten, können Sie im Lehrbuchkapitel Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Leser/ Wikibooks als Quelle reflektieren. Sollten Sie sich entschieden haben aus Wikibooks zu zitieren, erfahren Sie auf dieser Hilfeseite, wie Sie dies tun. Es gelten für das Zitieren von Wikibooks die gleichen Grundsätze, wie bei gedruckten Werken. Bei indirekten Zitaten ohne – bei direkten Zitaten wörtlich mit Anführungszeichen. In beiden Fällen muss das Zitat als solches kenntlich gemacht und der Urheber des Zitats angegeben werden. Dafür sind normalerweise die Angaben von Autor, Werk/Titel, Jahr, Verlag und Seite erforderlich.

  • Für das Werk stehen der Name des Buches und das Kapitel. – Autoren werden bei Wikibooks in der Regel nicht identifiziert.
  • Anstelle der Seite wird die URL genannt – Über "Permanenter Link" – links bei den Werkzeugen – erhält man dauerhaft die URL für die zitierte Version, auch wenn sich der Inhalt der Seite in Zukunft ändert.
  • Weil Inhalte vielleicht nicht mehr verfügbar sein könnten, ist bei Online-Quellen häufig das Datum des Abrufs anzugeben.

Jedes Buch von Wikibooks hat eine eindeutige URL – eine Internetadresse. Es ist eine Unterseite von de.wikibooks.org. Das sieht so aus:

https://de.wikibooks.org/wiki/BUCHTITEL

Kapitel und Teile dieses Buches können auf weiteren Unterseiten stehen, dafür gibt es zwei Möglichkeiten (siehe auch Hilfe:Namenskonventionen):

https://de.wikibooks.org/wiki/BUCHTITEL/ Teil 1 oder https://de.wikibooks.org/wiki/BUCHTITEL: Teil 1.

Wenn Sie von einer Seite zitieren möchten, sollten Sie exakt angeben von welcher Sie zitieren und nicht nur die Hauptseite des Buchs. Genau, wie Sie es mit einer Seitenangabe bei einem gedruckten Werk tun würden.

Zitierstile[Bearbeiten]

Es gibt unterschiedliche sogenannte Stile zu zitieren (auch Zitationsweise, Zitierweise, Zitationsart o. ä. genannt); zum Beispiel den Harvard-Stil. Falls Sie es noch nicht wissen, erkundigen Sie sich, ob für Sie eine bestimmte Zitationsart erforderlich ist und arbeiten Sie vor allem einheitlich! Für die englische Wikipedia gibt es Hinweise zu verschiedenen im angloamerikanischen Bereich verbreiteten Zitierweisen, diese finden Sie z. B. hier: Wikipedia:Citing Wikipedia. Eine weitere Liste mit Zitierstilen finden Sie auf dieser Seite: MediaWiki:Citethispage-content. Es handelt sich hierbei um eine Hilfs-Seite, die für unten beschriebene Hilfsmittel verwendet wird.

Muster Quellenangabe[Bearbeiten]

Quellenangaben in der Literaturliste für ein Zitat können zum Beispiel folgendermaßen aussehen (in Anlehnung an den Harvard-Stil):

Hilfsmittel[Bearbeiten]

Wikibooks bietet Ihnen Hilfe zum Zitieren: im linken Menü der Seite finden Sie, wenn Sie die Seite eines Buchs online lesen, unter dem Abschnitt Werkzeuge den Link Seite zitieren. Dies führt Sie zu einer Seite mit bibliografischen Daten der entsprechenden Seite, die Sie für Ihre Quellenangabe nutzen können. Dort sind außerdem bereits vorformatierte Copy-Paste-Vorlagen in unterschiedlichen Stilen sowie BibTeX-Einträge für eine Nutzung in LaTeX vorbereitet.

Probieren Sie es einmal aus. Für die Seite Mathe für Nicht-Freaks: Ableitung und Differenzierbarkeit sieht der Eintrag z. B. so aus: Spezial:Zitierhilfe

Nun erklären wir die einzelnen Elemente anhand eines weiteren Beispiels:

Was die Inhalte bedeuten

Zuerst gibt es die Möglichkeit auch direkt eine Seite einzugeben.

Ruft man die Seite mit dem Link aus dem Seitenmenu auf, ist hier bereits alles eingetragen. Drückt man auf Speichern werden die entsprechenden Werte für eine oben eingegebene Seite angezeigt.

Speichern



Zu Beginn gibt es einführende Erklärungen.




Es folgt eine Liste mit den genauen bibliografischen Angaben
  • Angaben





Danach folgen Kopiervorlagen von unterschiedlichen Zitierstilen und LaTeX-Vorgaben.
Stil 1
Weitere Stile

[…]

Wie es aussieht

Latein/ Fachbegriffe/ Genus

Speichern

Diese Spezialseite dient als Hilfe zum korrekten Zitieren von Daten, einzelnen Sätzen oder kürzeren Abschnitten aus Wikibooks-Kapiteln im Rahmen des Zitatrechts. Weitere Informationen liefert die Wikipedia-Hilfe.

Achtung: Zur Übernahme umfangreicher Absätze oder kompletter Artikel sind andere und weitere Angaben nötig. Dabei müssen die Nutzungsbestimmungen der Creative Commons Shared Alike 3.0 (CC-by-SA-3.0)-Lizenz eingehalten werden.

Bibliografische Angaben für Latein/ Fachbegriffe/ Genus
Zitatstile für Latein/ Fachbegriffe/ Genus

Latein/ Fachbegriffe/ Genus. (18. Mai 2016). Wikibooks, Die freie Bibliothek. Abgerufen am 10. Dezember 2018, 13:33 von https://de.wikibooks.org/w/index.php?title=Latein/_Fachbegriffe/_Genus&oldid=791394.

Weitere Stile

[…]

Hinweis zu Rechtsthemen[Bearbeiten]

Im folgenden Abschnitt des Wikibooks-Lehrbuchs wird auf Gesetzestexte Bezug genommen. Beachten Sie diesbezüglich bitte den Hinweis von Wikibooks:Haftungsausschluss: Wikibooks:Haftungsausschluss Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Rechtsthemen der Wikipedia, der auch für Wikibooks gilt!

Weitere Informationen[Bearbeiten]

Werden über das vom Urheberrecht erlaubte Maß hinaus Textstellen aus Wikibooks entnommen, so muss die Lizenz eingehalten werden (siehe Hilfe:Urheberrechte beachten, Wikibooks:Lizenzbestimmungen und Hilfe:Leser#Wie darf ich die Bücher verwenden?). Dies ist z. B. – aber nicht nur – beim sogenannten Großzitat zu berücksichtigen. Beachten Sie, dass das „Großzitat“ nur eine umgangssprachliche und keine rechtliche Formulierung ist. Diese Umgangssprache basiert auf § 51 Nr. 1 UrhG, der besagt, dass ein Werk auch umfassender in ein „selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts“ aufgenommen werden kann. Wikibooks und seine Mitarbeiter raten keinesfalls dazu sich ohne rechtliche Beratung auf diesen Paragrafen zu berufen und für hiesige Bedingungen sei nochmal mit Nachdruck auf die Wikibooks:Lizenzbestimmungen hingewiesen!

Falls weiteres Interesse am Thema Zitieren besteht lesen Sie die entsprechenden Seiten für Autoren auf Wikibooks (beachten Sie, dass unter Mitarbeitern geduzt wird):

XXX Navigation Zitieren Autor XXX

Autoren des Abschnitts von ehemaliger Seite: Benutzer:John N., Benutzer:Juetho, Benutzer:Martin_Kraus


Hilfe:Autor/ Links/ Quellenangaben[Bearbeiten]

Hoch zum Lehrbuch

Übersicht zu Links:AllgemeinesWelche und wieviele Links sind angemessen?Das eigene BuchAndere Wikibooks-SeitenAuf eine Website
Andere Wiki-Projekte: Zur WikipediaVon der Wikipedia ausWikibooks in anderen SprachenZusammenfassung
Inmitten einer Seite:ÜberschriftenAnkerSpezielle Link-ZieleQuellenangaben


Achtung! Beachte den Unterschied zwischen Quelle, Zitat, Fußnote und Referenz! Siehe: Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Quellenarbeit#Differenzierung: Quellen – Nachweise – Zitate – Referenzen

Quellenangaben sind zusammengefasste Aufführungen von allen relevanten (bibliografischen) Daten einer Quelle. Sie können als Links ausgeführt sein (das ist der Grund warum sie an dieser Stelle der Hilfe einsortiert sind) oder mit Vorlagen einheitlich formatiert werden.

Zusammenfassung[Bearbeiten]

Format[Bearbeiten]

Vorlagen für Quellenangaben[Bearbeiten]

Quellenangaben mit/in Fußnoten[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

Fußnoten können als Quellenangabe genutzt werden. Die Nutzung von Fußnoten fügt automatisch zwei Links ein: von der laufenden Nummer zur Fußnote und von der Fußnote aus mit dem Pfeil ↑ zurück zum Text. Bei mehrfacher Verwendung einer Fußnote gibt es entsprechende viele Links zurück zum Text. Sie fungieren aufgrund ihrer Formatierung als eine Art „Vancouver-Stil“ die Quellenangaben zu einem Zitat anzugeben. Für die Anwendung von Fußnoten siehe Hilfe:Autor/ Fußnoten, für genauere Überlegungen zu Fußnoten siehe Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Fußnoten sinnvoll nutzen zu Grundlagen zum zitieren siehe Hilfe:Autor/ Zitieren und Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Zitieren und Zitierstile.

In Fußnoten können sämtliche oben angegebenen Formate und Vorlagen benutzt werden, um ein einheitliches Aussehen zu erreichen.

Links auf Fußnoten[Bearbeiten]

In besonderen Situationen ist es auch möglich, von einer Seite aus zu einer bestimmten Fußnote oder zu deren Text auf einer anderen Seite zu verlinken. Bei der Anlage einer Fußnote werden entsprechende Anker erzeugt, die gezielt angesprungen werden können.

Der Link-Anker zur eigentlichen Fußnote lautet #cite_note-nn (nn steht für die laufende Nummer)

Beispiel: [[Der Wettlauf zum Mond – Die Rolle der Raumfahrt im Kalten Krieg#cite_note-103]]
sieht dann wie folgt aus: Der Wettlauf zum Mond – Die Rolle der Raumfahrt im Kalten Krieg#cite_note-103

Der Link-Anker zum Bezugstext (der Anmerkungsziffer im Text) lautet #cite_ref-nn (nn steht für die laufende Nummer)

Beispiel: [[Der Wettlauf zum Mond – Die Rolle der Raumfahrt im Kalten Krieg#cite_ref-103]]
sieht dann wie folgt aus: Der Wettlauf zum Mond – Die Rolle der Raumfahrt im Kalten Krieg#cite_ref-103

Eine praktische Anwendung ist zz. nicht bekannt. Dieses Verfahren wird hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Bitte beachte, dass sich die Nummer der Fußnote ändern kann. Dann wirft das Verfahren möglicherweise Probleme, weil das falsche Ziel angesprungen wird!

Kapitelübergreifendes Quellenverzeichnis[Bearbeiten]

Das Buch besteht aus mehreren Seiten und alle Quellen sollen in einem Verzeichnis zusammengefasst werden? Ein Verfahren, um von einem Kapitel aus auf einen bestimmten Eintrag in einem „zentralen“ Literaturverzeichnis o. ä. zu verweisen, kann mithilfe von #cite_note verwirklicht werden (siehe oben: #Links auf Fußnoten); dieses Vorgehen ist aber nicht nur wegen des angesprochenen Problems der Nummerierung nicht zu empfehlen.

Wikibooks stellt zwei Vorlagen-Systeme für diesen Zweck zur Verfügung: Vorlage:Quelle… und Vorlage:Referenzen…

Vorlage:Quelle…[Bearbeiten]

Die Vorlagen Quelle-Link und Quelle-Beleg steuern, wie man von einer Textstelle in einem Kapitel direkt zum entsprechenden Beleg in einem Quellenverzeichnis gelangen kann.

Dazu gehören mehrere Schritte; sie werden kurz für einen einzelnen Nachweis beschrieben und müssen grundsätzlich für jede Quelle wiederholt werden.

  • Im fortlaufenden Text eines Kapitels wird mit Vorlage:Quelle-Link auf eine bestimmte Quelle hingewiesen. Jede Quelle erhält ein Kürzel (Name des Links) und erzeugt einen Link auf das zentrale Quellenverzeichnis. Die Formulierung kann ziemlich frei gewählt werden, sie hängt von der Art der Quelle und der Stelle im Kapitel ab.
  • Im Quellenverzeichnis gibt es den Eintrag zu dieser Quelle. Dazu wird mit der Vorlage:Quelle-Beleg ein „Anker“ erzeugt. Der Name des Ankers muss mit dem Namen des Links vollständig übereinstimmen; dorthin verweist der Link. Außerdem steht hier die eigentliche Quellenangabe.
  • Die Namen der Links/Anker müssen eindeutig sein. (Selbstverständlich kann von vielen Stellen aus, auch innerhalb desselben Kapitels, auf ein und denselben Eintrag verwiesen werden.)

Noch genauere Hinweise zur Verwendung auf der Dokumentation: Vorlage:Quelle-Link.

Vorlage:Referenzen…[Bearbeiten]

Die Vorlagen Vorlage:Referenzen Anleitung und zugehörige (für eine Liste siehe: Liste aller Referenzen-Vorlagen) sind eine weitere Möglichkeit ein zentrales Quellenverzeichnis aufzubauen.

Siehe auch[Bearbeiten]



Hoch zum Lehrbuch

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Andere Wiki-Projekte: Zur WikipediaVon der Wikipedia ausWikibooks in anderen SprachenZusammenfassung
Inmitten einer Seite:ÜberschriftenAnkerSpezielle Link-ZieleQuellenangaben




Hilfe:Autor/ Fußnoten[Bearbeiten]

Hoch zum Lehrbuch

Allgemeines ...: Sei mutig!Seite bearbeitenVorschauSonderzeichenRechtschreibungTypografieSchreibstil verbessern Inhaltsverzeichnis einer Seite
Die Spielwiese.: Erste Schritte Formatierung auf der Spielwiese üben
Textgestaltung.: ZitierenFarbenRahmenTabellenFußnotenInfoboxen
Weiterführendes: VorlagenFormeln mit LaTeXAndere Inhalte einbindenListe von Seiten


Achtung! Beachte den Unterschied zwischen Quelle, Zitat, Fußnote und Referenz! Siehe: Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Quellenarbeit#Differenzierung: Quellen – Nachweise – Zitate – Referenzen

Fußnoten werden in der Regel für Einzelnachweise von Quellen oder auch zur Auslagerung von weiterführenden Anmerkungen, Erläuterungen o. ä. eingesetzt. Mithilfe von Fußnoten soll der Text flüssig lesbar gestaltet werden. Bei übermäßigem Einsatz kann jedoch auch das Gegenteil erreicht werden. Für die Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Fußnoten siehe für informative Fußnoten: Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Fußnoten sinnvoll nutzen und für Quellenangaben durch Fußnoten: Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Zitieren und Zitierstile.

Zusammenfassung[Bearbeiten]

  • Nutze <ref>...</ref>, um eine Fußnote zu setzen
  • Nutze <references />, um eine Liste aller vorhergehenden Fußnoten einzufügen
  • Nutze <ref name="Name">...</ref>, um Fußnoten zu benennen und mehrfach zu benutzen
  • Gruppiere Fußnoten mit <ref group="Name">...</ref>, falls z. B. Nachweise und informative Fußnoten getrennt werden sollen
  • Nutze die Vorschau, um Fehler zu erkennen und zu beheben (siehe Mediawiki-logo.pngHilfe:Cite)
  • Im Visual Editor sind die beiden Menüpunkte „Zitat“ und „EinfügenEinzelnachweisliste“ für Fußnoten zuständig
  • Eine Beispielseite mit umfangreicher Verwendung von Fußnoten ist Der Wettlauf zum Mond – Die Rolle der Raumfahrt im Kalten Krieg

Beschreibung[Bearbeiten]

Fußnoten können sich auf ein Wort/eine Wortgruppe, einen Satz oder einen Absatz beziehen. Die Fußnote wird entsprechend direkt hinter dem Wort/der Wortgruppe, hinter dem Punkt des Satzes oder hinter dem Punkt des Absatzes gesetzt. Sie werden in der Mediawiki-logo.pngMediaWiki-Software über die Erweiterung Mediawiki-logo.pngExtension:cite/de erzeugt.

Grundsätzliches[Bearbeiten]

Technisch werden Fußnoten in zwei Schritten realisiert:

  1. Setzen der Fußnote: An der Stelle im Text wird die Anmerkung bzw. die Quelle zwischen den Befehlen <ref>Text</ref> eingefügt.
  2. Aufführen der Fußnoten: An beliebiger Stelle der Seite werden die Fußnoten mit dem Befehl <references />, oder auch – ohne ihn zu benutzen – automatisch am Ende eingefügt. Die Fußnoten können einen eigenen Bereich erhalten. Sie können durch einen Strich abgetrennt werden, oder eine Überschrift tragen, wie Quellen, Quellenangaben, Weitere Information, Fußnoten, Einzelnachweise, o. ä..

Fußnoten benennen[Bearbeiten]

Wenn auf einer Seite mehrere Stellen auf dieselbe Fußnote verweisen sollen, ist die Variante mit <ref name="Name der sich wiederholenden Referenz">Referenztext</ref> zu verwenden (siehe unten, #Benannte Fußnoten). Ein Referenztext ist in den folgenden Verwendungen nicht mehr möglich und führt zu einer Fehlermeldung. In der Fußnote selbst ist durch Nummern wie 1.1, 1.2, etc. zu erkennen, dass sie mehrfach genutzt wird.

Beachte, wird die erste Fußnote aus irgendwelchen Gründen im Text entfernt, fehlt der Text der Fußnote und die Seite zeigt einen Fehler.

Fußnoten gruppieren[Bearbeiten]

Wenn Fußnoten aufgeteilt werden sollen, bspw. wenn Literaturangaben und Informationen in Fußnoten getrennt aufgeführt werden sollen, können Fußnoten mit <ref group="Name der Fußnotengruppe">Referenztext</ref> gruppiert werden (siehe unten, #<references /> – gruppiert). Es muss dann für jede Gruppe auch ein <references /> geben, was dann ebenfalls die Gruppenbeifügung erhält: <references group="Name der Fußnotengruppe" />.

Fußnoten als Quellenverzeichnis[Bearbeiten]

Fußnoten können über Links direkt angesprungen werden (siehe hierfür Hilfe:Autor/ Links/ Quellenangaben#Links auf Fußnoten). Damit sind sie theoretisch als übergreifendes Quellenverzeichnis nutzbar. Das ist jedoch nicht zu empfehlen (zu Alternativen siehe die gesamte Seite Hilfe:Autor/ Links/ Quellenangaben). Auf einer einzelnen Seite ist dies über die Benennung von Fußnoten (s. o.) ohne weiteres möglich. Beachte aber, dass durch die Verwendung von Namen für Fußnoten eine gezielte Seitenangabe für eine bestimmte mehrfach verwendete Quellenangabe keinen Sinn mehr ergibt. In diesem Fall sollte die Fußnote für jeden entsprechenden Fall (also üblicherweise pro Seitenangabe) erneut gesetzt werden. Dies erleichtert auch die spätere Bearbeitung des Textes, falls eine Fußnote entfernt werden muss.

Anwendung im Quelltext-Editor[Bearbeiten]

Eine Fußnote[Bearbeiten]

Was man schreibt

…bildet damit eine Brücke zwischen Mensch und Maschine.<ref>Vgl. Ernst, Hartmut: ''Grundkurs Informatik; Grundlagen und Konzepte für die erfolgreiche IT-Praxis — Eine umfassende, praxisorientierte Einführung'', Springer/Vieweg , 2003, S. 310.</ref> Bezogen auf den…

== Quellen ==

<references />

Wie es aussieht

…bildet damit eine Brücke zwischen Mensch und Maschine.[1] Bezogen auf den…

Quellen
  1. Vgl. Ernst, Hartmut: Grundkurs Informatik; Grundlagen und Konzepte für die erfolgreiche IT-Praxis — Eine umfassende, praxisorientierte Einführung, Springer/Vieweg , 2003, S. 310.

Anmerkung: Zu Inhalt und Formatierung der Quellenangaben siehe Hilfe:Autor/ Links/ Quellenangaben.

Fußnoten für Wort, Satz und Absatz[Bearbeiten]

Was man schreibt

==Blindtext==

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisici elit, sed eiusmod tempor incidunt<ref>Diese Fußnote gilt für das Wort „incidunt“ oder die Wortgruppe „sed eiusmod tempor incidunt“</ref> ut labore et dolore magna aliqua.<ref>Diese Fußnote gilt für den gesamten vorhergehenden Satz</ref> Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquid ex ea commodi consequat. Quis aute iure reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint obcaecat cupiditat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.<ref>Diese Fußnote gilt für den gesamten Absatz</ref>

______________________

<references />

Wie es aussieht

Blindtext

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisici elit, sed eiusmod tempor incidunt[1] ut labore et dolore magna aliqua.[2] Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquid ex ea commodi consequat. Quis aute iure reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint obcaecat cupiditat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.[3]

______________________

  1. Diese Fußnote gilt für das Wort „incidunt“ oder die Wortgruppe „sed eiusmod tempor incidunt“
  2. Diese Fußnote gilt für den gesamten vorhergehenden Satz
  3. Diese Fußnote gilt für den gesamten Absatz

Benannte Fußnoten[Bearbeiten]

Was man schreibt

==Summel==

Blumms<ref name="fussnote">Dies ist die erste Verwendung der Fußnote</ref>. Kawüdel.<ref name="fussnote" /> Tüdelü.<ref name="fussnote" />

______________________

<references />

Wie es aussieht

Summel

Blumms.[1] Kawüdel.[1] Tüdelü.[1]

______________________

  1. 1,0 1,1 1,2 Dies ist die erste Verwendung der Fußnote

Anmerkung zur mehrmaligen Verwendung einer Fußnote: Nur bei der ersten Verwendung darf ein Fußnotentext zwischen die ref-Tags gesetzt werden, sonst wird ein Fehler ausgegeben.

Mehrfache Verwendung von #<references />[Bearbeiten]

<references /> kann auf einer Seite mehrmals eingesetzt werden; Entweder um Fußnoten abschnittsweise anzugeben (besonders interessant bei der Verwendung auf anderen Seiten, als Kapiteln und Büchern) oder um Fußnoten zu gruppieren (und damit z. B. nach Nachweisen und Informationen zu trennen).

#<references /> – abschnittsweise[Bearbeiten]

Was man schreibt

==Abschnitt 1==

Blumms<ref>Dies ist die erste Fußnote</ref>. Kawüdel.<ref>Dies ist die zweite Fußnoten</ref>

<references />

==Abschnitt 2==

Tüdelü.<ref>Dies ist die dritte Fußnote</ref>

<references />

Wie es aussieht

Abschnitt 1

Blumms[1]. Kawüdel.[2]

  1. Dies ist die erste Fußnote
  2. Dies ist die zweite Fußnoten
Abschnitt 2

Tüdelü.[1]

  1. Dies ist die dritte Fußnote
#<references /> – gruppiert[Bearbeiten]

Was man schreibt

==Abschnitt 1==

Blumms<ref group="Quelle">Dies ist eine Quellenangabe</ref>. Kawüdel.<ref group="Zusatz">Dies ist eine Information</ref>

==Abschnitt 2==

Tüdelü.<ref group="Quelle">Dies ist eine weitere Quellenangabe</ref>

==Ergänzende Informationen==

<references group="Zusatz" />

==Einzelnachweise==

<references group="Quelle" />

Wie es aussieht

Abschnitt 1

Blumms[Quelle 1]. Kawüdel.[Zusatz 1]

Abschnitt 2

Tüdelü.[Quelle 2]

Ergänzende Informationen
  1. Dies ist eine Information
Einzelnachweise
  1. Dies ist eine Quellenangabe
  2. Dies ist eine weitere Quellenangabe

Weitere Informationen und Fehler[Bearbeiten]

Die Erweiterung ist umfassend auf Mediawiki-logo.pngExtension:cite/de beschrieben. Bei falscher Verwendung können entweder im Text oder am Ende der Seite Fehler angezeigt werden. Zur Beschreibung und Behebung der Fehler siehe Mediawiki-logo.pngdie Hilfeseite auf mediawiki.org. Siehe außerdem unten: #Besonderheiten der Wikisyntax in Fußnoten.

Anwendung im Visual Editor[Bearbeiten]

In der Kopf-Menüzeile des „Visual Editors“ (also wenn man auf das OOjs UI icon edit-ltr.svg-Symbol geklickt hat, oder automatisch der visuelle Editor geöffnet wurde) gibt es zwei Stellen, die für Fußnoten bedeutsam sind: „Zitat“ und „Einfügen“.

Veröffentlichen
Die Hauptmenüzeile des Visual Editors

Bei einem Klick auf „Zitat“ kann an aktueller Stelle eine Fußnote eingefügt werden. Ein Klick auf „Einfügen“ öffnet ein Menü, welches man bei Bedarf erweitern muss, um unten den Eintrag „Einzelnachweisliste“ zu finden, welcher den <references />-Eintrag einfügt. Mit den entsprechenden Optionen können so alle weiteren oben beschriebenen Möglichkeiten auf einer Seite realisiert werden.

Vorlagen für Fußnoten[Bearbeiten]

Vorlage und Text von Benutzer:Mjchael

Wer die Fußnoten am Ende der Seite anzeigen lassen möchte, braucht wie oben erwähnt nicht zwingend Folgendes zu schreiben:

… Ende der Seite
<references />

Die Angabe von <references /> kann auch entfallen. Es existiert außerdem die Vorlage {{Fußnoten}} für das Ende einer Seite. Diese Vorlage erzeugt einen horizontalen Strich, setzt einen verlinkbaren Anker und fügt den entsprechende Tag automatisch ein (für weitere Erläuterungen siehe Vorlagenseite und Hilfe:Links/ Anker).

Was man schreibt

==Überschrift==

Seiteninhalt Teil 1<ref name="fussnote">Fußnote Teil 1 & 2</ref>. Seiteninhalt Teil 2.<ref name="fussnote" /> Seiteninhalt Teil 3<ref>Fußnote für Teil 3</ref>

{{Fußnoten}}

Wie es aussieht

Überschrift

Seiteninhalt Teil 1[1]. Seiteninhalt Teil 2.[1] Seiteninhalt Teil 3.[2]


  1. 1,0 1,1 Fußnote Teil 1 & 2
  2. Fußnote für Teil 3

Besonderheiten der Wikisyntax in Fußnoten[Bearbeiten]

Werden Fußnoten für Quellenangaben benutzt und für diesen Zweck Vorlagen eingesetzt kann es zu Problemen kommen. Hierbei sollte immer zuerst die Vorschau benutzt werden, um die Funktionsfähigkeit einer Vorlage zu prüfen. Genauso, falls – aus welchen Gründen auch immer, Vorlagen sind das wahrscheinlichste Auftreten dieser Problematik – tiefer mit der WikiSyntax in Fußnoten experimentiert werden soll. Begründung und Lösung sind hier zu finden: Mediawiki-logo.pngErweiterung:Cite#Andere_Anwendungsarten_und_Parser-Funktionen

Siehe auch[Bearbeiten]

Hilfeseiten auf MediaWiki.org[Bearbeiten]

Beispielseiten[Bearbeiten]

Wikipedia-Erläuterungen[Bearbeiten]

  •  Fußnoten
  •  Belege – Hinweise zu Quellenangaben für Wikipedia-Artikel
  •  Einzelnachweise – ausführliche Erläuterungen zu Referenzen
    Die inhaltlichen Anforderungen der Wikipedia gelten nur bedingt für Bücher, aber die Beispiele sind sehr hilfreich.

Hilfe:Autor/ Zitieren[Bearbeiten]

Achtung! Beachte den Unterschied zwischen Quelle, Zitat, Fußnote und Referenz! Siehe: Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Quellenarbeit#Differenzierung: Quellen – Nachweise – Zitate – Referenzen

Der folgende Text beschäftigt sich mit den Fragen, wann in Wikibooks zitiert werden sollte, wie das zu geschehen hat (Layout) und was dabei zu beachten ist (Urheberrecht).

Zitatrecht[Bearbeiten]

Hier ist besonders § 51 des deutschen Urheberrechtsgesetzes interessant, der sich innerhalb des Urheberrechts damit befasst, inwieweit Zitate zulässig sind. Entscheidend für die Frage, ob ein Zitat verwendet werden darf oder nicht, ist sein Zweck.

Ist der Zweck eines Zitates, eine eigene Aussage zu untermauern, so ist das Zitat zulässig. Natürlich sollte die Länge des Zitates in einem vernünftigen Verhältnis zum restlichen Text stehen und noch entscheidender – die eigene geistige Leistung sollte in einem angemessenem Verhältnis zum zitierten Text stehen.

§ 51 UrhG Zitate
Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang
  1. einzelne Werke nach dem Erscheinen in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
  2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden,
  3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden.

Es sei auch auf § 63 Abs. 1 UrhG hingewiesen, in dem die Verpflichtung zur w:Quellenangabe geregelt ist:

§ 63 UrhG Quellenangabe
Wenn ein Werk oder ein Teil eines Werkes in den Fällen des § […] 51 […] vervielfältigt wird, ist stets die Quelle deutlich anzugeben. […] Die Verpflichtung zur Quellenangabe entfällt, wenn die Quelle weder auf dem benutzten Werkstück oder bei der benutzten Werkwiedergabe genannt noch dem zur Vervielfältigung Befugten anderweit bekannt ist. […]

Grundsätze[Bearbeiten]

  • Gehe mit Zitaten sparsam um, Wikibooks ist keine Zitatsammlung: Zu diesem Zweck gibt es Wikiquote.
  • Zitate sollten – falls möglich – in der Originalsprache wiedergegeben werden; Eine Übersetzung sollte beigefügt werden. Achtung: Übersetzungen von Zitaten sind selbst keine Zitate, sollten also vom eigentlichen Zitat unterscheidbar bleiben! Es sind auch die Anführungszeichen der entsprechenden Sprache zu verwenden.
  • Ein wörtliches Zitat muss die Quelle Wort für Wort – inklusive Fehler – wiedergeben und in Anführungszeichen gesetzt werden. Selbst das Beugen von Verbformen oder sonstige Veränderung, die das Zitat dem Text angleichen könnte, ist zu vermeiden. Falls unbedingt erforderlich dürfen Worte oder Buchstaben in eckigen Klammern hinzugefügt werden. Generell sollte alles, was nicht buchstäblich in der zitierten Quelle enthalten ist, in eckigen Klammern stehen; selbst, wenn es nur einzelne Buchstaben sind.
  • Wenn Teile der zu zitierenden Quelle ausgelassen werden, sollte das mit einem Auslassungszeichen deutlich gemacht werden: „[…]“.
  • Die Quelle des Zitats muss im Normalfall genannt werden: Häufig kursiv gesetzt, ohne Klammern im Fließtext vor dem Zitat, mit runden Klammern nach dem Zitat, in einer Fußnote oder einem stilfolgenden Literaturverweis.

Ein Beispiel:

Denis Diderot[1] beschreibt im Artikel „Encyclopédie“ in Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers[2] deren Ziel:

«[3] Le but d’une encyclopédie est de rassembler les connaissances éparses sur la surface de la terre; […][4], et de le [le système général][5] transmettre aux hommes qui viendront après nous; afin que les travaux des siècles passés n’aient pas été inutiles pour les siècles qui succèderont; » (deutsch:[6] „Das Ziel einer Enzyklopädie ist es, die auf der Erdoberfläche verstreuten Kenntnisse zu sammeln […] und es [das allgemeine System dieser Kenntnisse][5] den nach uns kommenden Menschen zu überliefern, damit die Arbeit der vergangenen Jahrhunderte nicht nutzlos für die kommenden Jahrhunderte gewesen sei;“).

Erläuternde Fußnoten zum Beispiel:

  1. Der Name des Autors kann, braucht aber nicht hervorgehoben werden.
  2. Die Veröffentlichung wird üblicherweise kursiv gesetzt, das ist aber von den verwendeten Konventionen abhängig. Sie kann auch z. B. in runden Klammern hinter dem Zitat oder einer Fußnote stehen.
  3. Das Zitat wird in Originalsprache angegeben; es werden die fremdsprachlichen An- und Abführungen verwendet.
  4. Das Auslassungszeichen zeigt an, dass in der Originalquelle hier noch mehr Text steht.
  5. 5,0 5,1 Eine erklärende Beifügung, aufgrund der Auslassung eben.
  6. Hier folgt die Übersetzung des Zitats in Zielsprache. Hierfür wird deutsche An- und Abführung benutzt.

Anmerkung zum Beispiel: Das Zitat wäre so alleinstehend normal nicht zulässig, da es weder in konkreten Kontext eingeordnet noch erklärt wird noch eigene Argumentation unterstützt. Hier kann es trotzdem als Beispiel für ein Zitat verwendet werden, da aufgrund des Alters die Urheberrechte erloschen sind.

Layout[Bearbeiten]

Generell gilt für Zitate:

  • Zitate müssen in Anführungszeichen stehen; typographische Anführungszeichen („“) sind hierbei erste Wahl.
  • Sie sollten sich optisch vom restlichen Text abheben, ohne die Lesbarkeit des Kapitels zu stören.
  • Zitate können zur besseren Abhebung vom Text zusätzlich kursiv gesetzt werden. Falls mehrere Arten der Textauszeichnung (Fettdruck, Kapitälchen, etc.) im Kapitel bereits verwendet werden, empfiehlt sich, mit Kursivsatz der Zitaten vorsichtig umzugehen.

Um ein einheitliches Layout zu gewährleisten, sollten Zitate – zumindest längere Blockzitate – mit einer entsprechenden Vorlage angelegt werden. Für soetwas existiert die Vorlage:Zitat.

John N.: „So benutzt man diese Vorlage und so wird das ganze Zitat etwas länger, um zu sehen, wie es dann aussieht.“
Quelle: Testomat: Test der Tests. 2976, S. 1999.[1]
{{Vorlage:Zitat|zitat=So benutzt man diese Vorlage und so wird das ganze Zitat etwas länger, um zu sehen, wie es dann aussieht.|autor=John N.|quelle=eigenes Hirn}} generiert

Sollten innerhalb des Zitates Anführungszeichen vorkommen, so sollen einfache typographische Anführungszeichen (‚‘) verwendet werden:

Robert Burton: "[Ich halte] es doch mit Didacus Stella: ‚Ein Zwerg, der auf den Schultern von Giganten steht, könnte weiter sehen als der Gigant selbst." (Anatomy of Melancholy, 1621)

Zitieren in Fremdsprachen[Bearbeiten]

Für fremdsprachliche Zitate gilt: Sollten Anführungszeichen vonnöten sein, so sollen die landestypischen des Herkunftslandes verwendet werden:

“‘An apple a day keeps the doctor away’ is a typical English saying.”

Welche Anführungszeichen bei welcher Sprache zu verwenden sind, ist am besten dieser Tabelle zu entnehmen.

HTML-Tags[Bearbeiten]

Test-Zitat von Autor – Veröffentlichung

Das ist ein Blockquote. – von AutorVeröffentlichung

!!Achtung, bei der Fertigformulierung Vorlage Diskussion:Zitat und Benutzer Diskussion:HirnSpuk/ Temp berücksichtigen!!

  • Der Autor xy schrieb in <cite>Veröffentlichung AB</cite>: „Schlaue Sachen!“<ref>{{Literatur|Titel=Veröffentlichung AB|Jahr=(2016)|Seiten=5 ff}}</ref>
    wird zu: Der Autor xy schrieb in Veröffentlichung AB: „Schlaue Sachen!“[2]
  • Der Autor xy hielt das in <cite>Veröffentlichung AB</cite> für schlaue Sachen (in eigenen Worten formuliert).<ref>{{Literatur|Titel=Veröffentlichung AB|Jahr=(2016)|Seiten=5 ff}}</ref>
    wird zu: Der Autor xy hielt das in Veröffentlichung AB für schlaue Sachen.[3]
  • Der Autor xy schrieb in <cite>Veröffentlichung AB</cite>:<ref>{{Literatur|Titel=Veröffentlichung AB|Jahr=(2016)|Seiten=5 ff}}</ref> <blockquote>„Wirklich wirklich lange (Absatz, Tabelle, etc.) schlaue Sachen!“</blockquote>
    wird zu: Der Autor xy schrieb in Veröffentlichung AB:[4]

    „Wirklich wirklich lange (Absatz, Tabelle, etc.) schlaue Sachen!“

Davon ist die zweite Variante grundsätzlich zu empfehlen (siehe auch Hilfe:Wikibooks-Lehrbuch/ Autoren/ Zitieren und Zitierstile#Aktiv-, Passiv- und Sekundärzitat).

Weblinks[Bearbeiten]

[[Kategorie:Wikibooks Hilfe|Zitate]]

Nachweise[Bearbeiten]

  1. Testomat: Test der Tests. In: Testreihen zur Testung. 1, Nr. 1, 2976, S. 1999.
  2. Veröffentlichung AB. (2016), S. 5 ff.
  3. Veröffentlichung AB. (2016), S. 5 ff.
  4. Veröffentlichung AB. (2016), S. 5 ff.
  5. test

Zusammen mit obigen Infos im Wikibooks-Lehrbuch einpflegen[Bearbeiten]