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Benutzer:Shogun/Quasifreie Elektronen

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Ein periodisches Potential kann man als Fourierreihe schreiben:

V(𝐫)=mV(𝐆m)exp(i𝐆m𝐫)

Ebenso lässt sich eine Blochfunktion (welche auch periodisch ist) als Fourierreihe schreiben:

u(𝐫)=mu(𝐆m)exp(i𝐆m𝐫)

Setzt man diese Fourierreihen in die Blochgleichung ein, so bekommt man:

(22m(𝐤+𝐆n)2ϵ(𝐤))u(𝐆n)+mV(𝐆n𝐆m)u(𝐆m)=0

In einer ersten Approximation nimmt man die Energie eines freien Elektrons an:

ϵ(𝐤)=2𝐤22m

Wir betrachten auch nur die nullte Fourierkomponente (m=0)und nehmen an, u(0)=1. Dann folgt:

u(𝐆n)V(𝐆n)22m[(𝐤+𝐆n)2k2]

Da wir eine bessere Näherung als nur die nullte Ordnung erreichen wollen, wird nun folgendes getan:

1. Setze 𝐆n=𝟎 und 𝐆n=𝐆1

2. Setze 𝐆n=𝐆1 und 𝐆n=𝟎

Daraus ergeben sich folgende zwei Gleichungen:

{(22mk2ϵ(𝐤))u(𝟎)+V(𝐆1)u(𝐆1)=0(22m(𝐤+𝐆1)2ϵ(𝐤))u(𝐆1)+V(𝐆1)u(𝟎)=0

Wegen V(𝐆1)=V(𝐆1) kann man das Gleichungssystem wie folgt schreiben:

(22mk2ϵ(𝐤)V(𝐆1)V(𝐆1)22m(𝐤+𝐆1)2ϵ(𝐤))(u(𝟎)u(𝐆1))=𝟎

Wir können nun noch (𝐤+𝐆1)2 mit k2 ersetzen. Für eine nichttriviale Lösung dieses Systems kann man die Determinante gleich Null setzten:

|22mk2ϵ(𝐤)V(𝐆1)V(𝐆1)22mk2ϵ(𝐤)|=0

Die Lösung dieses Systems ist (Übungsaufgabe!)

<math>\epsilon(\mathbf{k}) = \frac{\hbar^2 \mathbf{k}^2}{2m} \pm |V(\mathbf{G}_1)|