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Diskussion:Drei Urzeugungen. Thomas Manns Welterklärung.

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Letzter Kommentar: vor 14 Jahren von H.-P.Haack in Abschnitt Genom und Abstraktionsvermögen

Eine Kopie des Artikels habe ich heute an das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in 04103 Leipzig geschickt.

--H.-P.Haack 10:37, 24. Feb. 2009 (CET)Beantworten

Die zitierte Aussage von Richard Klein zur sprunghaften Hervorbringung kultureller Leistungen des Homo sapiens durch eine Mutation hat den Vorzug, dass sie nicht widerlegbar ist, was ihr (und diesem Artikel) zugleich aber auch zum Nachteil gereicht, da sie damit wissenschaftlich wertlos ist. --Gerbil 20:06, 1. Mär. 2009 (CET)

Zum vorstehenden Verriss „nicht widerlegbar = wisssenschaftlich wertlos“ [Bearbeiten]

Was für ein Galimathias, - von einem, der sich „Gerbil“ nennt (engl. Rennmaus) und auf seiner Wikipedia-Hompage [1] sich als Maus porträtiert. Welche Sprachbeherrschung die Reihung „zugleich aber auch “.--H.-P.Haack 08:07, 7. Mär. 2009 (CET)Beantworten

Rennmaus "Gerbil" hat schreiben wollen: Nicht widerlegbar / nicht beweisbar = wissenschaftlich wertlos. Das hat er vermutlich irgendwo gelesen und in der Erinnerung nicht vollständig wieder zusammensetzten können. Bei etwas mehr Denkschärfe hätte er gemerkt, was er da ins Internet tippt.
Ich bin offen für jeden Befund, der mich widerlegt bzw. der eine plausible Alternative anbietet für das Mirakel, wie der Geist in die Welt gekommen ist, die dritte Urzeugung. Doch wer die Evolution bejaht, bejaht die Schrittmacher Mutation und Auslese.
Offene Fragen: Kam abstraktes Denken als genetischer Re-Import nach Afrika? Oder handelt es sich um eine polychrone und polytope Mutation? Oder waren es synchrone Mutationen vielerorts, mit denen der Geist entstand, - oder, ins Religiöse gewendet, in die Welt geschickt wurde? --H.-P.Haack 10:46, 11. Mär. 2009 (CET)Beantworten

Genom und Abstraktionsvermögen[Bearbeiten]

Der funktionelle single-nucleotide polymorphism (SNP) rs6265 [1] geht bei Trägern dieser Variation gegenüber Nicht-Trägern mit signifikant besseren Leistungen einher im Finden von Gemeinsamkeiten, Bilderergänzen und dem Mosaik-Test (Oliver Breitkopf 2008). Dieser Befund spricht für eine genetische Fixierung von Abstraktion (Gemeinsamkeiten finden) und Vorstellung (Bilderergänzen, Mosaiktest). --H.-P.Haack 14:58, 13. Mär. 2009 (CET)Beantworten

  1. Eine Variation im Genom.
Dieser Diskussionsbeitrag wurde nachträglich in das Kapitel aufgenommen. --H.-P.Haack 01:09, 4. Jul. 2009 (CEST)Beantworten

Hirnvolumen und Kreativität[Bearbeiten]

Mein Beitrag relativiert die Auffassung der anthropologischen Paläontologie, Hirnvolumen sei ein Maßstab des Intellekts. Das ist es wohl, aber nicht ausschließlich. Bei angeborener intellektueller Minderbegabung (leichter Schwachsinn) muss das Gehirn nicht verkleinert sein. Umgekehrt kann bei einer altersbedingten leichten Hirnatrophie schriftstellerische oder musikalische Kreativität erhalten bleiben. Der (männliche) Homo sapiens idaltu vor 160.000 bis 154.000 Jahren hatte bereits ein Hirnvolumen von 1450 cm³, das dem des modernen Menschen entspricht. --H.-P.Haack 05:45, 4. Apr. 2009 (CEST)Beantworten

Die hier geäußerte Hypothese im intellektuellen Journalismus[Bearbeiten]

DER SPIEGEL Nr. 21/18.05.2009, Seite 126, Autor: Matthias Schulz.

Es geht in diesem Artikel um eine etwa 40.000 Jahre alte Statuette, einen stilisierten Frauentorso aus Elfenbein, der auf der Schwäbischen Alb gefunden wurde. „Wie ist dieser Ausbruch an Kreativität zu erklären? [ ] Bis heute ist der jähe Kulturschub ein ungelöstes Geheimnis des Aurignacien. Manche erklären ihn mit Mutationen. Die Leistung des Gehirns sei durch einen genetischen Sprung erhöht worden. Andere Forscher vermuten, dass der Aufstieg des Geistes auf einem Zusammentreffen "einzigartiger sozialer und ökologischer Fakten beruhte.“

Als soziale Stimuli werden Feindseligkeiten territorial konkurrierender Steinzeithorden genannt, als ökologische Begünstigungen Witterungsunbilden („Klimastress“) und Hunger. „In dieser Konkurrenzsituation – bedroht von Frost, Hungertod und fremden Muskelschraten[1] - lief der moderne Zweibeiner womöglich zur Höchstform auf.“

Das ist wenig plausibel. Kunst erfordert Begabung und Bedingungen, die Kontemplation ermöglichen. Kälte, Hunger und Gefahr sind der Kunstproduktion eher ab- als zuträglich. H.-P.Haack 09:58, 5. Jun. 2009 (CEST)Beantworten

  1. Gemeint ist der Neandertaler.

Verschieben?[Bearbeiten]

Da der Inhalt nach gut 200 Edits so langsam ja an Stabilität gewinnt, könnte man die Seite vielleicht ins Buch verschieben. --Beiträge/84.131.156.190 12:42, 15. Jun. 2009 (CEST)Beantworten

Will die Ergänzungen lieber hier belassen. Habe mich weit vom Thema entfern, vom Nachtzug nach Lissabon. Trotzdem vielen Dank für die Anregung. - Die vielen Edits sind mein Kummer. Schwieriges zu formulieren ist schwierig. Musste aufpassen, dass ich mich nicht mit sprachlichen Ungenauigkeiten angreifbar mache. --H.-P.Haack 03:22, 17. Jun. 2009 (CEST)Beantworten
Am Ende des Kapitels ist die Diskussions-Seite unter "Siehe auch" verlinkt. --H.-P.Haack 03:41, 17. Jun. 2009 (CEST)Beantworten