Diskussion:Natur: Naturkritik

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Sind Computer einfach oder kompliziett ?[Bearbeiten]

"immer kompliziert und werden es auch immer bleiben: [...] ein Computer..."

Ich möchte mich nicht über die anderen Beispiele streiten, aber ein Computer ist SUPERSIMPEL, wenn man einmal das konzept einer turing-maschine verstanden hat. Wirklich. Daher ein sehr schlechtes Beispiel.--83.189.31.28 06:09, 26. Okt. 2006 (CEST)[Antworten]
Supereinfach ??

Aus der Sicht der meisten Anwender sind PCs heute bereits ziemlich komplizierte Maschinen und sie werden noch komplizierter werden. Selbst wenn man nur die Hardware betrachtet, kann man da nicht mehr von einfach sprechen. Die Software steigert die Kompliziertheit, dann noch um einige Grade mehr. Allerdings muß die Komplexität der Maschine und der Software nicht bedeuten, daß sie nicht leicht bedienbar sein können. Benutzer:Rho

Kleine Anmerkungen[Bearbeiten]

Naturkritik ist eine eigenwillige Abkürzung die von der Wortbedeutung etwas anderes meint als den Dargestellten Inhalt, vlt. Seite verschieben


"Die Naturwissenschaften schließen übernatürliche, willkürliche und wiederholbaren Experimenten widersprechende Erklärungen aus."

Jein, die simple Vorstellung dass in der Naturwissenschaft alle Versuche wiederholbar sein müssen ist naiv und falsch. Zum einen wissen wir spätestens seit Russell, dass die Beweisbarkeit naturwissenschaftlicher Theorien durch Experimente nicht so direkt gegeben ist. Zum anderen werden moderne Experimente an verschiedenen (aber auch an gleich bleibenden) Orten unterschiedliche Ergebnisse (also nicht reproduzierbare Zahlen) liefern. Die Wissenschaftler wissen im Allgemeinen um diesen Umstand und versuchen ihre Experimente nicht unbedingt zu reproduzieren, sondern die Ergebnisse so zu begründen, dass sie mit bestehenden Theorien Quantentheorie usw. erklärt werden können.


...der häufig gegen die Naturwissenschaften erhobene Vorwurf des Reduktionismus sehr schön in zwei Sätzen entkräftet.

Bevor der Reduktionismus entkräftet wird sollte er erst einmal definiert und erklärt werden.


Beispiele für Kompliziertes, Einfaches scheinen zum Teil unpassend.

Eine CPU ist ein elektrischer Baustein der Signale wie Strom an und aus nach der Boolschenlogik verarbeitet. Das ist keine Hexerei und auch nichts kompliziertes es ist nur komplex weil ein riesiges Netzwerk aus informationsverarbeitenden Bausteinen verknüpft sind. Das Prinzip ist allerdings simpel.

Mathematik ist an und für sich auch nicht kompliziert. Eins und Eins sind zwei und mit fünf Fingern an jeder Hand kann ich schon eine ganze Reihe rudimentärer Rechnungen anstellen. wenn ich Mathematik als etwas Kompliziertes verstehen will muss ich eine genaue Definition liefern, also welchen Bereich der Mathematik ich meine.

Dagegen sind die Grundlagen der Mathematik also die Beschränkung der Zeichen auf Plus, Minus, Mal und Geteilt eigentlich äußerst komplex. Die Anwendung ist relativ einfach aber die Begründung warum eins und eins zwei sind (also die Grundlagen für die Mathematik) sind sehr komplex und werden wirklich nur von einem verhältnismäßig kleinen Teil der Bevölkerung verstanden.


Mathematik in den Naturwissenschaften

in der jetzigen Formulierung sieht es so aus als wenn die Mathematik in der Physik nur den Zweck hätte Laien ihr Verständnis zu erschweren, das ist schlicht falsch und sollte richtig gestellt werden.


Die Naturwissenschaften eröffnen Möglichkeiten, die die Menschheit an den Abgrund ihres Daseins bringt

Besser wäre eine Formulierung wie: Die Naturwissenschaften geben uns ethischfragwürdige Mittel an die Hand und versäumen (vor allem in der Vergangenheit, mittlerweile findet dort ein Umdenken statt) immer wieder eine gewissenhafte Technologiefolgenabschätzung.


Die Naturwissenschaften und die Technik produzieren zu viel, was man gar nicht braucht

Die Lösung ist leider nicht so einfach und naiv wie dargestellt sondern erfordert eine wesentlich differenziertere Betrachtung und sollte ausführlich diskutiert werden. Wäre vom Umfang her fast schon ein eigenes Buch mind. aber Kapitel: Ethik der Naturwissenschaft oder Ethik der Technik (nicht verwurschtlen).


Schlechte Sitten

Raus damit, hat hier absolut nichts verloren und zieht das Niveau des Buches herab indem es sich auf eine Ebene begibt die aus meiner Sicht schlicht fehl am Platz ist.


Was bitte ist die naturwissenschaftliche Art. Irreführende Formulierung ähnlich wie der Titel des Buches.


Die Naturwissenschaften sind kalt und unmenschlich

Vorsicht so etwas ist eine naive Darstellung, denn in der Wissenschaft gibt es einen Haufen Emotionen, Grabenkämpfe der verschiedenen Fakultäten und Moden die gerade chic sind. Die Naturwissenschaft spiegelt nur die Gesellschaft wieder der sie entstammt und kann daher nicht kalt und unmenschlich sein. Die Sprache der Naturwissenschaft, die Mathematik ist emotionslos nicht die Wissenschaft selbst.


Fälschungen und Betrug in der Wissenschaft

Der Punkt scheint mir fehl am Platz, das ist ein menschliches, gesellschaftliches Problem und keine Kritik an der Naturwissenschaft.


-- M.Nießen 10:27, 16. Apr. 2008 (CEST)[Antworten]

Antwort Rho[Bearbeiten]

Hallo  M.Nießen! Danke für deine detailierte Kritik. Ich habe schon einmal begonnen, sie etwas in den Text einzuarbeiten.

Die Kritikpunkte an den Naturwissenschaften sollen aber ganz bewußt ein bißchen überspitzt formuliert sein. Kritik muß auch ein bißchen weh tun.

Der Teil mit den schlechten Sitten und dem Foto von Einstein gefällt mir gerade recht gut. Leider gibt es das Bild nicht bei Wikimedia. So ein Text soll ja auch ein bißchen lustig und nicht ganz so trocken sein.

Der Name der Seite ist nur deswegen gewählt worden, weil er so kurz ist. Wenn ich kapiert habe, wie man eine Seite mit Versionsgeschichte verschiebt, werde ich das ändern. Benutzer:Rho

Sinn der Kritik?[Bearbeiten]

Was hat sich der Autor eigentlich bei dieser "Kritik" gedacht? Die Wikibooks sollten eigentlich "Wissen, das so in anderen Lehr-, Sach- oder Fachbüchern" zu finden ist, beinhalten, aber diese Kritik erfüllt dieses Kriterium nicht, sondern wirkt eher als eine Sammlung zusammengekratzter Vorwürfe, gewürzt mit ein paar Zitaten philosophischen Ursprungs oder mit der persönlichen Meinung des Autors.

Bspw. ist der Vorwurf, dass Übernatürliches in der Naturwissenschaft keinen Platz hat, einfach lächerlich. Übernatürliches gibt es schon per Definition nicht, weil die Natur die Gesamtheit des Universums ist und es nichts "darüber" gibt. Außerdem haben Dinge, die nicht nachweisbar sind, in der Wissenschaft nichts verloren, siehe Russells Teekanne. Deshalb gibt es in der Wissenschaft auch keinen Gott, weil er ein willkürliches Element, Totschlag-Argument und weder falsifizierbar ist noch sich zur Modellierung von Naturgesetzen (das, was die Wissenschaft im Kern tut) eignet.

Das ganze Kapitel ist mMn sinn- und qualitätslos und sollte gelöscht werden, zumindest der Abschnitt "Die Naturwissenschaft ist zu unanschaulich" (was für ein lächerlicher Vorwurf) und jene Teile, die durch nicht mehr als ein "Dieser Vorwurf ist sicherlich berechtigt" gestützt werden. --91.128.33.112 18:02, 9. Mai 2010 (CEST)[Antworten]