Diskussion:Umgangsformen: Ball: Kleidung

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Ballumgang[Bearbeiten]

@Bitbert: Ich verschiebe Deine Anmerkungen mal auf die Diskussionsseite. Den Artikel (Tanzen) hast Du gut überarbeitet formuliert. Gefällt mir :-)


Wie du möglicherweise bemerkt hast, versuche ich gerade eine Totalrevision des Projekts Umgangsformen. Im Kapitel Umgangsformen: Ball: Kleidung bin ich mit einigen Dingen im Unreinen:

  • „immer Strumpfhosen (Nylonstrümpfe) tragen“ Diese Anweisung kann ich aus meiner Ballerfahrung weder nachvollziehen noch gutheißen. Bitbert
    • Das Thema Kleidung ist bei Damen leider sehr knifflig. Ich habe lange und viel darüber gelesen und bin irgendwann zu dem Ergebnis gekommen, dass Strümpfe noch immer zu einer korrekten Abendkleidung gehören (je festlicher umso notwendiger). Was auch meinem persönlichen Empfinden entspricht. Einzige Ausnahme sind evtl. offene Schuhe. Da wäre es denkbar keine Strümpfe zu tragen. Das Thema wird sehr kontrovers diskutiert und evtl. sollte man es auch so formulieren... DanielW
  • „... dürfen Sie jederzeit ein schulterfreies Kleid (ohne Spaghettiträger) tragen.“ Ich kann dieses Verbot nicht nachvollziehen: Besonders das Kleine Schwarze kommt doch häufig mit Spaghettiträgern daher?! Oder handelt es sich nur um eine Erläuterung des Begriffs „schulterfrei“? --Bitbert
    • Hierzu findet man leider sogut wie nichts in der aktuellen Literatur. Erlaubt ist hier auf jeden Fall alles :-) Mein empfinden ist, dass Spaghettiträger weniger edel aussehen, als ein schulterfreies Kleid ohne Träger. Daher würde ich empfehlen auf gehobeneren Veranstaltungen (wenn der Herr mindestens Smoking trägt), keine Spaghettiträger zu nehmen. Aber passend sind sie natürlich auch dazu. DanielW


Vielleicht kannst du die Strumpffrage ein wenig näher erläutern. Vorgaben zur Kleidlänge oder möglicherweise auch Dekolletétiefe leuchten dem Leser sicher sofort ein, aber ein durchsichtiges Nylongewebe ist ja nun nicht gerade ein Blickschutz. Auch eine hygienische Angelegenheit kann angesichts der Grobmaschigkeit des Materials kaum vorliegen. Wieso wird Strümpfigkeit also als anständiger empfunden? Mir drängt sich auch die Frage auf, ob Nylonstrumpfhosen historisch gesehen überhaupt je Bestandteil der Ballkleidung waren. Schließlich wurde der Wiener Walzer anno dazumal skandalisiert, weil beim Tanzen die (nackten?!) Fußknöchel der Dame zu sehen waren. --Bitbert 14:37, 9. Feb. 2007 (CET)[Beantworten]


Einstecktuch[Bearbeiten]

"Falls Sie ein Einstecktuch tragen, sollte es auf jeden Fall zur Farbe des Hemdes passen. Vermeiden Sie Einstecktücher, die dieselbe Farbe bzw. dasselbe Muster der Krawatte haben. Dies wird als zu "gewollt fein" interpretiert!" Naja, das finde ich doch etwas sehr absolut formuliert "auf jeden Fall". Nebenbei bin ich der Meinung, dass das Einstecktuch sehr wohl dieselbe Farbe der Krawatte haben, beziehungsweise Teile daraus wiedergeben darf. Andere Meinungen dazu? MFG Davidsch

männliche Kleidung[Bearbeiten]

Der erwähnte Knopf bei der Weste kenn ich anders. Normalerweise wird der unterste Knopf immer offen gelassen. Zur Erklärung gibt es da diese Legende vom beleibten König, der Schwierigkeiten hatte den letzten Knopf zu schliessen, und deshalb hatten alle Gäste auch diesen Knopf offen gelassen. Damit ist es unabhängig davon ob man eine Weste trägt. Natürlich schliesst man den Knopf sollte man nur einen haben. Sonst wäre der Smoking mit Weste immer offen. Bei zwei Knöpfen kommts dann auch auf den Schnitt an ob man einen davon offen lassen kann.

Beim Jackett gibt es natürlich noch eine wichtige Ausnahme. Friert die Dame hat sie natürlich Vorrang gegenüber dem perfekten Aussehen. Nachdem Bälle hauptsächlich in der Faschingszeit veranstaltet werden es aber Terassen gibt um sich abzukühlen und frische Luft zu schnappen kann so etwas schon mal vorkommen.

Ob man es nun beim Hinsetzen öffnet bleibt jedem selbst überlassen. Es gibt da keinen wirklichen Zwang. Je nachdem wie und wo man sitzt schaut es auch nich immer so schick aus, wird es geöffnet. 85.126.128.10 23:46, 6. Mär. 2007 (CET)[Beantworten]

Die Gewohnheit, zumindest im Stehen das Jackett zu schließen, dürfte vor dem Hintergrund zu sehen sein, dass das 'Oberhemd' lange Zeit zur Unterwäsche zählte. Es galt, möglichst wenig davon zu zeigen, sieht man von den obligatorischen Manchetten und dem Kragen einmal ab. In der Regel war dies auch gar kein Problem, da eine Weste getragen wurde, die auch beim geöffneten Jackett den Blick auf das Hemd verwehrte. Dass inzwischen weniger häufig eine Weste getragen wird, dürfte mit ein Grund dafür sein, dass auf das Schließen der Jacke im Stehen heute so großen Wert gelegt wird. Der Anblick, den ein geöffnetes Jackett manchmal bietet, ist, wie mein Vorredner schon sagte, mitunter nicht sehr feierlich, besonders wenn der Betreffende nicht zufällig wie Adonis aussieht und die Anzughose im Laufe des Abends bereits der Schwerkraft ein wenig nachgegeben hat. --217.232.108.54 16:35, 3. Apr. 2009 (CEST)[Beantworten]