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Eisenbahntechnik: Unternehmen: Definition

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Definition und Systematisierung des Begriffs „schienengebundener Güterverkehr“

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Als Verkehr bezeichnen wir „die Raumüberwindung von Personen (Personenverkehr) und Gütern (Güterverkehr) sowie von Nachrichten (Nachrichtenverkehr) und von Energie, gegebenenfalls unter Benutzung besonderer technischer und organisatorischer Einrichtungen (Verkehrsmitteln, -wege, -stationen, -anlagen).“ In dieser Arbeit soll nun der schienengebundene Güterverkehr betrachtet werden, also die Raumüberwindung von Gütern unter zu Hilfenahme der technischen Einrichtung der Eisenbahn. Insbesondere soll der Fokus auf die Einrichtung der Güterverkehrsanlagen und Güterverkehrswege der Eisenbahn, im Hinblick auf einen wirtschaftlicheren Ablauf, gelegt werden. Der Güterverkehr ist aus der heutigen Welt nicht mehr weg zu denken. „Die Funktionsfähigkeit des Güterverkehrs ist Voraussetzung für die Intensität des Welthandels und veränderte die Verbrauchergewohnheiten und –zwänge nachhaltig.“ Je weiter die Entfernung von der Küste oder von schiffbaren Flüssen ist, um so wichtiger ist der Einsatz der Eisenbahn für den Transport von schweren bzw. voluminösen Dingen. Ohne den Gütertransport per Eisenbahn könnte die Wirtschaftswelt, im heutigen Maße, nicht existieren.

Definition „Einzelwagenverkehr“ und begriffliche Abgrenzung

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Im schienengebundenen Güterverkehr gibt es drei verschiedene Transportarten, den Einzelwagenverkehr, den Kombinierten Verkehr und den Ganzzugverkehr. Weiter betrachtet werden soll ab hier nur der Einzelwagenverkehr. Zielgruppe des Einzelwagenverkehrs sind Kunden mit einem Güterverkehrsaufkommen, das einen Güterwagen oder mehrere Güterwagen in jeder Sendung vollständig auslastet. Mit dem Aufkommen zwischen Versende- und Empfangsort kann jedoch hinsichtlich Menge, Masse und / oder Volumen ein vollständiger Zug nicht ausgelastet werden. Charakteristisch für den Einzelwagenverkehr ist, dass der Wagen grundsätzlich als Ganzes abgefertigt wird. Damit steigt der Organisations- und Rangieraufwand für die Abwicklung eines aus Einzelwagen bestehenden Zuges: Im Gegensatz zu einem als Ganzzug verkehrenden Zug müssen die einzelnen Wagen oder Wagengruppen bei mehreren Versendern eingesammelt werden bzw. an mehrere Empfänger verteilt werden; damit werden Zugbilde- und Zugauflöseanlangen in den Knotenpunktbahnhöfen erforderlich. Unterschiedliche Empfangsorte erfordern unterwegs die Zugumbildung. Hinzu kommt die Bereitstellung von leeren Wagen bei den Versendern. Die Bereitsstellung der Leerwagen ist mit einem hohen Dispositionsaufwand verbunden. Günstig erweist sich das Produkt „Einzelwagen“ aus Kundensicht: Nach Vertragsabschluss mit Railion kann der Kunde seines Aufkommens entsprechend die benötigte Anzahl an Güterwagen bestellen. Das flächendeckende Angebot erlaubt dem Kunden, die benötigten Relationen in Anspruch zu nehmen. Ein flächendeckendes Angebot bedeutet für den Kunden größtmögliche Flexibilität. Mit einer Ladefrist von mindestens acht Stunden ist eine flexible Nutzung der Güterwagen bei der Be- und Entladung und damit eine kundenindividuelle Integration in die Prozesse des Kunden möglich.