Erste Hilfe/ allgemeines Verhalten in Notfallsituationen

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Für Menschen, die eine Notfallsituation beobachten oder als Helfer hinzukommen, bietet sich meist ein spektakuläres, erschreckendes Bild. Oft erleben Helfer, wie auch Opfer, hier eine enorme Aufregung und Angst. Deshalb lautet die erste Regel für alle Notfallsituationen

Ruhe bewahren!

Mit gesundem Menschenverstand lässt sich schnell ein Überblick über die Situation verschaffen. Versuchen Sie wenn möglich die Schaulustigen vom Patienten zu distanzieren. Stellen Sie sich hierfür einfach mal vor, wie Sie sich fühlen würden, wenn Sie auf dem Boden liegen würden und eine Horde von Menschen von oben auf Sie herabschauen würde. Kein schöner Gedanke, oder?

Gehen Sie weiter nach einem festen Schema vor:

Erkennen[Bearbeiten]

Nutzen Sie ihre Sinne! Durch Sehen, Hören und Fühlen lassen sich viele Gefahren schnell einschätzen. Führen Sie gezielte Kontrollen durch und stellen Sie anhand der vorgefundenen Situation und auftretender Indizien fest, was geschehen ist.

Beurteilen[Bearbeiten]

Schätzen Sie mögliche Gefahren für Sie selbst, das Notfallopfer und Unbeteiligte ein. Beurteilen Sie die Symptome des Opfers und entscheiden Sie, welchem zuerst entgegengewirkt werden muss. Entscheiden Sie sich für konkrete Maßnahmen.

Handeln[Bearbeiten]

Ergreifen Sie rasch, notfalls energisch Maßnahmen und haben Sie keine Angst vor Fehlern. Achten Sie dabei auf ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit Dritter, Sie müssen sich nicht selbst in Gefahr begeben. Haben Sie eine Gefährdung Ihrer selbst ausgeschlossen, handeln Sie so, wie Sie es im Erste-Hilfe-Kurs gelernt haben. Gehen Sie auch hier nach einem klaren Schema vor:

Ursachen beseitigen[Bearbeiten]

Gefahren begrenzen[Bearbeiten]

Eigenschutz beachten!

Gestörte Funktionen ersetzen[Bearbeiten]

Dazu gehört zum Beispiel beim Aussetzen der Atmung die Atemspende und beim Herz-Kreislauf-Stillstand die Reanimation (Herz-Lungen-Wiederbelebung).