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Formelsammlung Statistik/ Druckversion

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Formelsammlung Statistik


Uli Schell
Wikibooks

Grundlagen

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Mengenlehre und DE MORGANsche Regeln

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P(A¯B¯)=P(AB)

und

P(A¯B¯)=P(AB)

Kombinatorik

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Fakultät

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n!=12...(n1)n

0!=1

Binomialkoeffizient

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(nk)=n!k!(nk)!,k,nN,k,n0.

(n0)=1.

Zufallsstichproben

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Anzahl der möglichen Stichproben vom Umfang n aus einer Grundgesamtheit vom Umfang N:

Ohne Zurücklegen Mit Zurücklegen
Mit   N!(Nn)!     Nn
Ohne Berücksichtigung der Reihenfolge     (Nn)   (N+n1n)

Definition der Wahrscheinlichkeit

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(Symmetrieprinzip oder Prinzip nach LAPLACE)

Jedes Ergebnis A aus der Ergebnismenge Ω sei gleich häufig. |A| ist die Zahl der Ergebnisse,

die durch A belegt werden (Anzahl der günstigen Ergebnisse), |Ω| ist die Zahl aller möglichen Ergebnisse. Es ist

P(A)=|A||Ω|.

Axiome der Wahrscheinlichkeiten (Kolmogoroff):

Gegeben sind zwei Ereignisse A,B ⊂ Ω.

  1. P(A)0. Nichtnegativität
  2. P(Ω)=1. Normiertheit
  3. P(AB)=P(A)+P(B), falls A und B disjunkt sind.

Additionssatz

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Für zwei Ereignisse A, B aus Ω gilt :

P(AB)=P(A)+P(B)P(AB).

Für drei Ereignisse A, B, C aus Ω gilt analog :

P(ABC)=P(A)+P(B)+P(C)P(AB)P(AC)P(BC)+P(ABC).

Falls die Ereignisse disjunkt sind, gilt

P(AB)=P(A)+P(B).
P(ABC)=P(A)+P(B)+P(C).

Bedingte Wahrscheinlichkeit

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P(A|B)=P(AB)P(B)

Unabhängigkeit von Ereignissen

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Ein Ereignis A ist unabhängig von B, wenn

P(A|B)=P(A|B)=P(A)

Totale Wahrscheinlichkeit

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Sei A1 ...Ak eine disjunkte Zerlegung von Ω. Dann gilt für B ⊂ Ω:

P(B)=i=1kP(B|Ai)P(Ai).

BAYES Theorem

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Für zwei Ereignisse A und B mit P(B)>0 lässt sich die Wahrscheinlichkeit von

A unter der Bedingung, dass B eingetreten ist, angeben durch die Wahrscheinlichkeit von

B unter der Bedingung, dass A eingetreten ist:

P(AB)=P(BA)P(A)P(B).

Hierbei ist

P(AB) die (bedingte) Wahrscheinlichkeit des Ereignisses A unter der Bedingung, dass B eingetreten ist,
P(BA) die (bedingte) Wahrscheinlichkeit des Ereignisses B unter der Bedingung, dass A eingetreten ist,
P(A) die A-priori-Wahrscheinlichkeit des Ereignisses A und
P(B) die A-priori-Wahrscheinlichkeit des Ereignisses B.


Endlich viele Ereignisse:

Wenn Ai,i=1,,N eine Zerlegung der Ergebnismenge in disjunkte Ereignisse ist, gilt für die A-posteriori-Wahrscheinlichkeit P(AiB)

P(AiB)=P(BAi)P(Ai)P(B)=P(BAi)P(Ai)j=1NP(BAj)P(Aj).

Den letzten Umformungsschritt bezeichnet man auch als Marginalisierung.


Da ein Ereignis A und sein Komplement A stets eine Zerlegung der Ergebnismenge darstellen, gilt insbesondere

P(AB)=P(BA)P(A)P(BA)P(A)+P(BA)P(A).

Zufallsvariablen und Verteilungsmodelle

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diskrete Zufallsvariablen

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Ein Merkmal X, das aufgrund zufälliger Ereignisse eine (endliche) Menge

von Ausprägungen x1, x2 ... annehmen kann, nennt man diskrete

Zufallsvariable X.

Eindimensionale Zufallsvariablen

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Wahrscheinlichkeitsfunktion:

f(x)={P(X=xi)=pi,x=xi{x1,x2,...,xk..}0sonst

Verteilungsfunktion:

F(x)=P(Xx)=i:xixf(xi).

Normiertheit:

i=1kpi=1.

Erwartungswert

E(X)=μ=i=1kxipi=i=1kxif(xi),

Varianz

Var(X)=i=1k(xiE(X))2f(xi).

bzw. mit dem Verschiebungssatz

Var(X)=(i=1kxi2f(xi))E(X2)=

Standardabweichung

σ=+Var(X).

Varianz der Summe unabhängiger Zufallsvariablen

Var(X+Y)=Var(X)+Var(Y).

Mehrdimensionale Zufallsvariablen

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Einzelwahrscheinlichkeit

P(X=x1)=fX(x1)=j=1mfX,Y(x1;yj)

Kovarianz

covXY=i=1nj=1m(xiE(X))(yjE(Y))fX,Y(xi;yj)

bzw. mit dem Verschiebungssatz

covXY=i=1nj=1mxiyjfX,Y(xi;yj)E(X)E(Y)

Korrelationskoeffizient rxy nach Bravais-Pearson

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für metrisch skalierte Merkmale zweier statistischer Variablen x und y

r=i=1n(xix¯)(yiy¯)i=1n(xix¯)2i=1n(yiy¯)2,

mit x¯=1ni=1nxi als dem arithmetischen Mittel des Merkmals x. Mit Hilfe des Verschiebungssatzes:

r=i=1nxiyinx¯y¯(i=1nxi2n(x¯)2)(i=1nyi2n(y¯)2)


Rangkorrelationskoeffizient nach Spearman

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  • für Variablen, die stark von der Normalverteilung abweichen
  • sowie ordinalskalierte Variablen

Nach Ordnung der einzelnen Beobachtungen von x bzw. y der Größe nach wird

jedem Wert wird seine Rangzahl rg(xi) und rg(yi) zugewiesen. Damit:

rSP=i(rg(xi)rg(x))(rg(yi)rg(y))i(rg(xi)rg(x))2i(rg(yi)rg(y))2.

diskrete Verteilungsmodelle

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Binomialverteilung

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Für eine binomialverteilte Zufallsvariable X mit den Parametern n und θ (0 ≤ θ ≤ 1) lautet die Wahrscheinlichkeitsfunktion

P(X=x)=b(x|n;θ)={(nx)θx(1θ)nxfalls x=0,1,,n0sonst.

Erwartungswert

E(X)=nθ

Varianz

Var(X)=nθ(1θ)

Hypergeometrische Verteilung

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Eine Zufallsvariable X ist hypergeometrisch verteilt mit den Parametern

N (Grundgesamtheit), M ("Kugeln der ersten Sorte") und n (Stichprobenumfang),

wenn ihre Wahrscheinlichkeitsfunktion lautet

P(X=x)=h(x|N;M;n)={(Mx)(NMnx)(Nn) für x = 0, 1, ... , n0 sonst

Erwartungswert

E(X)=nMN=nΘ

Varianz

Var(X)=nMN(1MN)NnN1.

Der Bruch NnN1 wird Korrekturfaktor genannt.

Poissonverteilung

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Wahrscheinlichkeitsfunktion (λ>0)

P(X=x)=p(x|λ)={eλλxx! für x = 0, 1, ... 0 sonst


Erwartungswert und Varianz

E(X)=Var(X)=λ

stetige Zufallsvariablen

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Eine stetige Zufallsvariable kann in jedem beschränkten Intervall unendlich viele Ausprägungen annehmen.

Ihre Verteilung lässt sich durch eine Dichtefunktion f(x) beschreiben.

(f(x) ist hier keine Wahrscheinlichkeit, sondern eine Dichte !)

Verteilungsfunktion

P(Xa)=F(a)=af(x)dx
  • Es gilt: P(X = a) = 0.
  • Wegen P(X = a) = 0 ist P(X ≤ a) = P(X < a) und P(X > a) = P(X ≥ a)

Die Dichtefunktion f(x) ist die erste Ableitung der Verteilungsfunktion, falls diese an der Stelle x differenzierbar ist.

  • Die Dichtefunktion f(a) kann auch größer als 1 werden.
  • Ausgehend von P(Xx)=p ist das p-Quantil x(p) der Wert x, der zu einer gegebenen Wahrscheinlichkeit p gehört. Speziell x(0,5) ist der Median.

Erwartungswert

E(X)=xf(x)dx,

falls E(X) existiert, d.h. nicht unendlich wird.

Varianz

Var(X)=(xE(X))2f(x)dx

wobei auch hier der Verschiebungssatz angewendet werden kann:

Var(X)=(x2f(x)dx)(E(X))2

stetige Verteilungsmodelle

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Stetige Gleichverteilung (Rechteckverteilung)

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Dichtefunktion der Gleichverteilung im Intervall [a,b]

f(x)={1bafür axb0sonst.

Erwartungswert

E(X)=a+b2

Varianz

Var(X)=λabx21badx=(ba)212

Exponentialverteilung

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Dichtefunktion der Exponentialverteilung

f(x)={λeλxfür x00für x<0

Verteilungsfunktion

P(Xx)=1eλx

Erwartungswert

E(X)=λ0xeλxdx=1λ

Varianz

Var(X)=1λ2 .

Normalverteilung

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Für eine Zufallsvariable XN(μ,σ2) lautet die Dichtefunktion der NV

f(x)=12πσe(xμ)22σ2 für x

Normierung mit z=xμσ ergibt die Standardnormalverteilung mit der Dichtefunktion ϕx(z)N(0,1):

ϕx(z)=12πe12z2

Anm.:Es wird auch die Schreibweise ϕx(z|μ,σ2) anstelle N(μ,σ2) verwendet

Erwartungswert

E(X)=μ

Varianz

Var(X)=σ2

p-Quantil

Der zu einer gegebenen Wahrscheinlichkeit p zugehörige z-Wert z(p)

P(Zz(p))=p .

97,5%-Quantil der Standardnormalverteilung

Beispielsweise ist z(0,975) = 1,96.

Linearkombinationen normalverteilter Zufallsvariablen

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Für n normalverteilte Zufallsvariablen Xi(i=1,...,n), mit XiN(μi;σi2)

ist die Linearkombination

Y=a0+a1X1+a2X2+...+anXn=a0+i=1naiXi

ebenfalls normalverteilt mit dem Erwartungswert

E(Y)=a0+i=1naiE(Xi)=a0+i=1naiμi .

Falls die Xi (i=1,...,n) stochastisch unabhängig sind, gilt für die Varianz

Var(Y)=i=1nai2(Xi)=i=1nai2σi2 .

Die Varianz muss größer Null sein, deshalb muss zudem aj0 für mindestens ein j{1,,n} gelten.

Verteilung des Stichprobendurchschnitts

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Sind die n Zufallsvariablen Xi (i = 1, ... , n) sämtlich normalverteilt

mit gleichem μ und gleichem σ2, ist die Linearkombination

X mit a0 = 0, a1 = a2 = ... = an = 1/n, also :X¯=1ni=1nXi

normalverteilt dem Erwartungswert

E(X¯)=1ni=1nμ=μ

und, falls die Xi (i = 1, ... , n) stochastisch unabhängig sind, mit der Varianz

Var(X¯)=1n2i=1nσ2=σ2n .

CHI-Quadrat-verteilung

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Die X1,X2,...Xn seien unabhängige standardnormalverteilte Zufallsvariablen.

Dann ist die Verteilung der Zufallsvariablen Z=X12+X22+...+Xn2

chi-quadrat verteilt mit n Freiheitsgraden Zχ2(n)

Erwartungswert:

E(Z)=n

Varianz

Var(Z)=2n .

Anm.: Die Gruppe der Hypothesentests mit χ2-Verteilung bezeichnet man als χ2-Test.

Hierunter sind mehrere Tests zu verstehen:

Verteilungstest oder Anpassungstest: Hier wird geprüft, ob vorliegende Daten auf eine bestimmte Weise verteilt sind.

Unabhängigkeitstest: Hier wird geprüft, ob zwei Merkmale stochastisch unabhängig sind.

Homogenitätstest: Hier wird geprüft, ob zwei oder mehr Stichproben derselben Verteilung bzw. einer homogenen Grundgesamtheit entstammen.

t- (Student-) Verteilung

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Für die unabhängigen Variablen X (standardnormalverteilt) und Z(Zχ2(n)) ist die Variable

T=XZ/n

t-verteilt (Tt(n)) mit n Freiheitsgraden.

Erwartungswert

E(T)=0 für (m2)

Varianz

Var(T)=nn2 für (n3)


Fisher- Verteilung

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Für die unabhängigen Variablen Xχ2(m) und Yχ2(n) ist die Verteilung der Variablen

Z=X/mY/n

Fisher- oder F-verteilt (ZF(m,n)) mit den Freiheitsgraden m und n.

Erwartungswert

E(T)=nn2 für (n3)

Varianz

Var(Z)=2n2(n+m2)m(n4)(n2)2 für (n3)


Approximation von Verteilungen

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Gesuchte Verteilung Approximation durch
P(Xx) Binomial Poisson Normal
Binomial
B(x|nθ)
--- P(x|nθ)
 falls n50
 und θ0,05
Φ(x+0,5|nθ;nθ(1θ))
 falls n>9θ(1θ)
Hypergeometrische
H(x|N;M;n)
B(x|nMN)
 falls nN<0,05
über Binomialverteilung Φ(x+0,5|nMN ;nMN(1MN)NnN1
 falls n>9MN(1MN)
 und nN <0,05
Poisson
P(x|λ)
--- --- Φ(x+0,5|λ;λ) falls λ>9
χ2-Verteilung χ2(x|n)
P(2X2x)
--- --- Φ(2x |2n1;1)
 falls n>30
t-Verteilung
t(x|n)
--- --- Φ(x|0;1) falls n>30
F-Verteilung
F(x|m;n)
--- --- Φ(x|0;1) falls 
m>30 und n>30

Grenzwertsatz

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Gesetz der großen Zahlen

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Für ein beliebig kleines c > 0 gilt

P(|X¯nμ|c)1 für (n)

Theorem von Bernoulli

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Die relative Häufigkeit, mit der ein Ereignis A bei n unabhängigen Wiederholungen

eines Zufallsereignisses eintritt, konvergiert nach Wahrscheinlichkeit gegen P(A)

Hauptsatz der Statistik

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Für eine Zufallsvariable X mit der Verteilungsfunktion F(x) gilt für die Verteilungsfunktion Fn(x)

für die unabhängigen wie identisch wie X verteilten X1…Xn (x∈ R)

P(sup|Fn(x)F(x)|c)1 für (n)

(sup: Maximale Abweichung zwischen F̂n(x) und F̂(x)).

Zentraler Grenzwertsatz

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Für unabhängig identisch verteilte Zufallsvariablen X1…Xn mit E(Xi ) = μ

und Var(Xi ) =σ2 > 0 konvergiert die Verteilungsfunktion Fn(z) = P(Zn≤z)

der standardisierten Summe

Zn=X1+..+Xnnμnσ=1ni=1nXiμσ

für n → ∞ an jeder Stelle z gegen die Verteilungsfunktion ϕx(z) der Standardnormalverteilung

Fn(z)ϕx(z)

Grenzwertsatz von De Moivre

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Die Verteilung der standardisierten absoluten Häufigkeit Hnnπnπ(1π) der Standardnormalverteilung

konvergiert für n → ∞ gegen eine Standardnormalverteilung.

Deskriptive Statistik

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Skalenniveaus

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Nominalskala

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Die Ausprägungen des nominalskalierten Merkmals können nicht geordnet werden,

man kann sie nur vergleichen und abzählen.

Es handelt sich um qualitative Merkmale. Erhalten die Ausprägungen Ziffern zugeordnet,

handelt es sich nur um eine Verschlüsselung (Codierung): 1 = männlich, 2 = weiblich.

Ordinalskala

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Zwischen den Ausprägungen des ordinalskalierten (rangskalierten) Merkmals existiert eine Beziehung

der Form mehr oder weniger, < oder >, besser oder schlechter.

Eine Quotientenbildung macht wenig Sinn (Beispiel Noten: 1, 2, 3, 4, 5).

Intervallskala

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Die Abstände zwischen den Ausprägungen des (quantitativen) Merkmals der Intervallskala

können gemessen werden. Es handelt sich bei den Ausprägungen um (reelle) Zahlen.

Beispiel: Kinderzahl, Temperatur.

Verhältnissskala

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Sowohl die Abstände als auch Verhältnisse zwischen den Ausprägungen des (quantitativen) Merkmals

können gemessen werden. Es handelt sich bei den Ausprägungen um (reelle) Zahlen. Beispiel: Einkommen.

Zweig-Blätter-(stem-leaf-) Diagramm

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Die linke Spalte enthält als „Stämme“ die Äquivalenzklassen, in die die auf der rechten Seite als „Blätter“

dargestellten Merkmale eingeteilt werden. Beispiel: Gegeben sind die Werte 0,3 0,4 2,5 2,5 2,6 2,7 2,8 3,5 3,7.

Wählt man die natürlichen Zahlen als Klasseneinteilung, ergibt sich folgendes Stamm-Blatt-Diagramm:
3 5 7
2 5 5 6 7 8
1
0 3 4

Lageparameter

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Arithmetisches Mittel

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X¯=1ni=1nxi

Median (Zentralwert)

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Sind die Beobachtungswerte der Größe nach geordnet, ist der Median z die Stelle, die die Teilgesamtheit in zwei gleiche Hälften teilt.

z={x[n+12]n ungerade 12(x[n2]+x[n2+1])n gerade

geometrisches Mittel

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X¯geom=i=1nxin

harmonisches Mittel

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X¯harm=ni=1n1xi

Modalwert

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Der am häufigsten auftretende Wert

Varianz

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Grundgesamtheit:

σ2=1ni=1n(xiμ)2

Stichprobe:

s¯2=1n1i=1n(xiX¯)2

Verschiebungssatz

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Für jedes c gilt

i=1n(xic)2=i=1n(xiX¯)2+n(X¯c)2

Damit erhält man als Varianz

s2=1n(i=1nxi2nX¯2)

Variationskoeffizient

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v=s¯X¯,X¯>0


Konzentrationsmasse

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Konzentrationsrate

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Die Konzentrationsrate CRn ist die Summe der Marktanteile der n größten Unternehmen eines relevanten Marktes. Im GWB werden die Raten CR1, CR3 und CR5 herangezogen.

Lorenzkurve

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Für eine geordnete Urliste x1 ≤ x2… ≤xn trägt man die kumulierte relative Merkmalssumme

qi=k=1jxik=1nxi

über den Anteil der Merkmalsträger pj=jn auf.

Liegen die Merkmale in gruppierter Form vor, trägt man die kumulierte relative Merkmalssumme

qi=k=1jxik=1nxi

über der Häufigkeit pi=1nj=1ihj auf.

Zwischen (0;0) und (1;1) wird die Winkelhalbierende des Koordinatensystems eingetragen.

Gini-Koeffizient

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Als Ginikoeffizient G bezeichnet man das Verhältnis der Fläche zwischen Winkelhalbierender und der Lorenzkurve

zur Gesamtfläche unter der Winkelhalbierenden (= 1/2).

Die Fläche unterhalb der Lorenzkurve kann man einfach aus Teil-Trapezflächen zusammensetzen:

G=(1212i=1nΔpi(qi1+qi)):12=1i=1n(pipi1)(qi1+qi)

(p0 = 0 ; q0 = 0):


Herfindahl-Index

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H=i=1npi2,wobei pi=xij=1nxj

Parameterschätzung

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Konfidenzintervall für den Erwartungswert μ

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Normalverteiltes Merkmal mit bekannter Varianz

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Das Zufallsintervall enthält mit einer Wahrscheinlichkeit 1-α den Parameter:

P(x¯z1α/2σnμx¯+z1α/2σn)=1α

Konfidenzintervall

[x¯z(1α2)σn;x¯+z(1α2)σn].

(Quantil z aus Normalverteilungstabelle)

Normalverteiltes Merkmal mit unbekannter Varianz

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Für normalverteilte Merkmale und unbekannter Varianz muss die Varianz durch s2 geschätzt werden.

P(x¯t(1α2;n1)snμx¯+t(1α2;n1)sn)=1α..

Konfidenzintervall

[x¯t(1α2;n1)sn ; x¯+t(1α2;n1)sn].

(Quantil t(1α2;n1) aus der t-Verteilungstabelle bei Freiheitsgrad n-1).

Merkmal mit unbekannter Verteilung und bekannter Varianz

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Konfidenzintervall

[x¯z(1α2)σn;x¯+z(1α2)σn]. für n > 30.


Merkmal mit unbekannter Verteilung und unbekannter Varianz

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Konfidenzintervall

[x¯z(1α2)sn ; x¯+z(1α2)sn]. für n > 50

Konfidenzintervalle für den Anteilswert einer dichotomen Grundgesamtheit

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Modell mit Zurücklegen

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Beschreibung durch den geschätztem Anteilswert p̂=xn. Für n > 100 und np̂(1p̂)9)

erhält man das 1-α-Konfidenzintervall für p durch eine Approximation der Binomialverteilung mit Hilfe der Normalverteilung:

[p̂z(1α2)p̂(1p̂)n ; p̂+z(1α2)p̂(1p̂)n].

Modell ohne Zurücklegen

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Für n>9p(1p),n>100n/N0,05 kann die hypergeometrische Verteilung durch die Normalverteilung approximiert werden:


(1α)-Konfidenzintervall für θ:


[ pz(1α2)p(1p)nNnN1 ; p+z(1α2)p(1p)nNnN1 ].

Hypothesentests

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Vorgehen beim Hypothesentest

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I. Feststellung der Verteilung des Merkmals in der Grundgesamtheit

II. Aufstellen der Nullhypothese

III. Festlegen der Testfunktion T

IV. Festlegen des Annahmebereichs ("Nichtablehnungsbereichs") (für ein zu bestimmendes Signifikanzniveau)


Fällt die Prüfgröße x in den Bereich [xu; xo],

wird H0 nicht abgelehnt. Es soll sein

P(x¯uX¯x¯o)=1α

(beachte: ein- oder zweiseitig)

α : Signifikanzniveau oder α-Fehler


V. Stichprobe erheben

VI. Entscheidung treffen


H0 ist wirklich wahr H1 ist wirklich wahr
H0 wird beibehalten richtige Entscheidung (1-α) Fehler 2. Art (β-Fehler)
H1 wird angenommen Fehler 1. Art (α-Fehler) richtige Entscheidung (1-β)

Tests auf Lageparameter (Erwartungswert, Median, Anteilswert)

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Test auf Erwartungswert

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Test H0 H1
zweiseitig μ = μ0 μ ≠ μ0
rechtsseitig μ ≤ μ0 μ > μ0
linksseitig μ ≥ μ0 μ < μ0


1. X ist normalverteilt, σ ist bekannt bei beliebigem n bzw. näherungsweise normalverteilt bei n > 30

Testfunktion
T=X¯nμ0σnN(0;1) (Gauß-Test):
Ablehnungsbereich
zweiseitig   |T|>z1α/2
rechtsseitig   |T|>z1α
linksseitig   |T|<z1α

2. X ist normalverteilt, σ ist unbekannt bei beliebigem n

Testfunktion
T=Xn¯μ0Snt(n1) (t-Test).
Ablehnungsbereich
zweiseitig   |T|>t1n,1α/2
rechtsseitig   |T|>tn1,1α
linksseitig   |T|<tn1,1α

3. X ist näherungsweise normalverteilt, σ ist unbekannt bei n > 30

Testfunktion
T=Xn¯μ0SnN(0;1) (Gauß-Test) .
Ablehnungsbereich
zweiseitig   |T|>t1n,1α/2
rechtsseitig   |T|>tn1,1α
linksseitig   |T|<tn1,1α

Vorzeichentest

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Einstichprobenproblem

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Einseitig Zweiseitig
H0 P(Xθ0)1/2 P(Xθ0)1/2 P(Xθ0)=1/2
H1 P(Xθ0)<1/2 P(Xθ0)>1/2 P(Xθ0)1/2
H0 θθ0 θθ0 θ=θ0
H1 θ<θ0 θ>θ0 θθ0

Die Stichprobenwerte, die größer als der hypothetische Median θ0 sind, bekommen ein "+" zugeordnet;

Werte, die kleiner sind, ein "-". Die Anzahl der positiven Vorzeichen wird gezählt und dient als Teststatistik.

Zweistichprobenproblem

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Die n Beobachtungspaare dürfen nicht voneinander abhängen, d.h. das Wertepaar (x1i,x2i) muss unabhängig

vom Wertepaar (x1j,x2j),ij sein.

Besitzen beide Grundgesamtheiten den gleichen Median, gilt P(X11>X12)=P(X11<X12).

Folgende Hypothesen können mit dem Vorzeichentest geprüft werden:

Einseitig Zweiseitig
H0 P(X1X2)1/2 P(X1X2)1/2 P(X1X2)=1/2
H1: P(X1X2)<1/2 P(X1X2)>1/2 P(X1X2)1/2

Die Wertepaare der Stichproben, bei denen xi1>xi2 gilt, bekommen ein "+" zugeordnet;


Wertepaare, für die xi1<xi2 gilt, ein "-". Die Anzahl der positiven Vorzeichen wird gezählt

und dient als Teststatistik. Die Teststatistik entspricht der Anzahl der positiven Vergleiche (Differenzen der Werte bzw. Ränge):

V=i=1nI(xi1>xi2)B(π=0,5,n)

mit

I(xi1>xi2)={1,wennxi1>xi20,sonst

Für das Einstichprobenproblem sind die Werte der zweiten Stichprobe durch den hypothetischen Median zu ersetzen.

Bei Gültigkeit der Nullhypothese H0 ist die Summe der positiven Differenzen binomialverteilt mit π=0,5,

da der Median dem 50 %-Quantil entspricht. n' bezeichnet den nach Behandlung von Ties (Nulldifferenzen, Rangbindungen, s.u.)

verbleibenden Stichprobenumfang. Bei Gültigkeit der Nullyhypothese ist die Verteilung der Prüfgröße symmetrisch.

Approximation durch die Normalverteilung

Mit n nähert sich die Binomialverteilung einer Normalverteilung mit N(np,np(1p)),

als Faustregel np(1p)9 (H0:p=1/2).

Mit 14n9 bzw. n36 ist die z-standardisierte Größe

zV=i=1n12n12nN(0,1)

näherungsweise standardnormalverteilt.

Bindungen (Nulldifferenzen) Sind im Zweistichprobenproblem die Werte von Beobachtungen von der ersten zur zweiten Stichprobe unverändert

oder im Einstichprobenproblem einige Werte gleich dem Median, ergeben sich Nulldifferenzen bzw. Bindungen (Ties),

die man so behandeln kann:

  • Beobachtungen mit Rangbindungen werden eliminiert, d.h. der Stichprobenumfang wird reduziert.
  • Die Beobachtungen werden zu gleichen Teilen den Gruppen zugeordnet. Bei ungerader Anzahl von Bindungen wird ein Beobachtungspaar eliminiert.
  • Die Beobachtungen werden jeweils mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,5 einer der beiden Gruppen (+ oder -) zugeordnet.


Test auf Anteilswert (Binomialtest)

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Der Anteilswert θ wird geschätzt durch

θ̂=p=xn.

Mit dem Binomialtest können folgende Hypothesenpaare für θ getestet werden:

Test H0 H1
zweiseitig θ=θ0 θθ0
rechtsseitig θθ0 θ>θ0
linksseitig θθ0 θ<θ0


für n > 30 , nθ0 ≥ 10 n(1-θ0) ≥ 10
kann man durch die Gauß-Verteilung approximieren:
Testfunktion
T=θθ0θ0(1θ0)nN(0;1) (Gauß-Test) .
Ablehnungsbereich
zweiseitig   |T|>z1α/2
rechtsseitig   |T|>z1α
linksseitig   |T|<z1α
für n < 30 oder nθ0 < 10 oder n(1-θ0) < 10
ist der exakte Binomialtest anzuwenden:
Testfunktion

Die Teststatistik X gibt an, wie oft das Merkmal in einer zufälligen Stichprobe vom Umfang n aufgetreten ist.

Unter der Nullhypothese H0:θ=θ0 ist die Teststatistik B(θ0,n)-verteilt, das heißt

P(X=i)=B(i|θ0,n)=(ni)θ0i(1θ0)ni.
Ablehnungsbereich

Teststatistik für den Binomialtest, die roten Balken gehören zum kritischen Bereich.

Da die Teststatistik diskret verteilt ist, kann das vorgegebene Signifikanzniveau α in der Regel nicht eingehalten werden.

Daher wird gefordert, die kritischen Werte so zu wählen, dass für ein möglichst großes exaktes Signifikanzniveau αex gilt αexα.

Für den zweiseitigen Test werden daher als kritische Werte das größte c1 und das kleinste c2 bestimmt, für die gilt

  • i=0c1B(i|θ0,n)α/2 und
  • i=c2nB(i|θ0,n)α/2.

Das exakte Signifikanzniveau ergibt sich als

αex=i=0c1B(i|θ0,n)+i=c2nB(i|θ0,n).

Für die beiden einseitigen Tests wird analog verfahren.

Test Kritische Werte Kritischer Bereich Grenze(n)
zweiseitig   c1+1 und c21 {0,,c1}{c2,,n}
rechtsseitig   c1 {c,,n} c = kleinster Wert, für den i=cnB(i|θ0,n)=αexα
linksseitig c+1 {0,,c} c = größter Wert, für den i=0cB(i|θ0,n)=αexα

Tests auf Streuung

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Test auf Varianz

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Test H0 H1
zweiseitig   σ2=σ02 σ2σ02
rechtsseitig   σ2σ02   σ2>σ02
linksseitig   σ2σ02   σ2<σ02


1. X ist normalverteilt, μ ist unbekannt, n beliebig

Testfunktion
T=(n1)S2σ02=1σ02i=1n(XiX¯2)2χ2(n1)
Ablehnungsbereich
zweiseitig   T<χn1,α/22 oder T>χn1,1α/22
rechtsseitig   T>χn1,1α2
linksseitig   T<χn1,α2

2. X ist normalverteilt, μ ist bekannt, n beliebig

Testfunktion
T=(n1)S~2σ02=1σ02i=1n(Xiμ)2χ2(n)
Ablehnungsbereich
zweiseitig   T<χn,α/22 oder T>χn,1α/22
rechtsseitig   T>χn,1α2
linksseitig   T<χn,α2

Tests auf Zusammenhangs- und Assoziationsparameter

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Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest

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Nullhypothese
H0: Die Merkmale X und Y sind stochastisch unabhängig.

Die Beobachtungen der Merkmale X und Y liegen paarweise in m bzw. r Klassen vor.

Es gibt insgesamt n paarweise Beobachtungen von X und Y, die sich auf mr Kategorien verteilen. Aufstellung z. B. in einer Häufigkeitstabelle:
Merkmal Y Summe Σ
Merkmal X 1 2 k r nj.
1 n11 n12 ... n1k ... n1r n1.
2 n21 n22 n2k n2r n2.
j njk nj.
m nm1 nm2 nmk nmr nm.
Summe Σ n.1 n.2 n.k n.r n

Absolute Randhäufigkeiten nj bzw. nk

nj=k=1rnjk und nk=j=1mnjk


Prüfgröße für den Unabhängigkeitstest:

χ2=j=1mk=1r(njknjk)2njk.

Mit :njk=njnkn,

H0 wird abgelehnt, wenn χ2>χ2(1α;(m1)(r1)) ist.

Anpassungs- oder Verteilungstests

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Chi-Quadrat-Anpassungs- oder Verteilungstest

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Die Wahrscheinlichkeiten eines Merkmals X seien in der Grundgesamtheit unbekannt.

Nullhypothese: H0: Das Merkmal X besitzt die Wahrscheinlichkeitsverteilung F0(x)

Für n unabhängige Beobachtungen x1,,xn des Merkmals X wird die Zahl

der Beobachtungen in der j-ten Klasse ist die beobachtete Häufigkeit Nj.

Im Vergleich dazu wird die hypothetische Verteilung bestimmt aufgrund der Wahrscheinlichkeit p0j,

dass eine Ausprägung von X in die Kategorie j fällt. Die unter H0 zu erwartende Häufigkeit ist:

n0j=p0jn

Die Prüfgröße (Größe der Abweichung)

χ2=j=1m(Njn0j)2n0j

ist bei ausreichend großen Nj annähernd chi-Quadrat-verteilt mit m1 Freiheitsgraden.

H0 wird abgelehnt, wenn χ2>χ(1α;m1)2 gilt.


Kolmogorow-Smirnow-Anpassungstest

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Test auf Übereinstimmung zweier Wahrscheinlichkeitsverteilungen.

Man betrachtet ein statistisches Merkmal X, dessen Verteilung in der Grundgesamtheit unbekannt ist.

H0:FX(x)=F0(x) (Die Zufallsvariable X besitzt die Wahrscheinlichkeitsverteilung F0.)
H1:FX(x)F0(x) (Die Zufallsvariable X besitzt eine andere Wahrscheinlichkeitsverteilung als F0.)

Der Kolmogorow-Smirnow-Test vergleicht die empirische Verteilungsfunktion Fn mit F0 mittels der Teststatistik

dn=FnF0=supx|Fn(x)F0(x)|, (sup: Supremum)

Die Teststatistik ist unabhängig von der hypothetischen Verteilung F0.

Ist der Wert der Teststatistik größer als der entsprechende tabellierte kritische Wert, so wird die Nullhypothese verworfen.

Einstichprobenproblem

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Von einer reellen Zufallsvariablen X liegen n aufsteigend sortierte Beobachtungswerte xi (i=1,,n) vor.

Von diesen Beobachtungen wird die relative Summenhäufigkeit S(xi) mit der entsprechenden hypothetischen

Verteilung der Grundgesamtheit F0(xi) verglichen. Voraussetzung: F0 ist stetig.

Für jedes i=1,,n werden die absoluten Differenzen

doi=|S(xi)F0(xi)| und :dui=|S(xi1)F0(xi)|

berechnet, wobei S(x0):=0 gesetzt wird. Wenn die größte Differenz dmax aus allen Differenzen doi, dui

einen kritischen Wert dα übersteigt, wird die Hypothese abgelehnt.

Bis n=40 greift man auf Tabellen zurück (s. Anhang). Für größere n werden sie über dα=ln(2α)2n angenähert.


Zweistichprobenproblem

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Liegt nun zusätzlich zur Zufallsvariablen X eine entsprechende Zufallsvariable Y vor (mit m geordneten Werten yi),

so kann durch den Zweistichprobentest überprüft werden, ob X und Y derselben Verteilungsfunktion folgen.

Von beiden Beobachtungen werden die die Differenzen der relativen Summenfunktionen SX(xi) bzw. SY(yi) ermittelt:

d(z)=|SX(z)SY(z)| und  :dmax=supzd(z) .


Die Nullhypothese wird abgelehnt, falls dmax den kritischen Wert dkrit(α,n,m) überschreitet.

Für kleine Werte von n und m greift man auf Tabellen zurück.

Für große Werte von n und m wird die Nullhypothese abgelehnt, falls

nmn+mdmax>Kα ,

wobei Kα für große n und m näherungsweise als Kα=ln(2α)2 berechnet werden kann.

Varianzanalyse

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univariate Varianzanalyse (ANOVA)

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Man untersucht man den Einfluss einer unabhängigen Variable (Faktor) mit k verschiedenen Stufen (Gruppen) auf die Ausprägungen einer Zufallsvariablen.

Dazu werden die k Mittelwerte der Ausprägungen für die Gruppen miteinander verglichen, und zwar vergleicht man die Varianz zwischen den Gruppen mit der Varianz innerhalb der Gruppen.

Weil sich die totale Varianz aus den zwei genannten Komponenten zusammensetzt, spricht man von Varianzanalyse.

Die einfaktorielle ANOVA ist die Verallgemeinerung des t-Tests bei mehr als zwei Gruppen. Für k=2 ist sie äquivalent mit dem t-Test.

Es sei μi der Erwartungswert der abhängigen Variable in der i. Gruppe.


H0:μ1=μ2=...=μk (Es besteht kein Unterschied zwischen den Erwartungswerten der Gruppen.)


H1:i,j: μiμj (Es besteht zwischen mindestens zwei Erwartungswerten ein Unterschied.)


→ Wir wissen dann nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit, dass mindestens zwei Ausprägungen einen bedeutsamen Unterschied aufweisen.

Effektdarstellung :

Xij=μ+αi+εij,i=1,,k, j=1,,ni.

Darin sind:
Xij: Zielvariable; annahmegemäß in den Gruppen normalverteilt
  k: Anzahl der Faktorstufen des betrachteten Faktors
  ni: Stichprobenumfänge für die einzelnen Faktorstufen
  μ: arithmetisches Mittel der Erwartungswerte in den Gruppen
 αi: Effekt der i-ten Faktorstufe
εij: Störvariablen, unabhängig und normalverteilt mit Erwartungswert 0 und gleicher (unbekannter) Varianz σ2.

Erwartungswert in der i. Gruppe: μi=μ+αi

i=1kniαi=0.

Betrachtung der Quadratsummen (Variabiliät)

Die gesamte Variabilität QST (gesamte quadratische Abweichung vom Mittelwert) lässt sich in zwei Teile zerlegen:

QST=(XijX)2=QSA+QSE

Der erste Teil QSA (Gruppenzugehörigkeit) entspricht der ('Inter-')Variabilität zwischen den Gruppen.

QSA=ini(XiX)2,

Der Rest QSE entspricht der Variabilität innerhalb der Gruppen (gesamte 'Intra'-Abweichung von den Mittelwerten in den Gruppen, der 'Zufall'):

QSE=i,j(XijXi)2.

Die zwei Quadratsummen QSA und QSE sind stochastisch unabhängig.

Im Fall von k Gruppen mit gleichem Umfang b=n/k gilt unter der Nullhypothese außerdem:

QSA/σ2 folgt einer Chi-Quadrat-Verteilung mit k-1 Freiheitsgraden,

und

QSE/σ2 folgt einer Chi-Quadrat-Verteilung mit n-k Freiheitsgraden.

mittlere Quadratsummen:

MQSA=1k1QSA, und :MQSE=1nkQSE.

Prüfgröße:

F=MQSAMQSE.

Gruppen gleicher Größe

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Im Falle Gruppen gleicher Größe ist F unter der Nullhypothese F-verteilt

mit k1 Freiheitsgraden im Zähler und k(b1) Freiheitsgraden im Nenner.

Wenn die Prüfgröße

F=MQSAMQSE=1k1bi(XiX)21k(b1)i,j(XijXi)2.

signifikant (d.h. F>Fkrit(α,k1,k(b1)) wird, unterscheiden sich mindestens zwei Faktoren ('Gruppen') voneinander.

In Post-Hoc-Tests kann dann berechnet werden, zwischen welchen einzelnen Gruppen der Unterschied liegt.

Regressionsrechnung

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Lineare Regression

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Methode der kleinsten Quadrate
RSS=i=1ndi2=i=1n(yi(a+bxi))2min!

bezüglich a und b.

Nach Ausmultiplikation, Ableiten und Nullsetzen

Sa=2i=1nyi+2na+2bi=1nxi=0,
Sb=2i=1nxiyi+2ai=1nxi+2bi=1nxi2=0,

erhält man die gesuchten Regressionskoeffizienten als die Lösungen

b=i=1nxiyinx¯y¯i=1nxi2nx¯2

und

a=y¯bx¯,

wobei x¯=1ni=1nxi.

Mit dem Verschiebungssatz kann man b auch so ermitteln:

b=i=1n(xix¯)(yiy¯)i=1n(xix¯)2

Schätzungen

ŷi=a+bxi

Residuen ri :

yi=a+bxi+di=ŷi+didi=yiŷi

Stichprobenvarianz der Residuen:

s2=1n2idi2

Bestimmtheitsmaß

r2=1ni=1n(ŷiy¯)21ni=1n(yiy¯)2=(i=1n(xix¯)(yiy¯))2i=1n(xix¯)2i=1n(yiy¯)2,

mit dem Verschiebungssatz :

r2=(i=1nxiyinx¯y¯)2(i=1nxi2nx¯2)(i=1nyi2ny¯2).


0r21

Varianz der Residuen

s2=1n2(1r2)i=1n(yiy¯)2

Variablentransformation

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Funktion u v
y=a+bxn xn v=a+bu
y=ab+x x v=1y=ba+1bu
y=axb ln(x) v=ln(y)=ln(a)+bln(x)
y=abx x v=ln(y)=ln(a)+xln(b)
y=aebx x v=ln(y)=ln(a)+bx

Die Methode kann auf weitere Parameter erweitert werden.

Zeitreihenanalyse

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Komponentenunterteilung bei Zeitreihen

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Mögliche Aufteilung einer Zeitreihe in Komponenten:

  • Trend Q
  • Konjunkturelle Schwankung K
  • Saisonale Schwankung S
  • Restschwankung r

Bei Unabhängigkeit dieser Komponenten kann man ein additives Modell annehmen:

y=Q+K+S+r

Nehmen beispielsweise zyklische Schwankungen mit steigendem Trend zu, könnte ein multiplikatives Modell

yt=QtKtrt

angebracht sein. Variablentransformation durch Logarithmieren

logyt=logQt+logSt+logrt


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‘‘‘Regressionsmodell‘‘‘

ŷt=a+bt bzw. yt=a+bt+dt (t=1,2,,T;yt=y1,y2,,yT)

mit den Lösungen

b=t=1T(tt)(yty)t=1T(tt)2
=t=1TtytTtyt=1Tt2Tt2
=t=1TtytT(T+1)2y112(T3T)

und

a=ybt
=ybT+12 .

Die Trendwerte Qt sind dann

Qt=ŷt=a+bt.

Nichtlinearer Trendverlauf: Lösung über Variablentransformation oder Anwendung eines nichtlinearen Regressionsansatzes

Schätzung der Saisonkomponente

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Additives Modell

yt=Qt+St+rt

Nach Schätzung der Trendkomponente Qt bleibt noch die Abweichung

dt=ytQt

und

dt=St+rt

dt: trendbereinigter Zeitreihenwert

Bestimmung der saisonalen Komponente St über Fourieranalyse oder (einfacher)

Bildung des arithmetischen Durchschnitts aller Werte dt, die die gleiche Saison betreffen,

als Schätzung für die saisonale Komponente. Dann bleibt die nichterklärte Restschwankung

rt=ytQtSt

Prognose für den Zeitpunkt T+k (mit St als Wert in der Saison T+k)


ŷT+k=QT+k+ST+k,

Schätzung der glatten Komponente mit gleitenden Mittelwerten

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Lässt sich die Trendkomponente des Zeitreihenmodells offensichtlich durch keine funktionale lineare oder

nichtlineare Beziehung darstellen, kann man eine glatte Komponente mit Hilfe gleitender Mittelwerte bestimmen.

einfacher gleitender Mittelwert

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Beispiel: Mittelwert dritter Ordnung:

Yk=13(Yk1+Yk+Yk+1)=13i=k1k+1Yi

Die Ordnung des Mittelwerts sollte so gewählt werden, daß möglichst genau eine Periode umfasst wird.

Zur Prognose über den Beobachtungszeitraum hinaus sind gleitende Mittelwerte bedingt geeignet,

da die Randwerte der Zeitreihe nicht geschätzt werden.

gewichteter gleitender Mittelwert

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Beispiel: Mittelwert dritter Ordnung mit z.B. w1=14,w2=12,w1=12,iwi=1

Yk=w1Yk1+w2Yk+w3Yk+1

Exponentielle Glättung

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Gewichtung durch den Glättungsfaktor α mit 0α1:

Geglätteter Schätzwert y*t als gewichteter Durchschnitt aus dem aktuellen Zeitreihenwert yt

und dem Schätzwert der Vorperiode y*t-1 (y*0 geeignet wählen):

yt=αyt+(1α)yt1.

Auflösung der Rekursivität:

yt=αyt+α(1α)yt1+α(1α)2yt2+...+α(1α)t1y1+(1α)ty0.

Für die Wahl des Glättungsfaktors wird häufig 0,2 bis 0,3 empfohlen. Man kann aber auch mit Hilfe der Regressionsanalyse den Glättungsfaktor schätzen.


Exponentielle Glättung bei trendbehafteten Werten

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Bei Trend werden die Zeitreihenwerte systematisch unter- bzw. überschätzt. Abhilfe bieten ggf. gleitende Durchschnitte zweiter Ordung.

Die bereits einmal geglätteten Werte erneut einer Glättung unterzogen. Man erhält den Schätzwert y, der sich analog zu oben berechnet aus

yt=αyt+(1α)yt1

Für einen brauchbaren Prognosewert für Periode t+1 muss man dann bestimmen

y^t+1=2ytyt1 .

Symbolverzeichnis

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allgemein

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Symbol Verwendung
A,B Ereignisse
Ω = {A,B,C...} Ereignisraum
|A| Anzahl der Ereignisse A
P(A) Wahrscheinlichkeit für das Eintreten von A
∪ ∩ Und-Verknüpfung (Konjunktion) / Oder-Verknüpfung (Disjunktion)
P(A | B) Bedingte Wahrscheinlichkeit (A wenn B)
E(X) Erwartungswert von X
f(X) Wahrscheinlichkeitsfunktion
F(X) Verteilungsfunktion
N Grundgesamtheit
n Stichprobe
X Zufallsvariable
Var(X) Varianz von X
Θ Anteilswert einer Grundgesamtheit

Verteilungsmodelle

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Symbol Verwendung
b(x|n;θ) Binomialverteilung
F(m,n) Fisherverteilung
h(x|N;M;n) Hypergeometrische Verteilung
p(x|λ) Poissonverteilung
N(μ,σ2) Normalverteilung
t(n) t- (Student-) Verteilung
ϕx(z) Standardnormalverteilung

Tabellen

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Binomialverteilung (Wahrscheinlichkeitsfunktion)

n

x
p=
0,01
...
0,05

0,1

0,2

0,25

0,3

0,5
2 0 0,9801 0,9025 0,81 0,64 0,5625 0,49 0,25
1 0,0198 0,095 0,18 0,32 0,375 0,42 0,5
2 0,0001 0,0025 0,01 0,04 0,0625 0,09 0,25
3 0 0,9703 0,8574 0,729 0,512 0,4219 0,343 0,125
1 0,0294 0,1354 0,243 0,384 0,4219 0,441 0,375
2 0,0003 0,0071 0,027 0,0960 0,1406 0,189 0,375
3 0 0,0001 0,001 0,008 0,0156 0,027 0,125
4 0 0,9606 0,8145 0,6561 0,4096 0,3164 0,2401 0,0625
1 0,0388 0,1715 0,2916 0,4096 0,4219 0,4116 0,25
2 0,0006 0,0135 0,0486 0,1536 0,2109 0,2646 0,375
3 0 0,0005 0,0036 0,0256 0,0469 0,0756 0,25
4 0 0 0,0001 0,0016 0,0039 0,0081 0,0625
5 0 0,951 0,7738 0,5905 0,3277 0,2373 0,1681 0,0313
1 0,048 0,2036 0,3281 0,4096 0,3955 0,3602 0,1563
2 0,001 0,0214 0,0729 0,2048 0,2637 0,3087 0,3125
3 0 0,0011 0,0081 0,0512 0,0879 0,1323 0,3125
4 0 0 0,0005 0,0064 0,0146 0,0284 0,1563
5 0 0 0 0,0003 0,001 0,0024 0,0313
6 0 0,9415 0,7351 0,5314 0,2621 0,178 0,1176 0,0156
1 0,0571 0,2321 0,3543 0,3932 0,356 0,3025 0,0938
2 0,0014 0,0305 0,0984 0,2458 0,2966 0,3241 0,2344
3 0 0,0021 0,0146 0,0819 0,1318 0,1852 0,3125
4 0 0,0001 0,0012 0,0154 0,033 0,0595 0,2344
5 0 0 0,0001 0,0015 0,0044 0,0102 0,0938
6 0 0 0 0,0001 0,0002 0,0007 0,0156
7 0 0,9321 0,6983 0,4783 0,2097 0,1335 0,0824 0,0078
1 0,0659 0,2573 0,372 0,367 0,3115 0,2471 0,0547
2 0,002 0,0406 0,124 0,2753 0,3115 0,3177 0,1641
3 0 0,0036 0,023 0,1147 0,173 0,2269 0,2734
4 0 0,0002 0,0026 0,0287 0,0577 0,0972 0,2734
5 0 0 0,0002 0,0043 0,0115 0,025 0,1641
6 0 0 0 0,0004 0,0013 0,0036 0,0547
7 0 0 0 0 0,0001 0,0002 0,0078


Binomialverteilung (Wahrscheinlichkeitsfunktion)

n

x
p=
0,01
...
0,05

0,1

0,2

0,25

0,3

0,5
8 0 0,9227 0,6634 0,4305 0,1678 0,1001 0,0576 0,0039
1 0,0746 0,2793 0,3826 0,3355 0,267 0,1977 0,0313
2 0,0026 0,0515 0,1488 0,2936 0,3115 0,2965 0,1094
3 0,0001 0,0054 0,0331 0,1468 0,2076 0,2541 0,2188
4 0 0,0004 0,0046 0,0459 0,0865 0,1361 0,2734
5 0 0 0,0004 0,0092 0,0231 0,0467 0,2188
6 0 0 0 0,0011 0,0038 0,01 0,1094
7 0 0 0 0,0001 0,0004 0,0012 0,0313
8 0 0 0 0 0 0,0001 0,0039
9 0 0,9135 0,6302 0,3874 0,1342 0,0751 0,0404 0,002
1 0,083 0,2985 0,3874 0,302 0,2253 0,1556 0,0176
2 0,0034 0,0629 0,1722 0,302 0,3003 0,2668 0,0703
3 0,0001 0,0077 0,0446 0,1762 0,2336 0,2668 0,1641
4 0 0,0006 0,0074 0,0661 0,1168 0,1715 0,2461
5 0 0 0,0008 0,0165 0,0389 0,0735 0,2461
6 0 0 0,0001 0,0028 0,0087 0,021 0,1641
7 0 0 0 0,0003 0,0012 0,0039 0,0703
8 0 0 0 0 0,0001 0,0004 0,0176
9 0 0 0 0 0 0 0,002
10 0 0,9044 0,5987 0,3487 0,1074 0,0563 0,0282 0,001
1 0,0914 0,3151 0,3874 0,2684 0,1877 0,1211 0,0098
2 0,0042 0,0746 0,1937 0,302 0,2816 0,2335 0,0439
3 0,0001 0,0105 0,0574 0,2013 0,2503 0,2668 0,1172
4 0 0,001 0,0112 0,0881 0,146 0,2001 0,2051
5 0 0,0001 0,0015 0,0264 0,0584 0,1029 0,2461
6 0 0 0,0001 0,0055 0,0162 0,0368 0,2051
7 0 0 0 0,0008 0,0031 0,009 0,1172
8 0 0 0 0,0001 0,0004 0,0014 0,0439
9 0 0 0 0 0 0,0001 0,0098
10 0 0 0 0 0 0 0,001


Weitere Werte können mittels =BINOMVERT(x;n;p;0) bei Tabellenkalkulationsprogrammen

oder der R-Funktion dbinom(x, n , p) bestimmt werden

Standard-Normalverteilung (Verteilungsfunktion) ϕx(z)
z 0,00 0,01 0,02 0,03 0,04 0,05 0,06 0,07 0,08 0,09
0,0 0,5 0,504 0,508 0,512 0,516 0,5199 0,5239 0,5279 0,5319 0,5359
0,1 0,5398 0,5438 0,5478 0,5517 0,5557 0,5596 0,5636 0,5675 0,5714 0,5753
0,2 0,5793 0,5832 0,5871 0,591 0,5948 0,5987 0,6026 0,6064 0,6103 0,6141
0,3 0,6179 0,6217 0,6255 0,6293 0,6331 0,6368 0,6406 0,6443 0,648 0,6517
0,4 0,6554 0,6591 0,6628 0,6664 0,67 0,6736 0,6772 0,6808 0,6844 0,6879
0,5 0,6915 0,695 0,6985 0,7019 0,7054 0,7088 0,7123 0,7157 0,719 0,7224
0,6 0,7257 0,7291 0,7324 0,7357 0,7389 0,7422 0,7454 0,7486 0,7517 0,7549
0,7 0,758 0,7611 0,7642 0,7673 0,7704 0,7734 0,7764 0,7794 0,7823 0,7852
0,8 0,7881 0,791 0,7939 0,7967 0,7995 0,8023 0,8051 0,8078 0,8106 0,8133
0,9 0,8159 0,8186 0,8212 0,8238 0,8264 0,8289 0,8315 0,834 0,8365 0,8389
1,0 0,8413 0,8438 0,8461 0,8485 0,8508 0,8531 0,8554 0,8577 0,8599 0,8621
1,1 0,8643 0,8665 0,8686 0,8708 0,8729 0,8749 0,877 0,879 0,881 0,883
1,2 0,8849 0,8869 0,8888 0,8907 0,8925 0,8944 0,8962 0,898 0,8997 0,9015
1,3 0,9032 0,9049 0,9066 0,9082 0,9099 0,9115 0,9131 0,9147 0,9162 0,9177
1,4 0,9192 0,9207 0,9222 0,9236 0,9251 0,9265 0,9279 0,9292 0,9306 0,9319
1,5 0,9332 0,9345 0,9357 0,937 0,9382 0,9394 0,9406 0,9418 0,9429 0,9441
1,6 0,9452 0,9463 0,9474 0,9484 0,9495 0,9505 0,9515 0,9525 0,9535 0,9545
1,7 0,9554 0,9564 0,9573 0,9582 0,9591 0,9599 0,9608 0,9616 0,9625 0,9633
1,8 0,9641 0,9649 0,9656 0,9664 0,9671 0,9678 0,9686 0,9693 0,9699 0,9706
1,9 0,9713 0,9719 0,9726 0,9732 0,9738 0,9744 0,975 0,9756 0,9761 0,9767
2,0 0,9772 0,9778 0,9783 0,9788 0,9793 0,9798 0,9803 0,9808 0,9812 0,9817
2,1 0,9821 0,9826 0,983 0,9834 0,9838 0,9842 0,9846 0,985 0,9854 0,9857
2,2 0,9861 0,9864 0,9868 0,9871 0,9875 0,9878 0,9881 0,9884 0,9887 0,989
2,3 0,9893 0,9896 0,9898 0,9901 0,9904 0,9906 0,9909 0,9911 0,9913 0,9916
2,4 0,9918 0,992 0,9922 0,9925 0,9927 0,9929 0,9931 0,9932 0,9934 0,9936
2,5 0,9938 0,994 0,9941 0,9943 0,9945 0,9946 0,9948 0,9949 0,9951 0,9952
2,6 0,9953 0,9955 0,9956 0,9957 0,9959 0,996 0,9961 0,9962 0,9963 0,9964
2,7 0,9965 0,9966 0,9967 0,9968 0,9969 0,997 0,9971 0,9972 0,9973 0,9974
2,8 0,9974 0,9975 0,9976 0,9977 0,9977 0,9978 0,9979 0,9979 0,998 0,9981
2,9 0,9981 0,9982 0,9982 0,9983 0,9984 0,9984 0,9985 0,9985 0,9986 0,9986
3,0 0,9987 0,9987 0,9987 0,9988 0,9988 0,9989 0,9989 0,9989 0,999 0,999
3,1 0,999 0,9991 0,9991 0,9991 0,9992 0,9992 0,9992 0,9992 0,9993 0,9993
3,2 0,9993 0,9993 0,9994 0,9994 0,9994 0,9994 0,9994 0,9995 0,9995 0,9995
3,3 0,9995 0,9995 0,9995 0,9996 0,9996 0,9996 0,9996 0,9996 0,9996 0,9997
3,4 0,9997 0,9997 0,9997 0,9997 0,9997 0,9997 0,9997 0,9997 0,9997 0,9998
3,5 0,9998 0,9998 0,9998 0,9998 0,9998 0,9998 0,9998 0,9998 0,9998 0,9998
3,6 0,9998 0,9998 0,9999 0,9999 0,9999 0,9999 0,9999 0,9999 0,9999 0,9999
0,00 0,01 0,02 0,03 0,04 0,05 0,06 0,07 0,08 0,09


Zur Bildung von z ist der Wert von linker Spalte und oberer Zeile zu addieren.

Ablesebeispiel: ϕx(1,75)=0,9599

weitere Werte: =NORM.S.VERT(z;WAHR) bzw. (R-Aufruf): pnorm(z)

χ2-Verteilung (Quantile)
n p=
0,005
...
0,01
...
0,025

0,05

0,1

0,5

0,9

0,95

0,975

0,99

0,995
1 0,000 0,000 0,001 0,004 0,016 0,455 2,706 3,841 5,024 6,635 7,879
2 0,010 0,020 0,051 0,103 0,211 1,386 4,605 5,991 7,378 9,21 10,597
3 0,072 0,115 0,216 0,352 0,584 2,366 6,251 7,815 9,348 11,345 12,838
4 0,207 0,297 0,484 0,711 1,064 3,357 7,779 9,488 11,143 13,277 14,86
5 0,412 0,554 0,831 1,145 1,61 4,351 9,236 11,07 12,833 15,086 16,75
6 0,676 0,872 1,237 1,635 2,204 5,348 10,645 12,592 14,449 16,812 18,548
7 0,989 1,239 1,69 2,167 2,833 6,346 12,017 14,067 16,013 18,475 20,278
8 1,344 1,646 2,18 2,733 3,49 7,344 13,362 15,507 17,535 20,09 21,955
9 1,735 2,088 2,7 3,325 4,168 8,343 14,684 16,919 19,023 21,666 23,589
10 2,156 2,558 3,247 3,94 4,865 9,342 15,987 18,307 20,483 23,209 25,188
11 2,603 3,053 3,816 4,575 5,578 10,341 17,275 19,675 21,92 24,725 26,757
12 3,074 3,571 4,404 5,226 6,304 11,34 18,549 21,026 23,337 26,217 28,3
13 3,565 4,107 5,009 5,892 7,042 12,34 19,812 22,362 24,736 27,688 29,819
14 4,075 4,66 5,629 6,571 7,79 13,339 21,064 23,685 26,119 29,141 31,319
15 4,601 5,229 6,262 7,261 8,547 14,339 22,307 24,996 27,488 30,578 32,801
16 5,142 5,812 6,908 7,962 9,312 15,338 23,542 26,296 28,845 32 34,267
17 5,697 6,408 7,564 8,672 10,085 16,338 24,769 27,587 30,191 33,409 35,718
18 6,265 7,015 8,231 9,39 10,865 17,338 25,989 28,869 31,526 34,805 37,156
19 6,844 7,633 8,907 10,117 11,651 18,338 27,204 30,144 32,852 36,191 38,582
20 7,434 8,26 9,591 10,851 12,443 19,337 28,412 31,41 34,17 37,566 39,997
21 8,034 8,897 10,283 11,591 13,24 20,337 29,615 32,671 35,479 38,932 41,401
22 8,643 9,542 10,982 12,338 14,041 21,337 30,813 33,924 36,781 40,289 42,796
23 9,26 10,196 11,689 13,091 14,848 22,337 32,007 35,172 38,076 41,638 44,181
24 9,886 10,856 12,401 13,848 15,659 23,337 33,196 36,415 39,364 42,98 45,559
25 10,52 11,524 13,12 14,611 16,473 24,337 34,382 37,652 40,646 44,314 46,928
26 11,16 12,198 13,844 15,379 17,292 25,336 35,563 38,885 41,923 45,642 48,29
27 11,808 12,879 14,573 16,151 18,114 26,336 36,741 40,113 43,195 46,963 49,645
28 12,461 13,565 15,308 16,928 18,939 27,336 37,916 41,337 44,461 48,278 50,993
29 13,121 14,256 16,047 17,708 19,768 28,336 39,087 42,557 45,722 49,588 52,336
30 13,787 14,953 16,791 18,493 20,599 29,336 40,256 43,773 46,979 50,892 53,672
31 14,458 15,655 17,539 19,281 21,434 30,336 41,422 44,985 48,232 52,191 55,003
32 15,134 16,362 18,291 20,072 22,271 31,336 42,585 46,194 49,48 53,486 56,328
33 15,815 17,074 19,047 20,867 23,11 32,336 43,745 47,4 50,725 54,776 57,648
34 16,501 17,789 19,806 21,664 23,952 33,336 44,903 48,602 51,966 56,061 58,964
35 17,192 18,509 20,569 22,465 24,797 34,336 46,059 49,802 53,203 57,342 60,275
36 17,887 19,233 21,336 23,269 25,643 35,336 47,212 50,998 54,437 58,619 61,581
37 18,586 19,96 22,106 24,075 26,492 36,336 48,363 52,192 55,668 59,893 62,883
38 19,289 20,691 22,878 24,884 27,343 37,335 49,513 53,384 56,896 61,162 64,181
39 19,996 21,426 23,654 25,695 28,196 38,335 50,66 54,572 58,12 62,428 65,476
40 20,707 22,164 24,433 26,509 29,051 39,335 51,805 55,758 59,342 63,691 66,766


p = 1−α

weitere Werte: =CHIQU.INV(n;p) bzw. (R-Aufruf): qchisq(p,n)

Kritische Werte für den Kolmogorov-Smirnov- (KS-) Anpassungstest
n D0,20 D0,10 D0,05 D0,02 D0,01 D0,005
1 0,9 0,95 0,975 0,99 0,995 0,9975
2 0,68377 0,77638 0,84187 0,89998 0,92925 0,94995
3 0,56481 0,63604 0,70758 0,78452 0,82895 0,86419
4 0,49265 0,56521 0,62392 0,68884 0,73417 0,77628
5 0,44697 0,50944 0,56326 0,62715 0,66848 0,70533
6 0,41035 0,46799 0,51925 0,57738 0,61655 0,65277
7 0,38145 0,43606 0,48341 0,53841 0,57576 0,60966
8 0,35828 0,40962 0,45426 0,50652 0,54174 0,5742
9 0,33907 0,38746 0,43 0,47957 0,51327 0,54435
10 0,32257 0,36866 0,40924 0,4566 0,48889 0,51864
11 0,30825 0,35241 0,39121 0,43668 0,46766 0,49631
12 0,29573 0,33814 0,37542 0,41916 0,449 0,47664
13 0,28466 0,32548 0,36142 0,4036 0,43243 0,45914
14 0,27477 0,31416 0,34889 0,38968 0,41758 0,44345
15 0,26585 0,30397 0,33759 0,37711 0,40416 0,42927
16 0,25774 0,29471 0,32733 0,36569 0,39197 0,41637
17 0,25035 0,28626 0,31796 0,35526 0,38083 0,40458
18 0,24356 0,2785 0,30935 0,34568 0,37059 0,39374
19 0,23731 0,27135 0,30142 0,33684 0,36114 0,38373
20 0,23152 0,26473 0,29407 0,32864 0,35238 0,37445
21 0,22614 0,25857 0,28724 0,32103 0,34423 0,36582
22 0,22111 0,25283 0,28086 0,31392 0,33663 0,35776
23 0,21642 0,24746 0,2749 0,30727 0,32951 0,35021
24 0,21201 0,24241 0,2693 0,30102 0,32283 0,34313
25 0,20786 0,23767 0,26404 0,29515 0,31654 0,33646
26 0,20396 0,2332 0,25907 0,28961 0,3106 0,33016
27 0,20026 0,22897 0,25437 0,28437 0,30499 0,32421
28 0,19676 0,22497 0,24993 0,2794 0,29968 0,31857
29 0,19344 0,22117 0,24571 0,27469 0,29463 0,31322
30 0,19029 0,21756 0,2417 0,27021 0,28984 0,30813
31 0,18728 0,21412 0,23788 0,26595 0,28527 0,30328
32 0,18442 0,21084 0,23424 0,26188 0,28091 0,29865
33 0,18168 0,20771 0,23076 0,25799 0,27675 0,29423
34 0,17906 0,20471 0,22743 0,25428 0,27276 0,29
35 0,17655 0,20184 0,22424 0,25072 0,26895 0,28595


Für n>35 kann näherungsweise die Formel dα=ln(2α)2n verwendet werden.

Werte berechnet nach George Marsaglia et al. “Evaluating Kolmogorov’s Distribution”. Journal of Statistical Software, 8(18):1-4, Nov 2003.

F-Verteilung (rechtsseitige Quantile)

n1
p
n2=
1
n2=
2
...
3

4

5

6

7

8

9
1

0,950
0,975
0,990
0,995

161,45
647,79
4052,2
16211
18,513
38,506
98,503
198,5
10,128
17,443
34,116
55,552
7,709
12,218
21,198
31,333
6,608
10,007
16,258
22,785
5,987
8,813
13,745
18,635
5,591
8,073
12,246
16,236
5,318
7,571
11,259
14,688
5,117
7,209
10,561
13,614
2

0,950
0,975
0,990
0,995

199,5
799,5
4999,5
20000
19
39
99
199
9,552
16,044
30,817
49,8
6,944
10,649
18
26,284
5,786
8,434
13,274
18,314
5,143
7,26
10,925
14,544
4,737
6,542
9,547
12,404
4,459
6,059
8,649
11,042
4,256
5,715
8,022
10,107
3

0,950
0,975
0,990
0,995

215,71
864,16
5403,4
21615
19,164
39,165
99,166
199,17
9,277
15,439
29,457
47,467
6,591
9,979
16,694
24,259
5,409
7,764
12,06
16,53
4,757
6,599
9,78
12,917
4,347
5,89
8,451
10,882
4,066
5,416
7,591
9,596
3,863
5,078
6,992
8,717
4

0,950
0,975
0,990
0,995

224,58
899,58
5624,6
22500
19,296
39,298
99,299
199,3
8,941
14,735
27,911
44,838
6,094
9,074
14,976
21,622
4,818
6,757
10,289
13,961
4,099
5,523
7,976
10,391
3,637
4,761
6,62
8,38
3,313
4,243
5,734
7,104
3,073
3,868
5,111
6,227
5

0,950
0,975
0,990
0,995

230,16
921,85
5763,6
23056
19,296
39,298
99,299
199,3
9,013
14,885
28,237
45,392
6,256
9,364
15,522
22,456
5,05
7,146
10,967
14,94
4,387
5,988
8,746
11,464
3,972
5,285
7,46
9,522
3,687
4,817
6,632
8,302
3,482
4,484
6,057
7,471
6

0,950
0,975
0,990
0,995

233,99
937,11
5859
23437
19,33
39,331
99,333
199,33
8,941
14,735
27,911
44,838
6,163
9,197
15,207
21,975
4,95
6,978
10,672
14,513
4,284
5,82
8,466
11,073
3,866
5,119
7,191
9,155
3,581
4,652
6,371
7,952
3,374
4,32
5,802
7,134
7

0,950
0,975
0,990
0,995

236,77
948,22
5928,4
23715
19,353
39,355
99,356
199,36
8,887
14,624
27,672
44,434
6,094
9,074
14,976
21,622
4,876
6,853
10,456
14,2
4,207
5,695
8,26
10,786
3,787
4,995
6,993
8,885
3,5
4,529
6,178
7,694
3,293
4,197
5,613
6,885
8

0,950
0,975
0,990
0,995

238,88
956,66
5981,1
23925
19,371
39,373
99,374
199,37
8,845
14,54
27,489
44,126
6,041
8,98
14,799
21,352
4,818
6,757
10,289
13,961
4,147
5,6
8,102
10,566
3,726
4,899
6,84
8,678
3,438
4,433
6,029
7,496
3,23
4,102
5,467
6,693
9

0,950
0,975
0,990
0,995

240,54
963,28
6022,5
24091
19,385
39,387
99,388
199,39
8,812
14,473
27,345
43,882
5,999
8,905
14,659
21,139
4,772
6,681
10,158
13,772
4,099
5,523
7,976
10,391
3,677
4,823
6,719
8,514
3,388
4,357
5,911
7,339
3,179
4,026
5,351
6,541
10

0,950
0,975
0,990
0,995

241,88
968,63
6055,8
24224
19,396
39,398
99,399
199,4
8,786
14,419
27,229
43,686
5,964
8,844
14,546
20,967
4,735
6,619
10,051
13,618
4,06
5,461
7,874
10,25
3,637
4,761
6,62
8,38
3,347
4,295
5,814
7,211
3,137
3,964
5,257
6,417
11

0,950
0,975
0,990
0,995

242,98
973,03
6083,3
24334
19,405
39,407
99,408
199,41
8,763
14,374
27,133
43,524
5,936
8,794
14,452
20,824
4,704
6,568
9,963
13,491
4,027
5,41
7,79
10,133
3,603
4,709
6,538
8,27
3,313
4,243
5,734
7,104
3,102
3,912
5,178
6,314


F-Verteilung (rechtsseitige Quantile)

n1
p
n2=
1
n2=
2
...
3

4

5

6

7

8

9
12

0,950
0,975
0,990
0,995

243,91
976,71
6106,3
24426
19,413
39,415
99,416
199,42
8,745
14,337
27,052
43,387
5,912
8,751
14,374
20,705
4,678
6,525
9,888
13,384
4
5,366
7,718
10,034
3,575
4,666
6,469
8,176
3,284
4,2
5,667
7,015
3,073
3,868
5,111
6,227
13

0,950
0,975
0,990
0,995

244,69
979,84
6125,9
24505
19,419
39,421
99,422
199,42
8,729
14,304
26,983
43,271
5,891
8,715
14,307
20,603
4,655
6,488
9,825
13,293
3,976
5,329
7,657
9,95
3,55
4,628
6,41
8,097
3,259
4,162
5,609
6,938
3,048
3,831
5,055
6,153
14

0,950
0,975
0,990
0,995

245,36
982,53
6142,7
24572
19,424
39,427
99,428
199,43
8,715
14,277
26,924
43,172
5,873
8,684
14,249
20,515
4,636
6,456
9,77
13,215
3,956
5,297
7,605
9,877
3,529
4,596
6,359
8,028
3,237
4,13
5,559
6,872
3,025
3,798
5,005
6,089
15

0,950
0,975
0,990
0,995

245,95
984,87
6157,3
24630
19,429
39,431
99,433
199,43
8,703
14,253
26,872
43,085
5,858
8,657
14,198
20,438
4,619
6,428
9,722
13,146
3,938
5,269
7,559
9,814
3,511
4,568
6,314
7,968
3,218
4,101
5,515
6,814
3,006
3,769
4,962
6,032
20

0,950
0,975
0,990
0,995

248,01
993,1
6208,7
24836
19,446
39,448
99,449
199,45
8,66
14,167
26,69
42,778
5,803
8,56
14,02
20,167
4,558
6,329
9,553
12,903
3,874
5,168
7,396
9,589
3,445
4,467
6,155
7,754
3,15
3,999
5,359
6,608
2,936
3,667
4,808
5,832
40

0,950
0,975
0,990
0,995

251,14
1005,6
6286,8
25148
19,471
39,473
99,474
199,47
8,594
14,037
26,411
42,308
5,717
8,411
13,745
19,752
4,464
6,175
9,291
12,53
3,774
5,012
7,143
9,241
3,34
4,309
5,908
7,422
3,043
3,84
5,116
6,288
2,826
3,505
4,567
5,519
50

0,950
0,975
0,990
0,995

251,77
1008,1
6302,5
25211
19,476
39,478
99,479
199,48
8,581
14,01
26,354
42,213
5,699
8,381
13,69
19,667
4,444
6,144
9,238
12,454
3,754
4,98
7,091
9,17
3,319
4,276
5,858
7,354
3,02
3,807
5,065
6,222
2,803
3,472
4,517
5,454
75

0,950
0,975
0,990
0,995

252,62
1011,5
6323,6
25295
19,482
39,485
99,486
199,49
8,563
13,974
26,278
42,086
5,676
8,34
13,615
19,554
4,418
6,101
9,166
12,351
3,726
4,937
7,022
9,074
3,29
4,232
5,789
7,263
2,99
3,762
4,998
6,133
2,771
3,426
4,449
5,367
100

0,950
0,975
0,990
0,995

253,04
1013,2
6334,1
25337
19,486
39,488
99,489
199,49
8,554
13,956
26,24
42,022
5,664
8,319
13,577
19,497
4,405
6,08
9,13
12,3
3,712
4,915
6,987
9,026
3,275
4,21
5,755
7,217
2,975
3,739
4,963
6,088
2,756
3,403
4,415
5,322
150

0,950
0,975
0,990
0,995

253,46
1014,9
6344,7
25380
19,489
39,491
99,492
199,49
8,545
13,938
26,202
41,957
5,652
8,299
13,539
19,44
4,392
6,059
9,094
12,248
3,698
4,893
6,951
8,977
3,26
4,188
5,72
7,17
2,959
3,716
4,929
6,042
2,739
3,38
4,38
5,278


p = 1−α

weitere Werte: =F.INV(p;n1;n2) bzw. (R-Aufruf): qf(p,n1,n2)

t-(Student-)Verteilung (Quantile)

n
p=
0,75
...
0,90

0,95

0,975

0,99

0,995

0,999

0,9995

0,9999
1 1,00 3,078 6,314 12,706 31,821 63,657 318,31 636,62 3183,1
2 0,816 1,886 2,92 4,303 6,965 9,925 22,327 31,599 70,700
3 0,765 1,638 2,353 3,182 4,541 5,841 10,215 12,924 22,204
4 0,741 1,533 2,132 2,776 3,747 4,604 7,173 8,61 13,034
5 0,727 1,476 2,015 2,571 3,365 4,032 5,893 6,869 9,678
6 0,718 1,44 1,943 2,447 3,143 3,707 5,208 5,959 8,025
7 0,711 1,415 1,895 2,365 2,998 3,499 4,785 5,408 7,063
8 0,706 1,397 1,86 2,306 2,896 3,355 4,501 5,041 6,442
9 0,703 1,383 1,833 2,262 2,821 3,25 4,297 4,781 6,01
10 0,7 1,372 1,812 2,228 2,764 3,169 4,144 4,587 5,694
11 0,697 1,363 1,796 2,201 2,718 3,106 4,025 4,437 5,453
12 0,695 1,356 1,782 2,179 2,681 3,055 3,93 4,318 5,263
13 0,694 1,35 1,771 2,16 2,65 3,012 3,852 4,221 5,111
14 0,692 1,345 1,761 2,145 2,624 2,977 3,787 4,14 4,985
15 0,691 1,341 1,753 2,131 2,602 2,947 3,733 4,073 4,88
16 0,69 1,337 1,746 2,12 2,583 2,921 3,686 4,015 4,791
17 0,689 1,333 1,74 2,11 2,567 2,898 3,646 3,965 4,714
18 0,688 1,33 1,734 2,101 2,552 2,878 3,61 3,922 4,648
19 0,688 1,328 1,729 2,093 2,539 2,861 3,579 3,883 4,59
20 0,687 1,325 1,725 2,086 2,528 2,845 3,552 3,85 4,539
21 0,686 1,323 1,721 2,08 2,518 2,831 3,527 3,819 4,493
22 0,686 1,321 1,717 2,074 2,508 2,819 3,505 3,792 4,452
23 0,685 1,319 1,714 2,069 2,5 2,807 3,485 3,768 4,415
24 0,685 1,318 1,711 2,064 2,492 2,797 3,467 3,745 4,382
25 0,684 1,316 1,708 2,06 2,485 2,787 3,45 3,725 4,352
26 0,684 1,315 1,706 2,056 2,479 2,779 3,435 3,707 4,324
27 0,684 1,314 1,703 2,052 2,473 2,771 3,421 3,69 4,299
28 0,683 1,313 1,701 2,048 2,467 2,763 3,408 3,674 4,275
29 0,683 1,311 1,699 2,045 2,462 2,756 3,396 3,659 4,254
30 0,683 1,31 1,697 2,042 2,457 2,75 3,385 3,646 4,234
31 0,682 1,309 1,696 2,04 2,453 2,744 3,375 3,633 4,216
32 0,682 1,309 1,694 2,037 2,449 2,738 3,365 3,622 4,198
33 0,682 1,308 1,692 2,035 2,445 2,733 3,356 3,611 4,182
34 0,682 1,307 1,691 2,032 2,441 2,728 3,348 3,601 4,167
35 0,682 1,306 1,69 2,03 2,438 2,724 3,34 3,591 4,153
37 0,681 1,305 1,687 2,026 2,431 2,715 3,326 3,574 4,127
38 0,681 1,304 1,686 2,024 2,429 2,712 3,319 3,566 4,116
39 0,681 1,304 1,685 2,023 2,426 2,708 3,313 3,558 4,105
40 0,681 1,303 1,684 2,021 2,423 2,704 3,307 3,551 4,094


p = 1−α

weitere Werte: =T.INV(p ;n) bzw. (R-Aufruf): qt(p ,n)