Geschichte der Menschheit: Mittelalter in Südamerika

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Das Südamerika des Mittelalters ist ein von den Spaniern und Portugiesen beherrschter Kontinent.Jahr 1000 Grænlendingar − unter Leif Eriksson – amerikanischen Boden betraten 1492 n. Chr. entdeckt Kolumbus auf seiner Suche nach Indien die Karibik und damit auch Südamerika. Zu diesem Zeitpunkt gibt es auf dem Kontinent drei maßgebliche Kulturen:

  • Die Maya
  • Die Inka
  • Die Azteken

Alle drei Kulturen wurden während der Kolonisation des Landes durch Kriege oder Seuchen fast vollkommen ausgerottet.

Die Maya[Bearbeiten]

Die Maya errichteten schon 2000 v. Chr. erste kleine Siedlungen in Südamerika. Später verschob sich Ihr Siedlungsgebiet vom mittelamerikanischen Hochland auf die Halbinsel Yucatán.

Ab 1511 versuchten mehrere Conquistadoren, unter anderem Veteranen von Cortez, die Halbinsel zu unterwerfen, scheitern aber immer wieder. Erst später gelang es Spanien diplomatisch, dort die Herrschaft zu erlangen. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt mehrere Landstriche Yucatáns durch die Feldzüge, eingeschleppte Krankheite und Nahrungsmittelengpässe fast vollkommen entvölkert.

Die Inka[Bearbeiten]

Die Inka lebten im Raum des heutigen Perus und waren ein hochorganisiertes Volk, da sie mehrere tausend Kilometer lange Straßen anlegten um Boten durch Ihr ganzes Reich schicken zu können. Sie waren mit eines der letzten Völker die den Spanieren Widerstand leisteten, nachdem sie erkannten das die Conquistadoren den Tod bedeuteten.

Bedeutend sind auch die Legenden über den Reichtum der Inka. Eine Überlieferung besagt das sie einen 3m hohen Raum mit Gold angeüllt haben sollen um Ihren Herrscher zu befreien.

Die Azteken[Bearbeiten]

Die Azteken beherrschten das mexikanische Hochland. Das Machtzentrum der aus Stadtstaaten aufgebauten Zivilisation war in den drei Städten im Raum des heutigen Mexiko-Stadt. Diese drei Städte waren Tenochtitlán, Tlacopan und Texcoco. Diese kooperierten nur in Kriegszeiten und regierten ansonsten autonom Ihre eroberten Gebiete, da sie formell gesehen gleichberechtig waren, wobei Tenochtitlán später eine höhere Stellung einnimmt.

Da diese drei Städte die eroberten Gebiete unter dem Gesichtspunkt der Beteiligung am Kriegszug aufteilten entstand nach und nach ein "Fleckenteppich" im Umland. Dies und das die eroberten Gebiete nur unter Tributplicht gestellt wurden, sonst aber ihr Rechtssystem und Traditionen behalten durften, förderte ethische und politische Probleme in diesen Gebieten, welche die Spanier später zu Ihrem Vorteil ausnutzen konnten.