VolksliedAlternativtitel: 'Abendlied' • Text: aus Berlin (um 1830) Melodie: aus Berlin (um 1815) bearbeitet vonMjchael und Ellenberger Liedersammlung
Kein schöner [A]Land in dieser [E]Zeit,
als hier das [A]unsre weit und [E]breit,
|: wo wir uns [A]finden,
wohl untern [E]Linden,
zur Abend-[A]zeit! :|
Da haben [A]wir so manche [E]Stund’
gesessen [A]da in frohem [E]Rund,
|: und taten [A]singen,
Die Lieder [E]klingen
im Eichen-[A]grund! :|
Dass wir uns [A]hier in diesem [E]Tal
noch treffen [A]so viel hundert-[E]mal:
|: Gott mag es [A]schenken,
Gott mag es [E]lenken,
der hat die [A]Gnad’. :|
Jetzt, Brüder, [A]eine gute [E]Nacht,
der Herr im [A]hohen Himmel [E]wacht,
|: in seiner [A]Güten
uns zu be-[E]hüten,
hat er be-[A]dacht! :|
Schaue auch mal bei den Liedern in G-Dur nach! Alle Lieder in G-Dur mit den Akkorden G,C,D(7) können auch einen Ton höher in A-Dur mit den Akkorden A,D,E(7) gesungen werden.
Diese Lieder dienen der Geläufigkeit der Tonart A-Dur. Sie ist insbesondere für Lehrer gedacht, die den Akkord E schon früher einführen möchte, um beispielsweise bei sehr jungen Schülern Griffe über 3 Bünde (C, F, Dm) etwas herauszuzögern.
Wenn zwei Gitarristen zusammen spielen, hört es sich oft gut an, wenn einer das Stück in A-Dur spielt, und der andere alles einen Ton tiefer in G, aber mit Capo im 2. Bund.