Gitarre: Rumpelkammer

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Techniken der Anschlagshand[Bearbeiten]

  • Two-Hand-Tapping: Auch right hand tapping genannt: Ein erweitertes normales Tapping, bei dem die rechte Hand zusätzlich zum Einsatz kommt.
  • Pizzicato/Palm-Muted: Man dämpft mit dem Handballen die Saiten unmittelbar neben dem Steg ab, um beim Anschlagen einen dumpfen Ton zu erzeugen. Pizzicato/Palm-muting wird in häufig bei Metal- und Rocksongs verwendet ist aber auch bei der klassischen Gitarre ein gern verwendeter Effekt.
  • Golpe (perkussiver Effekt): Schlagen mit den Fingern auf die Decke der Gitarre, bzw. den Golpeador.
  • Sweep Picking (auch „sweeping“): Beim sweep picking werden mehrere Saiten mit einem Plektrumanschlag gespielt. Im Gegensatz zum Akkord klingen die Saiten aber alle einzeln, was durch Dämpfen der Greifhand erreicht wird. Mit Hilfe des sweep pickings kann man schneller spielen und erreicht etwas flüssigere Übergänge zwischen den einzelnen Noten.
  • Tremolo: Sehr schnelle Wiederholung eines Tones (häufig: p-a-m-i-Anschlag), durch die der Eindruck eines durchgehenden Tones vermittelt wird. Die Technik ist besonders von der Mandoline her bekannt und häufig zu hören in spanischer und lateinamerikanischer Gitarrenliteratur.
  • Dead Note (auch „rake“): Die/der Finger wird nur leicht auf die Saite(n) gelegt, so dass eigentlich gar kein richtiger Ton erzeugt wird. Ein Beispiel dafür ist Nirvana - Smells like teen spirit.

Greifhandtechniken[Bearbeiten]

  • Vibrato: Der greifende Finger wird in einer mehr oder wenigen schnellen "Zitterbewegung" leicht hin und her bewegt. Dadurch ändert sich die Tonhöhe nach oben hin in einer leichten Schwingung.
  • Flageolett (auch „natural harmonic“): Ist eine Technik, um das Obertonspektrum eines Tones in den Vordergrund treten zu lassen. Es wird durch eine bestimmte Dämpftechnik der Grundton ausgeblendet. Dadurch hört man die Oktave, Doppeloktav und Quinte anstatt des eigentlich angeschlagenen Tones.

Bei dieser Technik berührt ein Finger nur leicht bestimmte Punkte der Saite und verlässt ganz kurz nach dem Anschlag wieder die Saite. Diese Dämpftechnik ist nur an bestimmten Punkten der Saite für das Flageolet sinnvoll einsetzbar. Bei ungegriffenen Saiten sind diese Punkte: 12. Bund Oktav 5. Bund Doppeloktav 7. und 19. Bund Quinte Je nach Qualität der Gitarre sind auch noch an anderen Stellen Flageolets möglich. Sie tendieren aber nicht mehr zu klaren einzelnen Tönen, sondern zu Multiphonics. Man unterscheidet zwischen

  • natürlichen Flageoletts: Bei diesen bleiben die Saiten ungegriffen und es wird an den obengenannten Stellen gedämpft/gegriffen.
  • künstliche Flageoletts: Bei diesen werden die Saiten gegriffen. Hier verschieben sich die Anschlagspunkte um jeweils 12 Bünde (Oktav-Flageolet). Soll heißen, wenn die Saite am 3. Bund gegriffen wird, dann ist der Anschlagspunkt am 15. (12+3) Bund. Die Anschlagshand muss hier doppelte Arbeit verrichten, zum Beispiel mit dem i-Finger die Seite abdämpfen und mit dem a-Finger die Saite anschlagen. Was also bei den natürlichen Flageolets von zwei Händen verrichtet wird, muss hier von einer geleistet werden, da die linke Hand mit Greifen beschäftigt ist.
  • Hammer-On (auch „Aufschlagbindung“): Ein vorher freier Finger schlägt eine Saite an einem bestimmten Bund schnell auf das Griffbrett. Die Tonerzeugung erfolgt also klopfend durch die linke Hand.
  • Pull-Off (auch „Abzugsbindung“): Ein Finger, der vorher einen Ton gegriffen hat, lässt die Saite schnell los bzw. zupft sie leicht an. Dadurch erklingt der Ton, der an einem tieferen Bund auf dieser Saite gegriffen ist, oder aber der Ton der leeren Saite (= Zupfen mit der linken Hand).
  • Ziehen (auch „bending“ ): Man greift eine Saite und zieht oder schiebt diese mit dem greifenden Finger entlang der Bundachse, wodurch ein höherer Ton entsteht.
  • Gleiten (auch „sliden“ oder „Glissando“): Der Finger gleitet von einem Bund zu einem anderen, wobei die Saite heruntergedrückt bleibt.
  • Rake: Die ersten paar Saiten werden vor dem eigentlichen Ton abgedämpft, aber trotzdem mit angeschlagen. Dadurch entstehen percussive Töne.
  • Artificial Harmonic: Dabei wird die Saite gleich nach dem Anschlag abgedämpft, wodurch ein höherer, harfen-ähnlicher Ton zu hören ist, im Normalfall die Oktav.
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