Gitarre: Transponier-Tool

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Kleine Hilfe zum Tranzponieren von einer Tonart in die andere...

Vorbemerkung[Bearbeiten]

Leider sind in den Wikibooks keine Programmierung oder Flash-Animationen möglich. Also habe ich ein einfaches Tool(zumindest was den Aufbau mit reinem HTML und CSS angeht) für das Transponieren von einer Tonart in die andere gebastelt.

Das Tool wendet den w:Quintenzirkel an. Dort sind die Noten nicht in ihrer üblichen Reihenfolge aufgeführt ( C D E F G A H C) sondern in Quintabständen. (Gb, Db, Ab, Eb, Bb, F, C, G, D, A, E, H, F#, C#, D#, G#, A#).

Der Nachteil ist, dass man nicht mehr die gewohnte Notenreihenfolge hat. Doch dafür kann man wesendlich einfacher die Vorzeichen einer Tonart /Tonleiter bestimmen. (Ein guter Grund den w:Quintenzirkel zu lernen.)

Das Tool wendet also praktisch das an, was fortgeschrittenen Musiker im Kopf (oder mit Bleistift und Zettel) mit dem Quintenzirkel erledigen.

Gebrauch[Bearbeiten]

Das Tool besteht eigentlich aus drei Tabellen, wovon die unteren beiden die wichtigsten sind.

Schiebe die obere von den beiden so weit nach links oder rechts, bis alle Töne (Akkorde) die du transponieren willst sichtbar sind.

Schiebe die untere Tabelle so weit nach rechts oder Links, bis der Ton (oder der Akkord) zu dem du gelangen möchtest genau unter dem Ton steht, von dem du Ausgegangen bist.(Wenn du ein Lied von der Tonart C nach G Transponieren willst, dann sollte in der unteren Tabelle der Akkord G unter dem C der oberen Tabelle stehe.) Alle anderen Töne kann man jetzt einfach untereinander ablesen.

In dem oberen Tabellenteil kann man sich am rechten Scrollbalken eine einen Modus (Dur- Moll oder eine Kirchentonleiter) einstellen. Üblichwerweise wird dort ionisch (hellblau) für eine Dur-Tonart, oder äolisch (orange) für eine Molltonart eingestellt. Aber manchmal kann auch eine Kirchentonarten interessant sein. Für jede Dur- oder Molltonart werden in der oberen Tabelle die richtigen Intervallbezeichnungen angegeben. Auch hier richtet sich die Reihenfolge wieder nach dem Quintenzirkel.

Dieses Tool diehnt vor allem dazu, das Abzählen von Intervallen irgendeiner Tonleiter zu erleichtern und hilft beim Überprüfen.

vgl.

Intervalle aller Akkorde die mit den Tönen der C-Dur-Tonleiter möglich sind...
Interval diagram lydian.svgInterval diagram ionian.svgInterval diagram mixolydian.svgInterval diagram dorian.svgInterval diagram aeolian.svgInterval diagram phrygian.svgInterval diagram locrian.svg
4.) Subdominante = lydisch
1 5 2 6 3 j7 4#
1.) Dur-Tonleiter = ionisch = Tonika
4 1 5 2 6 3 j7
5.) Dominante = mixolydisch
7b 4 1 5 2 6 3
2.)Subdominantenparallele = dorisch
3b 7b 4 1 5 2 6
6.) Molltonleiter = Tonikaparallele = äolisch
6b 3b 7b 4 1 5 2
3.)Dominantenparallele = phrygisch
2b 6b 3b 7b 4 1 5
7.) verk. Dominantsept. = locrisch
5b 2b 6b 3b 7b 4 1
Es folgen die (Jazz-)Akkord-Intervalle
Mollterz = m;
4.) Subdominante lydisch j7/9/11#/13
    9 13 Dur j7 11#
1.) Tonika ionisch (j7/9/11/13) (Dur)
11     9 13 Dur j7
5.) Dominante mixolydisch (7/9/11/13)
7b 11     9 13 Dur
2.) Supdom.Parallele dorisch (m7/9/11/13)
m 7b 11     9 13
6.) Tonika-Parallele äolisch (m7/9/11/13b) (nat.Moll)
13b m 7b 11     9
3.) Dom.-Parallele phrygisch (m7/9b/11/13b)
9b 13b m 7b 11    
7.) locrisch (m7/5b/9b/11/13b)
5b 9b 13b m 7b 11  
Fb Cb Gb Db Ab Eb B F C G D A E H F# C# D# G# A# E# H#
Fb Cb Gb Db Ab Eb B F C G D A E H F# C# D# G# A# E# H#


Beispiel1

Du möchtest wissen, welche Töne zur Tonart G-Dur gehören und du möchtest diese Töne nach C-Dur transponiern.

  1. Du stellst im oberen Teil am rechten Scrollbalken 1.)ionisch (Dur)... so ein, dass sowohl die blaue Überschrift, als auch die blaue 1 gut sichtbar sind.
  2. im mittleren Teil schiebst den Scrollbalken so lange nach links oder rechts, bis der Ton G genau unter die 1 kommt
  3. im unteren Teil schiebst den Scrollbalken so lange nach links oder rechts, bis der Ton C genau unter das G kommt


Jetzt kannst du unter jedem Ton der G-Dur-Tonleiter ablesen, wie der entsprechend transponierte Ton in der C-Dur-Tonleiter heißt.

weitere Angaben:[Bearbeiten]

Nebenbei sind auch noch die wichtigsten Funktionen (Tonika, Subdominante, Dominante sowie deren Mollparrallelen) angegeben. Für jede Modale Tonart worden besonders charakteristische Intervalle rosa eingefärbt. Dieses ist besonders für die interessant, die sich eingehender mit der Harmonielehre befassen wollen.