Grundlagen der quantitativen anorganischen Analytik: Allgemeine Größen und Symbole

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Allgemeine Größen und Symbole[Bearbeiten]

Hier zunächst einige Einheiten und Symbole, die nachfolgend sehr häufig benutzt werden.

Hinter jeder Formel steht in eckigen Klammern die dazugehörige Einheit. Diese Form wird auch im restlichen Buch bei den Herleitungen beibehalten.


Stoffmenge und Masse[Bearbeiten]

  • Moldefinition nach Avogadro [1]:


  • Stoffmenge n:
oder:


  • Äquivalentstoffmenge neq:
oder:
oder:


Beipiele:

1.


2.


  • Molare Masse M:


Beipiel:


  • Äquivalentmolmasse (molare Äquivalentmasse) Meq:

Beipiel: Reduktion von Schwefelsäure zu Sulfid.



  • Masse m:
oder:


Formeln zum Oberbegriff "Gehalt"[Bearbeiten]

Anteile[Bearbeiten]

  • Massenanteil (kleines Omega):
  • Stoffmengenanteil (alt: Molenbruch) (großes Chi):


Konzentrationen[Bearbeiten]

Konzentrationen sind volumenbezogene Gehaltsangaben.

  • Massenkonzentration (kleines Beta):
  • Stoffmengenkonzentration c:
  • Anfangskonzentration c0:

Die Anfangskonzentration einer gelösten Substanz c0 kann man am besten durch ein einfaches Gedankenexperiment darstellen:

Man legt einen hypothetischen Startpunkt fest, zu dem die Substanz noch keine Reaktion mit dem Lösemittel eingegangen ist und ermittelt deren Konzentration. c0(HA) einer gelösten Säure ist also die Summe der Konzentration der dissoziierten Anionen und der undissoziierten Säure:

  • Äquivalentkonzentration (alt: Normalität) ceq:
  • Molalität b: