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Ing: GdE: Gleichstrommotor

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Aufbau einer Gleichstrommaschine

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In einer Gleichstrommaschine existieren 2 Hauptkomponenten welche elektrische Energie in kinematische Energie umwandelt.

Der Stator dient der Erregung der Maschine. Wird die Erregerwicklung bestromt entsteht ein Erregerfeld, welches nach der traditionellen Bauform ein vier- oder sechspoliges Gleichfeld ist. Die Wendepole dienen der Unterstützung der Stromwendung am Kommutator und wirken dem Bürstenfeuer entgegen. Damit ein kräftiges Magnetfeld erzeugt werden kann müssen die Haupt- und Wendepole mit Eisenkernen ausgefüllt werden.

Der Anker ist das Teil am Motor an dem der meiste Energieumsatz erfolgt. Der Anker ist als Trommel- oder Nutenanker ausgeführt. Die Ankerspulen sind in die Nuten des Eisenblechpaketes eingelegt und am Kommutator angelötet. Der Kommutator (Stromwender) ist auf Kupfersegmenten aufgebaut, voneinander isoliert durch Glimmer, mit Epoxidharz vergossen.

Wenn die Maschine leistungsstärker ist wird noch eine zusätzliche Wicklung in den Stator gelegt, welche um die Leiter der Hauptpole gelegt wird.  Diese Kompensationswicklung wirkt der Schwächung und der Verzerrung des Hauptfeldes entgegen, die durch die Rückwirkung des Ankerquerfeldes auf das Erregerfeld entsteht.