Innere Medizin kk: Aktuelles

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Links zu Aktuellem aus der Medizin[Bearbeiten]

Aktuelle Rote Hand Briefe[Bearbeiten]

siehe http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/index.html

Mechanismen der Thrombozytenaggregation

Medizin und Meinung[Bearbeiten]

Aktuelle Meldungen aus der Inneren Medzin

Kongressberichte[Bearbeiten]

Innere Medizin in Austria[Bearbeiten]

Einzelne Themen[Bearbeiten]

Ärztin betrügt Allergiker[Bearbeiten]

Siehe http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Aerztin-betruegt-Allergiker-Cortison-statt-homoeopathischer-Mittel-gespritzt-id21392801.html

Erhöhtes und erniedrigtes Krebsrisiko bei Typ 2 Diabetikern[Bearbeiten]

Diab     kein Diab       Krebsart
---------------------------------
6   zu    1              PankreasCa 
4,2 zu    1              HCC
erhöht                   NierenCA, Sd-CA, Ösophagus Ca, DünndarmCA und NervenCA
erniedrigt               Prostata Ca 

Quelle: The Oncologist 2010 , Karl Hemminki Deutsches Krebsforschungszentrum , Untersuchung an 125000 schwedischen Bürgern

Lit[Bearbeiten]

  • KARI HEMMINKI, XINJUN LI, JAN SUNDQUIST und KRISTINA SUNDQUIST: Risk of Cancer Following Hospitalization for Type 2 Diabetes. The Oncologist 2010, DOI: 10.1634/theoncologist.2009-0300

Links[Bearbeiten]

Eisen iv hilft bei Herzinsuffizienz 11/2009[Bearbeiten]

Studie von Stefan Anker

    • Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow
      • im New England Journal of Medicine veröffentlicht
  • 459 Patienten aus elf Ländern
  • Herzinsuffizienz NYHA II und III + dokumentierter Eisenmangel
  • Wirkstoff Eisen-Carboxymaltose gespritzt vs. einfache Salzlösung.
  • 6 Minutenlaufbandtest bei den behandelten signifikant besser

25.11.2009

Typ 1 Diabetes durch Weizenallergie ?[Bearbeiten]

Die Autoimmunreaktion, die zum Typ-I-Diabetes mellitus führt, könnte durch ein Polypeptid im Weizen ausgelöst werden. Autor: Fraser Scott vom Ottawa Hospital Research Institute

Siehe Diabetes (2009, doi: 10.2337/db08-1579) Siehe http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37798/Studie_Weizenallergie_moegliche_Ursache_des_Typ-I-Diabetes.htm

Dronedaron[Bearbeiten]

Seit dem 2.Juli 2009 ist das neue Antiarrhythmikum Multaq (Dronedaron) in den USA von der FDA für die Behandlung von Patienten mit Vohofflimmern und Vorhofflattern zugelassen. Dosis 2 * 400mg Tabl Siehe http://www.sanofi-aventis.at/live/at/medias/49CF35C0-1563-4705-AB08-5419AC063672.pdf

Clopidogrel[Bearbeiten]

Die Einnahme von PPI-Hemmern kann die Wirkung von Clopidogrel abschwächen

Folgerungen[Bearbeiten]

  • Patienten sollten Clopidogrel weiterhin wie verordnet einnehmen.
  • Patienten, die Clopidogrel-haltige Arzneimittel (Plavix®) einnehmen, sollten PPIs und andere Arzneimittel, die CYP2C19 hemmen, vermeiden, es sei denn, sie sind absolut notwendig.

Wenn die Anwendung eines gastroprotektiven Arzneimittels angezeigt ist, sollte berücksichtigt werden, dass andere Magensäure-vermindernde Arzneimittel, wie H2-Blocker oder Antazida, die thrombozytenaggregationshemmende Wirkung von Clopidogrel nicht beeinträchtigen.

Ranexa bei therapieresistenter Angina pectoris[Bearbeiten]

Ranolazin (Ranexa® von Berlin Chemie) ist seit dem Feb 2009 bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACR) in Deutschland zugelassen. Die Wirkung beruht auf eine Blockade der intrazellulären Natrium- und Kalziumüberlastung bei Ischämie des Herzmuskels. Es ähnelt etwas den Kalziumantagonisten, ohne aber den Blutdruck und die Herzfrequenz zu verändern.

Nach den Studien kommt es unter Rqanexa zu keiner Beeinflußung der harten Endpunkte aber zu einer Besserung der AP-Beschwerden.

Literatur[Bearbeiten]

Morrow DA et al. Effects of ranolazine on recurrent cardiovascular events in patients with non–ST-elevation acute coronary syndromes: The MERLIN-TIMI 36 randomized trial. JAMA 2007 Apr 25; 297:1775-83.

Chaitman BR et al: Effects of ranolazine with atenolol, amlodipine, or diltiazem on exercise tolerance and angina frequency in patients with severe chronic angina: a randomized controlled trial. JAMA 2004 Jan 21;291(3):309-16

Links[Bearbeiten]

Prasugrel[Bearbeiten]

siehe Innere_Medizin_kk:_prasugrel

Aggregationshemmer und PPI-Hemmer, Wechselwirkungen[Bearbeiten]

April 2009

  • Clopidogrel nach HI am ehesten mit Pantoprazol kombinierbar, da wahrscheinlich keine Wechselwirkungen
  • Dr. David Juurlink vom Sunnybrook Health Sciences Center in Toronto
    • Canadian Medical Association Journal (Doi: 10.153/cmaj.082001).
      • 13.636 Patienten, die kurz nach einem Herzinfarkt Clopidogrel bekamen.
      • 4224 Patienten erhielten zusätzlich einen PPI-Hemmer
        • in der PPI-Gruppe HI-Risiko um 27 % in dem 90-tägigen Beobachtungszeitraum erhöht

Bei Patienten, die Pantoprazol bekamen, ließ sich dieser Zusammenhang nicht feststellen.

Statine vermindern möglicherweise das Risiko für Prostatakrebs[Bearbeiten]

April 2009

Quelle: Jahrestagung der American Urological Association in Chicago.

Ich sage meinen Patienten, sie sollen auf ihr Herz achten, denn was gut für das Herz ist, ist auch gut für die Prostata

  • Jeffrey Karnes, Leiter des Forschungsteams von der Mayo Clinic Rochester.
    • Studie mit 2447 Männer im Zeitraum von 15 Jahren.
      • 6 % der Männer, die wegen Herz- und Gefäßkrankheiten Statine bekamen, erkrankten an Prostatakrebs.
      • 18 % der Männer, die keine Statine bekamen, erkrankten an Prostata CA
  • Stephen Freedland
    • Duke University in Durham
      • Statine scheinen entzündungshemmend auf die Prostata zu wirken und damit das Risiko eines erneuten Krebswachstums nach der Operation zu reduzieren.

Wir glauben, unser Ergebnis könnte auf einen Zusammenhang zwischen Prostatakrebs und Statintherapie hinweisen

  • Lionel Bantilde

 Metamizol Novaminsulfon Novalgin[Bearbeiten]

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mahnt die Beachtung der Indikationen und Kontraindikationen an. ( Juni 2009 )

Vorteile:[Bearbeiten]

Es ist gut wirksam bei starken Koliken und Bauchschmerzen. Im Gegensatz zu anderen NSAR gut Magen verträglich. Auch gut wirksam bei starken Kopfschmerzen. Wenig oder gar nicht wirksam bei entzündlichen Schmerzen wie Arthritis und Kreuzschmerzen etc.

Indikation[Bearbeiten]

  • Behandlung von starken Schmerzen
    • akute Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen,
    • Schmerzen bei Koliken
    • Tumorschmerzen
    • sonstige Schmerzen, falls andere analgetische Maßnahmen nicht geeignet sind
  • hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen ( zb Paracetamol und Kühlung) nicht anspricht.

Vorsichtsmaßnahmen[Bearbeiten]

  • Patient über  Agranulozytoserisiko aufklären
  • Auf Zeichen einer Agranulozytose achten
    • Verschlechterung des Allgemeinbefindens,
    • Fieber
    • Entzündungen im Bereich der Schleimhäute
  • Blutbild und Differenzialblutbild während der Behandlung regelmäßig kontrollieren.

Kontraindikationen[Bearbeiten]

  • vorbestehende Störungen des blutbildenden Systems
    • Bei Verdacht auf eine Agranulozytose muss Metamizol sofort abgesetzt werden.
  • Danach Blutbildkontrolle, Neupogen etc falls notwendig.
  • Nicht anwenden bei:
    • leichten oder mittelstarken Schmerzen
    • zur Therapie von Fieber, wenn nicht vorher andere Antipyretika (Paracetamol, Aspirin)probiert wurden

Komplikationen[Bearbeiten]

Das Präparat ist immunogen und nach wiederholter Anwendung kann es zu einer Agranulozytose kommen. Auch die hypotensive Reaktion bei iv Gabe kann erhebliche Probleme bereiten bis zum tödlichen Ausgang.

Verordnungszahlen in Deutschland[Bearbeiten]

27 Mio. DDD 1998 
86 Mio. DDD 2007

Links[Bearbeiten]

Werlhof (ITP) mit Romiplostim gut behandelbar[Bearbeiten]

ITP =  Idiopathische thrombozytopenische Purpura

Romiplostim Nplate® wurde am 4. Februar für Europa durch die EMEA zugelassen.

Romiplostim stimuliert die unzureichende Thrombopoese. Die meisten ITP-Patienten brauchen unter Romiplostim keiner weiteren Therapie mehr. (Cortison, Immunglubuline,Splenektomie))

Kontraindikation:[Bearbeiten]

  • Vorliegen eines Myelodysplastischen Syndroms (MDS).

Symptome bei ITP[Bearbeiten]

  • Petechien und Purpura
  • Blutergüsse
  • Nasenbluten
  • Verstärkte Monatsblutungen bei Frauen
  • Blutungen in die Mundschleimhaut und Konjunktiven
  • Hirnblutungen
  • Verstärkte Blutungen nach operativen Eingriffen

Literatur[Bearbeiten]

  • Kuter DJ et al. Efficacy of romiplostim in patients with chronic immune thrombocytopenic purpura: A double-blind randomised controlled trial. Lancet 2008 Feb 2; 371:395.
  • Eltrombopag: Plättchenwachstumsfaktor behebt Thrombozytopenie, NEJM 2007

Links[Bearbeiten]

Herzlungenmaschine zum Hubschraubertransport[Bearbeiten]

Die LIFEBRIDGE B2T® ("Bridge to Therapy") ist ein miniaturisiertes und kompaktes Herz-Lungen-Unterstützungssystem.

Die LIFEBRIDGE B2T® ist in wenigen Minuten einsatzbereit, um den Kreislauf des akut betroffenen Patienten so schnell wie möglich zu stabilisieren.

Links[Bearbeiten]

Vitamin E schlecht für die Knochen[Bearbeiten]

  • Koji Fujita Nature Medicine, 2012

Zitat: Vitamin E gehört zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln, mehr als zehn Prozent aller erwachsenen Amerikaner nehmen es täglich ein. Wir konnten zeigen, dass Vitamin E den Knochenabbau fördert und die Knochenmasse vermindert, weil es die Osteoklasten-Fusion anregt Vitamin E stimuliert außerdem die Verschmelzung von Zellen, aus denen dann besonders große Osteoklasten hervorgehen.