Leber: Biochemie

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Biochemie + Physiologie[Bearbeiten]

Die Leber ist eng in die Steuerung des Zucker- , Fett- und Eiweißstoffwechsels eingebunden. Traubenzucker (Glukose) wird vom Darmblut aufgenommen und kontrolliert an den restlichen Körper weitergegeben. Ein Überschuss wird als  Glykogen gespeichert. Bei Hunger wird Glykogen wieder zur Glukose abgebaut. Die Leber beeinflusst den Blutzuckerspiegel und kann ihn, von der Nahrungsmittelzufuhr unabhängig, einigermaßen konstant halten. Sie wird dabei von Hormonen (z. B.  Insulin und  Glucagon) gesteuert. Insulin bewirkt in der Leber die Umwandlung des Zuckers in die Speicherform Glykogen und hemmt den Abbau von Fett. Das Hormon Glucagon ist ein Gegenspieler zum Insulin und regt die Leber zum Glykogenabbau an.

  • Abbau und Entgiftung von:
  • Blutbildung beim Fetus bis zum 7. Schwangerschaftsmonat
  • die Regulierung des Vitamin- und Spurenelementstoffwechsels

Die Leber kann sich als eines der wenigen Organe des Körpers in gewissem Umfang regenerieren. Stirbt ein Teil ab, wird verletzt oder sonst beschädigt, so kann dieses Gewebe wieder neu gebildet werden, vorausgesetzt die Ursache der Verletzung wurde entfernt, es wurden weniger als ein kritischer Teil der funktionellen Masse des Organs geschädigt und die Leber hat ihr Regenerationsfähigkeit bei der Verletzung aufrechterhalten können. Vernarbungen wie beispielsweise bei der Haut treten hierbei kaum auf.