Lehren, Lernen und Bildung metaphorisch verstehen/ Vorstellungen/ Bildung ist wie das Wachsen einer Blume

Aus Wikibooks
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Überblick[Bearbeiten]

Bildung Wachstum einer Blume.png
Metapher Bedeutung
Blume Mensch
Gärtner Erziehungsberechtigter
Garten Wohlfühloase
Regen und Sonne All die Dinge wovon der Mensch Wissen erlangt (Erziehungsberechtigte ausgelassen)
Lebenszyklus der Blume Lebensdauer des Menschen
Blumensorte Individualität des Menschen
Wachstum der Blume Wachsender Bildungsgrad

Erläuterung[Bearbeiten]

Durch unseren Metapher wollen wir darstellen, wie der Bildungsprozess eines Kindes verlaufen sollte. Eltern, Medien, Schulen und öffentliche Institute müssen das Kind fördern und dafür sorgen, dass das Kind irgendwann selbstständig und sehr gut gebildet ist.

In unserer Metapher steht die Blume für den Menschen, wobei die Individualität der einzelnen Personen durch die verschiedenen Blumensorten ausgedrückt wird. Der Gärtner, der die Blume in den eigenen Garten einpflanzt, ist in dem Fall der Erziehungsberechtigte, der die Blume (das Kind) von Beginn an begleitet (Geburt). Die Blumensorte, sowie das Aussehen des Menschen, wird von den Genen bestimmt. Darauf haben keine anderen Faktoren Einfluss. Der Erziehungsberechtigte sorgt für einen „guten“ Lebensstart indem er Erziehungsarbeit leistet, genauso wie der Gärtner, der sich um die Blume sorgt und ihm Wasser und alles andere, was die Blume sonst noch zum Leben braucht, zur Verfügung stellt. So vergehen die ersten Monate in der Aufsicht des Gärtners, später wenn der Regen häufiger fällt und die Sonne regelmäßiger scheint, wird die Aufsicht des Gärtners immer weniger. Jedoch greift der Gärtner immer wieder ein, wenn die Blume die lebensnotwendigen Faktoren(Essen, Trinken, Luft), die es zum Überleben braucht, nicht erhält. Der Gärtner sorgt sich um das Wohlergehen der Blume. In gleicher Weise sorgt sich der Erziehungsberechtigte um die Erziehung, Bildung und Ernährung des Kindes, bevor das Kind das Alter eines Kindergartenkindes erreicht und somit auch andererseits Bildung und Wissen erlangt.

Mit Regen und Sonne assoziieren wir öffentliche Institute (Schule, Universität etc.) und alles andere was den Menschen an Wissen lehrt. Diese sollen den Gärtner zeitweise ablösen und die Blume zum wachsen bringen und ihr notwendige Faktoren gewährleisten. Beide Faktoren hängen in der Hinsicht zusammen, dass sie zum Wachstum der Blume beitragen und zwar unabhängig von dem Gärtner. Nur ein Zusammenspiel dieser Faktoren führt zu einer gesunden und wachsenden Blume. Zu viel Regen bzw. Überwässerung führt zum Ertrinken der Blume, zu viel Sonne führt zum Austrocknen der Blume. Genauso ist es mit den Menschen zu viel Wissen kann genauso schaden wie zu wenig Wissen. Bezogen auf den Begriff „Bildung“ lehren und fördern die einzelnen öffentlichen Institute das Kind. Der Mensch gewinnt in unseren Augen in allen Situationen an Wissen, ob negativ oder positiv sei hier vernachlässigt. Ein Beispiel hierfür wäre das Kommunizieren mit dem persönlichen Umfeld oder das persönliche Bilden mittels Medien(Regen/Sonne).

Wenn eine konkrete Pflanze gut gedeiht, bedeutet dies (übertragen auf den Menschen), dass der Mensch an Wissen/Bildung dazugewinnt. Wir beziehen uns hier weder auf positives noch negatives Wissen. Das Wachstum der Blume kann somit dem Wachstum der Bildung gleichgesetzt werden. Da wir Bildung bzw. Wissen als eine unendliche Sache ansehen, kann es einen Menschen nicht gelingen all das Wissen der Welt zu besitzen. Der Samen der Blume wurde in unserem Beispiel im Frühjahr gesät. Die Blume neigt sich gegen Winter ihrem Ende, der Lebenszyklus ist damit durchlaufen worden. Dies ist vergleichbar mit der menschlichen Lebensdauer von ca. 80 Jahren. In dieser Zeitspanne wächst nicht nur der Körper eines Menschen, sondern auch die Bildung.

Problem[Bearbeiten]

Das Problematische an unserer Metapher ist, dass wir keinen bildhaften Ausdruck finden können um die Entwicklung von der Blume zum Gärtner darzustellen. Im Erwachsenenalter beginnt das Kind an Verantwortung zu übernehmen und fühlt sich eventuell bereit Nachwuchs zu zeugen. Dies führt dazu, dass das Kind irgendwann auch zum Erziehungsberechtigten wird und sein eigenes Kind erzieht und bildet. Die Entwicklung von der kleinen zierlichen Blume zum Gärtner ist zu irrational um sich davon ein erklärbares und sinnvolles Bild vor die Augen zu führen.