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Lehren, Lernen und Bildung metaphorisch verstehen/ Vorstellungen/ Lehren und Lernen ist wie das Anlegen und Pflegen eines wilden Gartens

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Erläuterung

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Der Gärtner, der in diesem Kontext als der Lehrende zu verstehen ist, startet dabei nicht von Null, sondern er betritt einen Bereich, in dem bereits Pflanzen existieren und wachsen. Die Pflanzen stellen dabei die Lernenden dar. So wie der Gärtner bereits Pflanzen(wachstum) vorfindet, trifft auch der Lehrende auf Lernende und deren bestehendes Wissen. Das Wachstum der Pflanzen kann als das Wissen der Lernenden verstanden werden und der Garten als die Einheit des Wissens, ein sich immer im Wandel und Wachsen befindender ‘Gesamtwissenschatz’,/ Weltwissen/ gesellschaftliches Wissen. Der Gärtner beginnt mit dem Anlegen des Gartens durch Vorbereitung des Bodens, wie auch der Lehrende eine gute Lernatmosphäre schaffen möchte, sich auf Bedürfnisse der Lehrende einstellen und das Lehren auf die konkrete Situation anpassen muss. Ebenso pflegt ein Gärtner beständig seinen Garten, zum Beispiel durch Gießen, Schädlingsbekämpfung, zurückschneiden, Düngen, so dass die Pflanzen ihrer Natur entsprechend wachsen und sich bestmöglich entfalten können. Übertragen auf die Lehr-Lern-Situation bedeutet das, dass Lehrende ebenfalls kontinuierlich Pflege, also Unterstützung benötigen. Demnach steht die Pflege für das Lehren. Das Zurückschneiden bedeutet in diesem Kontext nicht die Normierung auf bestimmte Maße, sondern vielmehr die Konzentration auf die Talente, Begabungen und auch Interessen des Lernenden. Manche Teile einer Pflanze werden zurückgeschnitten, um dafür anderen Trieben mehr Raum und Kraft zu geben. Schädlingsbekämpfung kann als die Korrektur von “Fehlern” verstanden werden. Dabei können die Pflanzen Ihrer Natur entsprechend wachsen, so wie bei den Lernenden die Individualität im Vordergrund stehen sollte. Dementsprechend ist der Garten auch nicht eingezäunt oder anderweitige Eingrenzung, sondern kann frei wachsen und sich entfalten, wie Lernen und Lehren auch nicht eingeschränkt sein sollte. Das Wetter, dem ein Gärtner und die Pflanzen unweigerlich ausgesetzt ist, kann mit äußeren Umständen gleich gesetzt werden, auf die kein Einfluss genommen werden kann und die zum Teil überraschend auftreten. Hierzu können soziale oder auch familiäre Faktoren zählen, die das Lehren und Lernen beeinflussen.

Einordnung/Grenzen der Metapher

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Diese Metapher stellt einen idealen Soll-Zustand dar, der keine institutionelle Einschränkung kennt. Es geht vielmehr darum, Lehren und Lernen als einen lebenslangen Prozess zu verstehen, der auch, aber eben nicht nur an Institutionen gebunden sein kann. Der Kern der Metapher zeigt das Verhältnis von Lehrenden, Lernenden und Wissen auf, das auf einem gegenseitigen Austausch beruht. Die Metapher kann gegebenenfalls auf konkrete Situationen oder institutionelles Lehren und Lernen angepasst und angewendet werden.

Überblick

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Metapher Bedeutung
Gärtner Lehrender
Pflanze Lernender
Wachstum Wissen der Lernenden
Garten Einheit des Wissens
Anlegen des Gartens Vorbereitung auf Lehrsituation/Atmosphäre schaffen
Pflege Lehren
Zurückschneiden Konzentration auf Talente und Interessen
Schädlingsbekämpfung Korrekturen
Wetter Äußere, nicht beeinflussbare Umstände