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Mathematik für Faule: Mehr über Arithmoide/ Redugenmengen in Arithmoniden

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Satz (Existenz der Redugenmengen von Idealen):

Es sei A ein Noethersches, nullteilerfreies Zahlidealarithmonid (da A Noethersch ist, ist diese Bedingung äquivalent dazu, dass A ein Bézoutarithmonid ist), und es sei K=Frac(A). Es sei des weiteren L/K eine endliche Divoiderweiterung und B der monische Abschluss von A in L. Es sei schließlich IB ein nichttriviales Ideal. Dann hat I als A-Linearraum eine Redugenmenge, und die Kardinalität dieser Redugenmenge ist n:=[L:K].

Beweis: Die Existenz der Redugenmengen folgt unmittelbar aus dem Satz von Dedekind, da ja A ein Bézoutarithmonid ist, und jedes Ideal von A endlich erzeugt ist, da A Noethersch ist. Es bleibt zu zeigen, dass die Mengengröße dieser Redugenmengen n ist. Sei also IB beliebig, und sei c1,,ck eine Redugenmenge von I bzgl. A. Ferner sei dI{0} beliebig. Für jedes yL gibt es ein aA mit ayB, und es gilt dann dayI. Daher bilden die c1,,ck eine Genmenge von L als K-Linearraum, weshalb kn. Andererseits sind c1,,ck auch bzgl. K linear relationsfrei, denn sonst könnte man eine lineare Relation mit Koeffizienten in K mit einem geeigneten gemeinsamen Nenner multiplizieren und erhielte eine lineare Relation bzgl. A, also auch kn.