Religionskritik: Zitate

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Ungeordnete Zitatensammlung[Bearbeiten]

Unbekannter Autor[Bearbeiten]

Religionen sind Märchen für Erwachsene.

 Dalai Lama[Bearbeiten]

Ich denke an manchen Tagen, dass es besser wäre, wenn wir gar keine Religionen mehr hätten. Aus dem Buch:

  • Der Appell des Dalai Lama an die Welt.
  • Ethik ist wichtiger als Religion

Johannes Evangelium[Bearbeiten]

Niemand hat Gott je gesehen

 Wolfgang Mocker[Bearbeiten]

Glaube versetzt Berge. Und Wissen rückt sie wieder an ihren Platz.

ehemaliger Erzbischof von Köln,  Joachim Meisner[Bearbeiten]

  • in der Berliner Morgenpost vom 12.07.2010

Der Zölibatäre Gottesbeweis

Der  Zölibat ist ein Stachel für die Gesellschaft. (…) Bei einem Zölibatär muß man immer sagen: Entweder ist der verrückt, oder es gibt Gott.

 Jens Harder[Bearbeiten]

Religion ist für mich nur eine Spielart jenes Denkens, das eine Gruppe Menschen zum gemeinsamen Handeln bewegen soll.

  • Quelle : Die Zeit 27.12.12 Seite 56

 Lady Gaga[Bearbeiten]

Ihr Geschäftsmodell ist die Provokation : I'm in love with Judas , I'll wash his feet with my hair if he needs, I'll bring him down, A king with no crown , I'm just a holy fool, oh baby he's so cruel!

Ich liebe  Judas, Ich wasche seine Füsse mit meinen Haaren , wenn er es braucht, ich hole ihn runter, den König ohne Krone, Ich bin nur heilig vernarrt , oh er ist so schön grausam.


 Michel Piccoli[Bearbeiten]

aus der Zeit Nr 49 1.12.2011

  • Es ist ein Trugschluß, dass der Glaube irgendetwas einfacher macht. Religionen sind wahnsinnig kompliziert. Denken Sie an die Kriege, die in ihrem Namen geführt wurden, an all die Dogmen, die aufgestellt wurden, an die Häretikerverfolgungen. Und das geht ja so weiter bis heute. Katholiken und Protestanten glauben zwar an denselben Gott, aber sie werfen sich gegenseitig vor, nicht richtig oder nicht genug zu glauben. Ich finde das würdelos und zivilisierten Menschen nicht angemessen.

 Wolf Singer[Bearbeiten]

aus der Zeit Nr 44 23.10.2008

  • Wir haben unsere Religionssysteme alle erfunden. Dafür sprechen schon die kulturspezifischen Ausprägungen.
  • Glauben Sie an einen persönlichen Gott ? Als Naturwissenschafler kann ich die konkreten Ausformungen dieses Glaubenssystems oft nicht nachvollziehen. Zwar halte ich es für möglich, dass ich etwa durch das Beten eine Selffulfilling Prophecy in Gang setze und mich in einen Zustand bringe, in dem ich das Gewünschte irgendwann erreiche. Aber ich habe erhebliche Schwierigkeiten mit dem Gedanken, dass eine wie auch immer geartete, für mich unsichtbare Gottheit alles durchdringt, das Geschehen auf der Erde steuert und sich auch noch um mich persönlich kümmert.
  • Das Jesus-Syndrom
    • Es ist ein Krankheitsbild, bei dem im temporalen Bereich des Gehirns Epilepsien auftreten. Das führt nicht zu großen Anfällen, sie sind von außen kaum zu sehen, aber man bemerkt sie wenn man die Hirnströme mißt. Die Patienten berichten dabei häufig von einem wunderbaren Gefühl, das sich in Ihnen ausbreite: Plötzlich stimme alles mit allem überein. Sie beschreiben diese Gefühl so, wie Religionsstifter die Erleuchtung beschreiben.

Religionsphilosoph  Jörg Splett[Bearbeiten]

Nach dessen Meinung flüstere Gott in unserer Freude, er spreche in unserem Gewissen und äußere sich in Megafon-Stärke bei Schmerz und Leid. Aus religionskritischer Sicht eine unsinnige Aussage. Er fußt auf dem Läuterungsgedanken von Schmerz und Leid.

Die Welt 05.12.2009

siehe http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5423678/Ist-Schmerz-unsinnig-oder-ein-Megafon-Gottes.html

 Peter Sloterdijk[Bearbeiten]

Die Zivilisierung der Monotheismen ist abgeschlossen, sobald die Menschen sich für gewisse Äußerungen ihres Gottes, die unglücklicherweise schriftlich festgehalten wurden, schämen wie für die Auftritte eines im allgemeinen sehr netten, doch jähzornigen Großvaters, den man seit längerem nicht mehr ohne Begleitung in die Öffentlichkeit lässt.

Gottes Eifer Peter Sloterdijk

  • Verlag: Insel Verlag 218 Seiten
    • ISBN: 3458710043
      • April 2008

 Augustinus[Bearbeiten]

Oft genug kommt es vor, dass auch ein Nichtchrist ein ganz sicheres Wissen durch Vernunft und Erfahrung erworben hat, mit dem er etwas über die Erde und den Himmel, über Lauf und Umlauf , Größe und Abstand der Gestirne, über bestimmte Sonnen- und Mondfinsternisse, über die Um läufe der Jahre und Zeiten, über die Naturen der Lebewesen, Sträucher, Steine und dergleichen zu sagen hat. Nichts ist nun peinlicher, gefährlicher und am schärfsten zu verwerfen, als wenn ein Christ mit Berufung auf die christlichen Schriften zu einem Ungläubigen über diese Dinge Behauptungen aufstellt, die falsch sind und, wie man sagt, den Himmel auf den Kopf stellen, so dass der andre kaum sein Lachen zurückhalten kann.

Aus Über den Wortlaut der Genesis


 Friedrich Nietzsche[Bearbeiten]

Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums (Taschenbuch) Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die fruchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt. Die christliche Kirche ließ nichts mit ihrem Verderbnis unberührt, sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht. Man wage es noch, mir von ihren 'humanitären' Segnungen zu reden! Irgend einen Notstand abschaffen ging wider ihre tiefste Nützlichkeit, sie lebte von Notständen, sie schuf Notstände, um sich zu verewigen ...


Spruch von Friedrich Nietzsche: Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist. Aus seinem Buch  Der Antichrist

Die Christen müßten erlöster aussehen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte.

Genaues Zitat: aus: Also sprach Zarathustra 2. Teil, Von den Priestern Bessere Lieder müßten sie mir singen, daß ich an ihren Erlöser glauben lerne: erlöster müßten mir seine Jünger aussehen! (Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. München 1954, Band 2, S. 350. Zb online bei zeno http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Also+sprach+Zarathustra/Zweiter+Teil.+Also+sprach+Zarathustra/Von+den+Priestern

Aphorismus 125 aus der Fröhlichen Wissenschaft mit dem Titel „Der tolle Mensch“.

Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getödtet, – ihr und ich! Wir Alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir diess gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was thaten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Giebt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? […] Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.(Werk: Sprüche und Pfeile)

Christlich ist ein gewisser Sinn der Grausamkeit gegen sich und andere; der Haß gegen die Andersdenkenden; der Wille, zu verfolgen. ... Christlich ist der Haß gegen den Geist, gegen Stolz, Mut, Freiheit, libertinage des Geistes; christlich ist der Haß gegen die Sinne, gegen die Freuden der Sinne, gegen die Freude überhaupt. Nietzsche, Der Antichrist,

Weder die Moral noch die Religion berührt sich im Christenthume mit irgend einem Punkte der Wirklichkeit. Lauter imaginäre Ursachen („Gott“, „Seele“, „Ich“ „Geist“, „der freie Wille“ — oder auch „der unfreie“); lauter imaginäre Wirkungen („Sünde“, „Erlösung“, „Gnade“, „Strafe“, „Vergebung der Sünde“). Ein Verkehr zwischen imaginären Wesen („Gott“ „Geister“ „Seelen“); eine imaginäre Naturwissenschaft (anthropocentrisch; völliger Mangel des Begriffs der natürlichen Ursachen) eine imaginäre Psychologie (lauter Selbst-Missverständnisse, Interpretationen angenehmer oder unangenehmer Allgemeingefühle, zum Beispiel der Zustände des nervus sympathicus mit Hülfe der Zeichensprache religiös-moralischer Idiosynkrasie, — „Reue“, „Gewissensbiss“, „Versuchung des Teufels“, „die Nähe Gottes“); eine imaginäre Teleologie („das Reich Gottes“, „das jüngste Gericht“, „das ewige Leben“). — Diese reine Fiktions-Welt unterscheidet sich dadurch sehr zu ihren Ungunsten von der Traumwelt, dass letztere die Wirklichkeit wiederspiegelt, während sie die Wirklichkeit fälscht, entwerthet, verneint. Nachdem erst der Begriff „Natur“ als Gegenbegriff zu „Gott“ erfunden war, musste „natürlich“ das Wort sein für „verwerflich“, — jene ganze Fiktions-Welt hat ihre Wurzel im Hass gegen das Natürliche (— die Wirklichkeit! —), sie ist der Ausdruck eines tiefen Missbehagens am Wirklichen… Der Antichrist

 Albert Camus[Bearbeiten]

Überzeugt, dass alles Menschliche nur menschlichen Ursprungs ist, bleibt Sisyphos immer unterwegs. (…) Sisyphos lehrt die höhere Treue, die die Götter leugnet und die Steine bewegt. (…) Dieses Universum, von nun an ohne Herren, erscheint ihm weder unfruchtbar, noch nichtig. (…) Der Kampf um die Gipfel allein kann ein Menschenherz auszufüllen. Albert Camus: Der Mythos von Sisyphos : ein Versuch über das Absurde. 1942

 Tolstoi[Bearbeiten]

Die Veröffentlichung des Romans Auferstehung führte dazu, dass ihn der Heilige Synod im Februar 1901 exkommunizierte, da er -

  • „den als Dreieinigkeit gepriesenen Gott leugne“;
  • „den von den Toten auferstandenen Gottmenschen Christus leugne“;
  • „die Jungfräulichkeit Marias vor und nach Christi Geburt leugne“;
  • „das Geheimnis des Abendmahls lästere“;

Die Lehre der Kirche ist eine theoretisch widersprüchliche und schädliche Lüge, fast alles ist eine Sammlung von grobem Aberglauben und Magie.

 Karl Philipp Moritz[Bearbeiten]

In seinem Italienbuch erzählt Moritz die Geschichte vom neuen Papst, der auf den Balkon des Petersdoms tritt. Er staunte über die Menge Volk und fragte, wovon sie lebten. Sie betrügen einer den andern, erwiderte ein Prälat; und ich sie alle insgesamt! versetzte der Papst, indem er die Hände aufhob, um den Segen zu erteilen.

 Helmut Schmidt[Bearbeiten]


  • Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.
    • Helmut Schmidt über Willy Brandts Visionen, zitiert im Spiegel 44/2002, S.26

 Hans Werner Henze[Bearbeiten]

über seinen Nachbarn, den Papst, In Marino, südlich von Rom Ich finde es gut, wenn die Leute an nichts glauben. Keine Religion. Mit dem Tod ist finita la commedia. Es macht unser Leben intensiver und klüger, wenn wir das wissen.

 Woody Allen[Bearbeiten]

Die ZEIT 16.8.2012 : Es ist eher der Ausdruck meines eigenen Achselzuckens gegenüber der Religion. Ich glaube nicht an Gott. Religionen sind für mich eine ziemlich dumme Form des  Eskapismus. Es gibt bessere: Essen, Wein, Sex, Baseball...

 Georg Büchner[Bearbeiten]

Georg Büchner:  Dantons Tod (1835)

  • Payne. (...) Es gibt keinen Gott, denn: Entweder hat Gott die Welt geschaffen oder nicht. Hat er sie nicht geschaffen, so hat die Welt ihren Grund in sich, und es gibt keinen Gott, da Gott nur dadurch Gott wird, dass er den Grund alles Seins enthält. Nun kann aber Gott die Welt nicht geschaffen haben; denn entweder ist die Schöpfung ewig wie Gott, oder sie hat einen Anfang. Ist letzteres der Fall, so muss Gott sie zu einem bestimmten Zeitpunkt geschaffen haben, Gott muss also nach dem er eine Ewigkeit geruht einmal tätig geworden sein, muss also einmal eine Veränderung in sich erlitten haben, die den Begriff Zeit auf ihn anwenden lässt, was Beides gegen das Wesen Gottes streitet. Gott kann also die Welt nicht geschaffen haben. Da wir nun aber sehr deutlich wissen, dass die Welt oder dass unser Ich wenigstens vorhanden ist und dass sie dem Vorhergehenden nach also auch ihren Grund in sich oder in etwas haben muss, dass nicht Gott ist, so kann es keinen Gott geben. Quod erat demonstrandum.
  • Chaumette. Ei wahrhaftig, das gibt mir wieder Licht, ich danke, danke.
  • Mercier. Halten Sie, Payne, wenn aber die Schöpfung ewig ist?
  • Payne. Dann ist sie schon keine Schöpfung mehr, dann ist sie Eins mit Gott oder ein Attribut desselben, wie Spinoza sagt, dann ist Gott in Allem, in Ihnen Wertester, im Philosoph Anaxagoras und in mir; das wäre so übel nicht, aber Sie müssen mir zugestehen dass es gerade nicht viel um die himmlische Majestät ist, wenn der liebe Herrgott in jedem von uns Zahnweh kriegen, den Tripper haben, lebendig begraben werden oder wenigstens die sehr unangenehmen Vorstellungen davon haben kann.
  • Mercier. Aber eine Ursache muss doch da sein.
  • Payne. Wer leugnet dies; aber wer sagt Ihnen denn, dass diese Ursache das sei, was wir uns als Gott d.h. als das Vollkommene denken. Halten Sie die Welt für vollkommen?
  • Mercier. Nein.
  • Payne. Wie wollen Sie denn aus einer unvollkommenen Wirkung auf eine vollkommene Ursache schließen? (...)
  • Mercier. Ich frage dagegen kann eine vollkommene Ursache eine vollkommene Wirkung haben d.h. kann etwas Vollkommenes was Vollkommenes schaffen? Ist das nicht unmöglich, weil das Geschaffene nie seinen Grund in sich haben kann, was doch wie sie sagten zur Vollkommenheit gehört? (...)
  • Payne. (...) Sie haben Recht; aber muss denn Gott einmal schaffen, kann er nur was Unvollkommnes schaffen, so lässt er es gescheiter ganz bleiben. Ist’s nicht sehr menschlich, uns Gott nur als schaffend denken zu können? Weil wir uns immer regen und schütteln müssen um uns nur immer sagen zu können: wir sind! müssen wir Gott auch dies elende Bedürfnis andichten?

 Jean Meslier[Bearbeiten]

Das Testament (1720) (H. Krauss Hrsg: Das Testament des Abbé Meslier. Osnabrück 2005. S. 85 f.) Wißt also, meine lieben Freunde, wißt, daß all dies, was in der Welt als Gottesdienst und Andacht feilgeboten und praktiziert wird, nichts als Irrtum, Täuschung, Einbildung und Betrug ist; alle Gesetze, alle Vorschriften, die im Namen und mit der Autorität Gottes oder der Götter erlassen werden, sind in Wahrheit nichts als menschliche Erfindungen, nicht weniger als alle diese schönen Schauspiele der Festlichkeiten und Meßopfer oder Gottesdienste und alle diese anderen abergläubischen Verrichtungen, die von Religion und Frömmigkeit den Göttern zu Ehren vorgeschrieben sind. Alle diese Dinge, sage ich Euch, sind nur menschliche Erfindungen, von schlauen und durchtriebenen Politikern erfunden, dann von lügnerischen Verführern und Betrügern gepflegt und vermehrt, schließlich von den Unwissenden blind übernommen und dann endlich aufrechterhalten und gutgeheißen durch die Gesetze der Fürsten und der Großen dieser Erde, die sich solch menschlicher Erfindungen bedient haben, um das Volk dadurch leichter im Zaum zu halten und mit ihm zu machen, was sie wollten. Aber im Grunde sind alle diese Erfindungen nichts als Kälberhalfter, wie Montaigne sagte, denn sie dienen nur dazu, den Geist der unwissenden und einfachen Gemüter zu zügeln; die Weisen gängeln sich selbst damit bestimmt nicht und lassen sich dadurch auch nicht gängeln, weil in der Tat nur die unwissenden und einfachen Gemüter dazu fähig sind, so etwas Glauben zu schenken und sich dadurch führen zu lassen. Und was ich hier im allgemeinen über die Hohlheit und Falschheit der Religionen der Welt sage, trifft nicht nur auf die heidnischen und fremden Religionen zu, die Ihr bereits als falsch betrachtet, sondern es betrifft gleichfalls Eure christliche Religion, da sie in der Tat nicht weniger eitel noch weniger falsch ist als irgendeine andere, und ich würde sogar sagen, daß sie in einem Sinne noch unnützer und falscher ist als jede andere, weil es vielleicht überhaupt keine andere gibt, die in ihren Grundsätzen und ihren wichtigsten Lehren so lächerlich und so absurd ist wie diese, noch der Natur und dem gesunden Menschenverstand so zuwider. Dies ist es, was ich Euch, meine lieben Freunde, zu sagen habe, damit Ihr Euch nicht länger täuschen laßt durch die schönen Versprechungen, die man Euch über angebliche ewige Belohnungen in einem Paradies, das nur eingebildet ist, macht, und damit Ihr auch Euren Geist und Eure Herzen beruhigt über all die nichtigen Ängste, die man Euch wegen der angeblichen ewigen Strafen in einer Hölle, die es überhaupt nicht gibt, einjagt; denn alles was man Euch an Schönem und Erhabenem über das eine und an Furchtbarem und Schrecklichem über die andere erzählt, ist nichts als ein Märchen; nach dem Tode ist weder Gutes zu erhoffen, noch irgend etwas Böses zu fürchten; nutzt darum weise die Zeit, indem Ihr gut lebt, genießt, wenn Ihr könnt, maßvoll, friedlich und fröhlich die Gaben des Lebens und Früchte Eurer Arbeit, denn dies allein ist Euer Teil und der beste, den Ihr ergreifen könnt, denn da der Tod das Leben beendet, setzt er auch jeder Erkenntnis und allem Gefühl für Gut und Böse ein Ende.

 Herbert Schnädelbach[Bearbeiten]

Wer behauptet, wenn die Menschen nicht an Gott glauben, dann ist die Moral bodenlos, der ist historisch und philosophisch ungebildet. Wir wissen seit Aristoteles, dass die praktische Philosophie, die sich über die Fragen der Gerechtigkeit und des guten, gelingenden Lebens Gedanken macht, auf eigenen Füßen steht.

Ich habe den Eindruck, dass das verfasste Christentum in der modernen Welt sein tatsächliches Ende längst hinter sich hat, aber ohne dies bemerkt zu haben. Kirche als moralische Anstalt und als soziale Veranstaltung - das verdient Respekt und Unterstützung. Die Kirchen sind nicht zufällig leer, denn wer versteht schon die Predigten, Bibel- und Liedertexte? In Wahrheit haben die Kirchen nichts spezifisch Christliches mehr zu sagen. Das Christentum hat unsere Kultur auch positiv geprägt, das ist wahr, wenn auch seine kulturelle Gesamtbilanz insgesamt verheerend ausfällt; seine positiv prägenden Kräfte haben sich erschöpft oder sind übergegangen in die Energien eines profanen Humanismus. Der neuzeitliche Aufklärungsprozess folgte dabei selbst einem christlichen Gebot - dem der Wahrhaftigkeit - und damit einer "zweitausendjährigen Zucht zur Wahrheit, welche am Schlusse sich die Lüge im Glauben an Gott verbietet" (Nietzsche). Erst in seinem Verlöschen könnte sich der Fluch des Christentums doch noch in Segen verwandeln. Quelle Herbert Schnädelbach: Christentum heute? (2000) (Herbert Schnädelbach, in: Die Zeit, Nr. 20/2000, Auszug)

Albert Einstein[Bearbeiten]

Gott würfelt nicht. Einstein bezeichnet in diesem Satz die Natur als Gott und meinte, daß es in den wichtigen Naturgesetzen keinen Zufall gibt. Hier irrte Einstein.

Das Wort Gott ist für mich nichts anderes als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann etwas daran ändern. in einem Brief an  Eric Gutkind

Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde. Wer dies nicht erlebt hat, erscheint mir, wenn nicht wie ein Toter, so doch wie ein Blinder. Zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen sei, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, das ist Religiosität. In diesem Sinne bin ich religiös. Es ist mir genug, diese Geheimnisse staunend zu ahnen und zu versuchen, von der erhabenen Struktur des Seienden in Demut ein mattes Abbild geistig zu erfassen. Aus Einsteins Glaubensbekenntnis Siehe zb http://www.einstein-website.de/z_biography/glaubensbekenntnis.html

Siehe auch http://de.wikiquote.org/wiki/Einstein#Religion

 Michael Schmidt-Salomon[Bearbeiten]

Männer, die es mit einem milden Lächeln quittieren, wenn direkt vor ihren Augen eine Frau in den Boden eingegraben und gesteinigt wird, brechen vor Schmerz in sich zusammen, wenn sie eine harmlose Zeichnung sehen, auf der ihr ach so geliebter Prophet karikiert wird. Quelle: Laudatio zur Preisverleihung 2008 Blasphemie Kunstpreis Bund für Geistesfreiheit

Keine der bestehenden Religionen ist mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung noch in Einklang zu bringen! Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit trat die Unvereinbarkeit von religiösem Glauben und wissenschaftlichem Denken so deutlich zum Vorschein wie in unseren Tagen.

 Karl Kraus[Bearbeiten]

Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott. (Karl Kraus, öst. Schriftsteller 1874 - 1936) 

 Hans Küng[Bearbeiten]

Die Wahrhaftigkeit gehört nicht zu den theologischen Tugenden ( Glaube, Hoffnung und Liebe ). Quelle: Wahrhaftigkeit, Zur Zukunft der Kirche Seite 36 von Hans Küng

Die Bibel[Bearbeiten]

Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, 
so ist auch Christus nicht auferweckt; 
wenn aber Christus nicht auferweckt ist, 
so ist auch unsere Predigt inhaltslos, 
inhaltslos aber auch euer Glaube.

(Korinther 15 V 13+14)

Die Torheit der Gottlosen.
Die Toren sprechen in ihrem Herzen:
Es ist kein Gott. 
Sie taugen nichts und sind ein Greuel geworden in ihrem bösen Wesen;
da ist keiner, der Gutes tut.

(Psalm 53)

 Papst Franziskus[Bearbeiten]

Quelle Evangelii Gaudium. ("Freude des Evangeliums") Ein Verkünder des Evangeliums darf nicht ständig ein Gesicht wie bei einer Beerdigung haben.

 Johann Wolfgang Goethe[Bearbeiten]

Das eigentliche, einzige und tiefste Thema der Welt- und Menschengeschichte, dem alle übrigen untergeordnet sind, bleibt der Konflikt des Glaubens und Unglaubens. Quelle: Noten und Abhandlungen zum Westöstlichen Divan, Abschnitt „Israel in der Wüste“.

Ich bin zwar kein Widerchrist, kein Unchrist, aber doch ein dezidierter Nichtchrist. Quelle: 1782 an Lavater

Ich bin nun ein für allemal für diese kirchlichen Zeremonien verdorben, alle diese Bemühungen, eine Lüge gelten zu machen, kommen mir schal vor, und die Mummereien, die für Kinder und sinnliche Menschen etwas Imposantes haben, erscheinen mir, auch sogar wenn ich die Sache als Künstler und Dichter ansehe, abgeschmackt und klein. Es ist nichts groß, als das Wahre, und das kleinste Wahre ist groß. Quelle: 1788 zum Thema Fronleichnam

 Hans-Dieter Mutschler[Bearbeiten]

Man kann die Ordnung der Welt, auch wie sie ein Physiker erforscht, auf Gott hin deuten. Sie ist offen dafür. Es kann mich niemand daran hindern zu sagen, daß die Tatsache, daß Kreise in ihrem Verhältnis von Umfang zu Radius oder Durchmesser immer gleich gestaltet sind, für mich letztlich die Ordnung Gottes beweist. Das ist nicht falsch, und das ist auch nicht widersprüchlich, aber es liegt auch nicht nahe. Die moderne Naturwissenschaft ist zu neutral in ihrer Weltkonstruktion, als daß sie einen so direkten Übergang zu religiösen Perspektiven ermöglichen würde.

 Protagoras[Bearbeiten]

Von den Göttern vermag ich nichts festzustellen, weder, dass es sie gibt, noch, dass es sie nicht gibt, noch, was für eine Gestalt sie haben. Denn vieles hindert ein Wissen hierüber: die Dunkelheit der Sache und die Kürze des menschlichen Lebens. Quelle: Capelle, Wilhelm (Hrsg.): Die Vorsokratiker. Die Fragmente und Quellenberichte. Stuttgart: Krönerverlag 1968, S. 333

 Dorothee Sölle[Bearbeiten]

Die Welt mit Gottes Augen zu sehen, meint einen Glauben, der Chancen dort entdeckt, wo endgültige Feststellungen gemacht werden, der Frieden wittert, wo Streit herrscht; es sind die Augen jener Liebe, die nichts und niemanden aufgibt und die im Hinsehen, im Mehrsehen das, was sie sieht, verändert, weil sie seine Möglichkeiten entdeckt, weil sie ein schöpferischer Akt und nicht bloße Wahrnehmung von Vorhandenem ist. Quelle: Atheistisch an Gott glauben. Beiträge zur Theologie, dtv, München 1983. (S. 84)

Gott der da oben in aller Herrlichkeit thronen soll und solche Dinge in Auschwitz mitveranstaltet hat.

 Dietrich Bonhoeffer[Bearbeiten]

Während ich mich den Religiösen gegenüber oft scheue, den Namen Gottes zu nennen, - weil er mir hier irgendwie falsch zu klingen scheint und ich mir selbst etwas unehrlich vorkomme, (besonders schlimm ist es, wenn die anderen in religiöser Terminologie zu reden anfangen, dann verstumme ich fast völlig, und es wird mir irgendwie schwül und unbehaglich) – kann ich den Religionslosen gegenüber gelegentlich ganz ruhig und wie selbstverständlich Gott nennen. Quelle: Gütersloh 2006, S. 128. Dietrich Bonhoeffer, Dietrich Bonhoeffer Auswahl, Bd. 5 Briefe aus der Haft, Gütersloher Verlagshaus,

 Ludwig Feuerbach[Bearbeiten]

Er glaubte dass kein Gott ist, d.h. kein abstraktes, unsinnliches, von der Natur und dem Menschen unterschiedenes Wesen, welches über das Schicksal der Welt und Menschheit nach seinem Wohlgefallen entscheidet. Quelle: Ludwig Feuerbach, Grundsätze der Philosophie der Zukunft (1843), in: L. Feuerbach, Sämtliche Werke

Er glaubte, Gott ist nur eine Projektion, eine Wunschvorstellung, des Menschen. Das absolute Wesen, der Gott des Menschen ist sein eigenes Wesen. Quelle: Ludwig Feuerbach, Grundsätze der Philosophie der Zukunft (1843), in: L. Feuerbach, Sämtliche Werke, Seite 41

 Bob Dylan[Bearbeiten]

You ve got to serve somebody. An irgend jemandem sollte man glauben. Ein Dylansong aus seiner religiösen Phase

You may be an ambassador to England or France You may like to gamble, you might like to dance You may be the heavyweight champion of the world You may be a socialite with a long string of pearls

But you’re gonna have to serve somebody, yes indeed You’re gonna have to serve somebody Well, it may be the devil or it may be the Lord But you’re gonna have to serve somebody

Wolfgang Niedecken, Sänger von BAP[Bearbeiten]

Ich finde, mit Religion wird viel Schindluder getrieben. Denken Sie nur an die religiös motivierten Kriege auf der ganzen Welt. Dabei ist Religion etwas, woran sich die Menschen aufrichten sollen, was Trost bringen soll und barmherzig sein soll. Quelle:Neue Osnabrücker Zeitung 2014

Katholische Meinung zur Evolution[Bearbeiten]

die katholische Kommission stellt fest, dass ein zielloser evolutionärer Prozess - der sich außerhalb der Grenzen der göttlichen Vorsehung abspielt - einfach nicht existieren kann. Predigt Benedikt XVI bei seiner Amtseinführung Wir sind nicht das zufällige und sinnlose Produkt der Evolution. Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens Gottes. Jeder ist gewollt, jeder ist geliebt, jeder ist gebraucht. Die Religionskritiker sind da andere Meinung.

 Joachim Fuchsberger[Bearbeiten]

über den Tod : Aus hohlen Augen grinst er Dich an und sagt: Kommst Du freiwillig mit, alter Mann? Wehren ist zwecklos, mach Dich bereit, für den letzten Schritt in die Ewigkeit. Du schaust und legst zum Ende, in seine Hände Deine zitternden Hände. Im brechenden Auge ein Hoffnungsschimmer, und dann gibste den Löffel ab - für immer.

Über das Leben nach dem Tod Es gibt für mich kein Leben oder Wiedersehen nach dem Tod. Der Tod ist für mich das Ende und Feierabend (Oktober 2013)

Über den Tod Der Boandlkramer war schon so oft da mit seinem Wagen, stand hinterm Baum, hat geguckt und entschieden: Den entsorgen wir später. Ich kenne ihn, er ist ein Freund geworden. (Juni 2014)

 Heinrich Bedford-Strohm[Bearbeiten]

Über die Hölle: Er glaube , „dass wir uns das so vorstellen können, dass wir am Ende der Zeiten wahrnehmen, wen wir verletzt haben, was wir an Unrecht getan haben – und wir werden eine tiefe Scham empfinden, die wie die Hölle ist.“

Greift Gott ein oder nicht „Ich glaube nicht, dass Gott ein Knopfdrücker-Gott ist. Gott drückt nicht auf den Tsunami-Knopf oder auf den Flugzeugabsturz-Knopf.“

 Julien Offray de La Mettrie[Bearbeiten]

die Welt wird niemals glücklich sein, wenn sie nicht atheistisch ist. Julien Offray de La Mettrie: Der Mensch als Maschine. Nürnberg: LSR-Verlag 1985, S. 66

Es gelingt nur sehr wenigen Menschen, die Vorurteile der Kindheit abzulegen und die Seele mit der Fackel der Vernunft zu reinigen.denn man entledigt sich nicht auf blosse Lektüre hin jener Prinzipien, die einem so selbstverständlich sind, dass man sie für natürliche hält. In Die Kunst, Wollust zu empfinden (enthält »La Volupté« und »L'art de jouir« ) S. 119

 Paul Valéry[Bearbeiten]

Gott hat die Welt aus dem Nichts geschaffen, doch das Nichts schimmert durch.

 Leo Tolstoi[Bearbeiten]

Die Vernunft ist die höchste geistige Kraft im Menschen, ein kleiner Teil von Gott in uns, und folglich ist jeglicher Versuch, die Vernunft zu unterdrücken, eine entsetzliche Sünde, die immer Folgen haben wird.

 Martin Walser[Bearbeiten]

Wenn ich von einem Atheisten, und sei es von einem 'bekennenden', höre, dass es Gott nicht gebe, fällt mir ein: Aber er fehlt. Mir.

Ich meine, Religion sei eine Ausdrucksart wie andere, wie Literatur, Musik, Malerei. Ich lese Religion als Literatur. Dass Texte, die für uns „nur“ noch zur Religion gehören, Dichtung sind, um es im Betriebsdeutsch zu sagen: große Dichtung, das kann man doch noch sagen. Die Psalmen. Das Buch Hiob. Das Weihnachtsevangelium, usw. usw. Andere lassen mich wissen: Religion, das war einmal. Es ist eine eher unglückliche Entwicklung, dass Religion etwas geworden ist, was nicht mehr ohne Kirchliches gedacht wird.

  • Quelle: Martin Walser Über Rechtfertigung, eine Versuchung, Rede gehalten an der Universität Harvard
  • Siehe www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/martin-walser-ueber-rechtfertigung-eine-versuchung-11521202.html

 George Coyne[Bearbeiten]

Jesuitenpater, Astronom und langjährige Leiter des vatikanischen Observatoriums in Castel Gandolfo Gott zu brauchen hieße Gott verneinen. Gott ist nicht die Antwort auf ein Bedürfnis.

Klaus Huber[Bearbeiten]

Religion verhindert Denken, Fortschritt und Humanismus.

 Ernst Haeckel[Bearbeiten]

Die Göttin der Wahrheit wohnt im Tempel der Natur, im grünen Walde, auf dem blauen Meere, auf den schneebedeckten Gebirgshöhen; aber nicht in den dumpfen Hallen der Klöster, in den engen Kerkern der Konviktschulen und nicht in den weihrauchduftenden christlichen Kirchen. E.Haeckel 1900, Die Welträtsel Seite 389 f

Daher sind die Propheten des reinen Egoismus, Friedrich Nietzsche, Max Stirner u.s.w. in biologischem Irrthum, wenn sie allein ihre Herrenmoral an Stelle der allgemeinen Menschenliebe setzen wollen und wenn sie das Mitleid als eine Schwäche des Charakters oder als einen moralischen Irrthum des Christenthums verspotten. (Die Lebenswunder, 1904, S. 131 f.)

 Simone de Beauvoir[Bearbeiten]

Eines Nachts forderte ich Gott auf, sich kundzutun, falls er existiere. Er verhielt sich still, und niemals mehr richtete ich das Wort an ihn. Im Grunde war ich zufrieden damit, daß es Gott nicht gab. Ich fand es wahnsinnig, mir vorzustellen, daß die Partie, die hier auf Erden im Gange war, im Jenseits bereits ihre Lösung gefunden haben sollte.

Quelle: Autobiographie von Simone de Beauvoir, Memoiren eines ordentlichen jungen Mädchens

 Bert Brecht[Bearbeiten]

Das Schicksal des Menschen ist der Mensch

 David Attenborough[Bearbeiten]

Die Leute sagen mir oft: „Kannst du nicht sehen, dass der Schmetterling, der Kolibri und der Paradiesvogel Beweise eines gütigen Schöpfers sind?“ Und ich antworte jedes Mal: „Nun, wenn du die Natur für die Schöpfung eines gütigen Gottes hältst , solltest du auch an einen kleinen westafrikanischen Jungen denken, dessen Augapfel von einem winzigen Wurm durchbohrt wird und ihn langsam erblinden lässt. Der Schöpfergott, an den Du glaubst, hat höchstwahrscheinlich auch diesen Wurm geschaffen. David Attenborough, brit. Dokumentarfilmer

 Udo Jürgens[Bearbeiten]

Ich bin ein überzeugter Atheist. Immer wieder haben religiöse Fanatiker blutige Kriege ausgelöst. Solchen Menschen darf man nicht trauen. Quelle: http://www.wz.de/home/kultur/buehne/schlager-udo-juergens-traeumt-von-indien-1.218443?page=2

 Noam Shpancer, Der gute Psychologe[Bearbeiten]

»Bei allem nötigen Respekt«, sagt er streng, »ich höre Ihre Erklärungen, denke persönlich aber, dass es einen anderen Weg gibt, den Weg der Wahrheit, und ich wähle diesen Weg, in den Fußstapfen meines Erlösers.« Der Psychologe wendet sich ihm zu. »Sehen Sie sich um«, sagt er ruhig, »so viele Erlöser und so wenig Erlösung.« Aus dem Buch

  • Der gute Psychologe Seite 145 , Kapitel 21
    • Roman erschienen 12. November 2012
      • von Noam Shpancer und Brigitte Heinrich
        • Noam Shpancer ist Professor für klinische Psychologie an der Otterbein University in Ohio

 Joe Hill[Bearbeiten]

Long haired preachers come out every night
And tell you what's wrong and what's right
And when you ask them for something to eat
They tell you in voices so sweet:
You will eat by and by, in that glorious place in the sky 
Work and pray, live on hay, you will get pie in the sky when you die
That's a lie

The Preacher and the Slave ist ein Lied von Joe Hill aus dem Jahr 1911.

Auf Deutsch:

Langhaarige Priester kommen heraus jeden Abend
und erzählen dir was falsch und was richtig ist
und wenn du sie um etwas zu Essen bittest
sagen sie dir mit süßer Stimme
du wirst schon noch etwas zu essen bekommen
an dem herrlichen Platz im Himmel
arbeite und bete, lebe von Heu
du wirst Kuchen bekommen im Himmel wenn du gestorben bist.
leider ist das eine Lüge.

Literaturempfehlung Zitate zum Thema Religion und Religionskritik[Bearbeiten]

  • Hätte man Verstand, brauchte man keine Götter: Religionskritik in Zitaten
    • 15. Oktober 2015
      • von Klaus Huber