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Schilddrüse: Umwelt

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Umwelttoxine

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Folgende Umweltgifte können einen Einfluß auf die Schilddrüse haben:

  • radioaktives Jod
  • Überdosis von Jod
  • polychlorierte Biphenyle (PCB),
  • Weichmacher,
  • Dioxin,
  • Blei
    • Kann eine SD Unterfunktion auslösen
  • aromatische Kohlenwasserstoffe
  • MTBE Methyltertiärbutyl, ein mit Sauerstoff angereicherter Stoff, der dem Benzin zugesetzt

Zitat:

Wachstumsstörungen treten bei Kindern mit Blutbleiwerten von 150 - 250 μg/l auf. 
Sie beruhen einerseits auf einer Störung des Vitamin-D-Stoffwechsels, 
gefolgt von einer Beeinträchtigung des Kalzium-Stoffwechsels und 
andererseits möglicherweise auf der Störung des Hypophysen-Schilddrüsen-Systems.


Strumigene Subtanzen

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Als strumigene Substanzen bezeichnet man Stoffe die einen Kropf hervorrufen können, ohne das ein Jodmangel vorliegt.

Strumigen sind auch Stoffe, die thyreostatisch wirken, da sie den TSH Spiegel erhöhen und durch den erhöhten TSH Spiegel, das Kropfwachstum angeregt wird.

  • Thiocyanat

Strumigene Substanzen in der Nahrung können sein: Blumenkohl

Strumigene im Trinkwasser können sein: Fluor und Chlor Zu den strumigenen Substanzen im Wasser zählen der Nitrat- und Nitritgehalt, der meist als Folge einer Überdüngung landwirtschaftlich genutzter Böden entsteht.

Arzneimittel die strumigen wirken sind beispielsweise das

Lebensmittelzusatzstoffe mit vermehrtem Jodgehalt

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  • E 127 Erythrosin Roter Lebensmittelfarbstoff
  • E 400 - 405 Alginate
  • E 406 Agar Agar
  • E 407 Carrageen

Literatur

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