Schlaglichter der Weltgeschichte: 20. Jahrhundert

Aus Wikibooks
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Nuvola apps bookcase 1.svg Geschichte Gnome-mime-application-x-dvi.svg Inhalt Gnome-mime-application-x-dvi.svg nächstes Kapitel


Vom Fin de siècle zur Großen Katastrophe (1901 bis 1914)[Bearbeiten]

Erster Weltkrieg (1914 bis 1918)[Bearbeiten]

1914

1915

1916

1917

1918

  • 28. Oktober, Europa, Deutsches Reich → Matrosenaufstand in Kiel, nachdem die Besatzungen der Schiffe »Thüringen« und »Helgoland« den Befehl verweigern zu einem letzten ehrenvollen Gefecht auszulaufen.
  • 4. November, Europa, Deutsches Reich → Ersten Arbeiter- und Soldatenrat in Kiel, weitere entstehen in ganz Deutschland. Beginn der Novemberrevolution.
  • 7. November, Europa, Deutsches Reich → König Ludwig III. von Bayern verzichtet auf den Thron, Ausrufung der Münchener Räterepublik.
  • 9. November, Europa, Deutsches Reich → Reichskanzler Max von Baden verkündet (ohne Bestätigung) die Abdankung Kaiser Wilhelms II. und ernennt Friedrich Ebert zum neuen Reichskanzler. Philipp Scheidemann ruft die Deutsche Republik, Karl Liebknecht ca. zwei Stunden später die Freie Sozialistische Republik Deutschland aus.
  • 11. November, Europa, Deutsches Reich → Unterzeichnung des Waffenstillstandes von Compiègne durch Matthias Erzberger und Marschall Ferdinand Foch.

Goldene Jahre und Weltwirtschaftskrise (1918 bis 1939)[Bearbeiten]

1919

  • 19. Januar, Europa, Deutsches Reich → Wahl zur Ersten Nationalversammlung der Weimarer Republik.
  • 6. Februar, Europa, Deutsches Reich → Nationalversammlung tritt in Weimar zusammen, Friedrich Ebert wird Reichspräsident.
  • 28. Juni, Europa, Deutsches Reich → Nationalversammlung nimmt den Friedensvertrag von Versailles an.
  • 31. Juli, Europa, Deutsches Reich → Nationalversammlung nimmt die neue Verfassung an.

Zweiter Weltkrieg (1939 bis 1945)[Bearbeiten]

1939

  • 1. September: Deutscher Angriff auf Polen. Die englische und die französische Kriegserklärung an das Deutsche Reich folgen aufgrund eines bestehenden Beistandsabkommens. Am 17. September erfolgt der russische Angriff auf Polen. Am 27. September kapituliert Warschau und am 28.9. wird Polen zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion entsprechend dem vorangegangenen Hitler-Stalin-Pakt aufgeteilt.
  • 30. November: Der sowjetische Diktator Stalin greift mit seiner Roten Armee Finnland an. Finnland verteidigt sich trotz an Zahl unterlegener Kräfte und hält die russischen Armeen auf. Dabei hilft den Finnen auch der Wintereinbruch, der den russischen Nachschub behindert.

1940

  • Februar: Nach einem Trommelfeuer durchbrechen russische Einheiten in Finnland die zur Verteidigung aufgebaute Mannerheim Linie innerhalb von zwei Wochen.
  • März: Finnland muss Frieden mit der Sowjetunion schließen und beträchtliche Gebietsverluste hinehmen.
  • April: Deutsche Verbände greifen Norwegen an. Trotz Unterstützung durch britische, französische und polnische Einheiten hält Norwegen dem Angriff nicht stand - die deutschen Verbände nehmen den südlichen Teil Norwegens ein. Die Deutsche Seemacht erleidet dabei erhebliche Verluste.
  • Mai: Am 10. Mai rücken deutsche Wehrmachtsverbände in die neutralen Länder Niederlande und Belgien ein. Frankreich und Großbritannien (Alliierte) begegnen den Angriff indem sie in das neutrale Belgien einmarschieren. Am 11. Mai haben deutsche Truppen mit Panzern die Ardennen durchstossen und bei Sedan eine Bresche in die französischen Verteidigungslinie geschlagen. In Folge rücken die deutschen Truppen bis an die Nordsee vor uns teilen die Verteidiger mit diesem Korridor auf. Der Versuch der Aliierten, die Lücke durch einen Gegenangriff am 21. Mai bei Arras zu schließen, misslingt. Die Alliierten beginnen mit der Evakuierung ihrer eingeschlossenen Verbände in Dünkirchen über das Meer nach Großbritannien.
  • Juni: Am 10. Juni überschreiten deutsche Wehrmachtstruppen die Seine, am selben Tag erklärt Italien Frankreich den Krieg. Norwegen kapituliert. Am 22. Juni akzeptiert Frankreich die Waffenstillstandsbedingungen des Deutschen Reiches. Britische Einheiten greifen französische Marinestützpunkte an um zu vermeiden, dass diese in deutsche Hände fallen.
  • Juli: Die deutsche Luftwaffe greift Geleitzüge im Kanal vor Großbritannien an. Britische Truppen kämpfen um das von den Franzosen kontrollierte Syrien, um die Ölfelder im Irak abzusichern. Am 12. Juli wird ein Vertrag unterzeichnet, welcher den Libanon den Franzosen zuspricht, Syrien wird von Großbritannien kontrolliert.
  • August: Ein Angriff auf Großbritannien wird vom deutschen Militär durch die Konzentration von Truppen und Seefahrzeugen vorbereitet. Die deutsche Luftwaffe greift Ziele in Großbritannien an. Auf Grund strategischer Fehler der Wehrmachtsführung und neuer Technik der Engländer (Radar) gelingt es der deutschen Luftwaffe nicht die RAF niederzukämpfen. Litauen, Estland und Lettland werden von der Sowjetunion überfallen und anektiert.
  • Oktober: Die Truppen für die Invasion in Großbritannien werden außer Bereitschaft gesetzt. Der Angriff der deutschen Luftwaffe unterliegt der britischen Verteidigung durch die RAF. Am 28. Oktober überschreiten italienische Truppen die Grenze von Albanien nach Griechenland.
  • November: Griechische Truppen schlagen trotz an Zahl unterlegener Kräfte die Italiener zurück und besetzen halb Albanien.

1941

  • April: Deutsche Truppen greifen am 6. April Jugoslawien und Griechenland (von Bulgarien aus) an. Am 11. April greifen italienische Truppen Jugoslawien an. Am 17. April kapituliert Jugoslawien. Ende April ist fast ganz Griechenland besetzt - die britischen Interventionstruppen sind weitgehend evakuiert.
  • Mai: Deutsche Luftlandetruppen greifen Kreta an, wo starke britische Verbände stationiert sind. Unter grossen Verlusten werden die britschen Truppen besiegt bzw. kann ein Teil evakuiert werden.
  • Juni: Für den 22. Juni gibt Hitler den Befehl die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken anzugreifen. Bis zur Schlacht um Moskau im Dezember 1941 gelingen der deutschen Armee große Vorstöße. Sie wendet hauptsächlich die Taktik der Kesselschlachten an. Der Krieg gegen die Sowjetunion ist als Blitzfeldzug geplant, erweist sich aber als Fehlplanung.


1942

1943

  • 02. Februar, Europa, Sowjetunion → Deutsche Niederlage in Stalingrad
  • 18. Februar, Europa, Deutsches Reich → Joseph Goebbels ruft im Sportpalast zum Totalen Krieg auf

1944

  • 6. Juni, Europa, Frankreich → D-Day, alliierte Operation Overlord.
  • 20. Juli, Europa, Deutsches Reich → Bombenattentat auf Hitler durch Graf von Staufenberg scheitert.
  • 25. September, Europa, Deutsches Reich → Volkssturm, alle waffenfähigen Männer zwischen 16 und 60 Jahren werden einberufen.
  • Dezember, Europa, Deutsches Reich → Ardennenoffensive, letzte Gegenoffensive im Westen scheitert nach wenigen Tagen.

1945

Churchill, Roosevelt und Stalin in Jalta, Februar 1945
  • 4.-11. Februar, Europa, Ukraine → Konferenz von Jalta, Roosevelt (USA), Churchill (GB) und Stalin (Sowjetunion) beraten über die Nachkriegsordnung in Europa.
  • 13./14. Februar, Europa, Deutsches Reich → alliiertes Bombardement zerstört Dresden.
  • 9. März, Europa, Deutsches Reich → Nerobefehl, Hitler befiehlt die Zerstörung aller militärischen Verkehrs-, Nachrichten-, Industrie- und Versorgungsanlagen.
  • 12. April, Amerika, USA → Präsident Roosevelt stirbt, Vize Harry S Truman wird Präsident.
  • 30. April, Europa, Deutsches Reich → Hitler begeht Selbstmord.
  • 7./8. Mai, Europa, Deutsches Reich → bedingungslose Kapitulation Deutschlands.

Kalter Krieg (1945 bis 1989)[Bearbeiten]

Ära nach dem Mauerfall (1990 bis 2000)[Bearbeiten]