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Türkisch: Kritik "Hikmet Sebüktekin"

Aus Wikibooks
   Hikmet Sebüktekin: Turkish for Foreigners. Boĝasiçi Üniversitesi,
   İstanbul 1997, ISBN 975-518-058-3


  • Theater spielen: Die Schüler spielen kleine Szenen auf Türkisch. Dabei werden zwar Grammatische Konstruktionen benutzt die die Schüler noch nicht kennen aber das ist nicht so schlimm. (Es werden aber sehr viele unbekannte Konstruktionen verwendet.)
  • Die mehrfache Übersetzung: Zum einen werden alle Sätze der Szenen als Ganzes übersetzt. Anschließend alle neuen Wörter einzeln. Bei Wörtern mit Endungen werden sowohl das Grundwort als auch das Wort mit Endung übersetzt. Diese Praxis gibt den Schülern ein gewisses Verständnis der unbekannten grammatikalischen Konstruktionen.
  • Jede Szene ist als Bild dargestellt. Die Umsetzung dieser guten Idee ist aber sehr schlecht gelungen.
  • Anweisungen für die Lehrer sind im selben Buch. Dadurch fühlen sich die (erwachsenen und gebildeten) Schüler ernst genommen und gewinnen außerdem Einblicke in das pädagogische Konzept.
  • Das Buch eignet sich prinzipiell zum Selbststudium.


Schlecht

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  • Sehr viele unbekannte grammatikalische Konstruktionen in den Lese/Sprech-Texten. Dadurch können die Schüler keine eigenen Sätze bilden.
  • Keine Liste mit Vokabeln: Die Wörter, die in einem Kapitel neu hinzukommen sind nirgendwo aufgelistet. Die Schüler müssen sich eine solche Liste selbst erstellen, lernen der Vokabeln wird mehr Arbeit.
  • Die Grammatik ist nicht gut erklärt.
  • Übungen zu leicht und gleichzeitig unverständlich: Die Übungen (in den ersten Kapiteln) bestehen aus einem Satz, in dem ein Wort ausgetauscht werden soll. Das ist zu einfach. Die Anweisungen, was in einer Übung zu tun sei, sind nur auf Türkisch, die Schüler können sie daher nicht verstehen. Anweisungen oder Überschriften der Übungen sollten übersetzt sein. Es sollte immer ein Lösungsbeispiel vorhanden sein.

Wünschenswert

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  • Liste aller Endungen.
  • Lösungen der Übungen.
  • Interessantere Szenen


Anregungen für Wikibuch

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Die Dialoge die explizit zum nachspielen gedacht sind, sind auch eine gute Idee für dieses Wikibuch. Das bestätigt das Konzept der (wenigen) bereits bestehenden Lektionen, die auf Dialogen aufbauen. Theater spielen macht vielen Leuten Spaß, gleichzeitig ist es aber nicht unbedingt nötig die Dialoge nachzuspielen um erfolgreich Türkisch zu lernen. Die Situationen der Dialoge sollten sich am Tatsächlichen Deutsch-Türkischen Zusammenleben orientieren, damit das neu erworbene Wissen unmittelbar anwendbar ist. Ein wenig Humor wäre natürlich besonders gut.

Als Kontrast könnten vielleicht Lektionen eingebaut werden die auf Zeitungsartikeln aufbauen.

Die sorgfältige Übersetzung (ganzer Satz + jedes Wort einzeln) erleichtert das Selbststudium. (Alleine oder in kleinen Gruppen.) Diese Übersetzungen fehlen z.B. in dem, hier auch aufgeführten, 'Klett' Lehrbuch [1] und in den Materialien zu dem Kurs der Uni Essen [2].

Illustrationen lockern generell Texte auf. Wenn die Illustrationen sinnvoll sind und die Dialoge darstellen, wird dies sicherlich positiv von den Schülern aufgenommen. Viele Illustrationen in dem 'Klett' Lehrbuch haben hingegen keinen Bezug zur Lektion.