Traktorenlexikon: Landmaschinenwerk Karlsruhe Durlach

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Das Landmaschinenwerk Karlsruhe-Durlach stellte auf der DLG-Landmaschinen-Schau vom 26.06-03.07.1949 in Hannover erstmals ihren Monax und Farmtrak vor[1]. Doch bereits Ende 1949[1] wurde die Produktion wieder eingestellt. In den Fünfziger-Jahren wurde dann der Monax vom Guss- u. Armaturenwerk Kaiserslautern mit anderer Motorisierung wieder produziert.

Geschichte[Bearbeiten]

Da es der Munitionsfabrik Gustav Genschow & Co. AG nach dem zweiten Weltkrieg untersagt war Munition zu fertigen, versuchte sie sich im Landmaschinenbau[2]. Dazu firmierte sie von 1946 bis Anfang der fünfziger Jahre unter dem Namen Landmaschinenwerk Karlsruhe-Durlach, ehem. Genschow u. Co AG [3], mit Sitz in Karlsruhe in der Tiefentaler Straße 1 im Stadtteil Durlach. Heute steht dort noch das Zündhütle ein Fallturm zur Schrotherstellung. Als es ab 1951 wieder möglich war Munition zu fertigen, wurde der Landmaschinenbau wieder eingestellt und sie firmierte wieder unter dem Namen Gustav Genschow.

Typen[Bearbeiten]

Es wurden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:

  • Monax (6 PS Einachsschlepper)
  • Farmtrak (8 PS Einachsschlepper mit hydraulisch verstellbarer Stützachse)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Erwin Neubauer: Schlepperjahrbuch 1950: Der Schlepper in Theorie und Praxis, Seite 12,13,16 (Schneider & Weber KG Kassel 1950; Nachdruck Schwungrad-Verlag 1994 ISBN 3-9803185-3-2)
  2. Stadtarchiev Karlsruhe: Gustav Genschow & Co, Waffen- und Munitionsfabrik
  3. deutsche-digitale-bibliothek.de: Demontage der Firma Landmaschinenwerk Karlsruhe-Durlach
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