Traktorenlexikon: Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik

Aus Wikibooks
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Traktorenlexikon GreenButton LeftArrow.svg Hersteller-/Markenübersicht

Geschichte[Bearbeiten]

Die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik, auch kurz SLM, ist ein schweizerisches Unternehmen der Schwerindustrie.

Die Firma wurde 1871 in Winterthur von Charles Brown gegründet. Erste Geschäftserfolge stellten sich mit Zahnradbahn, bald auch mit Straßenbahnen ein. Um 1890 war SLM der größte schweizerische Lokomotivhersteller. Mit verschiedenen Herstellern entstand eine Zusammenarbeit für den Bau der bereits früh in der Schweiz verbreiteten Elektrolokomotiven, wobei SLM die Fahrwerke und Aufbauten lieferte.

Neben dem Lokomotivbau gab es auch Abteilungen für Motoren, Ackerschlepper und Pumpen. Nach der Fusion mit Sulzer 1961 wurde dieser Bereich der Produktion jedoch eingestellt.

Den Einstieg in die Traktorenproduktion fand man bereits um 1900 mit eigenen Dampftraktoren. Der nächste Schritt war die Beteiligung an Wettbewerben für Motorpflügen. Den endgültigen Startschuß für die Herstellung von Traktoren gab jedoch 1933 die Übernahme der Mafag-Traktorenfabrik. Diese wurde 1933 liquidiert und konnte somit einschließlich Teilelager für den Weiterbau der Mafag Traktoren weitergeführt werden. Die SLM fielen durch ihre besondere Bauweise als Dreiradtraktoren auf. Die Traktorenproduktion wurde 1953 eingestellt.

1998 wurde SLM in Sulzer-Winpro umfirmiert und die Belegschaft, bis auf einen Stamm von 350 Mitarbeitern, entlassen. Nach einem Management-Buy-Out 2001 wurde die Winpro AG gegründet, die sich im Bereich Automotiv, Schienfahrzeuge, Systems und Maschinenbau engagiert.


Typen[Bearbeiten]

Bis 1953 wurden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:

Weblinks[Bearbeiten]

Traktorenlexikon GreenButton LeftArrow.svg Hersteller-/Markenübersicht