Wanderführer Sardinien/ Punta La Marmora

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Überblick
Nächster Ort:

Fonni
(Barbagia)
(Provinz Nuoro)

Lage des Wanderziels
Topographische Karte Sardiniens

Hinauf aufs Dach Sardiniens[Bearbeiten]

Die Punta La Marmora ist mit 1834 Metern der höchste Berg der Insel, das Schiefer-Massiv um sie bildet ein recht raues Herz des Gennargentu-Gebirges, das sonst eher an deutsche Mittelgebirge erinnert. Bei der Wanderung sollte man bedenken, dass man zwischen 1510 und 1834 Metern unterwegs ist, so dass einen z.B. bereits beim Aussteigen eine Temperatur von 7º C erwarten kann, obwohl es am Meer am gleichen Tag über 25º C warm ist. Wenn man darauf entsprechend vorbereitet ist und genügend Verpflegung mitnimmt, kann diese Wanderung trotzdem begeistern.

Ausgangspunkt[Bearbeiten]

Von dem mit 1000 Meter Meereshöhe höchsten Ort Sardiniens Fonni fährt man zunächst Richtung Villagrande Strisaili, biegt aber noch im Ort Richtung Desulo ab. Ca. 7km südlich kurz vor der Passhöhe zweigt eine Straße nach links zum Monte Spada ab, der man nur kurz folgt um dann wieder rechts zum Rifugio Montano an der Bruncu Spina abzubiegen. Nach ca. 8km erreicht man die Talstation des einzigen Skilifts Sardiniens, wo man sein Auto abstellen kann.

Wegbeschreibung[Bearbeiten]

Der kürzeste aber auch steilste "Weg" zum Gipfel führt nun direkt am Skilift hinauf, etwas flacher ist die von unten gesehen rechte Skipiste. Nachdem man dann auf der gegenüber der Punta La Marmora nur wenige Meter flacheren Bruncu Spina angekommen ist, folgt man einfach einem Kammpfad nach links. Nun geht es über viele kleinere Gipfel auf und ab, bis man schließlich am Südhang der Punta La Marmora durch ein Feld aus Gesteinsbrocken und ein (im April jedenfalls noch vorhandenes) kleines Schneefeld endlich den höchsten Berg Sardiniens erreicht hat. Nun geht es noch einige hundert Meter flach zum Gipfelkreuz. Hier oben soll sich schließlich bei extrem guter Sicht ein Ausblick fast über die ganz Insel bieten, bei mittelmäßiger Sicht liegt einem aber wenigstens das umliegende Bergland des Gennargentu zu Füßen. Der Autor dieser Zeilen erkannte wenigstens die Perda Liana und den Lago Alto di Flumendosa.

Kartenmaterial[Bearbeiten]



Erfasst von: Rafael Brix, am 06.07.2006

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Ein neuer Steig wird jetzt gebaut, der direkt vom Parkplatz zum Gipfel führt und ohne den Bruncu Spina überqueren zu müssen.