Wandern/ Wanderführer/ Rhön-Rennsteig-Wanderweg

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Outdoor-Aktivitäten Wandern Wanderführer


Wegbeschreibung[Bearbeiten]

Die Anreise erfolgt mit dem Auto oder mit dem Zug über Fulda nach Gersfeld, wo man durch den Schlosspark oder rechts daran vorbei auf ausgeschilderte Wanderwege stößt.


0 km: Wasserkuppe (950m NN)[Bearbeiten]

Die Wasserkuppe

Die Wanderung beginnt auf der herrlichen Wasserkuppe, dem höchsten Berg der Rhön. Hier herrscht reges Touristentreiben, aber auch als Eldorado für Segelflieger und Paraglider ist die Wasserkuppe bekannt. Empfehlenswert ist eine Übernachtung vor dem Beginn der Wanderung, so dass man am Abend davor einen der herrlichen Sonnenuntergänge erleben kann.

siehe auch:

Am Beginn der Wanderung kann man sich etwas unterhalb des Gipfels (am Parkplatz) in der Tourist-Information informieren.

An der Straße Richtung Gersfeld entlang und über einen Parkplatz wandert man das kurze Stück zur Fuldaquelle.

1 km: Fuldaquelle[Bearbeiten]

An dieser eingefassten Quelle kann man sich das erste Mal erfrischen.

siehe auch: Wikipedia

Rechts hinunter geht es durch einen finsteren Wald, dann links herum hinauf zu den unscheinbaren "Fuchssteinen".
Später wandert man an einem Waldrand entlang und in einen Buchenwald hinein, dessen knorrige Bäume ihr Leben lang mit dem Rhöner Wetter gekämpft haben.
Nach der Überquerung der B 284 geht es leicht bergan und dann rechts herum am Rand des Roten Moores entlang.
Bald zeigt ein Wegweiser nach links auf den Moorpfad, der sehr empfehlenswert ist, denn er ist eine wahre Bereicherung und die Wegstrecke wird durch den Abstecher nicht verlängert.


5 km: Moorpfad Rotes Moor[Bearbeiten]

Zuerst gelangt man zu einem Aussichtsturm aus Holz, der einen schönen Blick über das Rote Moor und hinüber zum schon sehr nahen Heidelstein bietet. Dann verläuft der Weg über Bohlen durch den verwaldeten Teil des Moores, in dem es viele Moor-typische Pflanzen zu bestaunen gibt. Am Ende des Moorpfades befindet sich eine Schutzhütte des Naturparks Rhön, in der Schautafeln zu vielen Ökosystemen angebracht sind. Dahinter hält man sich links und nimmt den Weg über den Damm des einzigartigen Moorweihers.


Nach der Überquerung der B 278 folgt ein Aufstieg durch Fichtenwald hinauf zu den Matten der Rhön.


7 km: Heidelstein (926m NN)[Bearbeiten]

Der Sendemast auf dem Heidelstein

Hier läuft man zunächst in Richtung des ca. 200m hohen Stahlrohrmastes des Sendeturms für Fernseh- und Radioprogramme sowie Mobilfunkdienste. Dabei bietet sich nach rechts ein toller Blick zum 2 Meter höheren Kreuzberg.

Am eingezäunten Gelände des Sendeturms geht es links vorbei und die asphaltierte Zufahrtsstraße entlang bis zum Wegweiser, der uns nach rechts zum Ehrenmal des Rhönklubs weist.

Alljährlich versammeln sich hier am dritten Septembersonntag Tausende Mitglieder des Rhönklubs, um ihrer verstorbenen Wanderkameraden zu gedenken.

Der Abstieg erfolgt durch die freie Landschaft mit Blick bis in die Thüringische Rhön hinunter zur Verkehrsstraße, dem sogenannten "Franzosenweg". Diesen überquert man und wandert durch die Schornhecke hinauf zum Stirnberg.


12 km: Stirnberg (906m NN)[Bearbeiten]

Blick vom Stirnberg zurück zur Wasserkuppe

Dieser Berg ist einer der wenigen Berge der Rhön, die über 900 Meter hinausragen, aber der Rhön-Rennsteig-Weg führt nur bis auf 899 Meter. Von der einseitig freien Kuppe hat man einen weiten Blick ins Ulstertal, zurück zum Heidelstein und zur Wasserkuppe.


Der Abstieg über die freie Fläche bietet einen Blick nach Frankenheim und zu einem Steinbruch bei Thaiden. Durch den Wald erreicht man die Straße Wüstensachsen - Fladungen, der man nach rechts folgt. Ein Pfad führt direkt neben der Straße zum Parkplatz und Kiosk am Schwarzen Moor.


15 km: Schwarzes Moor[Bearbeiten]

Im Schwarzen Moor

Als Abstecher ist die Rundwanderung durch das Schwarze Moor (ca. 1h) sehr zu empfehlen.

Hier bietet sich die erste Übernachtungsgelegenheit in der Nähe des Weges, die Sennhütte.
Andernfalls folgt man einem asphaltierten Weg in Richtung der Landesgrenze, die einst zwei deutsche Staaten voneinander trennte. Als Orientierungspunkt ist der ehemalige Grenzbeobachtungsturm, zu dem ein alter Plattenweg führt, nicht zu übersehen. Dort befinden sich sowohl eine Informationstafel als auch ein Mahnmal zum Gedenken an die Wiedervereinigung Deutschlands.
Der Pfad biegt nun zwei mal kurz hintereinander nach rechts ab und führt direkt in die höchstgelegene Rhöngemeinde Frankenheim.


18 km: Frankenheim[Bearbeiten]

Die neugotische Kirche in Frankenheim

Hier lädt zum Beispiel die neugotische Kirche, die täglich für Besucher geöffnet ist, zum Verweilen ein.

siehe auch: Wikipedia

An der Kirche links herum wieder zurück zur Straße und von dort einen Feldweg entlang führt die Markierung zum Fuße des Ellenbogens, wo links auf einer Wiese eine schöne alte Buche steht. An dieser Kreuzung bietet sich die Gelegenheit, links herum einen Abstecher zur urigen Einkehrmöglichkeit "Thüringer Rhönhaus" zu machen.


Nachdem man dem Rhön-Rennsteig-Weg weiter zum Eisenacher Haus gefolgt ist, sollte man den Ausblick vom Gipfel des 814m hohen Berges genießen.

siehe auch: Artikel in der Wikipedia

Blick zum Leichelberg

Der Weg verläuft nun zuerst durch Buchenwald und offenbart später vom Plateau des Grasenberges aus herrliche Ausblicke zur Alten Mark, zum Leichelberg, zu Diesburg und Geba, ....


Nachdem man die im Tal liegende B285 überquert und die Sitzgruppe hinter sich gelassen hat, folgt ein kleiner Anstieg auf die Ausläufer der Alten Mark. Links herum einer jungen Allee folgend kommt man zu einer leicht zugigen Sitzgruppe, von der man einen schönen Ausblick auf die umliegenden Gemeinden hat. Links an dem kleinen Wäldchen vorbei und dann rechts hinauf geht der Weg zum Modellflugplatz und von dort durch den Buchenwald am Fuße des Leichelberges.


32 km: Aschenhausen[Bearbeiten]

Der jüdische Friedhof
Die evangelische Dorfkirche

Am Ortsrand von Aschenhausen sieht man gegenüber schon die Diesburg, doch der Weg geht zuerst links herum. An der nächsten Kreuzung zweigt links ein Weg zum im Wald versteckten Jüdischen Friedhof ab. (Vorsicht, Jungbulle! :-O)
Der RR-Markierung folgend läuft man rechts herum durch dieses kleine Rhön-Dorf, auch an der schönen evangelischen Kirche von 1602 vorbei.

Weiter geht der Weg zur Synagoge, die man sich von der Dorf-Bewohnerin Ingrid Eichhorn aufschließen lassen kann.

siehe auch: Artikel in der Wikipedia

Am Ortsende geht der Weg hinauf zur Diesburg und an dieser links vorbei.
Wieder auf einer Freifläche, der romantischen Hohen Löhr, findet der Weg seine Fortsetzung zum Rhönfrieden / Rhönblick, der eine tolle Rundumsicht bietet.


37 km: Geba[Bearbeiten]

Die achteckige Kirche
In der Kirche

In der Rhöngemeinde Geba stößt man nach der ersten Abzweigung nach rechts auf die restaurierte achteckige Kirche, an der der Weg wieder links herum verläuft. Nachdem man kurz darauf nochmals nach links auf die Straße abgebogen ist, geht es schon wieder schräg links herum der Tropfen-Markierung folgend über einen kleinen Pfad zum Julius-Greif-Gedenkstein. Dort stößt man wieder auf die Zufahrtsstraße zur Geba, die man auch schon von Geba-Ort hätte laufen können.

Die Hohe Geba
Die Meininger Hütte

Auf dem Gipfel der 751m hohen Geba erlebt man die Rhön wahrhaftig als "Land der offenen Fernen". Der imposante Blick zum Dolmar, dem "Bruder der Geba" und zu all den anderen Gipfeln in Rhön und Thüringer Wald entschädigt für den Aufstieg. Hier oben kann man sich den "Rhöngarten" und ein Museum, das an die Anwesenheit der Russen erinnert, ansehen und in der "Meininger Hütte" bzw. in der neuen Gaststätte gegenüber Schutz suchen und selbstgemachte Wurst und Schnaps probieren. Der Wirt ist laut eigener Aussage immer in einem von den beiden Objekten zu finden.

siehe auch: Artikel in der Wikipedia

Der Weg zweigt nun rechts hinter der neuen Gaststätte ab, und wendet sich nach einem kurzen Stück wieder nach links, wo es jetzt immer geradeaus hinab nach Stepfershausen geht.
Das letzte Stück bis zum Ort verläuft durch eine Art Hohlweg, die sogenannte Kniebreche, dann stößt der Weg auf die Stepfershäuser Hauptstraße, wo man nach rechts abbiegt.


40,5 km: Stepfershausen[Bearbeiten]

1998 wurde der Ort, der außer seinen 13 Brunnen, dem historischen Ortskern mit zahlreichen Fachwerkhäusern und der neu sanierten Kirche noch die Ausstellung "Maltenne", die sich in einer ehemaligen Scheune befindet, zu bieten hat, im Landeswettbewerb "Schönstes Dorf" ausgezeichnet.

siehe auch: Artikel in der Wikipedia

Auf der Straße nach Solz geht man links herunter und biegt am Ortsende nach rechts von ihr ab. Kurz bevor man auf die Landstraße Stepfershausen-Rippershausen stößt, biegt man nach links auf einen Feldweg ab. Nun verläuft der Weg am Rande des Solzbaches, führt an zwei Sitzgruppen vorbei, und erreicht schließlich wieder freies Feld mit Blick auf Rippershausen und zum Landsberg.


Nachdem man die Straße überquert hat, führt ein Feldweg über die Hochfläche nach Walldorf, wobei man den Rückblick auf Rippershausen und zur Geba genießen sollte.


48,5km: Walldorf[Bearbeiten]

Kirchenburg Walldorf

Gleich am Ortseingang von Walldorf findet man in einem Garten rechts am Weg ein höchst interessantes Möbelstück - eine bemooste Bank.
Danach führt der Weg durch die Straßen und Gassen zur Kirchenburg mit ihrer bewegten Geschichte.


siehe auch: Artikel in der Wikipedia

Man geht nun links neben der Kirche einen Fußgängerpfad hinunter und folgt der Straße über die Werra und die Bahngleise. Auf der gegenüberliegenden Seite der B19 geht es einen alten Plattenweg hinauf zum Breuberg, wo eine Bank einen schönen Blick zum Dolmar bietet. Danach führt ein Wiesenweg hinunter in die kleinste Dolmargemeine Utendorf.


54 km: Utendorf[Bearbeiten]

Kirche in Utendorf

Dort gibt es einen Bäcker, der noch in einem Steinofen leckeren Zwiebelkuchen und Brot bäckt. In 27m Höhe über dem Dorf thront die Kirche.

siehe auch: Artikel in der Wikipedia

Der Weg folgt erst der Straße nach Meiningen, das wegen seines Theaters, verschiedener Museen und Galerien, der Götz-Höhle (Deutschlands größter begehbarer Kluft- und Spalthöhle), eines beheizten Freibades, Parks und Kirchen einen Besuch wert ist.

Unterhalb des Utendorfer Gasthauses zweigt man jedoch auf einen Wiesenweg ab, der parallel zur Straße verläuft. Nach ca. 800 Metern geht es nach links zu den Armlöchern, die als Hungerquellen eine geologische Besonderheit darstellen - nur wenn es vorher lange geregnet hat, sind sie voll Wasser. Dann geht es erst durch dichten Wald, doch die Landschaft wird bald freier und man hat den Dolmar als nächstes Ziel wieder vor sich. Doch zuerst kommt man an der seit 1991 etablierten Flugschule mit der Fliegerkneipe Quax vorbei. Außerdem bietet sich jetzt die Möglichkeit, einen Abstecher in das unterhalb liegende Kühndorf zu machen, das mit der Johanniterburg aus dem 13. Jh., einer Heimatstube und dem wohl einmaligen Friedhofsmuseum wohl einiges zu bieten hat. Außerdem befindet sich dort neben der Kirche die Dolmar-Tourist-Information, die auch zum RR-Weg weitere Informationen bereithält.
Der Rhön-Rennsteig-Weg selber geht von der Flugschule weiter aufwärts und stößt bald auf einen alten gepflasterten Weg, dem man nach links folgt und von dem man dann nach einer Weile wieder nach rechts abbiegt.

58 km: Dolmar[Bearbeiten]

Auf dem Gipfel der 739,6m hohen durch Rhönvulkanismus entstandenen Basaltkuppe des Dolmars bietet sich eine Einkehr im Berggasthof Charlottenhaus an. Auf jeden Fall sollte man den Ausblick vom 13 Meter hohen Turm des Charlottenhauses, vom Panoramaweg einige Meter unterhalb des Gipfels und vom südöstlichen Aussichtspunkt genießen, die Blicke zu Gleichbergen, Kreuzberg, Heidelstein, Wasserkuppe, Hutsberg- und Neuberg, Geba, dem Umpfen, dem Monte Kali, zum Inselsberg, nach Christes, zum Ruppberg, zum Ringberg und vielen weiteren Punkten in Rhön und Thüringer Wald und noch weiter weg bieten.

Charlottenhaus auf dem Dolmar
Eine vielfotografierte Birke am Nordhang

siehe auch: Artikel in der Wikipedia mit vielen geschichtlichen Informationen etc.

Vorbei am Biotop Kalter Brunnen folgt nun der Abstieg durch einen Wald, in dem es im Frühjahr viel Bärlauch (den wilden Verwandten des Knoblauchs) gibt, zur Drosselleite, wo eine Schutzhütte steht. Nun geht es bergab auf 483m ü. NN auf eine schöne weite Wiesenlandschaft.

Man folgt dem Rhön-Rennsteig-Weg wieder aufwärts zum Hinteren Thalkopf, wo sich schon wieder eine geräumige Schutzhütte befindet. Kurz danach zweigt der Weg vom geschotterten Hauptweg ab (auf dem man natürlich auch nach Christes kommt) und steigt über Wiesen nach Christes hinunter, dort trifft er an der Bushaltestelle auf die Straße.

63 km: Christes[Bearbeiten]

Die Kirche in Christes

siehe auch: Artikel in der Wikipedia

Auch an der Stelle befindet sich der historische Ortsbrunnen Christusborn und die dreischiffige spätgotische Basilika von 1443. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Damwildgehege, das über die Straße nach Schmalkalden erreichbar ist. Der RR-Weg folgt nun erst der Straße nach Schwarza und biegt dann links von ihr ab, um das Tal zu durchqueren und am Hang auf den Weg vom Christeser Sportplatz zu treffen. In einem kleinen Seitental steigt der Weg hinauf zum Kleinen Dolmar. Der Wald gibt den Weg erst nach einer ganzen Weile wieder frei, dann führt er durch eine Ansammlung von Gärten zur Wuhlheide.


68 km: Wuhlheide[Bearbeiten]

Dieses Ausflugslokal wird vom RTV Viernau betrieben. Rechts von der nicht immer geöffneten Baude führt der Weg, der ab jetzt immer mit dem Rennsteig-Dolmar-Weg übereinstimmt, über den 1986 angelegten und 1995 erneuerten Naturlehrpfad herunter zur Hellfurtsbrücke. Diese nutzt man zum Überqueren der Schönau und dann geht es (den zweiten Weg von rechts) hinauf zur sehr schön gelegenen Bank am Ebertshäuser Weg und der Schutzhütte am Paßberg.


Nun bleibt man erst auf dem Schotter-Weg und zweigt dann auf einen ansteigenden Weg ab, der zuerst zu einem Hundesportplatz führt, dann geht es auf der Zufahrtstraße an der Gartenanlage entlang und schließlich auf einem unscheinbaren Waldweg zum Rotebühl, was nichts weiter ist als ein Berggipfel mitten im Wald ohne eine Bank. Nun geht es wieder leicht bergab und man überquert die Straße Benshausen-Viernau. Rechts von der Straße nach Bermbach geht der Rhön-Rennsteig-Weg fast ständig bergauf (vorbei an der Tischwiese mit einer Sitzgruppe am unteren Rand und einer Schutzhütte mit 2 Bänken im oberen Bereich).

Der Weg geht nun vorbei am Dreiherrenstein, der vor gut 200 Jahren die Grenzen zwischen Hessen, Sachsen-Coburg-Gotha und Preußen auswies. Ein paar hundert Meter weiter bietet sich ein Abstecher zum 300m entfernten Buchenbrunnen an, der auf einer kleinen Wiese sehr schön gelegen ist und auch eine Möglichkeit zum Abstieg nach Zella-Mehlis (Gesenkschmiede, Thüringer Meeresaquarium, Bürgerhaus, Stadtmuseum, ...) bietet.
Nach dem nächsten Wegweiser erreicht man die Schutzhütte am Braukopf, von wo man schon den Gipfel des Ruppberges leuchten sieht. Kurz nach der Hütte zweigt man am besten nach links ab, denn die ca. 1,2km Umweg auf den Gipfel des 866m hohen Zella-Mehliser Hausberges lohnen sich auf jeden Fall. An Wochenenden im Sommer hat man die Möglichkeit, sich Verpflegung in der Berghütte zu kaufen, der herrliche Rundblick zu Schneekopf, Adlersberg, auf Zella-Mehlis und Suhl, zum Schwarzen Kopf, zu den Gleichbergen, zurück zum Dolmar und zur Geba, Kreuzberg, Heidelstein und Wasserkuppe; dem Großen Herrmannsberg, dem Hohen Stein und zum Gebrannten Stein (mit dem Heinrichsbacher Stein am Fuße) ist aber immer kostenlos verfügbar, falls kein Nebel oder Wolken die Sicht versperren. Weiter geht man leicht abwärts zum Parkplatz Ruppberg, wo am Wochenende auch ein Bus nach Oberschönau bzw. Zella-Mehlis fährt.

siehe auch: Artikel in der Wikipedia

80,5 km: Parkplatz am Ruppberg[Bearbeiten]

Von hier führt der Weg zu den 2 Schutzhütten am Fuße des 897m hohen Gebrannten Steins. Ein Abstecher zum Gipfel lohnt sich hier auf jeden Fall, denn der schmale Pfad links durch den Wald ist nicht steil und der Ausblick besonders vom hinteren der vielen Steine ist ähnlich berauschend wie der vom Ruppberg, man sieht sogar noch den Kickelhahn bei Ilmenau.

siehe auch: Artikel in der Wikipedia mit Fotos


84,5 km: Veilchenbrunnen[Bearbeiten]

Wieder auf dem Rhön-Rennsteig-Weg geht es abwärts zum Veilchenbrunnen, einer eingefassten Quelle. Der RR-Weg führt aber nicht am Brunnen hoch zum sehenswerten Schützenberg-Moor, sondern vor der Quelle rechts hinunter zur Gaststätte Veilchenbrunnen und links daran vorbei durch wechselnd offenes Gelände mit Blick zum Rennsteiggarten und dichtem Wald.


87,5 km: Rondell[Bearbeiten]

Dann stößt er am Rondell auf die Straße Suhl-Gotha, wo auf 826m Höhe ein Obelisk steht, der an den Bau dieser Straße erinnert.
Gleich in der Nähe (dem Rennsteig Richtung Schmücke folgend) befindet sich der Rennsteiggarten, ein Botanischer Garten, der auf 7 Hektar über 4000 Pflanzenarten der Gebirgsflora vorstellt. Unser Weg verläuft nun links parallel der Straße und führt nach Oberhof, dem Ziel der gesamten Wanderung.


89 km: Oberhof[Bearbeiten]

Dieser berühmte Wintersportort, der als staatlich anerkannter Erholungsort auch im Sommer seine Reize hat, lädt zu einem Aufenthalt ein. Wer noch laufen kann, erkundet die vielen schönen Gipfel im Herzen des Thüringer Waldes.

siehe auch: Artikel in der Wikipedia


Allgemeines[Bearbeiten]

Empfohlenes Kartenmaterial[Bearbeiten]

KarteVerlagenthaltener AbschnittMaßstab
Wanderkarte 68: Naturpark RhönFritsch-Verlag Hof/SaaleWasserkuppe - Frankenheim1:50000
Rhön - Urlaub ist schönTourismusgemeinschaft "Th. Rhön e.V."Schwarzes Moor - Wuhlheide1:50000
Wanderkarte - Der Dolmar und Meiningengrünes Herz Walldorf - Rotebühl1:30000
Wanderkarte - Oberhof und Zella-Mehlisgrünes Herz Rotebühl - Oberhof1:30000
Broschüre Rhön-Rennsteig-WegDolmar-Tourist-InfoWasserkuppe - Oberhof
GPS Karte Team_Greggiwww.gpsies.comgesamt

Übernachtungsmöglichkeiten[Bearbeiten]

bei km Entf. von RR Standort Name Abholung mögl. Anzahl Betten Telefon Fax email
0 0km Wasserkuppe Hotel Dt. Flieger   ?? 06654/7007 7580
0 0km Ostheim Landhotel Thüringer Hof   60 09777 357760 09777 35776199 info@landhotel-thueringer-hof.de
www.landhotel-thueringer-hof.de
0 0km Wasserkuppe Rhöngeiststube   13 06654/321 919045
0 0km Wasserkuppe Peterchen's Mondfahrt   ?? 06654/381 919056
15 0,4km Schwarzes Moor Sennhütte   64 09778/91010 9101100
16 ca. 3km Birx Pension Dreiländereck   27 036946/31455 31055
21,5 0,2km am Ellenbogen Thüringer Rhönhaus   8 036946/32060
22 0km Ellenbogen Eisenacher Haus   100 036946/3600 36060
27 ca. 3km Kaltensundheim Zur Guten Quelle * 20 036946/3850 38538
37 ca. 0,6km Geba Berggasthof Neidhartskopf   10 036943/65456 65620
39 ca. 1,5km Träbes Träbeser Bauernstube   10 036943/63362 63404
48,5 0,1km Walldorf Sandsteinhöhle   11 03693/89910 8910163
48,5 ca. 2km Landsberg Schloss   ? 03693/44090
58 0km Dolmar Berggasthf. Charlottenhaus   12+16 03693/507710 507744
59 3km Metzels Pension Metzels   8 03693/890671 www.pension-metzels.de
58 9km Dillstädt Distelhof * 46 036846/60547 61332
58 7,5km Rohr Zum Kloster * 50 036844/44890 448922
68 1,5km Viernau Zum Justin   6 036847/42117 52457
68 1,5km Viernau Zur Alten Schmiede   16 036847/40396 32601
68 ca. 6km Steinbach-Hallenberg Döll's Hotel * 25 036847/42270 42121
80,5 ca. 3km Zella-Mehlis Mehl'ser Stübchen * 8 03682/483851 46377
89 0,6km Oberhof Zum Gründle * 62 036842/21012 21013

Ansprechpartner[Bearbeiten]

Name/Ort Telefon Fax Anschrift
Geschäftsstelle des Rhönklubs 0661/73488 79794 Peterstor 7, 36037 Fulda
Rhön GmbH 06654/91834-0 06654 91334-20 Sitz Gersfeld
Tourist-Information Gersfeld 06654/1780 1788  
Tourist-Information Poppenhausen 06658/960013 960022 36163 Poppenhausen (Wasserkuppe)
Tourismusgemeinschaft Thüringer Rhön e.V. 036966/81220 7349 Schloßhof 4,
36452 Kaltennordheim
Gemeindeverwaltung Frankenheim 036946/31610 31611 Am Friedhof 5,
98634 Frankenheim b Meiningen
Fremdenverkehrsverein Geba e.V. 036943/60777 60228 Sitz Helmershausen
Gemeindeverwaltung Stepfershausen 036943/63264 63264 Im Gäschen 161,
98617 Stepfershausen
Dolmar-Tourist-Information 036844/40299 40989 Christeser Str. 29,
98547 Kühndorf bei Meiningen
Tourist-Information Meiningen 03693/44650 446544  
Verwaltungsgemeinschaft "Haselgrund" 036847/45041 45010 Forststr. 16, 98547 Viernau
Gästeinformation Oberschönau 036847/30425 30425 98587 Oberschönau, Thür
Touristinformation/Heimathof Steinbach-Hallenberg 036847/41065 41066 Hauptstr. 45,
98587 Steinbach-Hallenberg
Fremdenverkehrsamt (Bürgerhaus) Zella-Mehlis 03682/482840 487143 Louis-Anschütz-Str. 28,
98544 Zella-Mehlis
Thüringer Wald e.V. 03681/39450 394511 August-Bebel-Str. 16,
98527 Suhl
Tourist Information Suhl 03681/788405   Friedrich-König-Str. 7
98527 Suhl
Oberhof-Information 036842/2690 26920 98559 Oberhof
Ostheim & Hotelinformation Tel: 09777 / 357760 Fax: 09777 / 35776199 97645 Ostheim