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Wikijunior Die Elemente/ Elemente/ Schwefel

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Die Position von Schwefel im Periodensystem der Elemente.
Die Werte.
Schwefel-Kristalle sind leuchtend gelb.
In der Nähe eines Vulkans steigt Schwefeldampf auf.


Wie sieht er aus? Wie riecht er, wie schmeckt er?

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Schwefel ist gelb und besteht aus großen Kristallen. In reiner Form ist er geruch- und geschmacklos, aber viele Stoffe, die aus Schwefel bestehen, stinken. Die Gerüche von faulen Eiern, abgebrannten Streichhölzern oder Stinktieren stammen alle von schwefelhaltigen Inhaltsstoffen.


Wie wurde er entdeckt?

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Schwefel wurde bereits sehr früh entdeckt. In der Bibel wird er mit dem Teufel und der Hölle in Verbindung gebracht.


Woher kommt der Name?

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Das Wort Schwefel hat alte Wurzeln. Aus dem altlateinischen Wort für Schwefel, sulpur, entwickelte sich im Laufe der Zeit das deutsche Wort Schwefel. Der alte lateinische Name stammt vermutlich von dem Sanskrit Wort Sulvere ab, was schlafen bedeutet. (Wenn man giftige Schwefelverbindungen einatmet, kann man für immer "schlafen".)


Wo kann man ihn finden?

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Wusstest du, dass...
  • Schwefel mit einer blauen Flamme brennt?
  • Schwefel bei 444,4°C (832°F) siedet und bei 115°C (239°F) schmilzt?
  • auch wenn fester Schwefel strahlend gelb ist, hingegen geschmolzener Schwefel blutrot ist?
  • Schwefel ein wichtiger Bestandteil von Eiweiß ist?
  • Schwefelverbindungen verantwortlich für den üblen Geruch bei Blähungen sind?

In der Natur kommt Schwefel sowohl als reines Element, als auch in Kombination mit anderen Elementen als Mineral vor. Schwefel kommt vor allem in Vulkangebieten vor. Außerdem findet man ihn in Meteoriten und heißen Quellen. Schwefel ist weit verbreitet und kann auf der ganzen Welt gefunden werden. Eine Verbindung des Schwefels (Schwefelwasserstoff oder H2S) kommt in kleinen Mengen im Erdöl und Erdgas vor. Beim Verbrennen entstehen umweltschädliche Schwefeloxide. Der Schwefelwasserstoff wird deshalb entfernt. In Ölraffinerien wird als Nebenprodukt das H2S) gewonnen.

Schwefel bereit, um auf Schiffe verladen zu werden.


Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es?

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Schwefel wird verwendet, um Streichhölzer und Schießpulver herzustellen. Er wird auch verwendet, um Pflanzendünger zu produzieren. Schwefeldioxid (SO2,) wird verwendet, um getrocknete Früchte zu konservieren und um Schwefelsäure (H2SO4,) herzustellen, dass die Industrie in großen Mengen benötigt. Etliche Verbindungen des Elements Schwefel sind lebenswichtig. Man kann Fäden in geschmolzenen Schwefel tauchen und diese Fäden nach dem Abkühlen anzünden. Dabei entsteht ein giftiges, ätzendes Gas namens Schwefeloxid. Da dieses giftige Gas Bakterien tötet, wurden die brennenden Fäden früher zur Desinfektion in Weinfässer gehängt und diese dann verschlossen.

Kautschuk, der aus dem Milchsaft der Kautschukbäume hergestellt wird, wird mit der Zeit hart und brüchig. Bei warmen, feuchten Wetter wird er klebrig. Erst durch den Zusatz von Schwefel (dem sogenannten vulkanisieren) wird aus dem Naturprodukt Kautschuk ein haltbarer und elastischer Gummi.

Schwefel schmilzt zu einer blutroten Flüssigkeit und verbrennt mit einer bläulichen Flamme.

Ist Schwefel gefährlich?

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Schwefel ist ungiftig, aber viele Verbindungen sind sehr gefährlich. Schwefelwasserstoff oder (H2S) ist ein starkes Atemgift. Schwefelsäure (H2SO4,) ist stark ätzend. Schwefel ist ein wichtiger Bestandteil des Schießpulvers.


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