Wikijunior Südamerika: Südamerikanische Länder: Ecuador

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Unterkapitel zu Wikijunior Südamerika - Südamerikanische Länder

Ecuador ist eines der kleineren Länder Südamerikas. Es liegt im Südwesten des Kontinents, südlich von Kolumbien und nördlich von Peru. Ecuadors westliche Grenze bildet der Pazifische Ozean. Die zwei größten Städte Ecuadors sind die Hauptstadt Quito und die Hafenstadt Guayaquil.

Geschichte Ecuadors[Bearbeiten]

Bevor die Spanier nach Südamerika kamen, war Ecuador Teil des Inka-Reiches. Das Gebiet wurde im Jahr 1534 von den Spaniern erobert. Seine Unabhängigkeit erlangte Ecuador im Jahr 1822, es war allerdings noch bis 1830 Teil des sogenannten "Großkolumbien". Großkolumbien setzte sich zusammen aus den heutigen Staaten Kolumbien, Venezuela, Panama und Ecuador. Panama war damals übrigens Teil von Kolumbien.

Geografie Ecuadors[Bearbeiten]

Ecuador kann in vier Regionen eingeteilt werden: Küstenregion (Costa), Bergland (Sierra), der Osten (Oriente) und das Galapos-Archipel (Inselgruppe).

Die Menschen in Ecuador[Bearbeiten]

Die Hauptsprache in Ecuador ist Spanisch und Quechua. Spanisch wird in den Städten, aber auch in den ländlichen Gebieten gesprochen. Quechua wurde vor rund 500 Jahren von den Inkas ins Land gebracht und wird von deren Nachfahren gesprochen. Die meisten der Quechua-Sprecher leben entweder in der Sierra oder im Oriente. Obwohl die meisten Quechua-Sprechenden zweisprachig sind, gibt es doch einige, die nicht spanisch sprechen, besonders, wenn sie weit von größeren Städten entfernt leben.

Es gibt verschiedene wichtige ethnische Gruppen in Ecuador, etwa die Zapara, die Tsáchila, die Chachi, die Cofan, die Hoao, die Cayapa, die Awa, die Shuar, die Achuar, die Siona, die Secoya, die Montubio und afro-ecuadorianische Gruppen.

Insgesamt gibt es etwa 14 Millionen Menschen in Ecuador und das Land gehört damit zu den südamerikanischen Ländern mit einer mittleren Einwohnerzahl. Die Einwohner sind aber nicht gleichmäßig verteilt. So leben in Oriente nur rund 4 Menschen auf einem Quadratkilometer, wohingegen die meisten Ecuadorianer jedoch in Städten in der Region Costa, also an der Küste und im Umfeld der Hauptstadt leben.