Zufall: Literatur

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Bücher[Bearbeiten]

Englisch[Bearbeiten]

  • Physical (A)Causality: Determinism, Randomness and Uncaused Events
    • (Fundamental Theories of Physics) 1st ed. 2018 Edition, Kindle Edition
      • von Karl Svozil
  • The Challenge of Chance A Multidisciplinary Approach from Science and the Humanities
    • (The Frontiers Collection) 1st Edition, Kindle Edition
      • Klaas Landsman

Deutsch[Bearbeiten]

  • Zufall und Chaos Spektrum der Wissenschaft
    • Aus dem Inhalt:
      • Zufall und Determinismus: Welche Rolle spielt der Zufall in den exakten Wissenschaften?
      • Wahrscheinlichkeit – ein mehrdeutiger Begriff: Die mathematische Definition der Wahrscheinlichkeit ist glasklar – weil sie vermeidet zu sagen, worum es sich "eigentlich" handelt. Angewandt auf die Realität ist der Begriff problematischer
      • Interpretationen der Wahrscheinlichkeit: Steckt die Wahrscheinlichkeit in den Dingen, als "Neigung" der Münze, gleich häufig auf Kopf oder Zahl zu fallen, oder in unserem Kopf, als Maß unserer beschränkten Kenntnis des Münzwurfs?
      • Chaos unter Kontrolle: Es ist nicht die totale Unordnung – es sieht nur so aus. Mit neuer Mathematik lässt sich ein chaotisches System sogar beherrschen
      • Wie der Zufall Sinneszellen festlegt: Stochastische Prozesse im Verein mit strengen Regeln führen dazu, dass Sinneszellen in Auge oder Nase sich unterschiedlich differenzieren
      • Chaos im Gehirn: Die Nervenzellen in unserem Denkorgan feuern scheinbar regellos. Ordnung zeigt sich erst, wenn man größere Neuronennetze betrachtet
      • Statistik für seltene Ereignisse: Wenn es nicht auf den Mittelwert ankommt, sondern – bei Überschwemmungen zum Beispiel – auf einen Maximalwert, ist eine neue Theorie gefordert: die Extremwertstatistik
      • Wie sieht man das Unvorhersehbare vorher? Wie viel Aufwand ist zur Abwendung einer unbekannten Katastrophe gerechtfertigt? Die Psychologie kann hilfreiche Hinweise geben
  • Georg Brunold Fortuna auf Triumphzug
    • Ein leicht lesbares Buch über den Zufall
  • Michael Hampe Die Macht des Zufalls. Vom Umgang mit dem Risiko
  • Michael Hampe Notwendigkeit, Experiment, Zufall. Kasseler Philosophische Schriften Bd. 4. Kassel 1999
  • Amir D. Aczel Der ganz normal verteilte Zufall: Mathematische Glückspiele und Orakel
    • 184 Seiten Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 1., st Edition. (Januar 2011)
  • Leonard Mlodinow Wenn Gott würfelt oder Wie der Zufall unser Leben bestimmt
    • 317 Seiten Verlag: Rowohlt, Reinbek (6. März 2009)
      • Sehr lesenswert
  • Stefan Klein Alles Zufall – Die Kraft, die unser Leben bestimmt
  • Tarassow, Lew W. Wie der Zufall will? – Vom Wesen der Wahrscheinlichkeit
    • Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg | 1998 | ISBN 3827404746
      • gutes Buch, leicht verständlich
  • Gerd Gigerenzer, Zeno Swijtink, Theodore Porter Das Reich des Zufalls: Wissen zwischen Wahrscheinlichkeiten, Häufigkeiten und Unschärfen.
    • 1999. 374 S. 24 cm. Gebunden. 826gr. ISBN 3-8274-0101-1, KNO-NR: 07 01 43 67 -SPEKTRUM AKADEMISCHER VERLAG-
      • Sehr interessantes Buch über die Geschichte der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Sehr lesenswert.
  • Eigen, Manfred; Winkler, Ruthild Das Spiel
    • Serie Piper:Bd.410 -PIPER-Naturgesetze steuern den Zufall. Mit 68 meist farb. Abb.. Kartoniert. 466gr.
  • Karl Bosch Statistik für Nichtstatistiker. Zufall oder Wahrscheinlichkeit.
    • Gebundene Ausgabe – 3. bearb. Aufl. (1998) Oldenbourg, Mchn.; ISBN 3486247506
      • Kommentar von frank.gaeth@t-online.de aus Berlin, 13. Dezember 2000
        • Gute Einführung Didaktisch sehr gute Einführung vom Nullniveau aus mit mathematischem Schwerpunkt. Ursprünglich wohl ein Schulbuch, ähnliches Buch im Klett-Verlag erschienen. Dieses Buch ist wirklich zu empfehlen. – Dieser Text bezieht sich auf die Taschenbuch-Ausgabe des Titels
  • Klaus Mainzer Der kreative Zufall. Wie das Neue in die Welt kommt
    • 283 Seiten Verlag: Beck; Auflage: 1 (Februar 2007)
  • Zufall: eine naturwissenschaftlich-philosophische Untersuchung.
    • Erbrich, P. (1988), Stuttgart
  • Der Zufall als Notwendigkeit
    • von Anton Zeilinger (Autor), Helmut Leder (Autor), Elisabeth Lichtenberger (Autor)
      • Picus Verlag; Auflage: 1 (2007)
      • Aus dem Klappentext:
      • Fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der unterschiedlichsten Disziplinen tauschen sich über die Rolle und die Bedeutung des Zufalls aus: Während der Physiker Anton Zeilinger bei seinen Betrachtungen über die Notwendigkeit des Zufalls von der Quantenmechanik ausgeht, jongliert der Mathematiker Rudolf Taschner mit Zahlen, um die Relevanz des Zufalls in der Wahrscheinlichkeitsrechung zu demonstrieren. Die Geografin Elisabeth Lichtenberger zeigt, dass, obwohl der Zufall in ihrem Gebiet keine theoretische Denkfigur ist, er doch über statistische und mathematische Modelle in die geografische Forschung Eingang gefunden hat. Jürgen Mittelstraß begleitet uns durch die Geschichte der Philosophie und zeigt auf, welche großen Philosophen ihr Weltbild auf dem Gegensatz Notwendigkeit - Zufall begründeten. Der Psychologe Helmut Leder geht wiederum der Frage nach der Bedeutung des Zufalls zum einen im Schaffensprozess und zum anderen in der Rezeption von Kunst nach. Verena Winiwarter schließlich stellt dar, wie der Zufall der Natur in unserer technisierten Gesellschaft zum Unfall oder Störfall wird.
  • Nassim Nicholas Taleb Der schwarze Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse
    • München: Hanser, 2008. Gebunden, 455 Seiten. Patricia Künzel, Übs.
  • Nassim Nicholas Taleb Narren des Zufalls: Die unterschätzte Rolle des Zufalls in unserem Leben


  • Ekeland, Ivar Zufall, Glück und Chaos Dtv (1996)
    • Mathematische Expeditionen
  • Ekeland, Ivar Chaos
    • Lübbe 1999
  • Barbara Reiter Ethik des Zufalls
    • 1. Aufl. 2012, 148 Seiten, kart., EUR 19.90 / CHF 28.90
      • Wie hängen Zufall und Gerechtigkeit zusammen?
  • Isaac, R. The Pleasures of Probability Springer-Verlag, New York, Berlin, Heidelberg.
  • Rao, C. R. Was ist Zufall? Statistik und Wahrheit. Prentice Hall, München, London.
  • Ruelle, D. Zufall und Chaos Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York.
  • Miriam Meckel, Daniel Rettig Serendipity: 77 zufällige Entdeckungen, die Geschichte schrieben Kein und Aber Verlag, Zürich; 12. September 2018, 1.Auflage

Alte Bücher zum Thema (nicht unbedingt veraltete Bücher!)[Bearbeiten]

siehe auch  Geschichte der Wahrscheinlichkeitsrechnung

  • Aristoteles Physika
    • im Zweiten Buch, Kapitel 4 und 5, findet sich eine der ersten längeren Abhandlungen über den Zufall. Sie ist auch heute noch sehr lesenswert.
    • Viele Jahrhunderte nach Aristoteles hat es gebraucht den Zufall als Ursache mancher Ereignisse anzuerkennen.
  •  Jakob Bernoulli Ars Conjectandi
    • Basel, 1713. Übersetzung ins Deutsche von R. Haussner, Oswalds Klassiker der exakten Wissenschaften, Band 107, Leipzig 1899
      • (Kommentierter Ausschnitt, PDF, 100 kB)
      • Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung Jakob Bernoullis mit wahrscheinlichkeitstheoretischen Problemen waren
      • die Studien von Christian Huygens über Glücksspiele aus dem Jahre 1657.
      • Er baute sie zu einer umfassenden Theorie aus, der "Ars conjectandi", in der er versucht,
      • dieses Gebiet über die bislang üblichen Anwendungen auf Glückspiele hinaus auf "bürgerliche, sittliche und wirtschaftliche Verhältnisse" auszuweiten.
      • Das Werk enthält Gedanken über Gewißheit, Notwendigkeit, Zufall, moralische und rechnerische Erwartung,
      • Gewinnaussichten sowie die Auswertung von Potenzsummen mittels Bernoullischer Zahlen.
      • 2. Auflage 1999, 328 Seiten, 1 Abbildungen, kartoniert, Euro 24,80 ISBN 3-8171-3107-0
      • 22.01.2002 © Verlag Harri Deutsch, Gräfstraße 47, D-60486 Frankfurt am Main,
  • Thomas Bayes An Essay towards solving a problem in the Doctrine of Chance
  • Pierre-Simon Laplace Théorie analytique des probabilités
  • Philosophischer Versuch über die Wahrscheinlichkeit
    • 4. Auflage. Gabay, Paris 1825, Reprint 1995, ISBN 2-87647-161-2
    • Reihe Ostwalds Klassiker, Bd. 233:
      • Wer hat sich nicht im Mathematikunterricht mit den Wahrscheinlichkeiten beim Würfeln oder Werfen einer Münze amüsiert?
      • In seinem Werk "Philosophischer Versuch über die Wahrscheinlichkeit" legt Laplace die Grundlagen für die Berechnung dieser Ereignisse dar.
      • Ferner zeigt er auf, wie leicht sich Menschen aus ihren Alltagserfahrungen heraus von falschen Wahrscheinlichkeiten leiten lassen
      • und dehnt seine Berechnungen auf die ethischen Wissenschaften aus.
      • Der "Essai" enthält die berühmte klassische, mehr als 100 Jahre lang benutzte Definition der Wahrscheinlichkeit.
      • Ferner umfasst er die exakte Formulierung des klassischen mechanischen Determinismus.
      • Die Anwendung der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf naturwissenschaftliche Fragestellungen erwies sich als fruchtbar,
      • während ihre Anwendung auf Zeugenaussagen und Gerichtsurteile erfolglos bleiben musste.
  • Andrei Kolmogorow, Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Springer, Berlin 1933, Reprint 1974, ISBN 3-540-06110-X
  • Timerding, Heinrich Emil Die Analyse des Zufalls
    • http://cdl.library.cornell.edu/Hunter/hunter.pl?handle=cornell.library.math/00660001&id=5
      • 1.Kap: Der Begriff des Zufalls S1
      • 2.Kap: Die statistische Methode S13
      • 3.Kap: Stationäre Zahlenreihen S21
      • 4.Kap: Das Gesetz der großen Zahl S35
      • 5.Kap: Die Theorie der Glücksspiele S50
      • 6.Kap: Die Mathematische Analyse stationärer Reihen S69
      • 7.Kap: Das Urnenschema S91
      • 8.Kap: Näherungsformeln S105
      • 9.Kap: Die statistische Theorie des Zufalls S134
      • 10.Kap: Die genetische Theorie des Zufalls S154
  • Windelband, Die Lehren vom Zufall. (Berlin 1870);
  • Cantor, Das Gesetz im Zufall. (Berlin 1877).
  • Poincaré, Henri (1914): Der Zufall
    • In: Wissenschaft und Methode. Leipzig 1914, S. 53-79.
  • Arthur Koestler Die Wurzeln des Zufalls
  • Englisch The Roots of Coincidence 1972

Zeitschriftenartikel[Bearbeiten]

  • Henning, K., Kutscha, S.: „Mangelnde Ursache oder mangelndes Wissen? Zum Begriff Zufall in Philosophie und Naturwissenschaft.”, Naturwissenschaften 71, 493–499 (1984)