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Adventskalender 2006: Türchen 4

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Obstblüten
Kirschblüte
Pflaumenblüte


Barbarazweige sind Kirschzweige, die nach einem alten Brauch am 4. Dezember, dem Tag der heiligen Barbara[1] (Barbaratag) geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden. Geeignet sind auch Apfel-, Birke-, Haselnuss-, Kastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit ein wenig Licht in die Wohnung bringen.

Nach altem Volksglauben bringt das Aufblühen Glück im kommenden Jahr. Teilweise ist es Brauch, dass die jungen Mädchen jedem Zweig den Namen eines Verehrers zuweisen. Der Zweig, der zuerst blüht, soll auf den zukünftigen Bräutigam hinweisen.

Dieser Brauch wurde vermutlich aus dem Brauchtum der „germanischen Lebensrute“ übernommen und ist somit einer von vielen uralten Orakelbräuchen.

Der Brauch wird vor allem in Bevölkerungsgruppen ausgeübt, in denen die heilige Barbara, einer der Vierzehn Nothelfer, als Schutzpatronin gilt. Sie ist Schutzpatronin der Geologen, der Sterbenden, Helferin gegen Blitz- und Feuersgefahr, der Artillerie, Patronin der Bergleute, der Schlesier, der Gefangenen, der Glöckner, der Architekten und der Helfer des Technischen Hilfswerks (THW).

Bauernregel:

Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

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Der Artikel wurde bis auf die Fußnote und die Bilder aus der de.wikipedia.org entnommen...


Fußnote
  1. Übrigens
    Die heilige Barbara gilt als Schutzpatronin für den Bergbau. Daher ist dieser Brauchtum vor allem in katholisch geprägten Bergbaugebieten anzutreffen.


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