Die Stringtheorie: Geschichte der Stringtheorie

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1921 Kaluza-Klein-Theorie

Theodor Kaluza und Oskar Klein legen der Wissenschaft eine Theorie vor, die den Elektromagnetismus mit der Gravitation verbindet. Dafür muss eine vierte Raumdimension eingeführt werden, die zu einem kleinen Kreis kompaktifiziert ist. Es ist die erste physikalische Theorie, die von zusätzlichen Dimensionen ausgeht.


1968 Geburt der Stringtheorie

Der Physiker Gabriele Veneziano entdeckt zufällig einen Zusammenhang zwischen der Eulerschen Betafunktion und der starken Kernkraft. Zwei Jahre später wird das Konzept der Strings in 26 Dimensionen eingeführt (bosonische Stringtheorie).


1971 Supersymmetrie

Die Supersymmetrie erweitert das Standardmodell um Teilchen, die sich von den bisher bekannten Elementarteilchen um den Spin ½ unterscheiden. Dadurch können nun auch Fermionen in die bisher auf Bosonen basierende Stringtheorie eingegliedert werden.


1974 Graviton

Eines der Stringschwingungsmuster entspricht einem masselosen Teilchen mit Spin 2. Dies sind exakt die Eigenschaften des vorhergesagten Gravitons. Die Gravitation kann also in die Stringtheorie eingegliedert werden, von nun an ist die Stringtheorie ein Kandidat für eine vereinigte Theorie aller vier Grundkräfte.


1976 Supergravitation

Aus der Verbindung von Supersymmetrie und Gravitation entsteht die Supergravitation. Es wird sich herausstellen, dass sie die Punktteilchennäherung für die Stringtheorien darstellt.


1980 Superstrings

Neun Jahre nach Entdeckung der Supersymmetrie, kann diese vollständig in die Stringtheorie eingegliedert werden. Aus Strings werden „Superstrings“.


1984 Erste Superstringrevolution

Die tödlichen Anomalien der Stringtheorie werden beseitigt, von nun an findet die Stringtheorie große Zustimmung unter vielen Physikern. Die Zahl der Stringtheoretiker wächst in kurzer Zeit enorm an.


1991 – 95 Dualität, zweite Superstringrevolution

Ein Zusammenhang in Form von Dualitäten zwischen den einzelnen Stringtheorie zeichnet sich ab. 1995 zeigt Edward Witten, dass die fünf Stringtheorien nur Teilstücke einer über-geordneten Theorie, der M-Theorie sind. Von nun an sind nicht mehr nur Strings, sondern auch mehrdimensionale Objekte, so genannte Branen, die fundamentalen Bausteine der Stringtheorie.


1996 Entropie schwarzer Löcher

Mit Hilfe der Stringtheorie können Schwarze Löcher quantenmechanisch beschrieben, und somit eine thermodynamische Theorie schwarzer Löcher entwickelt werden.

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