Diskussion:Der Dresdner Missions-Hilfsverein

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Quellen[Bearbeiten]

Carl Wilhelm Baumgarten-Crusius: Rede bei der ersten Jahresfeier des Dresdner Missions-Hülfsvereins den 16.August 1820, Eule, Dresden [1820]. SLUB

Gesellschaft zur Beförderung der Evangelischen Missionen unter den Heiden: Jahresbericht der Gesellschaft zur Beförderung der Evangelischen Missionen unter den Heiden, Staatsbibliothek zu Berlin (Reprint), 1.1824(1825) - 83.1906(1907). SLUB

Basler Mission: Der Evangelische Heidenbote : Monatsblatt der Evangelischen Missionsgesellschaft in Basel, Baseler Missionsbuchhandlung, Basel / Evangel. Missionsverlag, Stuttgart / Neukirch, 1.1828 - 128.1955,11/12. SLUB

Gesellschaft zur Beförderung der Evangelischen Missionen unter den Heiden: Missionsberichte der Gesellschaft zur Beförderung der Evangelischen Missionen unter den Heiden (= Berliner Missionsberichte), Berlin 1829 - 1907. SLUB

Evangelische Brüder-Unität: Missionsblatt der Brüdergemeine / Missionsdirektion, Evangelische Brüdergemeine (Zeitschrift), Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1.1837 - 103.1939. SLUB

Sächsischer Hauptmissionsverein: Missions-Gesangbüchlein, Dresden: , [circa 1850]. SLUB

Lebensbilder aus der Brüdergemeine und ihrer Diaspora (Zeitschrift), Nisky 1.1870 - 10.1875[?]. SLUB

Brüdergemeine: Die Mission der Brüdergemeine in Missionsstunden (Zeitschrift), Leipzig 1.1897 - 5.1905[?] SLUB

Kampf und Sieg : ill. Monatsschr. aus d. Mission der Brüdergemeine (Zeitschrift), 1.1906[?] - 5.1910[?]; N.F.1=6.1911 - 13=18.1923 SLUB

--Methodios 17:22, 17. Jun. 2019 (CEST)

Literatur[Bearbeiten]

Detlef Döring: Katalog der Handschriften der Universitäts-Bibliothek Leipzig: Neue Folge. Otto Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2005

= Die neuzeitlichen Handschriften der Nullgruppe; 4

= Katalog der Handschriften der Universitäts-Bibliothek Leipzig; 1,4

https://katalogbeta.slub-dresden.de/id/0-1190692694/#detail

Einsehen: S. 26 f

--Methodios 09:06, 14. Mai 2019 (CEST)

Bettina Westfeld: Innere Mission und Diakonie in Sachsen 1867-2017, Evangelische Verlagsanstalt GmbH, Leipzig 2017, ISBN 978-3-374-05148-9

--Methodios 18:29, 13. Jun. 2019 (CEST)

Ernst Otto, Sächsischer Hauptmissionsverein: Hundert Jahre Missionsarbeit: der sächsische Haupt-Missionsverein 1819 bis 1919, Ungelenk, Dresden 1919. SLUB

Carl Niedner: Die Entstehung des Missionslebens in Leipzig vor 100 Jahren und die ersten Jahrzehnte seiner Entwicklung (Der evangelische Missionsverein), in: Jahrbuch der Sächsischen Missionskonferenz; 33(1920), Seite 23-54. SLUB

Karl Hennig: Die sächsische Erweckungsbewegung im Anfange des 19. Jahrhunderts, Weicher, Leipzig 1929. SLUB


Der Dresdner Missionsverein und die Leipziger Mission, in: Geschichte der deutschen evangelischen Mission; (1949), Seite 214-221. SLUB

Oehler, Wilhelm: Geschichte der deutschen evangelischen Mission Bd. 1: Frühzeit und Blüte der deutschen evangelischen Mission, 1706 - 1885, Fehrholz, Baden-Baden 1949. SLUB

--Methodios 17:03, 17. Jun. 2019 (CEST)

Erich Beyreuther: Die Erweckungsbewegung, Vandenhoeck & Ruprecht, 1977

Johann Gottfried Scheibel. Vom innersten Wesen des Christentums

--Methodios 19:47, 17. Jun. 2019 (CEST)

RGG 3. Auflage: Artikel Sachsen - Lit. beachten! (Autor: Martin Schmidt)

Martin Schmidt: Wort Gottes und Fremdlingschaft. Die Kirche vor dem Auswanderungsproblem des 19. Jahrhunderts. Martin Luther Verlag, Erlangen und Rothenburg odT 1953

--Methodios 07:11, 18. Jun. 2019 (CEST)

Missionarsausbildung in Ebersdorf (Thüringen)[Bearbeiten]

Auch die Missionare der Brüdergemeine wurden eine zeitlang hier ausgebildet.

Geschichte. Die Evangelische Brüdergemeine in Ebersdorf

--Methodios 19:22, 14. Mai 2019 (CEST)

Hermsdorf[Bearbeiten]

Rudolph Pronsek, Chronik von Hermsdorf, und Dr. Martin Lange, Was uns die Heimat erzählt - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?guid=c897f3ce-5b81-4505-875a-d86ef6a14e3f

1756 aus dem Nachlaß des 1744 auf Hermsdorf verstorbenen Adam Friedrich von Flemming an Gräfin Charlotte Sophie von Hoym versteigert - geb. Charlotte Sophie von Beichlingen, geb. Freitag, den 22. März 1720, gest. Sonntag, den 24. Januar 1808, Witwe von Karl Gotthelf von Hoym, geb. Dienstag, den 19. Februar 1715, verh. Dienstag, den 11. August 1739, gest. Dienstag, den 26. März 1748 auf Schloss Guteborn

  • Flemming ließ nach einem Brand 1729 das Schloss Hermsdorf im Barockstil wiederherstellen

1740 bis 1755: Korrespondenz der Gräfin Charlotte Sophie von Hoym, geb. v. Beichling - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235599

1741 bis 1774 - 1741 bis 1774: Fruchtfolge, Aussaat- und Ernteerträge des Rittergutes Hermsdorf und des Beigutes Guteborn: Sächsisches Staatsarchiv, Archivale im Bestand 10279: Grundherrschaft Hermsdorf bei Radeberg, Archivalnummer 007.

1741 bis 1747 - Das der Herrschaft zustehende Fischereirecht in der Röder in Cunnersdorf bis an das Medinger Wehr - und: Fischen in der Röder bei Hermsdorf (1733) - und: Instandhaltung und Säuberung der Lausaer Teiche (1656 bis 1659) - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235588

Inventar des Rittergutes Hermsdorf, gefertigt am 25. September 1755 von Karl Gottfried Schilling - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235584

1756 - Belehnung des minderjährigen Adolf Magnus Gotthelf von Hoym mit dem Rittergut Hermsdorf - 1756: Belehnung des minderjährigen Adolf Magnus Gotthelf von Hoym mit dem Rittergut Hermsdorf: Sächsisches Staatsarchiv, Archivale im Bestand 10279: Grundherrschaft Hermsdorf bei Radeberg, Archivalnummer 057.

1756 - Abgrenzung des Gerichtsbezirkes - und: Aufstellung der zum Gerichtsbezirk gehörenden Untertanen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235608

1756 bis 1757 - Kauf der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg durch die Gräfin Charlotte Sophia von Hoym - und: Nachrichten über die Ökonomie der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg nach der Versteigerung, gesammelt von Carl Friedrich Sandig http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235602

1756 bis 1768 - Quittungen über die von Charlotte Sophie von Hoym entrichteten Kaufgelder für das von ihr ersteigerte Rittergut Hermsdorf aus dem Konkurs des Kammerherrn Adam Friedrich Graf von Flemming - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235602

1756 bis 1793 - Von den Untertanen der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg bei der Gräfin Charlotte Sophie von Hoym eingereichte Bittschriften und deren Resolutionen

1757 bis 1759: Bezahlung der preußischen Kontribution von den Rittergütern Hermsdorf und Grünberg - und: 1743 bis 1759: Korrespondenz des Kammerherrn Graf von Flemming über Kavallerieverpflegungsgelder und Landmilizangelegenheiten - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235581

1757 bis 1761: Kriegsschäden, Spannfuhren und Fouragelieferungen im Bezirk der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235581

1757/1762 - Bau- und Reparaturmaßnahmen bei den Rittergütern Hermsdorf und Grünberg http://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235589

1757 bis 1767 - Verpachtung der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1758 - Übernahme der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg vom Verwalter Gottfried Schubert und Übergabe an den Pächter Johann Gottfried Mittag - und: Inventar des Pächters Mittag in Hermsdorf - und: Inventarverzeichnis bei der Übergabe des Rittergüter Hermsdorf und Grünberg an den Pächter Johann Gottfried Mittag - http://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1758 bis 1759: Untersuchung über das Feuer in Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235570

1758 bis 1765 - Monatsrechnungen über Bau- und Brennholz der Rittergüter Grünberg und Hermsdorf - und: Haupttabelle über die Hermsdorfer Baumaterialien- und Holzrechnung - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235585

1759 - Aufstellung der Kriegsschäden im Bezirk der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235581

1759 - Von Anna Marie Herrmann in Hermsdorf beanspruchtes alleiniges Schankrecht - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235576

1760 - Berichte des Jägers Kirch und des Pächters Mittag und die darauf ergangenen herrschaftlichen Resolutionen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235584

1762 - Zusatzabkommen über die Pachtbedingungen beim Rittergut Hermsdorf zwischen Charlotte Sophie von Hoym und Johann Gottfried Mittag - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

am 19. August 1764 heiratete deren Tochter Charlotte Dorothae Gräfin von Hoym - geb. Samstag, den 5. Januar 1743 in Guteborn - in Guteborn den am 7. November 1732 in Weicha geborenen Peter August von Schönberg und errichtet ihren Hausstand in Dresden in der Nähe ihrer verwitweten Mutter

1764 bis 1765 - Monatliche Wirtschaftsrapporte der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg vom 18. Juni 1764 bis 27.4.1765 - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235592

1764 bis 1765 - Monatliche Naturalien- und Geldberechnungen der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235585

1765 - Belehnung des minderjährigen Adolf Magnus von Hoym mit dem Rittergut Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235602

1765 - Forstangelegenheiten der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235590

am 10. Mai 1765, am 16. August 1766 und am 19. April 1769 werden der Tochter Charlotte Dorothea drei Knaben geboren, welche ganz klein versterben April 1765 bis April 1766 - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235592

April 1765 bis April 1766 - Wöchentlicher Wirtschaftsvortrag von den Rittergütern Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235592

1. Mai 1765 bis Ende April 1766 - Monatliche Natural- und Geldrechnungen des Rittergutes Hermsdorf vom 1. Mai 1765 bis Ende April 1766 - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235585

1765 bis 1767 - Handhabung des dem Rittergut Hermsdorf erteilte Privileg vom 18. August 1607 für die Papiermühle unter dem Amt Hain (schon einmal: 1738 bis 1741) - http://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235584

April 1766 bis April 1767 - Wöchentlicher Wirtschaftsvortrag von den Rittergütern Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235592

Mai 1766 bis April 1767 - Wirtschaftsrechnungen der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235585

1766 bis 1772 - Monatsrechnungen über Bau- und Brennholz der Rittergüter Grünberg und Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235585

1767 - Verlängerung des Pachtvertrags über die Rittergüter Hermsdorf und Grünberg zwischen Charlotte Sophie von Hoym und Johann Gottfried Mittag - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1767 bis 1769 - Ernte- und Aussaatregister des Rittergutes Hermsdorf mit Teich- und Viehberechnungen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235592

1768 - Aufstellung der zum Rittergut gehörenden Untertanen (unvollständig) - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235572

1768 bis 1774 - Besetzung der Pfarrerstelle in Lausa sowie die Neubesetzung der Lehrerstelle in Wilschdorf, Klotzsche und Lausa - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1769 - Grenz- und Eigentumsangelegenheiten eines zum Rittergut Hermsdorf gehörigen Gehölzes, genannt Birkigt - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235590

1769 - Berechnungen zu Hermsdorf mit Belegen zum Termin Weihnachten - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235585

1770 - Berichtigung der Lehn für Adolph Magnus von Hoym auf Hermsdorf an dem beim Amt Moritzburg zu Lehn gehenden sogenannten Buschhölzern - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235602

1770 - Berechnung der Pacht und die dazugehörigen Belege seit Ostern 1770 - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1770/1771 Verpachtung der herrschaftlichen Mühle in Grünberg und deren Verkauf an Johann Gottfried Kuttler - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1770/1771 Verpachtung der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1770/1795 Pachterlass auf den Rittergütern Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1770 bis 1808 - Bestallungen und Verdingungsverträge von Bediensteten des Rittergutes Helfenberg

am 22. Mai 1771 stirbt in Hermsdorf der am 25. Oktober 1770 in Dresden geborene August von Schönberg

1771 - Erblegitimationszeugnis für Anna Elisabeth, Marie Flora und Alma Elisabeth Auguste Beck über das Rittergut Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235602

1772, 1775 bis 1796 - Verpachtung des zum Rittergut Grünberg gehörigen Vorwerks Cunnersdorf durch Charlotte Sophie von Hoym an Christian Liebezeit aus Grünberg inklusive Verlängerung - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1773 - Taufurkunde der Hofkirche in Dresden der Kinder von Wilhelm von Nitzschwitz auf Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235596

1773 bis 1778 - Monatsrechnungen über Bau- und Brennholz der Rittergüter Grünberg und Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235585

1775 bis 1822 - Besetzung der Pfarrer- und Lehrerstelle in Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1776 - Verpachtung der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg durch Charlotte Sophia von Hoym an Johann Georg Ranisch - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

am 18. Mai 1777 wird in Hermsdorf Charlotte Dorotheas erste Tochter Auguste Charlotte von Schönberg geboren, welche ein hohes Alter erreichen wird

9. November 1777 - Concession (Erlaubnis), im rechten Eckturm eine evangelische Kapelle einzurichten - Stuckaturen: in dem umlaufenden Gesims musizieren 8 Engel, die die Decke tragen und die 7 Engel mit Gott-Vater an der Decke; über dem Eingang befinden sich zwei Putten (Engel), mit dem Totenkopf spielend (Schlosskapellen in Sachsen: Rothschönberg, Schloss Weesenstein, Schloss Lichtenwalde, Dresdner Schloss - Heynitz: In diesem Schlosse befindet sich ein Saal mit einer kleinen Kapelle. Darinnen befindet sich ein kleiner Altar mit Crucifix und gefüllten Blumenvasen und über der Thüre ist ein Brustbild des Bischofs Benno, in pontificalibus halb erhaben gearbeitet und stark vergoldet; fleischfarben sind Gesicht und Hände, welche das Wappen derer von Heynitz halten, ein Zeichen, dass Benno der Ortsherrschaft Schutzpatron gewesen ist. Poenitz, Supplement der II. Section)

1779 - Pachtanschlag über die Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

am 10. August 1779 Geburt ihrer zweiten Tochter Mariana Amalia von Schönberg in Hermsdorf

Mandat, wie bei sich hervortuenden Seuchen unter dem Hornvieh zu verfahren, Dresden, 13. Mai 1780 - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235608

(1712 bis) 1781 - Reparatur der Röderbrücke in Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235577

Verteilung der für die am 18. Aug. 1782 abgebrannten acht Einwohner in Hermsdorf eingegangenen Almosen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235569

1782 - Pachtangelegenheiten der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1782 - Verpachtung der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg durch Charlotte Sophie von Hoym, geb. von Beichlingen, an Gottlob Bär - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1782 - Inventar der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg bei Übergabe an den Pächter Gottlob Bär - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235603

1784 bis 1810 - Wildbretdeputat des Rittergutes Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235590

1785 bis 1802 - Bauangelegenheiten des Rittergutes Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235589

1786 - Kurfürstliches Mandat wegen der neuen Einrichtung in Ansehung der erlittenen Brandschäden und Nachträge zum Brandversicherungskataster des Rittergutes Hermsdorf (und 1799 bis 1809) - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235570

1787 bis 1791 - Wiederbesetzung der Pfarrerstelle in Lausa nach dem Tod von Christian Friedrich Karg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

am 6. November 1789 stirbt Charlotte Dorothea von Schönberg in Hermsdorf fast zwanzig Jahre vor ihrer Mutter - Doppelgrabmal mit ihrer Mutter Gräfin Charlotte Sophie von Hoym, gest. 24. Januar 1808 in Hermsdorf

am 24. September 1791 stirbt deren Ehemann Peter August von Schönberg in Schmochtitz

1791 bis 1804 - Instandsetzung und Bebauung des zum Rittergut Hermsdorf gehörigen Weinberges bei Wahnsdorf sowie Abgaben und Rechnungen - http://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235592

1792 - Vergleich zwischen der Gerichtsherrschaft Hermsdorf und Grünberg und den Anspännern in Cunnersdorf, Gottlob Kästner und andere, über die von ihnen 1790 angebrachten Beschwerden

1793 - Verpachtung der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg an Christian Gotthelf Wobst - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1793 - Quittungen über das Wildbretdeputat des Rittergutes Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235590

1793 bis 1803 - Wiederbesetzung der Pfarrer- und Lehrerstelle in Lausa - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

am 13. Mai 1796 verheiratet sich in Hermsdorf die ältere Tochter Auguste Charlotte von Schönberg mit Rochus August Graf zu Lynar, geb 17. April 1773, gest. 1. Aug. 1800 in Lübbenau (2. Ehe von Auguste Charlotte 1802 in Leipzig, Kinder in Hannover)

um diese Zeit verehelicht sich die jüngere Tochter Mariana Amalia von Schönberg mit Heinrich Ludwig Burggraf zu Dohna (geb. Oktober 1772)

1796 - Abnahme der Kirchenrechnungen von Lausa und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1799 - Verpachtung der Rittergüter Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1800 - Pachtanschlag über das Rittergut Hermsdorf und seine Nutzungen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1801 - Röhrwasserlauf in Hermsdorf und Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235592

1801 - Feuerordnung - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235570

1802 - Polizeiliche Anordnungen der Gerichtsherrschaft Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235572

1803 - Festlegung des Gerichtsbezirks des Rittergutes Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235608

1803 - Nachrichten von der kleinen Brücke über die Röder in Grünberg - und: Reparatur der Röderbrücke in Hermsdorf (auch 1830) http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235577

1804 bis 1807 - Blatternimpfungen im Gerichtsbezirk Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235572

1805 - Verzeichnis der Kriegslieferungen und Einquartierungen des Gastwirts Christian Friedrich Pfützner in Lausa für das Jahr 1805 - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235581

1805 - Abgrenzung des Gerichtsbezirkes Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235608

am 10. September 1805 stirbt Mariana Amalia von Schönberg in Lausa noch vor ihrer Großmutter

am 2. Oktober 1806 verlobt sich Heinrich Ludwig Burggraf zu Dohna auf Schloß Wernigerode mit Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode, kurze Zeit darauf findet die Hochzeit statt, drei Tage später zieht das Paar nach Dresden

1806 bis 1813 - Anmeldung des Aufwandes für die französischen und mit ihnen verbündeten Truppen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235581

Gräfin Charlotte Sophie von Hoym stirbt am 24. Januar 1808 in Hermsdorf - das Schloss geht an ihren ehemaligen Schwiegerenkel Heinrich Ludwig Burggraf zu Dohna (ihre Enkeltochter Auguste Charlotte läßt sich 1817 scheiden und stirbt am 26. April 1863 in Dresden-Plauen auf dem Wasserpalais) - Doppelgrab mit ihrer Tochter Charlotte Dorothea von Schönberg, gest. Freitag, den 6. November 1789 in Hermsdorf

1808 - Rechnungen der Richter Johann Gottfried Eger in Friedersdorf und Johann Georg Wagner in Lausa über die Verpflegung der königlich-bayerischen und württembergischen Truppen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235581

1808 - Rückzahlung eines auf dem Rittergut Hermsdorf liegenden, dem Religionsamt Dresden zustehenden Kapitals in Höhe von 1000 Talern (und 1826, 1829) - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235597

1808 bis 1809 - Abtretung einer Forderung wegen unbezahlten Kaufgeldern auf den Rittergütern Hermsdorf und Grünberg der Gräfin von Kielmannsegg an den Stadtrat von Dresden - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235603

1809 - Rechnungen der Richter Johann Gottfried Eger in Friedersdorf und Johann Georg Wagner in Lausa über die Verpflegung der königlich-bayerischen und württembergischen Truppen ?

1809 bis 1810: Dienstvertrag zwischen Heinrich Ludwig Burggraf und Graf zu Dohna auf Grünberg und den Anspännern in Cunnersdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235580

1809 bis 1823 - Allgemeine Landrekrutierung - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235581

1810 - Generale über die Abnahme und Einrichtung der Kirchenrechnungen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582 1812 - Mandat, die Einführung eines neuen Abgabensystems überhaupt, und einer neuen Grundbuchabgabe insbes. zum Behufe der Aufbringung der erhöheten, neuen und außerordentlichen Staatsbedürfnisse betr., Dresden den 9. Juli 1812 - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235608

1812 - Rechnungen der Kirche Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1812 und 1813: Mietvertrag zwischen dem Staat und dem Burggrafen von Dohna auf Hermsdorf wegen Unterbringung der zweiten Chausseegeldeinnahme auf der Königsbrücker Straße in Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235577

1813 - Chausseegeldereinnahme in Hermsdorf und die berichtigten 20 Taler jährlich - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235579

1813 bis 1814 - Belehnung der Erben von Anna Rosine Klengel mit dem Schankgut in Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235576

1813 bis 1816 - Vergleich der Hüfner in Wahnsdorf über die Milizspannungen, den Beitrag der freien Gärtner dazu, die Ausgleichung der Spannungen und die Einquartierung - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235581

1813 bis 1827 - Festlegung des Chausseegeldes und Geleits des Rittergutes Hermsdorf auf der Königsbrücker Straße - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235579

1814 - Schule in Klotzsche - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1815 - Neubesetzung der Pfarrerstelle in Wilschdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1815 - Übergabe des Pastorats in Wilschdorf und Klotzsche an Christoph Heinrich Jähnich (Jähnisch) aus Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1815 bis 1816 - Neubesetzung der Stelle eines Landakziseeinnehmers beim Gericht Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235579

1816 - Geplanter Bau eines Wirtschaftsgebäudes - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235589

1816/1817 - Belege zur Kostenrechnung über den Bau der dem Schloss in Hermsdorf nördlich angefügten Nebengebäude - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235589

1816/1817 - Verpachtung der Brauerei des Rittergutes Hermsdorf an die Dresdner Braumeister Christian Daniel Knothe bzw. Johann Carl Traugott Hühle bzw. Johann Gottlieb Huhle - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1817 - Auf den Rittergütern Hermsdorf und Grünberg haftendes, vom Dresdner Hospitalamt aufgekündigtes, an Michaels 1817 zu zahlendes und Johann Georg Franz, Johann Carl Gottfried Franz und Johann Gottlieb Franz aus Gohlis zustehendes Kapital in Höhe von 3000 Talern und dessen erneute Verleihung (Faszikel) - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235597

(1672 bis 1819 - Brauerei in Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235576 )

1817 bis 1819: Vergleich und Vertrag zwischen Heinrich Ludwig Burggraf und Graf von Dohna auf Hermsdorf und den Anspännern in Hermsdorf über Leistung von Frondiensten

1818 bis 1826: Schule in Wilschdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1821 - Auf den Rittergütern Hermsdorf und Grünberg versichertes Kapital von Wilhelm, Gerhard und Adelheid von Kügelgen sowie Herabsetzung der Zinsen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235603

1821 - Verzeichnis der für die Anschaffung für die Pfarrbibliothek [in Hermsdorf?] vorgeschlagenen Schriften - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1822 - Vermisste sächsische Soldaten seit den letzten Feldzügen - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235581

1822 bis 1824 - Schulangelegenheiten in Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1824 - Schule in Lausa - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1824 - Wilddeputat des Ritterguts Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235590

1824 bis 1825 - Zahlung des Schulgeldes für bedürftige Kinder durch die Gerichtsherrschaft Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1825 - Einnahme der Chausseegelder in Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235579

1830 bis 1833 - Ausübung des dem Rittergut Hermsdorf zustehenden Bierzwanges - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235584

1832 - Emeritierung des Kantors und Schulmeisters Johann Georg Eckhardt in Lausa - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1832 bis 1833 - Rückgabe der an den Landesherrn gegen Wilddeputat abgetretenen Mitteljagd des Rittergutes Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235590

Juni 1833 - Taufzeugnis für Johann Wilhelm Göthel, ausgestellt durch Pastor Samuel David Roller in Lausa - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1834 - Rückzahlung eines Darlehns durch Ernst Gotthelf von Heynitz auf Helfenberg an Johann Friedrich Anhalt in Seelitz - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235597

1835 - Berainung der zum Pfarrgut in Lausa gehörigen Wiese in der Flur Hermsdorf an der Röder - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1835 - Pirschverzeichnisse - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235590

1835 - Berainung der Grenzen des Rittergutes Grünberg - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235603

1835 bis 1836 - Besetzung der Lehrerstelle in Wilschdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1835 bis 1859 - Festsetzung des Einkommens des Schullehrers in Lausa - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1838 - Abschrift einer Verordnung des Finanzministeriums wegen der Einnahmen bei landwirtschaftlichen Fuhren - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235608

1838 bis 1841 - Kirchen- und Pfarrerangelegenheiten von Wilschdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235582

1839 - Flächenverzeichnis des steuerfreien Rittergutes Hermsdorf - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235603

1844 - Verpachtung von Parzellen und der Brauerei des Rittergutes Hermsdorf (und 1856) - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235593

1849 - Jagd in den zum Rittergut Hermsdorf gehörigen Orten - http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&bestandid=10279&syg_id=235590

Hermsdorf (bei Lausa)

an der Röder, 4 Stunden nördlich von Dresden an der Camenzer Strasse gelegen, besitzt ein schönes Schloss mit Park, berühmte Schäferei und Brauerei und im Westen ein Vorwerk.

Das alte Schloss ist im Jahre 1748 abgebrannt und das jetzige, im erhabenen Style erbaute, datirt sich aus jener Zeit. Dasselbe ist mit drei Thürmen geschmückt, steht aber noch in der Tiefe. In demselben befindet sich eine geschmackvoll aufgestellte Bibliothek und eine seit dem 9. November 1777 concessionirte Hauscapelle.

Der reizende, mit Wasseranlagen reichlich versehene Garten wird von einem Arm der Röder durchflossen, welche auf die mannichfaltigste Art zu Teichen und Canälen benutzt worden ist. Unter den vielen interessanten, theils englischen, theils französischen Anlagen zeichnet sich ein schöner, von alten ehrwürdigen Teichen rings umgebener Teich vorzüglich aus. Der verstorbene Hausmarschall von Schönberg, welcher diesen Garten im Jahre 1764 anlegte, war oft in England; daher die Anlagen, besonders die Wasserparthien, im englischen Geschmack sind, der erst durch diesen Garten in Sachsen einheimisch geworden ist.

Unsere Nachrichten über die einzelnen Besitzer des Gutes gehen blos bis zum Jahre 1500 zurück. Damals verkauften es die Herren „Gevattern“ von Carlowitz an die von Zschieren, von welchen es im Jahre 1603 der Kurfürst Christian II. erkaufte. Derselbe behielt es nicht lange und überliess es dem Grafen von Bindlauf.

Dieser verstarb im Jahre 1616 und sein Epitaphium war in der protestantischen Hofkirche an einem der mittleren Pfeiler angebracht. Mit dieses Herrn Tode, der keine Erben hinterliess, fiel das Gut Hermsdorf oder Herrmannsdorf an den Kurfürsten Johann Georg I., welcher 1630 das Schloss erbaute. Von ihm kam es auf Johann Georg II. Dieser Kurfürst überlies es an einen Freiherrn von Rechenberg, nach welchem es zwei Grafen von Flemming (Vater und Sohn) bis zum 18. Jahrhundert besessen haben. Aus des Letztern Nachlass erstand es 1756 die verwittwete Gräfin von Hoym aus dem Hause Guteborn, geb. Gräfin von Beichling. Sie lebte hier 53 Jahre, wie ihr herrliches Grabmal an der Morgenseite der Kirche zu Lausa besagt, wo sie mit ihrer Tochter, der Frau Hofmarschallin von Schönberg, unter einer steinernen Grabhütte ruht. Ihr folgte Herr Heinrich Ludwig Burggraf und Graf zu Dohna, ein sehr verdienter Mann um dasigen Ort und alle seine Unterthanen.

Dessen erste Gemahlin, eine geb. von Schönberg, liegt ebenfalls in Lausa begraben. Ihr kostbares Denkmal steht in Gestalt eines hohen steinernen Kreuzes auf einem Granitwürfel neben dem der Gräfin von Hoym. Der Burggraf und Graf zu Dohna verkaufte das Rittergut Hermsdorf an Ernst Gottlob von Heynitz, der hier das Unglück hatte, zwei junge Gemahlinnen in kurzer Zeit nach einander begraben lassen zu müssen. Die erste, eine geborne Freiin von Rechenberg, liegt in Lausa begraben neben den Gräbern eines Grafen Constantin zu Stollberg-Wernigerode und dessen Schwester Maria Fürstin Reuss-Lobenstein. Dieser Herr von Heynitz überlies endlich Hermsdorf im Jahre 1835 dem Herrn Kaufmann Jäger aus Leipzig kaufsweise, von welchem es Herr D. Schmiedel auf Zehmen bei Leipzig acquirirte. Von Letzterem hat es in neuerer Zeit der dermalige Besitzer, Herr Kammerherr Graf von Wallwitz erkauft.

Schriftsässig gehörten früher zu dem Gute Hermsdorf Wahnisdorf, auch Weinsdorf oder Wahnsdorf genannt, in einer angenehmen Gegend, welche herrliche Aussichten gewährt. In den Urkunden heisst es auch Woyansdorff und es gehörte als ein bischöfliches Lehen den Meissnischen Burggrafen. Bis zu diesem Orte reichte im Juni 1760 das verschanzte Lager des Feld-Marschall Daun.

Ferner gehörten unter die Gerichtsbarkeit von Hermsdorf die Lause, mit welcher eng zusammenhingen die Dörfer Friedersdorf, Weixdorf und Gomlitz, fast in Gestalt eines Winkelmasses, nach der Mittagsgegend aufgethan, wovon es selbst mit der Kirche den Winkel und [138] einen Theil des langen Schenkels ausmacht, an welchem weiter oben Weixdorf und Gomlitz anstösst. Den kurzen Schenkel bildet Friedersdorf; doch liegen auch nicht wenig Häuser und Güter dieser vier Dörfer unter einander vermengt. Am Ende von Friedersdorf nach der Dresdner Haide hin, sieht man den prächtigen Grossteich mit seinem Wasserspiegel bis an den Wald. Er ist kaum in ½ Stunde zu umgehen und gehört zum Rittergute Hermsdorf. Aus ihm rinnt die Lausebach hervor und durch einige Teiche an der Friedersdorfer Seite herab, mit welcher sich am Ende von Lausa ein anderes Gewässer, die Schelzbach, vereinigt, die von Weixdorf und Gomlitz kommt und durch diese Dörfer und die Lausaer Dorfteiche herunterfliesst. Beide Bäche, die bei Gewitterregen stark anlaufen, gehen dann zusammen durch ein nicht breites, aber offenes und gebogenes Wiesenthal nach Hermsdorf, welches eine kleine halbe Stunde nördlich, hinter der Feldhöhe nach Königsbrück zu, an beiden Ufern der Röder, die hier ziemlich breit und flach dahinströmt und mit einer ansehnlichen Brücke versehen ist, liegt.

Auf der Feldhöhe nach der Dresdner Haide hin befindet sich ein kleiner buschiger Hügel, der Hochberg genannt, und der oberste Theil der Feldhöhe nach Hermsdorf zu, welcher sonst der Galgenberg hiess, führt den Namen Russenberg. Auf diesem Berge huldigten im Sommer 1801 die aus der französischen Gefangenschaft zurückkehrenden Russen Colonnenweise ihrem Kaiser Alexander. In einer dazu errichteten Gitterlaube betete erst der Dresdner Gesandtschafspope und las dann den Huldigungseid ab, welchen die Soldaten nachsprachen.

Viele tausend Menschen wohnten dieser feierlichen Handlung bei. Zum Andenken derselben liess der Burggraf und Graf zu Dohna eine Pyramide mit Basreliefs von Eisen in dem Lauchhammer bei Mückenberg giessen, die jedoch bei dem ersten Gusse verunglückte.

Hermsdorf ist mit Friedersdorf, Weixdorf und Gomlitz nach Lausa eingepfarrt.

Lausa, den Namen anlangend, so scheint derselbe von Löscha herzukommen, welches im Wendischen so viel als eine Lache, Sumpf oder nasse Niederung bedeutet. Doch kann unter der Luscha ebenfalls der oben erwähnte Grossteich zu verstehen sein, aus welchem, wie schon gesagt, der Lausebach hervorrinnt. Der gemeine Mann sagt in der Lausa; auch findet sich hier der alte Familienname Leuschner, was ebenfalls darauf bezogen werden kann.

Die Kirche zu Lausa mit ihrem Kirchhofe, welche jetzt unter der Ephorie Radeberg steht, wogegen solche früher zur Ephorie Dresden gezählt ward, befindet sich am Ende des Dorfes, dicht am Wege, von dem sie durch eine hohe Kirchhofsmauer getrennt ist. Sie hat mehr ein neues Ansehen und einen an der Abendseite im Jahre 1626 erbauten massiven Thurm mit Schieferdach.

Zum Innern der Kirche führen drei Eingänge, zwei von der Mittagsseite und einer durch die Thurmhalle; letzerer dem Altar und der Kanzel gegenüber. Ueber dem Altar befindet sich ein Oelgemälde, das Abendmahl des Herrn vorstellend.

Die Kanzel steht über dem Altar in einem einfachen Aufsatze nach dorischer Bauart. Die Kanzel selbst, woran die vier heiligen Evangelisten vorgestellt sind, ist das Geschenk eines ehemaligen Gutsverwalters in Hermsdorf, Christian Knauth, zum Reformations-Jubiläum 1630. Um den obern Rand befinden sich einige Zeilen, welche den Wunsch enthalten, dass auf diesem Predigerstuhle das Wort Gottes immerdar lauter und rein möge verkündigt werden.

In der Kirche, von der Kanzel rechts, ist das herrschaftliche Betstübchen. Unter dem Fussboden, der gedielt und vor dem Altar getäfelt ist, mögen sich hier und im Gange hervor viele gewölbte Gräber befinden. So haben auch in der jetzigen Thurmhalle, vor ungefähr 40 Jahren, noch zwei steinerne Särge des Grafen von Flemming gestanden, welche damals mit Genehmigung der Nachkommen unter den steinernen Fussboden versenkt wurden. Ihre aus Stein gehauenen Wappen sind an der Mauer aufgestellt.

Zum Reformationsfest 1830 wurde der zweite Gottesacker, ausserhalb des Dorfes am Wege nach Hermsdorf, geweiht, nachdem er erweitert und mit Mauern und Thor versehen worden war, an dessen Pfeilern die Worte zu lesen sind: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ Er ist mit einer Reihe Kastanienbäume überschattet und sollen hier die Todten nie wieder ausgegraben werden.

Der Pfarrhof stösst an die Morgenseite des hiesigen Kirchhofs an und besteht aus einem Wohnhause, kleinem Backhause, Stallgebäude und Scheunen, wovon die drei ersteren mit Ziegeln, die letzteren mit [139] Stroh gedeckt sind. Davor liegt der Gemüse- und Obstgarten und ausserhalb der Mauer ein Teich mit einer kleinen Insel, zu welcher ein Brückensteg führt.

Der erste bekannte Geistliche nach den Zeiten der Reformation war Theodor Schuhmann, welcher einen in der Mittagsseite der Kirche angebrachten, aufrecht stehenden Leichenstein hat, worauf er in Lebensgrösse und priesterlichem Ornate zu sehen ist.

Der achte Geistliche war ein gewisser M. Karg in den Jahren 1768–1787. In diese Zeit fällt die Begründung der Schloss-Capelle zu Hermsdorf durch die Gräfin von Hoym. Deren Bildniss befindet sich noch in einem Pavillon des Schlossgartens zu Hermsdorf. Und nach einer Uebereinkunft zwischen dem Herrn Burggrafen zu Dohna und den dermaligen Pastor wird seit dieser Zeit am letzten Abend des Jahres in derselben Gottesdienst und Predigt gehalten, welches selbst nach des Grafen Wegzuge und nach seinem Absterben so geblieben ist.

In der Kirchfahrt Lausa besteht nur eine Schule, die dermalen 230 Kinder zählt. Das Schulgeld des Schullehrers ist auf 360 Thlr. festgesetzt, ohne das Einkommen, was er als Küster, Kirchner und Organist hat.

In dem Kirchdorfe Lausa ist ein Brau- und Schenkgut, eine Mühle, eine Schmiedewerkstatt und ein Chausseehaus.

In Hermsdorf befindet sich ausser dem Schlosse noch eine Papierfabrik, eine ansehnliche Mühle, ein Gasthof, eine Schmiede und eine Weissbäckerei.

Hermsdorf ist auch der Sitz einer Zweigbibelgesellschaft.

Die Einwohner treiben ausser dem Ackerbau auch die Weberei.

Hermsdorf gehört jetzt mit seinen 52 bewohnten Gebäuden, 73 Familienhaushaltungen und 360 Einwohner zum Gerichtsamt Radeberg, zum Bezirksgericht- zur Amtshauptmannnschaft- zum Regierungsbezirke Dresden.

Zu dem oben erwähnten Wahnsdorf, welches früher unter die Gerichte zu Hermsdorf gehörte, dagegen aber nach Reichenberg eingepfarrt ist, gehören die Königl. Winzerhäuser bei dem selbst im Auslande berühmten Spitzhause und die beiden Weinbergsgrundstücke Graue Presse und Pfeife, welches letztere eine romantische Lage über einer ziemlich senkrechten Bergeswand des Lössnitzgrundes hat. Die von Wahnsdorf in den Lössnitzgrund führenden Wege bilden sehr angenehme Parthien, müssen jedoch mit Vorsicht befahren werden, da vor einigen Jahren erst ein Dresdener Lohnkutscher, der eine Herrschaft nach dem Spitzhause gefahren hatte, auf einem derselben mit dem leeren Wagen verunglückte.

Von dem sogenannten Spitzhaus, einem Königl. Berghaus auf der Höhe der Königl. Weinberge, erblickt man: im Mittelpunkte die Residenz in ihrer ganzen Ausdehnung – über dieselbe hinaus die Loschwitzer Weinberge, den Lilienstein und Königstein nebst einem grossen Theile der sächsischen Schweiz – den Elbstrom in einer Länge von mehreren Stunden – jenseits derselben eine reichangebaute, mit vielen Dörfern besäete Landschaft, die namentlich zur Zeit der Baumblüthe ein liebliches Bild gewährt – diesseits der Elbe das breite mit Dörfern geschmückte Thal, welches von der Chaussee nach Meissen und von der Eisenbahn durchschnitten wird und nahe unter und neben sich die Weinberge der Ober- und Nieder-Lössnitz sammt den Königl. Weinbergen, Hof-Lössnitz genannt.

Gustav Adolf Poenicke: Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen. Band 2, Meissner Kreis, Hermsdorf, Expedition des Albums Sächsischer Rittergüter und Schlösser, Leipzig 1856, Seite 137–139

Grünberg[Bearbeiten]

Grünberg, am linken Ufer der hier in grossen Bogen fliessenden Röder, 1½ Stunde von Radeberg in einem engen, schönen Thale, nahe unter den Seifersdorfer Parkanlagen und noch näher oberhalb des Hermsdorfer Gartens.

Das hiesige Rittergut war mit einem Ritterpferde belastet und besass noch im Anfange des 17ten Jahrhunderts Johann von Schönberg, 1741 Graf Adam Friedrich von Flemming, 1819 der Amtshauptmann Burggraf und Graf zu Dohna, 1827 ein Herr von Heinitz.

Burggraf und Graf zu Dohna lies im Jahre 1804 auf dem dasigen Schlosse eine Industrie-Schule errichten, worinnen gegen 40 Bauerkinder des Dorfes und auch zum Theil der Dörfer Hermsdorf und Lausa in nützlichen Handarbeiten unterwiesen werden.

Den Mädchen lehrt man Stricken und Spinnen, den Knaben Korbflechten. Sie werden dabei vom Pfarrer des Orts, der die ganze Anstalt leitet, unterrichtet in der Naturgeschichte und der Religion.

Die Schäferei des Gutes kommt der Hermsdorfer gleich. Der Ort selbst hat 2 Mühlen und ein Wirthshaus.

Ueber die dasige Kirche und Schule übt der dasige Rittergutsbesitzer die Collatur; eingepfarrt sind die Dörfer Diensdorf und Cunnersdorf, welche auch schriftsässig zu dem Rittergute Grünberg gehörten.

Die 150 Einwohner sind dem Gerichtsamte Radeberg unterworfen.

Gustav Adolf Poenicke: Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen. Supplement der II. Section, Meissner Kreis, Grünberg, Expedition des Albums Sächsischer Rittergüter und Schlösser, Leipzig 1856

Dohna (Adelsgeschlecht)[Bearbeiten]

Heinrich Ludwig Burggraf zu Dohna (1772 bis 1833)[Bearbeiten]

Familie von Schönberg: zu Dohna Heinrich Ludwig, Burggraf

Heinrich Ludwig Burggraf zu Dohna: geboren Oktober 1772

Heinrich Ludwig Burggraf zu Dohna: Ehe mit Mariana Amalia von Schönberg

  • geb. 10. August 1779, Hermsdorf
  • gest. 10. September 1805, Lausa bei Dresden

Heinrich Ludwig Burggraf zu Dohna: Ehe mit Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode am 11. November 1806 (Verlobung 2. Oktober 1806) - geht drei Tage nach der Hochzeit nach Dresden

Heinrich Ludwig Burggraf zu Dohna: gestorben 15. Dezember 1833 in Herrnhut

Mariana Amalia Gräfin Dohna (1779 bis 1805)[Bearbeiten]

  • geb. 10. August 1779, Hermsdorf
  • gest. 10. September 1805, Lausa bei Dresden
  • Familie von Schönberg: von Schönberg Mariana Amalia
  • Vater von Mariana Amalia von Schönberg: Familie von Schönberg: von Schönberg (476) Peter August - geb. 7. November 1732 in Weicha, gest. 24. September 1791 in Schmochtitz, sächsischer Hausmarschall
  • Mutter von Mariana Amalia von Schönberg: von Hoym Charlotte Dorothae, Gräfin - geb. Samstag, den 5. Januar 1743 in Guteborn - verh. Sonntag, den 19. August 1764 in Guteborn, gest. Freitag, den 6. November 1789 in Hermsdorf, als Charlotte Dorothea von Schönberg Doppelgrabmal mit ihrer Mutter Gräfin Charlotte Sophie von Hoym, gest. 24. Januar 1808 in Hermsdorf
    • Großeltern von Mariana Amalia von Schönberg: Karl Gotthelf von Hoym, geb. Dienstag, den 19. Februar 1715, verh. Dienstag, den 11. August 1739, gest. Dienstag, den 26. März 1748 auf Schloss Guteborn, Brandenburg; Charlotte Sophie von Beichlingen, geb. Freitag, den 22. März 1720, gest. Sonntag, den 24. Januar 1808
  • Geschwister von Mariana Amalia von Schönberg:
    • 1. Wolf August von Schönberg, geb. 10. Mai 1765, Dresden, gest. Juni 1765
    • 2. Heinrich von Schönberg, geb. 16. August 1766, Dresden, jung gest.?
    • 3. Adolf von Schönberg, geb. 19. April 1769, Dresden, jung gest.?
    • 4. August von Schönberg, geb. 25 Oktober 1770, Dresden, gest. 22. Mai 1771, Hermsdorf
    • 5. Auguste Charlotte von Schönberg, geb. 18. Mai 1777, Hermsdorf, wuchs auf Schloss Hermsdorf bei Dresden auf, die Wintermonate verbrachte die Familie meist in Dresden, verh. 13. Mai 1796 in Hermsdorf mit Rochus August Graf zu Lynar, geb 17. April 1773, gest. 1. Aug. 1800 in Lübbenau, 2. Ehe 1802 in Leipzig mit dem hannoverschen Gesandten Graf Ferdinand Hans Ludolph von Kielmannsegge, Kinder (1803 und 1804) in Hannover, 1809 Trennung sich ihre Wege, Auguste Charlotte Kielmannsegge ging mit ihren Kindern nach Paris, wo sie am kaiserlichen Hof eine Verehrerin Napoleons wurde und in seinem Auftrag mehrere Reisen durch Europa unternahm, Anfang 1813 kehrte sie nach Sachsen zurück, traf sich mit Napoleon im Marcolini-Palais (Juli 1813), zog sich nach seinem Tod immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück. 1817 geschieden, 1840 bezog sie das Wasserschlösschen im Reisewitzer Park im Plauenschen Grund, es wurde zu einer mysteriösen Stätte ihres übertriebenen Napoleon-Kultes, gest. 26. April 1863 in ihrem Wasserpalais, beerdigt Alter Katholischer Friedhof - Auguste Charlotte von Kielmannsegge und Auguste Charlotte Gräfin von Kielmannsegg im Stadtwiki Dresden

Friederike Gräfin Dohna (1776 bis 1858)[Bearbeiten]

  • Friederike Gräfin Dohna im Stadtwiki Dresden
  • Stolberg-Wernigerode, Friederike in der ADB 54 (1908)
  • Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: geb. 16. Dezember 1776 auf Schloß Wernigerode
    • Vater von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Christian Friedrich zu Stolberg-Wernigerode, geb. 8. Januar 1746 auf Schloss Wernigerode; † 26. Mai 1824 in Peterswaldau, seit 1778 Regent über die Grafschaft Wernigerode, bis 1796 Domdechant zu Halberstadt und Propst zu Walbeck, Mitglied der Literarischen Gesellschaft Halberstadt, befreundet mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim („Vater Stolberg“ im Gleim'schen Kreis)
    • Mutter von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Gräfin Auguste Eleonore zu Stolberg-Stolberg, geb. 10. Januar 1748; † 12. Dezember 1821, Tochter von Graf Christoph Ludwig zu Stolberg-Stolberg
    • Schwester von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Gräfin Anna zu Stolberg-Wernigerode (geb. 24. Februar 1770; † 26. Januar 1819), bis zur Heirat 1797 mit dem kinderlosen Witwer Christoph Alexander Carl Friedrich Freiherr von Wylich (geb. 11. Januar 1753 in Potsdam; † 20. Januar 1831 in Diersfordt) Äbtissin des Klosters Drübeck - diese Ehe auf Schloss Diersfordt blieb ebenfalls kinderlos, sodaß Diersfordt an Anton zu Stolberg-Wernigerode kam
    • Schwester von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Gräfin Luise zu Stolberg-Wernigerode (geb. 24. November 1771; † 8. April 1856) ∞ (1807) Moritz Haubold von Schönberg (geb. 22. September 1770 in Geußnitz; † 18. April 1860 in Groß Krauschen), Oberpräsident der preußischen Provinzen Schlesien und Pommern - Tochter: Auguste von Schönberg, geb. 23. Oktober 1808, Wernigerode, gest. 23. Juli 1890, Groß-Krauschen bei Bunzlau
    • Bruder von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Graf Henrich zu Stolberg-Wernigerode, geb. 25. September 1772 auf Schloss Wernigerode; † 16. Februar 1854 ebenda, ab 1824 Regent über die zum Königreich Preußen gehörende Grafschaft Wernigerode, Domherr zu Halberstadt, verheiratet mit Prinzessin Caroline Alexandrine Henriette Jeanette (Jenny) von Schönburg-Waldenburg (geb. 4. Oktober 1780; † 29. August 1809) - Henrich zu Stolberg-Wernigerode
    • Neffe von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Erbgraf Hermann zu Stolberg-Wernigerode, geb. 30. September 1802 in Wernigerode; † 24. Oktober 1841 ebenda, verh.: 22. August 1831 in Michelstadt Gräfin Emma zu Erbach-Fürstenau (* 11. Juli 1811 in Schloss Fürstenau; † 1. Dezember 1889 in Schloss Ilsenburg), Sohn Otto (* 30. Oktober 1837; † 19. November 1896) unter Otto von Bismarck Vizekanzler des Deutschen Reichs - Otto zu Stolberg-Wernigerode
    • Neffe von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Graf Bernhard zu Stolberg-Wernigerode (1803–1824)
    • Nichte von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Gräfin Eleonore zu Stolberg-Wernigerode (1801–1827) ⚭ 21. Februar 1819 auf Schloß Wernigerode Prinz Heinrich LXIII. Reuß zu Köstritz, geb. 18. Juni 1786 in Berlin; † 27. September 1841 in Stonsdorf - 6. Kind: Heinrich X. Prinz Reuß (1827–1847), bei seiner Geburt starb die Mutter Eleonore
    • Nichte von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Gräfin Caroline zu Stolberg-Wernigerode (1806–1896), ⚭ 11. Mai 1828 ebenfalls Prinz Heinrich LXIII. Reuß zu Köstritz
    • Schwester von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Gräfin Marie zu Stolberg-Wernigerode, geb. 4. Mai 1774; † 16. Juni 1810) ∞ (1803) Fürst Heinrich LIV. Reuß zu Lobenstein (* 8. Oktober 1767; † 7. Mai 1824)
    • Bruder von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Graf Ferdinand zu Stolberg-Wernigerode, geb. 18. Oktober 1775; † 20. Mai 1854 ∞ (25. Mai 1802) Gräfin Marie Agnes zu Stolberg-Stolberg
    • Bruder von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Graf Konstantin zu Stolberg-Wernigerode, geb. 25. September 1779; † 19. August 1817 in Karlsbad ∞ (30. September 1804) Freiin Ernestine von der Reck
    • Bruder von Friederike Gräfin zu Stolberg-Wernigerode: Graf Anton zu Stolberg-Wernigerode, geb. 1785; † 1854) ∞ (12. Juni 1809) Freiin Luise von der Recke, (1787–1874), Tochter des Ministers Eberhard von der Recke
Bei ihrem Liebreiz und ihren reichen Geistesgaben fehlte es ihr nicht an Bewerbern; da sie aber Bedenken trug, einem Anderen die Hand zu reichen als einem solchen, mit dem sie in den wichtigsten Lebensfragen eines Sinnes war, so dauerte es längere Zeit, ehe es zu einem Entschlusse kam. Als sie dann endlich diesen Schritt that, geschah dies nicht aus natürlicher Neigung, sondern weil sich im Spätherbst 1806 in dem Burggrafen Heinrich Ludwig v. Dohna-Condehnen ein Freier fand, der wegen seines Ernstes und seiner aufrichtigen Frömmigkeit das volle|Vertrauen ihrer Eltern und damit ihr eigenes fand. So erfolgte denn schon am 2. October die Verlobung, nachdem der Graf erst Tags vorher auf Schloß Wernigerode erschienen war. Der kurze Brautstand fiel in die Tage der erschütterndsten Ereignisse, der Niederlagen von Jena und Auerstedt [14. Oktober 1806[1]. Nachdem auf Schloß Wernigerode die ganz einfache, stille Hochzeit stattgefunden hatte [11. November 1806], verließ sie nach drei Tagen das Elternhaus, um ihrem Gatten nach Dresden und bald darnach auf die Dohna'sche Besitzung in dem benachbarten Hermsdorf zu folgen. ADB 1908
Hierbei ist zunächst ihre enge Beziehung zur Brüdergemeinde zu erwähnen. Ihr Gemahl, dessen Mutter Marie Agnes, Gräfin v. Zinzendorf die zweite Tochter des Neubegründers der Brüdergemeinde war, gehörte ihr an, und Friederike fand sich in dieser Gemeinde wohl. Das zog sie keineswegs von dem Bekenntniß ihrer Jugend und ihres Hauses ab. Sie sah in der Brüdergemeinde nur eine kleine Abtheilung der großen Kirche; sie war auch fern von dem Mißtrauen, mit welchem auch religiös lebendige Personen den Einigungsbestrebungen König Friedrich Wilhelm's begegneten und sich durch Mißgriffe zum Austritt aus der Landeskirche verleiten ließen. Friederike war von Jugend auf gewohnt, in ihrem elterlichen Heim gläubige Personen verschiedenen Bekenntnisses geliebt und verehrt zu sehen. Den größten Einfluß übte neben anderen Gliedern der römisch-katholischen Kirche der evangelisch gesinnte Michael Sailer aus, und zu jener Zeit knüpfte mehr die Gleichheit der Gesinnung und des Wandels als das äußere Bekenntniß ein Band der Gemeinschaft. Da sich nun in der Brüdergemeinde zu ihrer Zeit ein warmes evangelisches Wesen erhalten hatte, so fand Friederike sich in dieser Gemeinschaft wohl, und nicht zuletzt besteht ihre Bedeutung darin, daß sie hierbei ihre ganze elterliche Familie und deren Geistesverwandten nach sich zog. Zwar war der scharfe Gegensatz, der nach dem Jahre 1731, zu einer Zeit, als Zinzendorf's ausschweifende Phantasie die besonnenen bekenntnißtreuen Glieder der lutherischen Kirche von der Zinzendorf'schen Gemeinschaft|abgezogen hatte, seit der Zeit ihres Vaters ausgeglichen, aber die entschiedene Wiederanknüpfung an Herrnhut geschah doch durch Friederike's Vorgang. ADB 1908


  • Friederike Gräfin Dohna: gest. 4. Oktober 1858 in Gnadenberg (Schlesien), polnisch Godnow, Siedlung der Herrnhuter Brüdergemeine auf dem Gut Groß Krauschen (polnisch Kruszyn), (Land)Gemeinde Bolesławiec (Bunzlau)

Hoym (Adelsgeschlecht)[Bearbeiten]

Droyßig (neue sächsische Linie - 1576 bis 1783)[Bearbeiten]

1576: Herrschaft Droyßig bei Zeitz durch Christoph von Hoym und Ermsleben (1534–1604) erworben (1590 Präsident des Fürstentums Anhalt) - Begründer der neuen sächsischen Linie - Otto zu Stolberg-Wernigerode: Neue deutsche Biographie, Bd.: 9, Hess - Hüttig, Berlin 1972, S. 670: Heinrich war um 1550 Statthalter des Fürstentums Halberstadt. Dessen Sohn wurde Präsident des Fürstentums Anhalt und erwarb 1576 in Thüringen die Herrschaft Droyßig bei Weißenfels. Er stiftete die sächs. Linie des Geschlechts, die braunschweig. Linie breitete sich später auch in Pommern und Schlesien aus.

1604 bis 1656: Christian Julius von Hoym, (geb. 4. Mai 1586 in Ermsleben; † 19. Mai 1656 in Droyßig) - nach anderer Quelle ert 1622 Erwerb von Droyßig

1656 bis 1711: Ludwig Gebhard von Hoym (1631–1711), (geb. 17. November 1631 in Droyßig; † 2. Januar 1711 ebenda)

1711 bis 1738: Ludwig Gebhard von Hoym (1678–1738), (geb. 23. Oktober 1678 in Droyßig; † 6. Mai 1738 ebenda)

1738 bis 1769: Julius Gebhard von Hoym, (geb. 17. November 1721 in Droyßig; † 14. Februar 1769 in Dresden) - ohne männlichen Erben fiel sein Mannlehnsbesitz an seinen jüngeren Bruder Gotthelf Adolph von Hoym

bis 1783: Gotthelf Adolph von Hoym (geb. 24. Oktober 1731 in Dresden; † 22. April 1783 in Droyßig) war letzter männlicher Vertreter der Droyßiger Linie, erbte 1775 auch die Guteborner Linie - war dann letzter männlicher Vertreter der gesamten sächsischen Linie des Hauses Hoym und starb ohne männliche Erben

1778 bis 1832: Alleinerbin war die einzige Tochter Louise Henriette Gräfin von Hoym (geb. 1772) - heiratete am 16. August 1791 den regierenden Grafen Heinrich LI. Reuß zu Ebersdorf (geb. 16. Mai 1761 in Ebersdorf; † 10. Juli 1822 ebenda) und starb als letzte Vertreterin ihres Familienzweiges

Gutenborner Linie (1711 bis 1775)[Bearbeiten]

Linie Gutenborn

nach 2. Januar 1711 bis 1738: Carl Siegfried von Hoym, geb. 9. Juli 1675 in Droyßig; † 2. April 1738 in Guteborn, königlich polnischer und kursächsischer Geheimrath, Kammerherr, Hof= und Justitien=, auch Apellationsrath, stiftete die Linie zu Guteborn in der Oberlausitz (war Schwager der Gräfin Cosel) - Stifter der (reichsgräflichen) besonderen von der Droyßiger abgeteilten Linie zu Gutenborn, 2. Januar 1711 Tod von Ludwig Gebhard von Hoym (1631–1711) in Droyßig, danach ging das Gut Guteborn mit den dazugehörigen Ortschaften Ruhland, Grünwalde, Arnsdorf, Schwarzbach etc. an den 36-jährigen Carl Siegfried von Hoym, dieser wurde am 18. Juli nebst seinen Geschwistern und deren Nachkommen in den Reichsgrafenstand erhoben - am 12. Januar 1702 Ehe mit Dorothea Sophia von Löben[2], Tochter von Adolph von Löben

  • 1723: nach dem Tod des älteren Bruders Adolph Magnus von Hoym (geb. 6. Mai 1668 in Droyßig; † 15. Oktober 1723 in Ratibor, Oberschlesien) kam ein Anteil der Herrschaft Schlawentitz dazu (Julius Gebhard von Hoym (* 17. November 1721 in Droyßig; † 14. Februar 1769 in Dresden) war Besitzer [des anderen Teiles?] von Schlawentitz])
    • Zedler, Bd. 34, Sp. 1832 (=Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste 1732–1754, Bd. 34: 1742): Schlawentitz oder Schlawentitz, eine ansehnliche, und wegen ihrer besonders wohl angelegten Meßings=Fabriken und Eisenhämmer berühmte Herrschaft im Fürstenthume Oppeln in Ober=Schlesien, an den Pohlnischen Grentzen. Wladislaus, Hertzog von Oppeln, hat, wie aus alten Urkunden zu erweisen, 1267. daselbst Hof gehalten. Nachdem sie bei den gräflichen Häusern Oppersdorf und Henckel ein Zeitlang gewesen, ist sie hernach an die Grafen von Hoym gekommen.
    • Sławięcice - 1702 durch w:de:Jacob Heinrich von Flemming von der Gräfin Henchelin erworben, dieser ließ 1709 in Slawentzitz und den Nachbarorten Jakobswalde und Blechhammer mehrere Eisen- und Messinghämmer errichten
    • am 14. Juni 1714 ging die Herrschaft im Tausch (gegen das Rittergut Burgscheidungen mit dem dazugehörigen Vorwerk Birkigt im Amt Freyburg) an Adolph Magnus Freiherr von Hoym
    • 1716 bis 1720: Gartenschloss nach dem Vorbild von Versailles (brannte bald darauf ab)
    • 1782: durch Heirat am 8. April 1782 in Glaina mit Amalie Charlotte Marianne Louise Christiane Gräfin von Hoym (* 6. Oktober 1763 in Mainz; † 20. April 1840 in Marienhof) an dem preußischen General Friedrich Ludwig von Hohenlohe-Ingelfingen - Scheidung 1799, von Hohenlohe verstarb 15. Februar 1818 in Slawentzitz

1738 bis 1748: Guteborn in der Hand von Karl Gotthelf von Hoym, geb. 19. Februar 1715, gest. 26. März 1748 auf Schloss Guteborn, Ehemann von Charlotte Sophie Reichsgräfin von Hoym (Gräfin von Beichlingen), geb. 22. März 1720, Zschorna bei Leipzig, gest. 24. Januar 1808, Hermsdorf

1748 bis 1775: Adolph Magnus Gotthelf Graf von Hoym (geb. posthum am 17. Oktober 1748), Sohn des kursächsischen Kammerherren Carl Gotthelf Graf von Hoym und dessen Frau Charlotte Sophie Gräfin von Beichlingen, gest. am 12. Juli 1775 - mit ihm erlosch die Linie zu Gutenborn

Charlotte Sophie von Hoym ( 1720 bis 1808)[Bearbeiten]

Charlotte Sophie Reichsgräfin von Hoym (Gräfin von Beichlingen)

geb. 22. März 1720, Zschorna bei Leipzig

Ehefrau von Karl Gotthelf von Hoym, geb. 19. Februar 1715, gest. 26. März 1748 auf Schloss Guteborn

Charlotte Sophie Reichsgräfin von Hoym Mutter von: Charlotte Dorothea Gräfin von Hoym - geb. Samstag, den 5. Januar 1743 in Guteborn - verh. Sonntag, den 19. August 1764 in Guteborn, gest. Freitag, den 6. November 1789 in Hermsdorf, als Charlotte Dorothea von Schönberg, Doppelgrabmal mit ihrer Mutter Gräfin Charlotte Sophie von Hoym, gest. 24. Januar 1808 in Hermsdorf

  • Karl Gotthelf von Hoym: Sohn von Carl Siegfried von Hoym, geb. Donnerstag, den 11. Juli 1675 in Droyßig, gest. Mittwoch, den 2. April 1738 in Guteborn, vgl. Carl Siegfried von Hoym, königlich-polnischer und kurfürstlich-sächsischer Geheimer Rat und Kammerherr, (Geschwister 1. Adolf Magnus von Hoym, geb. Sonntag, den 6. Mai 1668 in Droyßig, vgl. Adolph Magnus von Hoym (Ehemann der Gräfin Cosel), 2. Gisela Erdmuth von Hoym, geb. Sonntag, den 23. Juni 1669 ... ;
  • Ahnen: Ludwig Gebhard von Hoym (1631–1711), geb. 17. November 1631 in Droyßig bei Zeitz; † 2. Januar 1711 ebenda, königlich-polnischer und kurfürstlich-sächsischer wirklicher Geheimer Rat, Bergrat, Kammerpräsident und Obersteuereinnehmer im Thüringischen Kreis, Erbkämmerer des Fürstentums Halberstadt - Sohn von Christian Julius von Hoym, geb. 4. Mai 1586 in Ermsleben; † 19. Mai 1656 in Droyßig, welches er 1622 erwarb und im gleichen Jahr die alte Burg zum Schloß umbauen ließ, Erbkämmerer des Fürstentums Halberstadt - Sohn des anhaltinischen Präsidenten Christoph von Hoym (1534–24. Mai 1604), Eigentümer? der Konradsburg bei Ermsleben - Sohn von Heinrich von Hoym, Stiftshauptmann, auf Hoym, Gröningen, Wegeleben, gest. 1550 in Wegeleben - Sohn von Gebhard d. J. von Hoym und Margarethe von Ammendorff - Sohn von Gebhard d. Ä. von Hoym und Anna von Wegeleben -

gest. 24. Januar 1808, Hermsdorf

Bildnis von Anton Graff (1736 - 1813), Öl auf Leinwand, 62 x 51 cm

Gotthelf Adolph von Hoym[Bearbeiten]

Gotthelf Adolph von Hoym

geb. 24. Oktober 1731 in Dresden

Gotthelf Adolph von Hoym Sohn von Ludwig Gebhard von Hoym (1678–1738)

Gotthelf Adolph von Hoym Enkel von Ludwig Gebhard von Hoym (1631–1711) (der Nachdenkliche der Fruchtbringenden Gesellschaft

demzufolge war er ein Cousin von Karl Gotthelf von Hoym

Klotzsche[Bearbeiten]

http://www.dresden-und-sachsen.de/dresden/klotzsche.htm

Der Gründung des Missions-Hülfsvereins von 1819 stand diese Gesellschaft sehr reserviert gegenüber. Genauso, wie viele landeskirchliche Geistliche diesen Verein bewußt wegen dessen Nähe zu den Herrnhutern nicht unterstützten, so unterstützte die Mehrheit der Gesellschaft diesen neuen Verein wegen dessen Nähe zur Landeskirche nicht. Im Gegensatz zu Lausa, wo der landeskirchliche, aber orthodoxe Pastor Samuel David Roller den Missionsgedanken nach Kräften förderte, war den Missionsfreunden in Klotzsche die Kirche verschlossen. Der Pastor von Wilschdorf mit Klotzsche stand sowohl dem orthodoxen Luthertum eines Rollers als auch dem neupietistischen Missionsgedanken ablehnend gegenüber. Verstärkt wurde diese Diskrepanz 1821, als der Dresdner Verein eine lutherische Ordination der ausgesandten Missionare festschrieb. Hier wurde bereits der Keim zum Bruch mit der traditionell ökumenisch orientierten Basler Mission im Jahre 1836 gelegt. Als 1827 dann auch noch die Unregelmäßigkeiten des landeskirchlichen Diakons Leonhardi bei der Kassenführung des Dresdner Missions=Hülfsvereins zutage traten, empfahl die Klotzscher Versammlung der Missionsfreunde, von einer Unterstützung des Dresdner Vereins abzusehen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt gingen die Versammlungen völlig getrennte Wege, die Besuche von Dresdnern in Klotzsche und auch umgekehrt wurden sehr selten.

Auch nach dem Neubau des Gasthauses auf dem Schänkhübel in den Jahren 1835 und 1836 durch den Besitzer des Klotzscher Erbgerichts Clemens Hofmann traf sich die Gesellschaft der Missionsfreunde weiterhin an diesem Ort. Der Dresdner Missions=Hülfsverein war 1836 erwartungsgemäß in eine landeskirchliche konfessionelle Missionseinrichtung umgewandelt worden. Um so mehr unterstützte nun die Klotzscher Gesellschaft nicht konfessionell gebundene Missionen.

Aus christlicher Erwägung heraus nahmen Mitglieder der Missionsgesellschaft am 11. September 1844, Nachmittags zwischen 6 und 8 Uhr, im Caffe francais in der Gewandhausstraße Nr. 17 beim Besitzer Herrn Kretzschmar an der ersten Versammlung des Vereins zum Schutz der Thiere teil. Diese Bewegung wurde in der Folgezeit zu einem weiteren Engagement dieser Mitglieder.

Obwohl die Gesellschaft sich aller politischen Aktivitäten auch in der Revolutionszeit 1848/1849 enthielt, wurden ihre Versammlungen 1850 im Zuge der reaktionären Politik nach genau einem halben Jahrhundert geschlossen. Dem landeskirchlichen Consistorium kam es sehr gelegen, so einer unliebsamen Konkurrenz ledig zu werden.

Einige Mitglieder engagierten sich weiterhin im Verein zum Schutz der Thiere, der mindestens bis 1852 die Zeitschrift Menschenfreund herausgab. Danach verlieren sich auch hier ihre Spuren.

Abgleich[Bearbeiten]

w:Dora Stock

--Methodios 23:00, 9. Dez. 2018 (CET)

Beachten[Bearbeiten]

http://www.michael-lausberg.de/index.php?menue=exclusiv&inhalt=vorreiter_deutsche_fruehromantik

http://www.glw.uni-jena.de/iglmedia/Matuschek/VLRomantik5.pdf

--Methodios 13:35, 14. Dez. 2018 (CET)

w:de:Carl Ditters von Dittersdorf

w:de:Empfindsamer Stil

w:de:Empfindsamkeit

https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Hengstenberg,_Wilhelm

w:de:Erweckungsbewegung

w:de:Spätpietismus

w:de:Repristinationstheologie

Evangelische Kirchenzeitung (ab 1827)

--Methodios 12:45, 17. Jun. 2019 (CEST)

Einleitung Version 1[Bearbeiten]

Auf Einladung des Magisters Gustav Ernst Christian Leonhardi[3], Diakon an der Kreuzkirche Dresden[4], fanden sich in dessen Amtswohnung hinter der Kreuzkirche 545[5] am Montag, den 16. August 1819[6], sechs weitere christliche Freunde[7] ein. Diese sieben Männer riefen bei dieser Zusammenkunft den Dresdner Missions-Hülfsverein ins Leben. Anfänglich dafür gedacht, insbesondere das 1815 gegründete ökumenisch ausgerichtete Basler Missionswerk zu unterstützen[8] war zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar, dass es siebzehn Jahre später infolge theologischer Differenzen zu einem eigenen lutherisch orientierten Dresdner Missionswerk kommen würde, dem Impulsgeber für die Entwicklung hin zum Lutherischen Weltbund.

--Methodios 17:19, 14. Mai 2019 (CEST)

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Vgl. Schlacht bei Jena und Auerstedt.
  2. Vgl. Löben.
  3. geb. 3. März 1789 in Wittenberg als Sohn eines Wittenberger Professors der Medizin, gest. 12. November 1849 in Colditz
  4. Diaconi zum heiligen Kreuz
  5. Die (Sack)Gasse hinter der Kreuzkirche 545 verlief an der rechten Seite der Superintendentur, beim Betreten derselben lag die Superintendentur also linkerhand und ihr rechterhand gegenüber standen Wohnhäuser. Leonhardi wohnte im vorletzten Haus vor dem Gassenende; heute befindet sich an dieser Stelle in etwa die Südseite des Innenhofs des Rathauses. Der Dresdner Adreß-Kalender auf das Jahr 1819 führt auf Seite 108 unter Kirchen und Schulen. A. Evangelische Kirchen- und Schullehrer. An der Kreuz=, Frauen= und Sophienkirche aus: M[agister] Gust. Ernst Ch Leonhardi, Diac[on] u. Nachm[ittags] P[rediger] h. d. Krzk. 545.
  6. Montags den 16. August 1819, Abends 5 Uhr
  7. sechs folgende christliche Freunde
  8. Majida Hamilton: Mission im kolonialen Umfeld: deutsche protestantische Missionsgesellschaften in Deutsch-Ostafrika, Universitätsverlag Göttingen, 2009 - 109 Seiten, hier: S. 35.