Diskussion:Einführung in die Fotografie/ Das Fotografieren

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Überbelichtung und Belichtungszeit[Bearbeiten]

Müsste es nicht heißen:"...er wird versuchen, eine Überbelichtung durch kürzere Belichtungszeiten zu umgehen..." anstatt "...er wird versuchen, eine Unterbelichtung durch längere Belichtungszeiten zu umgehen..." -- ‎92.224.48.13 11:40, 11. Jan. 2014 (Signatur nachgetragen von: Jürgen 13:05, 11. Jan. 2014 (CET) -- bitte künftig mit 4 Tilden ~~~~ selbst erledigen)

Nein, ist schon richtig. Ohne Motivmodus "Schnee" wird die Kamera veranlasst, das Gleißen der Schneelandschaft abzumildern, sprich kurze Belichtungszeit. Der Schnee wird dann grau und eine Person im Schnee völlig unterbelichtet. Wenn die Kamera mittels Motivmodus "Schnee" weiß, dass das Schnee ist, der auch so aufs Foto kommen soll, muss die Belichtungszeit eben länger sein.
Die Texte in dem Buch sind natürlich fürchterlich, zumal ohne anschauliche Fotos. --Buchfreund 12:23, 11. Jan. 2014 (CET)


Na zu zahlreichen Themen sind doch bereits Bilder vorhanden, schließt natürlich nicht aus, daß man dort welche aus commons ergänzen kann, wo noch keine sind :o) Für die Bewertung der Texte solltest du vielleicht detaillierter vorgehen, damit man erkennen kann, ob das nun nur eine subjektive Geschmacksäußerung ist oder etwas, wo man an dem Buch was ändern sollte ;o)
Um den obigen Sachverhalt besser zu verstehen, ist ja zur Belichtung auch eine Formel angegeben - Formel hilft meist mehr als tausend Wörter oder tausend Abbildungen ;o) Bei einem einfachen Automatikmodus kann man das so verstehen, daß das Programm immer dieselbe Menge Licht pro Sensorfläche als korrekt belichtet ansieht, egal was man aufnimmt. Da Schnee viel Licht, gleich welcher sichtbaren Wellenlänge, reflektiert, wäre die Interpretation von so einem Programm als mittlerer Grauwert korrekt. Nur wenn man von so einem mittleren Grau abweichen will, braucht man eine Belichtungskorrektur oder einen anderen Mechanismus, um der Kamera zu vermitteln, was wichtig oder richtig ist. Für den subjektiven Eindruck des Betrachters ist weiß, also überbelichtet aber eher das, was dem normalen Seheindruck entspricht. Daher wird man eher absichtlich überbelichten wollen. Solch ein Schneemodus versucht das selbständig. Der andere Aspekt ist, daß Personen, die nur einen geringen Anteil des Motivs darstellen, von der normalen Automatik in so einem Schneefeld unterbelichtet dargestellt würden, weil sie von der Fläche her wenig Gewicht bei der Mittelung über den kompletten Sensor haben, daher ist da eine Spot-Messung ratsam, die nur den relevanten Teil des Sensors für eine korrekte Belichtung berücksichtigt. Hat die Kamera sowas nicht, versucht sie diesen Mangel mit so einem Schneemodus zu kompensieren. Die Programme in der Kamera sind aber nicht notwendig schlau genug gemacht, um präzise zu analysieren, was jetzt etwa eine relevante Person ist und was ein irrelevanter Busch - von daher sollte man unter solchen Situationen wohl immer nachprüfen, was die Kamera draus gemacht hat und gegebenenfalls manuell korrigieren und weitere Versuche wagen. Knifflig kann es werden, wenn man versucht, Schneemann im Schneefeld bei diffusem Wetter zu photographieren, hat wenig Kontrast und Überbelichtung kann den Kontrast weiter reduzieren, also nicht zwangsläufig das ideale Motiv für so einen Schneemodus der Kamera.
Kameras mit Autofokus und komplexeren Programmen haben heute aber meist auch einen Modus eingebaut, der ohnehin nicht gleichmäßig über das gesamte Bild mittelt. Sobald man also eine Person im Schnee fokussiert und halbwegs formatfüllend aufnimmt, bekommt man über diese komplexere Analyse des Motivs oft schon eine passable Belichtung, wenn man auch nicht im Detail versteht, wie das Programm nun was gewichtet hat, um eine solche Belichtung hinzubekommen - beim Einsatz von Blitz funktioniert dies indessen nicht unbedingt, da wird es dann wieder spannend.
Doktorchen 13:37, 11. Jan. 2014 (CET)
Aha, erfolgreich hinterm Ofen hervorgelockt. Ich habe mir das jetzt nicht durchgelesen, bzw. nur den ersten Absatz. Und das ist auch das Problem mit deinen Texten, fachlich "hervorragenst", Sexappeal praktisch null (nur meine subjektive Wahrnehmung). So ist es aber 100% besser, als wäre es umgekehrt. Halbwissen, unterhaltsam präsentiert, wäre wertlos. --Buchfreund 13:47, 11. Jan. 2014 (CET)
Jaja, Sex und Erotik packe ich eher in einige meiner belletristischen Werke, nicht unbedingt in Sachbücher bei wikibooks, auf meiner eigenen Seite bin ich dafür dann auch allein verantwortlich und zuständig - vielleicht gibt es deshalb etwa im SVG-Buch und hier nur eine Vektoriersierung eines Vogelkopfes und nicht irgendeines erotisches Gewühles (wo man nicht ausschließen kann, daß man das in meiner eigenen Kunstgalerie finden mag ;o) Ansonsten ist es hier ja auch nicht primär mein Text. Ich habe mich allenfalls bemüht, das Vorhandene 'fachlich' halbwegs hinzubiegen und mit ein paar mehr Bildern anzureichern, weil die ja wie ausgeführt für viele Leser einen alternativen Zugang zum Inhalt bedeuten können. Zweifellos läßt sich da aber besonders bei den Bildern auch bereits bei commons deutlich tiefer schürfen, als ich das gemacht habe oder auch der Hauptautor Infostudent. Bislang steht es bei mir allerdings nicht auf dem Plan, systematisch eigene Bilder zu machen, um dies Buch hier weiter zu optimieren... Hätte ich das Buch als Hauptautor angefangen, hätte ich vermutlich nach längerem konzeptionellen Grübeln ein anderes Vorgehen bevorzugt, wobei ich da jetzt auch nicht behaupten mag, daß ich ein Thema so aufbereiten würde, daß es für jeden ein idealer Zugang wäre. Andererseits gibt es ja auch viele Photobücher, die ziemlich schnell dabei steckenbleiben, wie man bei welcher Kamera welches Motivprogramm einstellt oder welche das Objektivprogramm eines bestimmten Herstellers unreflektiert durchkauen. Das wird dann auch schnell langweilig, wenn der Autor da immer im Läßlichen und Ungefähren bleibt, ohne mal harte Fakten auf den Tisch zu legen. Kaum will man dann mal was anderes machen, als das was sich Kamerahersteller und Buchautor so vorstellen können, was man gefälligst zu photographieren hat, merkt man schnell, wie oberflächlich das Buch doch eigentlich gewesen ist, was auf deren Vorstellungen basiert.
Weiteres Problem - kaum versucht man sich mal an etwas lockeren, lustigen Beispielen, kommt ein paar Wochen später jemand daher, der das wieder auswechselt, weil der Humor ein anderer ist (geschehen etwa beim XHTML-Buch, ich meine an anderer Stelle kamen da aber auch schon Kommentare hinsichtlich des Sachbuch-Aspektes oder kommentarlose Änderungen) - wozu also der Aufwand, persönliche Schwerpunkte setzen zu wollen, hier ein Buch mit eigenem Charakter schreiben zu wollen, dann doch lieber nur die unstrittigen Fakten ohne Schnörkel vermitteln - was ja die Kernaufgabe von wikibooks ist oder als solche gesehen wird.
Doktorchen 14:29, 11. Jan. 2014 (CET)

Bildfehler[Bearbeiten]

Der Abschnitt Bildfehler sollte unbedingt die essentiellen Themen "Chromatische Aberration": http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatische_Aberration, sowie "Purple Fringing": http://www.prophoto-online.de/fototipps/Purple-Fringing-10002947 eingepflegt werden.


Ohne den Namen zu nennen, wird chromatische Aberration kurz im Abschnitt über die Funktionsweise eines Objektv erklärt, wäre sicher nicht schlecht, dies bei den Bildfehlern noch einmal aufzugreifen. Zweifellos kann man da noch mehr eränzen. 'Purple Fringing' scheint mir nach der referenzierten Erklärung einer von vielen Streueffekten zu sein, nicht unbedingt ein essentieller Effekt, je nachdem, wie man solche Geräte zusammenbastelt gibt es natürlich viele mögliche ähnliche Fehlerquellen. Im Grundlagenkapitel gibt es immerhin eine Abbildung eines ähnlichen Effektes mit Streulicht im sichtbaren Bereich. Bei der Mikroskopie müht man sich ja auch um die Köhlersche Beleuchtung, um solche Mängel durch Streulicht möglichst klein zu halten, statt jedem Dreckeffekt einen neuen Namen zu geben. Früher hätten die Hersteller solche Mängel wie 'um einen Filter herum streuen' vermutlich auch einfach erstmal beseitigt, statt die Kameras so auf den Markt zu bringen ;o)
Jedenfalls bemüht sich das Kapitel über Grundlagen ganz allgemein, den Leser von der Idee abzubringen, daß es bei Photographie um die reine Abbildung der 'Wirklichkeit' im naiven Sinne geht - Artefakte gehören immer dazu, von daher sollte es den Leser nicht überraschen, wenn seine Kamera eine eigene Interpretation des Motivs abliefert, wofür sie viele Möglichkeiten an Effekten hat ;o)
Der referenzierte Artikel scheint mir mit 'Der Photograph hat relativ wenig Möglichkeiten, solche Farbsäume zu vermeiden' auch nicht recht zu haben, wenn der eingebaute IR-Filter mangelhaft ist, kann man ja im Bedarfsfalle einen eigenen, besseren vors Objektiv schrauben, sofern es sich zumindest nicht um ein Fischauge oder ein Superweitwinkel handelt (die könnten aber auch Einschubfilter oder Filterfolien für den Zweck erlauben), sollte das also machbar sein.
Insgesamt kann es sich also lohnen, für weitere Bildfehler ausformulierte 'Textspenden' anzubieten. Man braucht nur nicht hoffen, daß man da irgendwann mal eine vollständige Liste im Buch stehen hat. Doktorchen 12:09, 25. Mär. 2014 (CET)
Anzumerken ist zudem noch, daß die chromatische Aberration - wie der Name schon andeutet - zu den Abbildungsfehlern des optischen Systems gehört, die bislang unter 'Bildfehler' angegebenen Sachen tun das nicht, das sind eher Sensor-Artefakte. Ein eigenes Unterkapitel, eventuell auch in einem anderen Kapitel, etwa bei Eigenschaften von Objektiven, könnten solche Aberrationen besser untergebracht sein als unter Bildfehler, wobei man dieses Unterkapitel auch umbenennen und verallgemeinern könnte, um dort auch Abbildungsfehler zu erläutern. Doktorchen 16:22, 26. Mär. 2014 (CET)

Wieder so ein Webinhalt die dem Leser einen Zwang zur Brennweitenumrechnung suggeriert.[Bearbeiten]

Zitat bei gutefrage.net: "Bei abweichender Sensorgröße muss die Brennweite entsprechend des sogenannten Cropfaktors umgerechnet werden Nachlesen kann man das Alles und noch viel mehr z.B. hier: https://de.wikibooks.org/wiki/Einf%C3%BChrung_in_die_Fotografie/_Das_Fotografier... "

Zitat Wikibooks"Für dieses Problem wurde jedoch eine einheitliche Sprechweise eingeführt. Zu Zeiten der Analogphotographie hat sich das 35-mm-Format (Kleinbildformat) als Standardformat durchgesetzt. Digitale Kompaktkameras haben heute meist deutlich kleinere Sensoren, oft im Bereich um 1 cm. Ihre Brennweite ist damit sehr viel geringer, als die der Kleinbild-Kameras, aber trotzdem rechnet man ihre Brennweite auf das 35-mm-Format um. "

Da der Standard bei den Digitalkameras eben nicht 35mm Film ist, muss auch keiner was umrechen, der Zeit seines Lebens zB mit MFT oder APSC-Formatigen (wo auch immer der Verfasser gelesen haben will, dass es ein Standardformat gibt) fotografiert.

Keine Ahnung wer die Zeilen verfasst hat, aber unter Brennweitendefinition, befindet sich einfach zu viel Text, der mehr verwirrt, als dass er aufklärt - somit auch keine Defintition sein kann.

Eine Stelle in diesem Kapitel, wo behauptet wird, man müsse das umrechnen, konnte ich gar nicht finden. Solche Umrechnungstraditionen zu diskutieren, ist allerdings insofern relevant, als das ja wirklich getan wird und auch gerne Aufnahmen mit verschiedenen Sensorgrößen oder Ausschnitten verglichen werden.

Durch Verbesserung der Herstellungsprozesse für Sensoren gibt es heute doch auch bereits viele Kameras mit Sensoren im Kleinbildformat, von daher ist das nach wie vor die Meßlatte, wenn auch die Vergleichbarkeit von Aufnahmen durch die vielen verschiedenen Sensorformate deutlich komplexer geworden ist. Standard ist da wohl ISO 1007, immerhin mußte man die Kameras ja passend für die Kleinbildfilme produzieren, also zwei unabhängige Produkte aneinander anpassen, selbst die Perforierung muß ja offenbar passen, damit das harmoniert. Bei Sensoren braucht man das nicht, da muß jeder Kamerahersteller sich selbst drum kümmern, daß seine Kamera zum eingebauten Sensor paßt, ebenso Auflagemaß, Objektive etc. Bei MFT gibt es allerdings wohl etwas Ähnliches, damit man Objektive von verschiedenen Herstellern an verschiedenen Kameras nutzen kann. Aber wurde das Format wirklich irgendwo als Standard eingereicht oder ist es nur so eine lockere Übereinkunft? Das entzieht sich meiner Kenntnis.

Eigentlich sollte man auch bei der Blendenzahl solche Umrechnungsfaktoren berücksichtigen, um bei einem kleinen Sensor ähnlich Aufnahmen zu erzielen wie bei einem großen, also mit gleicher Lichtmenge, wäre also jedenfalls eine entsprechend kleinere Blendenzahl zu liefern, so käme man für vergleichbare Aufnahmen bei kleinen Sensoren schnell auf Blendenzahlen wie 0.7 oder 0.5, was die Hersteller selten anbieten können. 1.0 ist meist schon problematisch. Das Drama fällt ja insbesondere bei der Beugungsunschärfe deutlich auf, bei kleinen Pixeln auf kleinen Sensoren ist die schnell erreicht, wenn man nicht wirklich kleine Blendenzahlen verfügbar hat.

Vergleichbarkeit der resultierenden Bilder hängt also an einigen Faktoren. Es ist also nicht nur das Verhältnis von Brennweite zur Sensorgröße, auch Pixelgrößen und verfügbare Blendenzahlen spielen eine Rolle, bei Digtalkameras mit Sensoren auch die Frage der Notwendigkeit von telezentrischen Objektiven beim verwendeten Sensortyp. Doktorchen 17:19, 18. Jan. 2017 (CET)