Diskussion:Enzyklopädie der populären Irrtümer/ Wissenschaft

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"Irrtum" bzgl. Schachcomputern[Bearbeiten]

Diesen Eintrag halte ich für sehr zweifelhaft - ich sehe nicht, warum das mit KI nichts zu tun haben soll. Die bei Schachcomputern benutzten Suchalgorithmen testen zwar durchaus extrem viele Stellungen durch (was zugegebenermaßen vielleicht nicht sonderlich intelligent erscheint), aber solche Algorithmen sind dennoch Teil der KI (siehe z.B. den A*-Algorithmus). So werden sie sicherlich nicht wahllos in alle Richtungen suchen, sondern selektiv potentiell bessere Züge näher untersuchen und offensichtlich schlechtere vernachlässigen. Auf jeden Fall muss es sich dabei bei weitem nicht nur um ein ganz "stupides" Durchprobieren aller Stellungen handeln. Ich wäre daher für ein Löschen dieses Beitrags. --Underdog 22:14, 23. Mär 2005 (UTC)

Dem kann ich mich anschließen. Zitat: Die Künstliche Intelligenz beschäftigt sich mit Problemen, bei denen sowohl die Problemstellung als auch die möglichen Lösungen mathematisch nicht exakt fassbar sind und unendlich viele Varianten zulassen. Das ist Quatsch. Sehr viele Themen der KI sind mathematisch exakt fassbar.
Zitat: Den Rest besorgt die schiere Rechenpower, die es ermöglicht, dass ein Computer auf stupide Weise Millionen möglicher Stellungen in Sekundenschnelle [..] bewerten kann. Das Bewerten einer Stellung ist aber alles andere als stupide Arbeit. Und viele Möglichkeiten durchrechnen ist was, was gute menschliche Schachspieler auch machen. --Berni 09:54, 24. Mär 2005 (UTC)
Da es scheinbar keine gegenteiligen Ansichten hier gibt, habe ich den Abschnitt jetzt gelöscht --Underdog 16:34, 29. Mär 2005 (UTC)

"[...] aus dem Weltall" ist doch richtig, oder?[Bearbeiten]

Siehe Mond-Artikel aus der Wikipedia. Von Raumfahrzeugen, -stationen ist eine Sichtung der Mauer ja möglich. Deshalb "von der Mondoberfläche" eingesetzt. Hoffe, das ist iO.. ;)


Wasser: Rasensprengen in der Mittagshitze verbrennt Gras durch Brennglaseffekt[Bearbeiten]

Mit der Änderung von 16:15, 5. Okt 2005 wurde folgender Abschnitt:

Wassertropfen bilden keine ideale Brennglasform. Daher bündeln sie das Sonnenlicht nicht genug, um die Lichtstärke wesentlich zu erhöhen. Der Rasen wird aber trotzdem geschädigt, wenn kaltes Wasser auf heißes Gras trifft: Das kalte Wasser führt zu einer Unterkühlung der Pflanzen.

durch diesen Text ersetzt:

Diese Annahme ist entgegen der Meinung des Autors dieses Beitrags wahr. Wassertropfen bündeln das Licht genügend, um einen Brennglaseffekt zu erreichen. Ich habe es selbst getestet und habe nach dem Gießen meines Rasens 'Brandlöcher' vorgefunden, auf Gras und Sträuchern, welche ich vorher mit einzelnen Wassertropfen beträufelt hatte.

Was den nun? Wenn es kein Irrtum ist, gehört es nicht in dieses Buch. Bitte hier ausdiskutieren, nicht auf der Buchseite. --Zumbo 20:53, 6. Jul 2006 (UTC)

Ventialtoren und die Kälte[Bearbeiten]

Der Autor des Ventilatorenabschnitts sollte sich bitte mal den Joule-Thomson-Effekt ansehen. Der kommt da nämlich im Geringen Maße zum Tragen. http://de.wikipedia.org/wiki/Joule-Thomson-Effekt Kompression und Wiederausdehnung von Gasen bei gleichzeitiger Abkühlung. :-)

Patt: Ein Patt entsteht durch ein Gleichgewicht der Kräfte[Bearbeiten]

Bin ein begeisterter Benutzer der Wiki-Angebote, habe aber bisher sehr wenig zum inhaltlichen Füllen und zur Qualitätsverbesserung beigetragen (will mich aber bessern, denn ich denke, ich habe dazu durchaus einiges Potenzial). Bin heute über diesen Abschnitt "gestolpert" und man merkt dem Text einfach an, dass hier jemand den Vergleich zum Schach beschreibt, der nicht all zu viel vom Schach versteht. In einem Sachbeitrag finde ich es auch nicht wirklich sehr gut, wenn man den Text eines Nutzers einfügt. Dann sollte man sich schon die Mühe machen, es selbst gemäß den Grundsätzen zu formulieren. Langer Rede kurzer Sinn, die Verwendung der Schachbegriffe "Remis" (Unentschieden) und "Patt" ist immer noch nicht exakt formuliert. Ich denke, ich werde mir einfach mal vornehmen, die Formulierungen in diesem Abschnitt zu verbessern. Die Einordnung halte ich ja für gelungen. Gupkiepe 14:07, 13. Nov. 2011 (CET)

Mach einfach. Wenn du Fragen haben solltest, melde dich einfach. --NeuerNutzer2009 14:17, 13. Nov. 2011 (CET)

Weitere Ergänzungen[Bearbeiten]

Beispielhaft seien noch erwähnt, dass entgegen der landläufigen Meinung, man dürfe destilliertes Wasser auf gar keinen Fall trinken (Die Zellen sollen gar explodieren!), dies in normalen Mengen keinen tödlichen Effekt hat. Wenn man es natürlich literweise innerhalb weniger Stunden trinkt, sieht es anders aus. Aber man kann auch von normalem Leitungswasser sterben, siehe Wasservergiftung.

Weiteres Beispiel: Oftmals wird behauptet, dass Schlittschuhlaufen nur möglich sei, da der Druck auf das Eis dies zum Schmelzen bringen würde, und man auf dieser dünnen Wasserschicht gleiten kann. Wenn man jedoch mal nachrechnet, müsste das Gewicht von einem Elefanten notwendig sein, um diesen Effekt zu erzeugen. Man vermutet daher, dass Reibungskräfte das Eis erhitzen und so zum Schmelzen bringen.

Noch ein Beispiel: Die Ursache von Muskelkater sei Laktat, welches bei der Muskelaktivität bei Sauerstoffmangel (Anaerob) entsteht. Es gilt jedoch mittlerweile als gesichert, dass es sich um Mini-Risse im Muskel handelt, die die Ursache darstellen.


Siehe entsprechenden Wikipedia-Artikeln. --94.220.223.244 15:18, 29. Apr. 2012 (CEST)

Meteoriten[Bearbeiten]

Treffen Körper aus (überwiegend) Eis auf die Atmosphäre führt die Erhitzung in folge von Druck und Reibung zu einem sehr schnellen Verdampfen, in der Tat eine Explosion (Tunguska).--193.170.124.186 13:13, 14. Apr. 2014 (CEST)

Den Tunguska-Spekulationen fehlen leider die Artefakte. Was da explodierte ist ungewiss. --217.251.75.198 05:47, 7. Aug. 2014 (CEST)

Frontalzusammenstoß[Bearbeiten]

Die Argumentation ist m.E. Fehlerhaft. Hier ist der Impulserhaltungssatz anzuwenden (Impuls = Masse x Gechwindigkeit). Zum Beispiel: Trifft ein Auto mit 20 m/s auf ein stehendes bewegen sich bei einem plastischen Zusammenstoß (Vereinfachung) beide mit 10 m/s weiter. Vorm Zusammenstoß korrekt 200 kJ. Nach dem Zusammenstoß 2000 * 10 * 10 / 2 = 100 kJ. Das heißt beim Zusammenstoß werden 100 kJ umgesetzt die übrigen danach durch Reibung.

Im zusammenwirken mit der Umgebung (z.B. Wand oder Baum hinter dem stehenden Auto) können sich die Effekte in der Praxis natürlich unterscheiden.--193.170.124.186 13:29, 14. Apr. 2014 (CEST)

Das zuvor stehende Auto muß sich ja nicht weiterbewegen (Handbremse, Gang eingelegt, steht vor einer massiven Mauer, Bordsteinkante etc, es wird implizit angenommen, es bewege sich nicht weiter, was durchaus möglich ist, habe ich zumindest schon erlebt). Da es sich generell um einen inelastischen Stoß handelt, bei dem man, zumindest bei höheren Geschwindigkeiten, in den Ausgangskanälen mehrere Teilchen hat, kann das Problem beliebig kompliziert werden, auch wenn man bedenkt, daß etwa durch explodierenden Treibstoff (kommt bei fehlerfreien Autos kaum vor, im Film aber fast immer) ja sogar noch zusätzlich Energie hinzukommen kann. Jedenfalls kann man erstmal gucken, wie viel Energie vor dem Stoß verfügbar ist (kinetische Energie beider Fahrzeuge, Treibstoff, Rotationsenergie der Räder, Druckluftspeicher etc. Das ist die Energie, die beim Stoß schlimmstenfalls frei wird.
Bei dem Beispiel wird ja offenbar angenommen, daß zwei Objekte einen frontalen oder zentralen Stoß vollführen, wobei sie gleiche Geschwindigkeitbeträge und gleiche Masse haben. Im schlimmsten Falle eines inelastischen Stoßen ist dann die gesamte kinetische Energie irgendwie in 'Verformungsenergie' umzusetzen. Wenn der Stoß der Autos ziemlich elastisch wäre, wäre das für die Insassen übrigens doppelt fatal, denn dann würden die Autos eine komplette Richtungsumkehr durchführen, also grob die doppelte Beschleunigung für die Insassen verglichen mit der Situation, wo die gesamte Stoßenergie durch Verformung und Erwärmung der Autos umgesetzt wird.
Von daher ist der Ansatz also schon einmal richtig, zu gucken, wie viel Energie da vor dem Stoß zusammenkommt. Man kann dann ins reduzierte Problem mit einem beweglichen Teilchen in einem 'Schwerpunktpotential' umrechnen, was grob einem Auto entspricht, was gegen einen massiven, unendlich großen, nicht beweglichen, nicht verformbaren Metallklotz brettert - und da addieren sich eben die Geschwindigkeiten nicht einfach, sondern die Energien der einzelnen Autos, weil bei dem Beispiel der Schwerpunkt von beiden Autos einfach ruht, ist davon auch keine Erhaltungsgröße abzuziehen, weil die in dem Falle den Betrag 0 hat. Ginge man bei dem Vergleichsproblem mit stehendem Auto davon aus, daß sich dies nach dem Stoß bewegen darf, so muß man dann in der Tat mit einer anderen Startenergie des fahrenden Autos beginnen, um ein äquivalentes Problem zu bekommen.
Bei beweglichen Objekten wie Autos mit unterschiedlicher Masse und Geschwindigkeit oder wenn im Ausgangskanal allgemein mehrere Teile wegfliegen, muß man sich die Bilanz nach dem Stoß per Experiment oder Simulation angucken. Ohne Reibung könnte man da aber in der Tat die Bewegung des Schwerpunktes des Gesamtsystems abseparieren, dieser bewegt sich als Erhaltungsgröße weiter, was für die Insassen des Wagens mit geringerer kinetischer Ausgangsenergie wiederum besonders fatal ist, weil da beim Zusammenstoß zwangsläufig größere Beschleunigungskräfte auftreten als im Fahrzeug mit größerer kinetischer Ausgangsenergie, kurzum mit überhöhter Geschwindigkeit fahrende LKW-Fahrer sind etwa gegen Fußgängern oder Radfahrern klar im Vorteil, die merken vom Zusammenstoß nicht viel, sofern sie nicht vorher bremsen ;o) Setzt man bei dem Beispiel voraus, daß das stehende Auto irgendwie an der Erdkruste festgetackert ist, so kommt dies natürlich einem Objekt mit unendlicher Masse gleich und die Betrachtung stimmt, wird das Auto beim Stoß aber verschoben, ist das für den Auffahrer in der Tat besser, ähnlich wie für den LKW-Fahrer. Das Problem ist jedenfalls sehr inelastisch und nicht nur die beiden Fahrzeuge, sondern auch die die Reibung spielt eine große Rolle, von daher ist es vermutlich keine gute Näherung, auch nur kurzzeitig von einer Impulserhaltung auszugehen, die paßt man wohl sinngemäß bei zwei Raumschiffen, die im freien Weltraum frontal zusammenknallen, auch bei Flugzeugen könnte das noch kurzzeitig ganz gut klappen. Doktorchen 16:33, 14. Apr. 2014 (CEST)

Die Berechnung oben ist für einen ideal inelastischen Stoß (Impulserhaltung gilt immer). Es kommt natürlich die Wechselwirkung mit der Umgebung, typischerweise nach dem Stoß, dazu. Die Aussage ist, dass der Aufprall vergleichbar ist. Selbstverständlich gehen bei der Gesamtwirkung des Unfalls weitere Aspekte ein: Wechselwirkung mit der Umwelt, Winkel, Drehmoment, etc. Richtig ist mit 72km/h gegen die Wand (Masse gegen Unendlich) ist heftiger als zwei gleiche Autos mit je 36km/h aufeinander

Interessant ist der Ansatz sehr leichtes Objekt gegen sehr schweres. Für das leichte Objekt ist die Wirkung in der Tat wie der Aufprall auf ein ruhendes Objekt mit doppelter Geschwindigkeit (Geschwindigkeitsänderung von v auf -v ist 2*v).--193.170.124.186 17:29, 14. Apr. 2014 (CEST)

Die Impulserhaltung ist ja eine Folgerung aus der Isotropie des Raumes. Sofern man hier nur die beiden Fahrzeuge als System betrachtet, so ist der Raum nicht isotrop, weil beide auf der Erde stehen (und oben von einer Menge Luft umgeben sind). Von daher gilt die Impulserhaltung bestenfalls eingeschränkt, etwa horizontal, wenn man sonst für keine Reibung sorgt, etwa eine Luftkissenbahn oder -fläche). Oder aber man muß die Erde als weiteren Stoßpartner mit einbeziehen, da restliche Körper weiter weg sind, kommt das dann ganz gut hin - kommt dann also drauf an, wie stark die einzelnen Fahrzeuge an die Erde gekoppelt sind, um zu formulieren, wie man da sinnvoll mit Impulserhaltung argumentieren kann. Ist ein Auto fest an die Erde getackert, so deformiert es zwar noch, bewegt sich aber nicht oder kaum relativ zu seinem Schwerpunkt, wenn das andere Auto drauffährt. Der Unterschied zwischen '72km/h gegen die Wand' und 'zwei gleiche Autos mit je 36km/h aufeinander' kommt wohl auch dadurch zustande, daß beide Autos eine Knautschzone haben (habe es jetzt aber nicht nachgerechnet), man müßte also vermutlich eine zusätzliche, geeignete Knautschzone an die Wand klemmen, um einen ähnlichen Effekt zu bekommen. Die für die beteiligten Personen relevanten Beinträchtigungen kommen ja durch die Beschleunigungen zustande (sofern man nicht im Schrott eingeklemmt wird oder Splitter durch die Gegend fliegen) - letztlich sowas wie Hirn ditscht gegen Schädel, mit mehr Knautschzone sind die Beschleunigungen geringer, spontane Richtungsumkehr wie bei schneller LKW gegen Radfahrer ist dann natürlich eine fatale Beschleunigung des Hirns des Radfahrers. Doktorchen 20:39, 14. Apr. 2014 (CEST)

Was hier noch gar nicht gesagt worden ist, ist dass der Autor dieses Abschnitt einfach so behauptet, die ART wäre falsch. SEHR gewagt. (Ich hoffe ich störe hiermit nicht allzu sehr.) --Progracp 16:29, 4. Dez. 2017 (CET)

Das sind alles Argumentationen aufgrund der klassischen Näherung, schon mit spezieller Relativität müßte man wohl etwas anders rechnen, die ART bringt da wenig Neues bei Autos, da spielt ja nur die Gravitation der Erde eine Rolle, aufgrund der typischen Positionierung der Autos beim Stoß reicht da aber die klassische Näherung nach Newton für eine qualitative Diskussion sicherlich aus ;o)

Und weil das alles klassisch gerechnet wird, ist der inhaltlich etwas rätselhafte Absatz über die Relativität ein wenig albern und sollte wohl auch weg, stattdessen könnte man ausführen, daß man den Kram aufgrund der typisch kleinen Geschwindigkeiten einfach in der klassischen Näherung rechnet. Energiebetrachtungen und solche zum Impuls und zu inelastischen Stößen gelten so oder so analog, die Formeln sind lediglich etwas anders. Doktorchen 10:10, 5. Dez. 2017 (CET)