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Diskussion:Gitarre: Vom Akkord zum Powerchord

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Letzter Kommentar: vor 15 Jahren von Mjchael in Abschnitt Fehler und Verbesserungsvorschläge

Fehler und Verbesserungsvorschläge

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Das Kapitel an sich gut verständlich und einfach gehalten und deswegen sicher geignet für "Gitarren-Einsteiger". Allerdings finde ich dass manchmal, zur besseren Übersichtlichkeit und Logik, einfach ein bisschen einheitlicher geschrieben werden sollte. Damit mein ich besonders Begriffe. Manchmal wird die englische bezeichnung für unser "H" (also eng B) genutzt, und manchmal wird das deutsche H genommen. Ebenso manche Grafiken (zB. bei der Ableitung über einen Barré-Akkord-Grafik. Warum ist der Em oder Am Typ nich gleichzeitig ein Fm oder Bb-/bm Typ wie bei den benachbarten?). Genauso wird bei den Fußnoten mal "aus dem lateinischen:" oder "lat:" geschrieben. Warum nicht gleich jedes mal "lat:" oder zumindest einheitlich. Das sind nur einige, wenn auch kleine, aber vermeidbare Dinge die schließlich zu Verwirrung oder Unlogik führen können. --Ef(sharp)gabcde

Aber nun zu meinem eigentlichem Hauptanliegen. In der dritten Zeile im Abschnitt "Theorie" ("Etwas seltener besteht ein Powerchord aus Grundton (C) und der Quinte (G) abwärts (G+C = Umkehrung.")ist dem Autor ein theoretischer Fehler unterlaufen. Das Stichwort "Komplemenärintervall" könnte ihm vielleicht weiterhelfen. Meines Erachtens ist von C aus eine Quinte ABWÄRTS nämlich der Ton F (was sich schon im Quintenzirkel, der theoretischen Grundlage eines jeden Musikers, zeigt). Wenn man die Quinte umkehrt, also das komplementäre Intervall dazu bildet (beide zusammen ergeben eine Oktave), dann ist das eine Quarte (von quartus lat: der Vierte) und keine Quinte.

Das hier ist natürlich nur meine persönliche Kritik und als Ratschlag anzusehen.

@Ef(sharp)gabcde Danke für deine konstruktive Kritik.
  1. Leider existiert das Problem mit dem deutschen H und dem englischen B. Viele Bilder sind mit B bezeichnet, da diese für die internationalen Commons gezeichnet wurden. Im Fließtext habe ich dort, wo ich es entdeckt habe, das B durch ein H entdeckt.
  2. "aus dem lateinischen:" ist eine Einführung des Begriffes, und sollte der Verständlichkeit nach bleiben. Beim zweiten Auftauchen reicht die Abkürzung und wurde daher gekürzt. Aber Du hast recht: auch das dritte mal wurde jetzt auch gekürzt.
  3. Was es mit Akkordtypen auf sich hat, ist nun in einer Fußnote beschrieben. Die Typenbezeichnungen leiten sich von ganzen Tonarten ab. A D G gehören zusammen, aber auch F Bb C. Daher hat der Akkordtyp A/Bb zwei Namen. Fm dagegen gibt keine brauchbare Typbezeichnung für Moll-Akkorde. Die drei Tonarten (fett), wo der Akkord vorkommt wäre Gb Db Ab Ebm Bbm Fm - Db Ab Eb Bbm Fm Cm - Ab Eb Bbm F Cm Gm D. Alle drei Tonarten sind für Akkordtypen daher ungeeignet. Em dagegen kommt in folgenden Tonarten vor: F C G Dm Am Em, C G D Am Em Bm, G D A Em Bm F#m.
  4. Die Umkehrung der Quinte ist natürlich eine Quarte. Danke für den Hinweis; es wurde berichtigt. Den Begriff Komplementärintervall ist in diesem Zusammenhang zwar richtig, doch ich denke, das "Umkehrung" für diesen Zweck ausreicht. Der Fachbegriff schafft m.E. mehr Verwirrung, als er für diese Lektion nutzt.
Wie du siehst, konnte ich deine Kritik gut verwenden. Gruß --mjchael 13:23, 5. Feb. 2009 (CET)Beantworten