Diskussion:Physikunterricht/ Einführung in die Physik

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Seltsame Einrückung[Bearbeiten]

Eingerückte Zeile

Hallo Jayk,

sag mal ist es gewollt, dass bei "Teilgebiete der Physik" die erste Aufzählung so merkwürdig ist? (nicht einheitlich mit der zweiten) lg Hubert 8:35, 13. Sep. 2011

Ich vermute, es ist Absicht, um eine Art tabellarischer Darstellung zu erhalten. Mit "normalem" Text gibt es keine Möglichkeit, so einzurücken, dass die zweiten Wörter exakt untereinander stehen. Ich werde das mal als Wiki-Tabelle umschreiben.
Nebenbei: Bitte unterzeichne auf Diskussionsseiten immer mit 4 Tilden ~~~~ (vier, nicht drei), damit auch der zeitliche Zusammenhang der Beiträge deutlich bleibt. -- Danke! Jürgen 08:42, 13. Sep. 2011 (CEST)[Antworten]

Endgültige Wahrheit ;o) 42?[Bearbeiten]

Wo ich das gerade in der Einleitung gelesen habe - woher wissen die Autoren, daß es eine 'endgültige Wahrheit' überhaupt gibt? Wer ist dieser 'man', der darüber spricht? Und es gibt unter Physikern sicher keinen Konsens, daß es darum geht, einer endgültigen Wahrheit immer näherzukommen, zumal man dafür als Physiker ja auch für 'näherkommen' einen Abstandsbegriff im 'Wahrheitsraum' definieren müßten. Wenn die Autoren hier sowas verwenden, sollten sie dies vielleicht mal genauer definieren ;o) Das wäre dann jedenfalls Physik, wenn es zu einer quantitativen Aussage führen würde, wie weit 'man' denn nun noch von 'der Wahrheit' weg ist, alles andere ist nur Drumherumgerede und Briefmarkensammeln.

Nach meinem Stand der philosophischen Diskussion gibt es schon noch Physiker, die dieser philosophisch etwas naiven Anschauung einer Annäherung noch anhängen, ohne aber eben jenen Abstandsbegriff genauer definieren zu können oder auch nur im Detail begründen zu können, in welcher Weise die die vorgenommenen Experimente genauer beschreibenden Theorien 'näher' an der 'Wahrheit' liegen sollen als frühere Theorien zu Experimenten mit größerer Ungenauigkeit oder anderer Fragestellung. Vorsichtige Physiker würde eher formulieren, daß es lediglich Aufgabe einer Theorie ist, die jeweiligen Experimente mit großer Genauigkeit zu beschreiben. 'gut', nicht notwendig 'wahr', ist, was gut paßt und möglichst viele Erscheinungen auf einmal erklärt. Das hat nicht notwendig mit Wahrheit zu tun und auch nicht unbedingt damit, sich irgendeiner möglicherweise irgendwie vorhandenen 'Wahrheit' immer weiter anzunähern. In dem Sinne sind auch Naturerscheinungen oder technische Geräte Experimente. Letztere funktionieren erfahrungsgemäß dann besonders gut, wenn die bei der Konstruktion verwendeten Theorien die für das Gerät relevanten Vorgänge besonders genau beschreiben.

Ansonsten: Auch praktisch erklärt die Physik die Chemie. Es gibt allerdings Probleme der Rechenleistung und der Realisation von Programmen, komplexe Systeme auf Computern genau genug zu berechnen. Das kann die Chemie ganz praktisch allerdings auch nicht. Insgesamt ist es immer ein Zusammenspiel von Theorie und Experiment. Man braucht die Theorie, um die Frage/das Experiment genau genug zu formulieren - und natürlich um eine Chance zu haben, die Antwort überhaupt zu verstehen. Das Theoriegebäude arbeitet mit Vereinfachungen für komplexe Systeme. Die Vereinfachungen reduzieren die Genauigkeit der Prognose, machen komplexe Systeme aber überhaupt erst anschaulich handhabbar. So muß der Chemiker nahezu zwangsläufig stark vereinfachte Modelle verwenden, um etwas grob zu erklären, muß aber natürlich auch wissen, daß diese bei genauem Hinsehen nicht besonders gut stimmen - weswegen ja auch viel ausprobiert werden muß, statt es einfach gezielt nach einer Rechnung umzusetzen.

Von daher würde ich mal anregen wollen, den etwas irreführenden Absatz 'Was ist Physik' sorgfältig zu überarbeiten, oder eben etwas sorgfältiger zu formulieren, damit da kein falscher Eindruck oder Anspruch entsteht.

Doktorchen 15:54, 18. Feb. 2012 (CET)[Antworten]

'Beweisen von Theorien'[Bearbeiten]

Wo ich schon mal gerade dabei bin, den Autoren ins Gewissen zu reden:
Da steht unter dem Abschnitt 'Beobachten':
'... Man stellt eine Theorie auf. Der letzte Schritt ist das Beweisen dieser Theorie.'
In der Physik ist es prinzipiell unmöglich, etwas zu beweisen! Wie sollte man das auch bewerkstelligen?
Gegebenenfalls kann man eine Theorie widerlegen. Genauer gesagt würde man da eher feststellen, daß deren Voraussagen im Rahmen der Meßgenauigkeit von Experimenten sehr schlecht mit diesen übereinstimmen, die Experimente also schlecht beschreiben - wohlmöglich deutlich schlechter jedenfalls als andere Theorien.
Die Begründung, warum man in der Physik nichts beweisen kann, ist einfach und sollte den Autoren eines Physikbuches keine große Anstrengung kosten ;o) - Bleibt diesen also zur Übung überlassen.
Beweisen kann man gegebenenfalls was in der Mathematik, aber das ist auch keine Naturwissenschaft.

Die ganze Darstellung in dem Abschnitt ist doch sowieso ein 'Märchen für Kinder' - wer mißt schon ohne Theorie/Hypothese im Kopf einfach so herum oder baut für Millionen oder Milliarden Euro ein Experiment hin, wo er dann erst was beobachtet, um dann eine Theorie aufzustellen? Forschung passiert doch nicht im luftleeren Raum. Es gibt bereits präzise Theorien, die Fragestellungen aufwerfen, die man mit Experimenten/Messungen untersuchen kann. Und wenn das nicht zusammenpaßt, fragt man sich erstmal, was beim Experiment schiefgelaufen ist. Kann man diese häufigste Ursache ausschließen, veröffentlicht man die Diskrepanz - und irgendwelche anderen Leute, nicht notwendig die Experimentatoren selbst, stellen dazu eine Hypothese/Theorie als Erklärung auf. Aus der ergeben sich dann weitere Fragestellungen, die man mit Experimenten/Messungen untersuchen kann, etc. Häufig ist auch mehr oder weniger klar, warum die Diskrepanz auftritt, dann war eine Näherung in einer aus einer besseren Theorie abgeleiteten Theorie nicht gut genug und man muß einfach die Näherung nachbessern, um es passend zu bekommen (was wiederum jahrelange Arbeit für den Theoretiker bedeuten kann, eine genaue, praktisch brauchbare Näherung zu entwickeln).

Doktorchen 18:14, 18. Feb. 2012 (CET)[Antworten]