Diskussion:Sei doch vernünftig: Leben ein Traum

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Da hat sich glaube ich ein fundamentales Missverständnis eingeschlichen. Das Traum-Argument zählt zum Skeptizismus; charakteristisch für den Solipsisten ist das Negieren des Fremdpsychischen, d. h. wenn ich Solipsist wäre, würde ich glauben, dass nur ich selbst Bewusstsein besitze, und meine Mitmenschen zwar ein Bewusstsein zu haben scheinen, in Wirklichkeit aber kein Bewusstsein haben. M. Marquardt 23:31, 18. Mär 2006 (UTC)

Ein "fundamentales Missverständnis"? Dann bin ich ja wohl recht unbewandert? Könntest du nicht vielleicht von allzu großer "pädagogischer Vereinfachung" sprechen? Ich vermute, du hast das in dem Sinne gemeint. Du weißt etwas Zutreffendes. Aber können wir alles Richtige mit hineinbringen? Zu Kants Zeiten war ja Solipsismus wieder etwas ganz anderes. Da gibt es eine ganze Geschichte des Begriffs. Ich möchte nicht zu kompliziert werden und kann daher keinem Historischen Wörterbuch gerecht werden. Deshalb bitte ich, hier Solipsismus unabhängig von der Wortgeschichte als solum + ipse zu verstehen: Wenn ich denke, alles sei ein Traum, bin nur ich (ipse) allein (solum) da. Lies noch mal daraufhin, ob die Botschaft des Abschnitts gefährdert oder erschwert ist. Dann müßte allerdings was geändert werden. --Hjn 17:46, 20. Mär 2006 (UTC)
Übrigens sind zu jedem Abschnitt "Vertiefungen" geplant, die jeder anlegen kann (als ein link z. B. [[Vertiefung_zu_LaT]] unten auf der Seite. Da könntest könntest du die Leser gut aufklären bzw. tiefer in das Thema führen. --Hjn 17:46, 20. Mär 2006 (UTC)

Solipsismus ist ein m.E. ein rein erkenntnisphilosophisches Problem und nicht Zweck einer Philosophischen Theorie und schon gar nicht Ziel der konstruktivistischen Biologie.

Eine Philosophie 'mündet' in den Solipsismus, wenn es ihr nicht gelingt, neben dem eigenen Ego gleichrangig andere Egos zu begründen. An diesem Problem nagen aber alle mir bekannten Erkenntnisphilosophien.

Es erweckt sich mir der Anschein, a. der Autor des Artikels möchte über das Solipsismusproblem mit dem radikalen Konstruktivismus abrechnen (aus Gründen eines anderen Philosophieverständnisses) oder aber b. er möchte das Thema Solipsismus anhand des Konstruktivismus thematisieren (als Demonstration).

a. Im Kontext von Moral und Ethik halte ich den Solipsismusvorwurf gegen den Konstruktivismus, für verfehlt. Da doch gerade der konstruktivistische cartesianismus des 'Ich denke also konstruiere ich' klar und deutlich impliziert, dass der alleinige Verantwortliche für mein Weltverständnis und mein Handeln immer ich selbst sein muss. Mit dieser Klarheit bringt m.W. kaum eine andere Philosophie die Einsicht in selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Handeln zum Ausdruck...

b. Den Konstruktivismus halte ich für ein schlechtes Beispiel das Solipsismusproblem zu thematisieren, weil er in erster Linie wissenschaftstheoretische Implikationen hat und weniger erkenntnistheoretische. --Udo 10:53, 18. Mai 2006 (UTC)

Auf den Konstruktivismus kann ich nicht verzichten. Er ist der Kern dieser Erkenntnistheorie: Das Gehirn konstruiert die Welt, z. B. die Tasse wie auf dem Bild. Anders als bei Kant und beim "radikalen Konstruktivismus" (Maturana usw.) werden beim Kritischen Rationalismus diese Konstruktionen fortlaufend geprüft und korrigiert. Hjn 11:34, 18. Mai 2006 (UTC)
Wo liegt denn der Unterschied zum Try 'n Error des radikalen Konstruktivismus? Fortlaufend Prüfen und korrigieren tun beide gleichermaßen, oder? Die eine Theorie prüft auf Viabilität, die andere prüft gegen eine außermentale Referenz. --Udo 08:36, 19. Mai 2006 (UTC)
Erst nachdem dieser Prozess von "Konstruktion und Kritik" eine Weile gelaufen ist, kommt im Gehirn etwas zustande, was der Wirklichkeit mehr entspricht als ungeprüfte Fantasien. Hjn 11:34, 18. Mai 2006 (UTC)
Wo liegt denn die erkenntnistheoretische Begründung für eine außerpsychische Wirklichkeit? Die Annahme einer objektiven Wirklichkeit kann allenfalls wissenschaftstheoretisch im Sinne einer Technischen Fiktion nützlich sein. In einer subjektivistischen Erkenntnistheorie (die auf einer S-O Bewußtseinsrelation operiert) ist diese Annahme doch bewußtseinstranszendent, also gar nicht Bestandteil des Bewußtseins. Operationen des Bewußtseins auf transzendentes kann es qua Definitionsbedingungen gar nicht geben. Die Definition von objektiver Wirklichkeit ist doch gerade die, dass es sich um eine Entität oder einen Sachverhalt außerhalb des Bewußtseins (und somit außerhalb der Subjektivität des Forschenden) handelt.--Udo 08:36, 19. Mai 2006 (UTC)
Das ist Philosophie, die vereinbar ist, mit der heutigen Wissenschaft. Hjn 11:34, 18. Mai 2006 (UTC)
Das Primat der Wissenschaft vor der Erkenntnistheorie halte ich auch für den wichtigsten Aspekt philosophischer Forschung! Soll heißen: Eine Erkenntnistheorie muss den faktischen Erfolg der Wissenschaften wahrnehmen und anerkennen, sonst nutzt sie der Wissenschaft nichts und sie könnte genausogut erfolgreich weiterarbeiten ohne Erkenntnistheorie. Dieses vermag einer Erkenntnistheorie jedoch nicht gelingen, - wie im Falle des Kritischen Rationalismus, - wenn sie aus lauter Zugzwang Inkonsistenzen in Form der Annahme außermentaler Referenzen (objektive Wirklichkeit) in die Theorie aufnimmt. Wie sollte das auch gehen? Für eine Theorie des Bewußtseins haben außermentale Referenzen keine Bedeutung, sie sind sogar in deren Geltungsbereich notwendig falsch (Logischer Widerspruch zwischen Anwendung und Definitionsbedingungen). Es ist wenig hilfreich wissenschaftstheoretische Begründungsprobleme nach 'unten' weiterzugeben, und zu versuchen sie dort zu lösen, wo sie nicht gelöst werden können. Die hohe wissenschaftstheoretische Bedeutung des Kritischen Rationalismus steht für mich außer Frage, allerdings bedüren m.E. die erkenntnistheoretischen Implikationen einer Generalüberholung. Dem Konstruktivismus mangelt es im Vergleich zum Kritischen Rationalismus an erkenntnis- und wissenschaftstheoretischer Disziplin, so dass es mir schwer fällt überhaupt einen Ansatzpunkt zu finden, diese Theorie ernsthaft zu kritisieren.--Udo 08:36, 19. Mai 2006 (UTC)
Eine "Abrechnung" mit dem radikalen Konstruktivismus würde ich das nicht nennen. Mit Gruss Hjn 11:34, 18. Mai 2006 (UTC)
In der Tat, es handelt sich um eine Abgrenzung, die m.E. im Gegensatz zu den gelungenen vorhergehenden Kapiteln allzu verkürzt erscheint. Warum grenzt, - ich schreib mal:, - Du den kritischen Rationalismus vom Radikalen Konstruktivismus überhaupt ab? Ich halte dass nicht für notwendig. Schöne Grüße --Udo 08:36, 19. Mai 2006 (UTC)

@udo, das "du" ist OK hier. Interessante Punkte sprichst du an, doch mir fehlt die Zeit und hier ist auch nicht der richtige Platz. Du weißt ja, wie das in der Philosophie ist: Aus einem Thema werden schnell zehn neue, aus denen wieder zehn, usw. Hjn 17:19, 19. Mai 2006 (UTC)

Klar, verstehe ich. Mir geht es letztendlich nur um den Punkt, das eine metaphysisch Begründung letztendlich jederlei Moral und Ethik begründen kann. Deswegen ist es m.E. klüger, metaphysische Begründungsinstanzen im ethischen Kontext zu vermeiden.--Udo 15:49, 24. Mai 2006 (UTC)
Ich habe niemals irgendwo metaphysische Begründungen verwendet. Für Ethik schon gar nicht. Hjn 09:03, 29. Mai 2006 (UTC)

Sicher hat sich der rad. Konstruktivismus inzwischen dem Kritischen Rationalismus genähert. Ich sehe das seit zwanzig Jahren. Können wir aber hier nicht weiterverfolgen...Hjn 17:19, 19. Mai 2006 (UTC)

Das ist mir auch nicht so wichtig...--Udo 15:49, 24. Mai 2006 (UTC)

Deine Frage "Wo liegt denn die erkenntnistheoretische Begründung für eine außerpsychische Wirklichkeit?" ist insofern interessant, weil der Buchabschnitt, um den es hier geht, diese Frage beantwortet. Hjn 17:19, 19. Mai 2006 (UTC)

Du meinst, das der Buchabschnitt versucht, diese Frage zu beantworten?--Udo 15:49, 24. Mai 2006 (UTC)

Die einzige Möglichkeit der Begründung, die ich sehe (siehe mein Buch von 1993, Kap. II), scheint mir folgende Argumentation zu sein: Zu fragen und zu beantworten, was problematischer ist, die Wirklichkeit als real und erkennbar anzusehen oder eines von beiden nicht oder beides nicht. Wissenschaftler und Alltagsmenschen finden überwiegend den metaphysischen und erkenntnistheoretischen Realismus am unproblematischsten. In dem besagten Abschnitt wollte ich zeigen, dass sie Recht haben und wie sie für ihre Meinung argumentieren können. Hjn 17:19, 19. Mai 2006 (UTC)

Diese Argumentation hat John Locke auch verfolgt, indem er von einem 'common sense' schrieb. Auch er blieb uns schuldig, worauf sich diese Hypothese stützt. Nenne mir ein representatives und interkulturelles empirisches Forschungsvorhaben, was deine Hypothese bestätigt. Ohne dergleichen handelt es sich um eine Behauptung und nicht um eine Begründung. Ist das alles, was der Kritische Rationalismus an 'erkenntnistheoretischen' Begründungen zu bieten hat bez. einer Begründung von Außenwelt?! --Udo 15:49, 24. Mai 2006 (UTC)
Erkenntnistheoretisch sind derartige Begründungen allenfalls kontingent, also möglich - aber nicht bindend oder notwendig. Wissenschaftlern und Gegenthese: Alltagsmenschen sind erkenntnistheoretische Implikationen zum größten Teil egal. Hauptsache sie haben eine treffliche Begründung oder Erklärung für ihre wahrgenommenen Sachverhalte. --Udo 15:49, 24. Mai 2006 (UTC)
Ferner fehlt bei deiner Argumentation die eigene Kritik am metaphysischen und erkenntnistheoretischen Realismus. Ich finde man kann nicht einerseits allgemein gegen Metaphysik sein, und andererseits selber ihre Argumentationen übernehmen. Wo sihst du die Berechtigung dazu? --Udo 15:49, 24. Mai 2006 (UTC)
Summa Summarum: Spar Dir doch einfach eine erkenntnistheoretische Grundlegung deiner ethischen Vorhaben. Deine Ziele sind doch so schon groß genug, warum musst du die Begründungsfehler der alten Philosophen wiederholen? Welcher Glaube treibt Dich dazu? --Udo 15:49, 24. Mai 2006 (UTC)
Hallo Udo, (1) hier ist nicht genügend Platz, John Lockes und meinen eigenen Realismus zu verteidigen. Ist das alles, was der Kritsche Rationalismus zu bieten hat? - fragst du. Das klingt polemisch. In diesem kleinen Buch kann ich nicht alles behandeln. Hjn 08:58, 29. Mai 2006 (UTC)
Das war auch polemisch gemeint, wollte Dich aber nicht verärgern. Das Problem ist doch das Folgende: Wenn du die die Begriffe 'Erkenntnistheorie' und 'Wissenschaftstheorie' verwendet, dann müssen sie sich doch irgendwie in ihrer Bedeutung von den Begriffen 'Erkenntnis/Denken/Wissen' und 'Wissenschaft' unterscheiden. Eine Erkenntnistheorie die Sätze verinnerlicht, die unbegründet sind oder Sätze, die sich nicht begründen lassen, stellen m.E. mehr ein wissenschaftliches Glaubensbekenntnis dar, als eine Theorie der Ekenntnis.
Hast du denn meine Übersetzung von Poppers "Realismus und das Ziel der Wissenschaften" gelesen (bei Mohr Siebeck Tübingen)? 500 Seiten über das Realismus-Problem, und das ist bei weitem nicht alles! Hjn 08:58, 29. Mai 2006 (UTC)
Nein leider noch nicht. Mein Interesse daran hast du jedenfalls zweifelsfrei geweckt. Insgesamt muss ich zugeben, dass ich eher weniger über den KR weiss, mich interessieren aber sowieso nur die erkenntnistheoretischen Implikationen von Theorien. Ich werds lesen - nicht sofort, aber noch in diesem Jahr!
Warum gehst du nicht den normalen Weg, deine interessanten Auffassungen und deine Kritik am KR zu veröffentlichen? Da treffen wir uns vielleicht wieder. Hjn 08:58, 29. Mai 2006 (UTC)
Versteh mich nicht falsch. Ich bin kein 'Jünger' einer anderen 'Schule', der Dir gleich seine tausendmalbessere Erkenntnistheorie 'aus dem Ärmel zaubern' wird. Darum gehts mir nicht. Mir geht es darum zu verstehen, wie Du Deine hier thematisierte Ethik begründest. Dem Anspruch nach handelt es sich um eine erkenntnistheoretische Fundierung. Da du auf metaphysische Setzungen in Form einer außermentalen Realität baust, kann man nur noch schwerlich von Erkenntnistheorie reden, weil es sich ja definitionsgemäß um Sachverhalte handelt, die sich gerade der Erkenntnis bzw. dem Erkennen entziehen. Erkenntnistheorie ist seit Aristoteles ein feststehender Begriff in der Philosophie. Sie soll m.W. eine Theorie sein, die derart allgemein ist, dass es keine Theorie gibt, die sie beschreiben oder 'grundlegen' kann. Mit diesem traditionellen Anspruch an Erkenntnistheorie kann man für das richtige Leben kaum etwas praktisches herausziehen. Diese Theorie dient dazu aus dem Leben gegriffene Urteile (Zweig spezielle Erkenntnistheorie) oder wissenschaftliche Theorien (Zweig Wissenschaftstheorie) zu auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Mehr vermag sie nicht. Eine Theorie die metaphysische Sätze beinhaltet kann immer mittels einer noch allgemeineren Meta-Erkenntnistheorie beurteilt werden, die diese Setzungen nicht macht, weil sie hypothetisch sind.--Udo 13:27, 1. Jun 2006 (UTC)
Wie ich schon vorgeschlagen hab, lass diesen Bereich aus deiner Ethik 'raus, weil er dort nichts zu suchen hat. Bennenne das Kapitel 'evolutionäre Erkenntnistheorie' um in 'Von der Wissenschaft lernen' um nur ein Beispiel zu nennen. Ich denke, du gehst einfach zu weit indem du einen letztbegründenden Anspruch vorraussetzt. --Udo 13:27, 1. Jun 2006 (UTC)
(2)Übrigens hatte ich gleich von Anfang an am Ende dieses Buches ein Kapitel eingerichtet, in dem andere Auffassungen vertreten werden können. Aber eine Bitte: Der Stil sollte aber so sein, dass auch philosophische Laien den Text verstehen können. Ansonsten soll dieses Buch einheitlich in die Auffassung des Kritischen Rationalismus einführen, auch wenn diese von manchen nicht oder nicht in allen Punkten geteilt wird. Und auch Krit. Rationalisten haben in vielen Punkten unterschiedliche Meinungen! Hjn 08:58, 29. Mai 2006 (UTC)
Ich habe keine andere Auffassung von einer ethischen Konzeption. Eigentlich interessieren mich ethische Konzeptionen kaum, weil mein Fachgebiet die Erkenntnistheorie ist. Dein Ethikentwurf scheint aber von der Zielsetzung zu den besseren zu gehören. Besonders gefällt mir der Inhalt des Kapitels zur 'Evolutionären Erkenntnistheorie'. Aber du machst die prägnanten und guten Sachen so schwer verständlich mit Deinem letztbegründendem Anspruch.--Udo 13:27, 1. Jun 2006 (UTC)
(3)Ich bin noch nie gegen Metaphysik gewesen. Siehe mein Buch von 1993. Seit den 90er Jahren hat es sich langsam herumgesprochen, dass der Kritische Rationalismus nicht metaphysikfeindlich ist, sondern seit einem halben Jahrhundert die wichtige Rolle der Metaphysik zum Beispiel auch in der Wissenschaft erkannt hat. Die Literatur habe ich ja angegeben. Der Aufsatz von Popper ist wirklich revolutionär. Und ich habe nichts weiter getan, als ihn auf die Ethik zu übertragen. Nicht etwa erst hier! Sondern wie es sich gehört, in Aufsätzen und Büchern. Und es handelt sich nicht um meine Privatphilosophie, sondern etwas, was der KR weitgehend teilt, so dass die Darstellung hier nicht nur erlaubt, sondern dringend geboten ist, weil man mit dieser Philosophie praktische Probleme lösen kann. (Sieh dir z. B. meinen Aufsatz an, wie man die Charta der Vereinten Nationen damit verbessern kann: demnächst in der Festschrift für Hans Albert, PDF-preprint in meinem Web). Hjn 08:58, 29. Mai 2006 (UTC)
Mensch Du machst ja richtig was! Das finde ich gut. Ich werde demnächst mal was auf deinen Seiten lesen. Für Dein Engagement im politischen Leben greifst du auf die methodische und inhaltlichen Erfahrungen in den Wissenschaften zurück, was gibt es für einen besseren und offeneren Ansatz? Mir fällt keiner ein. Das meine ich ernst! Ich schreibe hier nicht, um Dich zu verärgern.--Udo 13:27, 1. Jun 2006 (UTC)
Das sage ich nicht, um zu imponieren, sondern weil mir der Kampf um den praktischen Nutzen der Philosophie wichtiger ist als die konventionellen philosophischen Auseinandersetzungen. Gruss Hjn 08:58, 29. Mai 2006 (UTC)
Keine Frage, ich bin Dir sehr dankbar, dass du Rede und Antwort stehst für Deine Sätze. Zumal ich auch noch jemand bin, der sich gar nicht richtig mit Popper auskennt und Dir die ganze Zeit bez. Deines erkenntnistheoretischen Anspruchs widerspricht. Also Imponiergehabe würde ich Dir nicht vorwerfen, ganz im Gegenteil halte ich Dich für einen redlichen Menschen. --Udo 13:27, 1. Jun 2006 (UTC)
Praktische Philosophie sollte m.E. in jedem Fall einen praktischen Nutzen haben, - mit Deinen Ansätzen verfolgst du ja auch einen für mich gut klingenden Weg. Ob die theoretische Philosophie, dessen Zweig die Erkenntnistheorie darstellt, einen praktischen Nutzen im Sinne von Ethikbegründung hat wage ich zu bezweifeln. Vielmehr verrennst du Dich hier in Begründungsprobleme, die Du m.E. gar nicht nötig hättest...--Udo 13:27, 1. Jun 2006 (UTC)

Ich finde es nicht gerade angenehm, mit einem maskierten Menschen zu diskutieren. Warum verrätst du nicht auf der Benutzerseite oder per Email, wer du bist? Gruss Hjn 08:58, 29. Mai 2006 (UTC)

Das tut mir Leid. Leider finde ich kaum Zeit für so etwas, berufliche Selbständigkeit und Studienende lassen mir kaum Luft zum atmen. Aber sehr gern schreibe ich Dir in den nächsten Tagen eine persönliche Mail. Hier nur ganz kurz die facts: Mein Name ist Udo Spallek, ich komm' aus Aachen, bin vierunddreißig, IT Professionell und schreibe an meiner Abschlußarbeit zum Problem der Kausalität bei Berkeley und Hume.--Udo 13:27, 1. Jun 2006 (UTC)
Danke für das Maskenlifting! Mit der Zeit geht es mir ebenso. Allein bei Wikibooks "beobachte" ich über 230 Seiten, dann noch bei der dt. und engl. Wikipedia und bei meinem eigenen Wiki-Problemlöser-Erfindungen. Und die Hauptarbeit ist eine ganz andere. Aber die Wiki-Idee, die von Diderot stammt, ist viele Opfer wert. Gutes Gelingen für Deine Abschlussarbeit! Und hoffentlich "sieht" Diderot (von wo aus auch immer) dich dann öfter hier! Alles Gute Hjn 11:17, 7. Jun 2006 (UTC)