Einführung in das Quäkertum/ Quäker-Katechismus

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Einleitung[Bearbeiten]

Entgegen der gängigen Auffassung, gibt es sehr wohl katechetische Schriften von Quäkern. Die wohl wichtigste ist die von Robert Barclay "Catechism and Confession of Faith" von 1673. Aber auch andere Schriften beschäftigten sich mit zentralen Fragen des Christentums, zu dem auch das Quäkertum gehört.

Materialsammlung[Bearbeiten]

Bibel[Bearbeiten]

Christologie[Bearbeiten]

"Am 8.2.1810 musste Rechefuß im Schulzimmer zu Friedenstal einen Revers unterschreiben, der anschließend zu den Quäkern nach London geschickt wurde. Er lautete: 'Ich verwerfe hierdurch alle ungegründeten Ausdrücke mit meines Namens Unterschrift oder die ich Nicht Recht für die Zeit Eingesehen oder Verstanden habe imm Namen des dreyEinigen Gottes. Johan Dietrich Reckefuß' Das Einfordern solcher Schuldeingeständnisse war unter den Quäkern durchaus üblich, unüblich war dagegen die Berufung auf den 'dreieinigen Gott', da der Trinität bei Quäkern keine hohe Bedeutung beigemessen wurde. [...] Innerhalb des evangelikalen Quäkertums, wo viele Glaubenssätze und Verfahrensweisen aus den Konfessionen wieder übernommen wurde, verhielt es sich anders."[1]
"Allein, wie wohl wir nun glauben, dass Christus, indem er sich einmal für alle aufgeopfert, sowohl in Ansehung der unmündigen Kinder als des ganzen Menschengeschlechts überhaupt, die Rechnung getilgt habe, so dass wegen der Sünde Adams niemand verloren gehen werde; so können wir doch nicht annehmen, dass das Leiden und Sterben, welches Christus außerhalb den Toren Jerusalems erduldete, die Menschen rechtfertigen und in den Augen Gottes angenehm machen werde, wenn sie ihn, der für sie gestorben ist, nicht so kennen, dass er sie von ihren eigenen wirklichen Sünden erlöset, und von den Dingen, die sie für das Reich Gottes unfähig machen, befreit. (vg. 1.Kor 6,9-11)"[2]

Gottesdienst[Bearbeiten]

Im Schweigen ausharren[Bearbeiten]

"Nun glauben wir, dass Gott, weil er ein Geist ist, wahrhaft verehrt und angebetet werden könne, wenn wir in seinem Geiste versammelt sind, obgleich äußerlich unter uns kein Wort geredet werden möge (Joh 4:23+24); denn Christus sagt: 'Wo zwei oder drei in Meinen Namen versammelt sind, da selbst bin Ich in ihrer Mitte.(Mt 18:20) Und der heilige Prophet bezeugt, 'dass die, welche auf den Herrn harren, neue Kräfte empfangen sollen;[...](Jes. 40:31)" [3]

Frauen im Gottesdienst[Bearbeiten]

Taufe[Bearbeiten]

Abendmahl[Bearbeiten]

Erbsünde, Erlösung, Auferstehung[Bearbeiten]

Heimsuchung[Bearbeiten]

"Und wir glauben, dass, da Gott die Seligkeit aller Menschen will, er auch einem Jeden eine gewisse Zeit oder einen Tag der Heimsuchung gibt, während welchem er durch seinen heiligen Geist innerlich mit ihm streitet, um ihn zu sich zu ziehen." [4]

Seligkeit[Bearbeiten]

"Wir sind nicht der Meinung derer, welche sagen: 'ein mal in Gnade und immer in Gnade,' oder dass man von dem geringsten Grad wahrer und selig machender Gnade, wenn man ihn ein mal erlangt habe, nicht wieder abfallen könne. [...] Niemand ist länger sicher, als so lange er auf seiner Wache ist. Als David und Petrus von ihrer Wachsamkeit abgekommen waren, da fielen sie. (vg.Mt 26:69-75; Lu 22:54-62; Joh 18,15-18; 2.Samuel 11:1-27)"[5]

Kreuzestheologie[Bearbeiten]

"Wir gestehen frei, das die Menschen verpflichtet sind, an Christum, so wie er äußerlich erschienen ist, zu glauben; und wir halten es für unumgänglich notwendig, dass sie auch sein Leiden und Sterben, und was er, außer ihnen, für sie getan hat, glauben, in so fern es dem Wohlgefallen Gottes gemäß war, ihnen die Wohltat der heiligen Schrift, die davon zeugt, angedeihen zu lassen. Jedoch halten wir diese äußere Kenntnis nicht für wesentlich notwendig zur Seligkeit; überzeugt, dass Menschen ebenwohl durch den Herrn Jesum Christum, der am Kreuz für sie gelitten hat, selig werden können, und gehorsam sind, ob sie gleich in so entlegene Teile der Welt versetzt seien mögen, dass sie die Wohltaht der heiligen Schrift entbehren müssen, und vielleicht der heiligen Schrift entberen müssen, und vielleicht von der Zukunft Christi ins Fleisch nichts wissen."[6]

Erbsünde[Bearbeiten]

"Allein, wie wohl wir nun glauben, dass Christus, indem er sich einmal für alle aufgeopfert, sowohl in Ansehung der unmündigen Kinder als des ganzen Menschengeschlechts überhaupt, die Rechnung getilgt habe, so dass wegen der Sünde Adams niemand verloren gehen werde; so können wir doch nicht annehmen, dass das Leiden und Sterben, welches Christus außerhalb den Toren Jerusalems erduldete, die Menschen rechtfertigen und in den Augen Gottes angenehm machen werde, wenn sie ihn, der für sie gestorben ist, nicht so kennen, dass er sie von ihren eigenen wirklichen Sünden erlöset, und von den Dingen, die sie für das Reich Gottes unfähig machen, befreit. (vg. 1.Kor 6,9-11) "[7]

Fegefeuer[Bearbeiten]

Oder, glauben sie, daß es ein Fegefeuer oder einen Ort gebe, wo sie nach dem Tode von ihren Sünden gereinigt werden können, was soll man sich dann wundern, wenn sie ein Leben führen, das zur Erfüllung und Befriedigung ihrer fleischlichen Begirden und Neigungen gereicht.[8]

Schwören[Bearbeiten]

Apostolischen Glaubensbekenntnis[Bearbeiten]

Offenbarung[Bearbeiten]

"Hätte nun - wie einige sich einbilden - die Offenbarung aufgehört, in was für einem traurigen Zustande würden sich denn nicht alle Menschen befinden?"[9]

Umgang unter Gläubigen[Bearbeiten]

"Es ist aber sehr gefehlt, wenn Menschen eine Religion haben, die sie mürrisch, rauh, und bitter gegen einander macht."[10]

Thesenvorschlag / Bewertungsversuch[Bearbeiten]

Gruppenaufgaben[Bearbeiten]

Zusatzaufgaben für Bibelfeste[Bearbeiten]

Fussnoten[Bearbeiten]

  1. Claus Bernet, "Gebaute Apokalypse", ISBN 9783805337069, Seite 397
  2. Beniamin Holme, "Ernster Ruf", 1795, im Reprint "Deutsche Quäkerschriften, Band 2, 18.Jahrhundert", ISBN 9783487134086, Seite 176
  3. Beniamin Holme, 1795; Seite 192 in "Deutsche Quäkerschriften", Herausgegeben von Claus Bernet, Band-2 (18.Jahrhundert), Georg Olms Verlag 2007, ISBN 9783487134086
  4. Beniamin Holme, 1795; Seite 181 in "Deutsche Quäkerschriften", Herausgegeben von Claus Bernet, Band-2 (18.Jahrhundert), Georg Olms Verlag 2007, ISBN 9783487134086
  5. Beniamin Holme, 1795; Seite 186 in "Deutsche Quäkerschriften", Herausgegeben von Claus Bernet, Band-2 (18.Jahrhundert), Georg Olms Verlag 2007, ISBN 9783487134086
  6. Beniamin Holme, 1795; Seite 175 in "Deutsche Quäkerschriften", Herausgegeben von Claus Bernet, Band-2 (18.Jahrhundert), Georg Olms Verlag 2007, ISBN 9783487134086
  7. Beniamin Holme, 1795; Seite 176 in "Deutsche Quäkerschriften", Herausgegeben von Claus Bernet, Band-2 (18.Jahrhundert), Georg Olms Verlag 2007, ISBN 9783487134086
  8. Beniamin Holme, 1795; Seite 171 in "Deutsche Quäkerschriften", Herausgegeben von Claus Bernet, Band-2 (18.Jahrhundert), Georg Olms Verlag 2007, ISBN 9783487134086
  9. Beniamin Holme, 1795; Seite 189 in "Deutsche Quäkerschriften", Herausgegeben von Claus Bernet, Band-2 (18.Jahrhundert), Georg Olms Verlag 2007, ISBN 9783487134086
  10. Beniamin Holme, 1795; Seite 191 in "Deutsche Quäkerschriften", Herausgegeben von Claus Bernet, Band-2 (18.Jahrhundert), Georg Olms Verlag 2007, ISBN 9783487134086