Einführung in das Quäkertum/ Schismen

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Einleitung[Bearbeiten]

Materialsammlung[Bearbeiten]

Hicksite-Orthodox Schisma[Bearbeiten]

1827 konnte sich das Philadelphia Yearly Meeting nicht auf einen neuen Schreiber einigen. Es gab einen Streit, in der eine Partei deren Repräsentant Elias Hicks wurde, der anderen vorwarf ihre Ansichten wären ein Universalismus und widersprächen den historischen Traditionen der Quäker. Diese Auffassung vertraten auch andere und da es zu keiner Einigung kam, trennten sie sich und hielten eigene Versammlungen ab. Diese wurden dann Hicksite genannt und die anderen wurden Orthodox genannt. In dem New York und dem Philadelphia Yearly Meetings kam es 1955 zu einer Wiedervereinigung der beiden Flügel.[1]

Gurneyite-Wilburite Schisma[Bearbeiten]

Um das Jahr 1842 kam es zum Streit zweier Flügel, die ihre Repräsentanten in den beiden Personen Joseph John Gurney von England und John Wilbur von Rhode Island hatten. Gurney vertrat die Auffassung der Schrift mehr Autorität bei zu messen und sich anderen christlichen Gemeinschaften mehr anzunähern. Wilbur widersprach dieser Auffassung und betonte die Autorität des Heiligen Geistes (oder "innerem Licht"). Er wollte die Aufweichung quäkerischen Geistes verhindern, welche er in der unmittelbaren Führung der Gemeinschaft durch den Geist Gottes sah und nicht durch ein Priesteramt oder durch die Schriften. Der Flügel der sich der Auffassung von Wilbur anschloss, wird heute Konservativ genannt. Die Jahresversammlungen von Ohio, Iowa, und North Carolina sind konservativ; Die Ohio-Jahresversammlung gilt im Allgemeinen als die traditionellste in dieser Hinsicht.[2]

Beanites-Evangelical Friends Schisma[Bearbeiten]

Joel Bean (1825-1914) war ein Orthodoxer Quäker, der sich stark für Evangelisation einsetzte. Er bildete einen neuen Zweig des Quäkertums im westlichen Teil der Vereinigten Staaten, als seine Mitgliedschaft im Iowa Yearly Meeting beendet wurde und mit ihm seine Zusammenkünfte getrennt wurden (1881). Streitpunkt war, dass das Iowa yearly meeting begann, Pastoren zu bezahlen, programmierte Gottesdienste einzuführen und propagierte, dass Gott nicht in jedem Menschen sondern nur in den recht schaffenden sei. [3] Die Beanites oder auch independent Quakers ähneln von ihrer Auffassung einen Gemisch aus Hicksite und Wilburite. Während der achtziger Jahre nahmen einige von ihnen die Bezeichnung "Christ-Zentrierter-Universalismus" (Christ-Centered Universalism) an. Aus den pastoral holiness revivalism of Iowa gingen später die evangelikalen Quäker hervor, die ihrer Versammlungshäuser dann auch nicht mehr meeting house nannten, sondern Church.

Thesenvorschlag / Bewertungsversuch[Bearbeiten]

Gruppenaufgaben[Bearbeiten]

Zusatzaufgaben für Bibelfeste[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Religious Society of Friends. (2009, February 20). In Wikipedia, The Free Encyclopedia. Retrieved 10:19, February 22, 2009, from http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Religious_Society_of_Friends&oldid=272103903, Dort: Hicksite-Orthodox split
  2. Religious Society of Friends. (2009, February 20). In Wikipedia, The Free Encyclopedia. Retrieved 10:19, February 22, 2009, from http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Religious_Society_of_Friends&oldid=272103903, Dort: Gurneyite-Wilburite split
  3. Chuck Fager, auf quaker.org, http://www.quaker.org/liberal-history/bean.html