Erste Hilfe/ erste Maßnahmen

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Wie bereits erwähnt, haben Eigenschutz und Absicherung immer oberste Priorität. Befindet sich der Patient in einem Gefahrenbereich, so können Sie ihn mit dem Rautek-Rettungsgriff aus dem Gefahrenbereich retten.

Nachdem Sie ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit Dritter sichergestellt und, falls nötig, den Patienten aus dem Gefahrenbereich gerettet haben, nutzen Sie ihre Sinne, um beim Patienten zu erkennen, was ihnen auffällt und was von ihrer Erfahrung abweicht. Beachten Sie die Reaktionen des Opfers, seiner Angehörigen oder anderer Notfallzeugen. Handeln Sie so, wie sie es im Erste-Hilfe-Kurs gelernt haben.

Maßnahmen bei Regungslosigkeit[Bearbeiten]

Nicht jeder Regungslose ist automatisch tot. Einige schlafen nur oder „zählen nach dem Unfall ihre Knochen“. Deshalb sollten sie zunächst das Bewusstsein prüfen.

Sprechen Sie die Person an und zwicken Sie den Patienten in den Oberarm oder drücken Sie fest auf das Schulterblatt, vermeiden Sie es jedoch, den Patienten zu schütteln. Antwortet Ihnen die Person, handeln Sie entsprechend Ihrer Möglichkeiten und Ihres Wissens situationsgerecht. Leisten Sie dem Betroffenen stets Zuspruch und Beistand. Reagiert die Person nicht oder nur unzureichend, so ist sie bewusstlos. Spätestens jetzt muss der Notruf abgesetzt werden. Fahren Sie anschließend wie im Kapitel Bewusstlosigkeit beschrieben fort.